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Was tut ihr gegen den Klimawandel? Handle JETZT

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Trillian
Beigetreten: 08.10.2015
PokerStrategist

Das ist das Schöne bei Foodsharing.
a) Ich tue was für die Umwelt,
b) ich spare massig Geld
c) ich ernähre mich auch noch besser als zuvor.

Um deine Frage zu beantworten: Ja, das meiste bekomme ich jetzt gratis, entweder durch eigene Abholung oder auch durch das, was die Botschafterin meines Bezirks nicht verteilt kriegt.


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Zitat
beni
Beigetreten: 17.10.2006
BlackMember

Original von Trillian
Das ist das Schöne bei Foodsharing.
a) Ich tue was für die Umwelt,
b) ich spare massig Geld
c) ich ernähre mich auch noch besser als zuvor.

Um deine Frage zu beantworten: Ja, das meiste bekomme ich jetzt gratis, entweder durch eigene Abholung oder auch durch das, was die Botschafterin meines Bezirks nicht verteilt kriegt.

Okay, was bekommst du da so an Lebensmitteln? Klingt ja nicht schlecht eigentlich. Aber für jeden Tag alte Wecken mit Paprika wäre mir der Aufwand zu groß.


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Zitat
Trillian
Beigetreten: 08.10.2015
PokerStrategist

Die Mengen sind wohl sehr unterschiedlich je nach Betrieb. Typische Produkte aus einem Bio-Supermarkt waren bei mir bisher Gemüse, das nicht mehr schön aussah, Molkereiprodukte und verpackte Lebensmittel kurz vor MHD und außerdem Backwaren. Bei den Läden, wo wir schon gegen 17 oder 18h abholen, bin ich mir nicht sicher, ob die vom Vortag sind .Ich weiß aber von mindestens zwei Märkten, wo zum Feierabend abgeholt wird und wo die Backwaren dann vom selben Tag sind. Da sind dann auch oft süße Brötchen und auch belegte Brötchen dabei. Oder neulich die Pflaumen- und Mohnschnecken. Überhaupt fallen Backwaren in rauhen Mengen an, was daran liegt, dass wir Konsumenten über die Jahrzehnte dazu erzogen wurden, dass wir auch Nachmittags noch ein volles Regal erwarten. Ich meine mich zu erinnern, dass in dem Video, das ich neulich gepostet hatte, ein zuliefernder Bäcker das auch meinte, dass er vertraglich verpflichtet ist, bis 18h für volle Regale zu sorgen. Wir haben auch Kooperationen, wo wir täglich zubereitete Speisen des Mittagsbuffets abholen. Eine der Ketten, die ganz offiziell mit uns zusammenarbeiten, ist die Bio Company https://www.biocompany.de/downloads/pressemitteilung-bio-company-setzt-zeichen-gegen-muell.pdf Andere wollen manchmal nicht genannt werden.

Man muss übrigens nicht unbedingt selbst Abholer*in werden, um die Umwelt zu schonen. Auch als nur Konsument kann man sich anmelden und aus den Fairteilern abholen. Alles, was nicht neu gekauft werden muss, schont Ressourcen. Also streng genommen können sich alle an den Fairteilern bedienen aber wo die stehen, sieht man eben am besten über die Plattform. Außerdem stellen ja auch Leute sogenannte Essenskörbe ins System, wo man sich dann melden kann, um die abzuholen.

Hier in Berlin gibt es auch Leute, die regelmäßig öffentliche Verteilungen machen. Findet man u.a. auch übers Fratzenbuch. Das ganze ist zwar ehrenamtlich aber trotzdem hochprofessionell organisiert und ich habe mir sagen lassen, dass viele Betriebe uns gerade wegen der Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Freundlichkeit bevorzugen. https://de.wikipedia.org/wiki/Foodsharing.de


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Zitat
bastimw
Beigetreten: 07.10.2008
PokerStrategist

Wer meint denn wirklich, dass er selbst den Klimwandel vehindern kann oder sein tun und lassen, dazu auch nur minimal was beiträgt? Euer handeln trägt nen Scheiß dazu bei, solang die Weltbevölkerung wächst, es ist absolut irrelevant. Fordert halt ne ein Kind Politik - easy game.


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Tornano
Beigetreten: 11.12.2007
Elite Grinder

Ne dümmere und ineffizientere Idee haste nicht?


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nemesis0381
Beigetreten: 25.12.2014
Poker Player

Mal die denkweise des Menschen durch die Wissenschaft erklärt

Das Gehirn des Menschen ist darauf programmiert, einige grundlegende Ziele zu verfolgen, die seinem Überleben dienen: essen, sich fortpflanzen, Macht gewinnen, dabei möglichst wenig Energie aufwenden und so viele Informationen wie möglich über die Umwelt sammeln. Diese fünf Ziele bildeten das Leitmotiv jener Gehirne, die dem unseren bei der Evolution der Arten vorangegangen sind. Und das gilt für die ersten Tiere in den Ozeanen vor einer halben Milliarde Jahren ebenso wie heute für Unternehmer, die Tausende von Mitarbeitern führen und ihre Aktien auf dem Smartphone verwalten. Die Mechanismen, die ihre Handlungen steuern, sind simpel, robust, haben die Vergangenheit überdauert und dabei wesentliche Eigenschaften beibehalten.

Das System hat sich als so effektiv erwiesen, dass es sich auf alle Wirbeltierarten übertragen hat. Im so genannten Striatum, einer Struktur im Großhirn unterhalb der Rinde, liegen Neurone, die bei jedem überlebensförderlichen Verhalten Dopamin ausschütten und somit Lust erzeugen. Sie sind die treibende Kraft für Fische, Reptilien, Vögel und Säugetiere wie den Menschen.

Das Striatum kann sich selbst keine Grenzen setzen. Es ist in seinem Bauplan nicht angelegt

Allerdings ist die menschliche Großhirnrinde in den vergangenen Millionen Jahren erheblich gewachsen und viel mächtiger als die eines Fisches oder Reptils. Dank hoch entwickelter Technologien, sei es für die Ernährung, den Informationsaustausch oder die Herstellung von Gütern, ist dieser Kortex heute in der Lage, dem Striatum fast alles zu bieten, was es will, manchmal ohne Aufwand. Und das Striatum zögert nicht lange; es kann sich selbst keine Grenzen setzen. Das ist in seinem Bauplan nicht angelegt.

Deshalb fällt es uns schwer, uns selbst zu zügeln, wenn sich immer mehr Möglichkeiten der Bedürfnisbefriedigung bieten: mit Lebensmitteln oder mit Konsumgütern, die sozialen Status vermitteln, mit Pornografie im Internet oder mit dem Strom immer neuer Nachrichten. Unser Verhalten ist zudem Treibstoff für die Wirtschaft, die es daher nutzt und fördert.

Laut einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation von 2016 sterben heute mehr Menschen auf der Erde an Über- als an Unterernährung. Mehr als 1,9 Milliarden Erwachsene sind übergewichtig, davon mehr als 650 Millionen fettleibig. Die Zahlen haben sich in 40 Jahren verdreifacht, und bis 2030 werden voraussichtlich 38 Prozent der Menschheit übergewichtig und 20 Prozent fettleibig sein.

Dass wir dem Überfluss an Nahrung so hilflos gegenüberstehen, liegt daran, dass wir darauf nie vorbereitet wurden. Die meiste Zeit auf Erden waren Nahrungsressourcen knapp. Unsere Vorfahren in der Steinzeit suchten tagelang ohne Garantie auf Erfolg nach Wurzeln, Beeren, Wild. Wer seine Beute in der Hand hielt, hatte keinen Vorteil davon, etwas übrig zu lassen. Vielmehr war derjenige im Vorteil, der am meisten aß: Er überlebte länger und konnte mehr Nachkommen zeugen. Das stellte kein Problem dar, solange die Menschheit mit anderen Tierarten um Nahrung konkurrierte und die Ressourcen begrenzt waren. Doch als wir lernten, unsere eigene Nahrung kontrolliert und nahezu unbegrenzt zu produzieren, wurden die »Fressgene« zu unseren größten Feinden. Sie verursachen Fettleibigkeit und damit verbundene Krankheiten wie Alzheimerdemenz und Schlaganfälle, die heute 1,5 beziehungsweise 6 Millionen Todesfälle pro Jahr verursachen. Und sie schaden der Umwelt, da die Überproduktion von Lebensmitteln – insbesondere von Tiernahrung – zu sehr hohen CO2-Emissionen führt, die erheblich zum Treibhauseffekt und zur globalen Erwärmung beitragen.

Je weiter in der Ferne ein möglicher Nutzen liegt, desto weniger Wert messen wir ihm bei..........

Was zählt, ist das Hier und Jetzt. Wir müssen uns nicht einschränken, sind frei, mit dem Flugzeug die Welt zu bereisen, neue Autos, Telefone und Computer zu kaufen, wann immer eine neue Version auf den Markt kommt, das Öl aus dem Boden zu ziehen und die Rechner auf vollen Touren laufen zu lassen. Und wir wollen all das aufgeben? Wofür? Nur der Zukunft zuliebe?«

Diese fatale Denkweise, die seit mehr als 40 Jahren erforscht wird, läuft auf eine einfache Überlegung hinaus: Je weiter in der Ferne ein möglicher Nutzen liegt, desto weniger Wert misst das Gehirn ihm bei. Steht eine Belohnung in Aussicht, werden die Neurone im Striatum aktiv – in Erwartung der bevorstehenden Freuden, wie unter anderem Studien von Wolfram Schultz an der britischen University of Cambridge zeigten. Sein Team beobachtete außerdem, dass die Stärke der Dopaminausschüttung davon abhängt, wie viel Zeit noch bis zur Belohnung verstreichen wird: je länger die Verzögerung, desto schwächer die Reaktion. Deswegen interessieren wir uns weniger für etwas, was in ferner Zukunft bevorsteht.

Wir tragen das evolutionäre Erbe eines impulsgesteuerten Motors in uns, der blind für die Zukunft ist

Genau das hat der Menschheit über Jahrmillionen hinweg das Überleben gesichert. Ein Zeitraum, in dem sich die Grundstrukturen des menschlichen Gehirns und die Verbindungen zwischen Neuronen im Kern unseres Nervensystems ausbildeten. Seit Millionen von Jahren überleben vor allem jene Tiere, deren Striatum so konfiguriert ist, dass es eine sofortige Belohnung einer späteren vorzieht. Alle heutigen Wirbeltiere tragen das evolutionäre Erbe dieses impulsgesteuerten Motors in sich, der blind für die Zukunft ist.

So wurde der Mensch zu einer tödlichen Gefahr für sich selbst. Sein tief sitzendes neuronales Programm verfolgt weiterhin blind jene Ziele, die sich während der Evolution bewährt haben, die aber an die globalisierte Welt von heute nur unzureichend angepasst sind. Die technischen Mittel, die der Mensch im Lauf der Jahrhunderte entwickelt hat, stellte er stets in die Dienste der vorrangigen Ziele des Striatums. Die riesige Großhirnrinde des Homo sapiens, die ihm immer mehr Möglichkeiten verschaffte, hat sich in den Dienst eines Zwerges gestellt, der sich an Macht, Sex, Essen, Faulheit und seinem Ego berauscht. Das hochgerüstete Kind in uns kennt heute keine Grenzen mehr. Die entscheidende Frage lautet nun: Kann sich die Menschheit andere Ziele setzen als die, die das Striatum vorgibt?

Anfang 2017 unternahmen zwei Forscher der Universität Zürich ein Experiment, dessen Ergebnisse viele Beobachter überraschten. Sie luden Freiwillige in ihr Labor ein und gaben ihnen Geld, das sie entweder für sich behalten oder mit einer unbekannten Person im Nachbarraum teilen konnten. Während die Versuchspersonen eine Entscheidung trafen, erfasste ein Magnetresonanztomograf ihre Hirnaktivität.

Die erste bedeutsame Erkenntnis war, dass Frauen häufiger als Männer das Geld mit Fremden teilten. Aber am meisten überraschte die Forscher, was sich in diesem Moment im Gehirn der weiblichen Versuchspersonen abspielte: Das Striatum regte sich. Der großzügige Akt aktivierte bei ihnen also jene Netzwerke, die Belohnung und Freude vermitteln – was üblicherweise den wichtigsten primären Verstärkern vorbehalten ist. So war es bei den Männern: Ihr Striatum wurde aktiv, wenn sie das Geld für sich behielten.

Den Autoren zufolge verhalten sich Frauen wahrscheinlich deshalb in solchen Situationen großzügiger als Männer, weil ihr Gehirn seit der Kindheit entsprechend geformt wurde. Gemäß dieser Hypothese lernen Mädchen und Frauen, sich entgegenkommend und großzügig zu zeigen. Kleine Jungen hingegen werden eher zu einer selbstbewussten, unabhängigen und konkurrenzbewussten Haltung erzogen.

Tatsächlich gelten diese sozialen Normen in der überwältigenden Mehrheit der Gesellschaften auf der ganzen Welt, einschließlich der liberalsten unter ihnen. In vielen Familien in den Vereinigten Staaten oder Westeuropa (mit Ausnahme von Skandinavien) fördert man bei Mädchen uneigennütziges, freundliches und fürsorgliches Verhalten und wirkt egoistischen oder individualistischen Anwandlungen entgegen. Ganz anders bei Jungen, deren Entgleisungen eher toleriert werden.

quelle


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Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006
BlackMember

Original von bastimw
Wer meint denn wirklich, dass er selbst den Klimwandel vehindern kann oder sein tun und lassen, dazu auch nur minimal was beiträgt? Euer handeln trägt nen Scheiß dazu bei, solang die Weltbevölkerung wächst, es ist absolut irrelevant. Fordert halt ne ein Kind Politik - easy game.

Nein ist es nicht. Weil jedes positive Verhalten ja positiv bleibt. Wenn du halb so viel CO2 verbrauchst wie zu vor. Dann verbrauchst du halb so viel CO2, auch wenn jetzt 10 Leute geboren werden. Wenn du nur noch die Hälfte an Müll produzierst, dann ändert sich dies nicht nur weil 100 neue Menschen geboren werden.
Was du einsparst wird ja immer vom gesamten abgezogen. Sollte klar sein.


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HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008
Poker Player

Muss man mal langfristig analysieren, ob man mit bestimmten Verzichtsentscheidungen langfristig auch weniger CO2 emittiert.
Wenn ich mich gegen die weite Reise entscheide, mach ich auf lange Sicht mit dem Geld was anderes. Und ob diese alternativen Entscheidungen in Summe unterm Strich dann insgesamt weniger CO2 Ausstoß bedeuten, könnte zutreffen. Muss aber nicht.


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Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006
BlackMember

Was genau solltest du denn mit dem gesparten Geld machen was mehr CO2 erzeugt als eine Flugreise?
Jemand der wegen CO2 auf das Fliegen verzichtet, wird wohl auch sonst bewusst leben und jetzt nicht mit dem Geld eine Reise auf einem Kreuzfahrtschiff machen.


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Trillian
Beigetreten: 08.10.2015
PokerStrategist

Ganz ehrlich? Ich denke solche Gedanken, dass man eh nix machen kann, sind nur dazu da, sein eigenes Nichtstun zu rechtfertigen. Nicht mehr und nicht weniger. Nur gut, dass unsere Vorfahren nicht so gedacht haben, sonst wären die meisten von uns immer noch Leibeigene. Als Tochter eines "Medicus" und Enkelin eines Beamten gehörte ich dann immerhin zu den halbwegs Privilegierten und müsste nicht auf dem Feld schuften.

Edit: Es steht natürlich jedem selbst frei das Leben so zu leben, wie es ihm/ihr gefällt. Muss jede Person selbst wissen, was sie hinterlassen möchte und ob sie die Welt als besseren oder schlechteren Ort verlassen will. Mit beidem kann man seinen Platz in der Geschichte sichern. Profitieren tun wir alle heute allerdings von denen, die etwas Possitives beigetragen habe, wie z.B. all den Wissenschaftlern.


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Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008
Poker Player

Nur weil man sein Seelenheil nicht im übermäßigen Verzehr von Backwaren gefunden hat, kann man meines Erachtens schon noch die Problemlösungskompetenz der Menschheit in Hinblick auf willkürliche Individualentscheidungen in Zweifel ziehen.

Ich will das auch nicht schlechtreden. Leb ja selbst recht CO2-arm.
Aber vieles Genannte hat was von Regentanz. Die Menschen waren damals auch nicht weniger von der Sache überzeugt.


Antwort
Zitat
Trillian
Beigetreten: 08.10.2015
PokerStrategist

Da ist dann wohl was falsch angekommen bzw. habe ich mich falsch ausgedrückt. Vom übermäßigen Verzehr von Backwaren kann nicht die Rede sein. Der Post auf den ich mich bezog hat diese übrigens nicht erwähnt. Die meisten Backwaren verschenke ich einfach weiter.

Konsumvermeidung ist kein Regentanz, sondern aktive Vermeidung von Ressourcenverbrauch und umso besser, wenn es ganz ohne Verzicht stattfindet. Und wenn ich dann noch gegenrechnen würde, was ich an Ausgaben spare, käme ich auf ein ordentliches Stundenhonorar.


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Snookz
Beigetreten: 13.06.2008
PokerStrategist

Original von Trillian
Ganz ehrlich? Ich denke solche Gedanken, dass man eh nix machen kann, sind nur dazu da, sein eigenes Nichtstun zu rechtfertigen.

Mit dem Argument, dass mein eigenes Handeln praktisch keinen Einfluss hat, kann ich halt viel rechtfertigen.
Dann bräuchte ich auch nicht wählen gehen, denn die Wahrscheinlichkeit, dass gerade meine Stimme irgendeinen Unterschied macht, ist praktisch 0. Gut, bei der FDP in Thüringen war echt knapp, aber auch da hätte eine Stimme keinen Unterschied gemacht.


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topspit
Beigetreten: 07.02.2008
Oldschool Grinder

Original von bastimw
Wer meint denn wirklich, dass er selbst den Klimwandel vehindern kann oder sein tun und lassen, dazu auch nur minimal was beiträgt? Euer handeln trägt nen Scheiß dazu bei, solang die Weltbevölkerung wächst, es ist absolut irrelevant. Fordert halt ne ein Kind Politik - easy game.

Wie viel Menschen auf der Welt existieren ist erst mal egal. Die Menschen die da sind, sollen einfach weniger fossile Brennstoffe abfackeln. (Kohle, Erdgas, Öl)
EasyGame. Die Annahme, dass weniger Menschen weniger Kohle, Erdgas, Öl abfackeln ist erst mal sicher nicht falsch. Aber ich könnte mir vorstellen, dass dann einfach mehr konsumiert wird. Erde gibt's ja her...

Muss man mal langfristig analysieren, ob man mit bestimmten Verzichtsentscheidungen langfristig auch weniger CO2 emittiert.
Wenn ich mich gegen die weite Reise entscheide, mach ich auf lange Sicht mit dem Geld was anderes. Und ob diese alternativen Entscheidungen in Summe unterm Strich dann insgesamt weniger CO2 Ausstoß bedeuten, könnte zutreffen. Muss aber nicht.

a). Ich kaufe mir ne ne Solaranlage (Dafür reise ich dann irgendwann öfter weil ich ja Geld mit meiner Anlage spare?)
b). Ich erfülle mir den Traum einer Weltreise (Dafür reise ich dann vielleicht nie wieder?)

Am Ende des Tages müssen wir halt einfach weniger klimaschädliches CO2 ausstoßen und fertig. Das erreicht man indem man die Förderung von Öl, Gas, Kohle einfach reguliert. Der Markt wird dann schon Alternativen schaffen. Und wenn nicht, war es wohl nicht wichtig genug (zu wenig Nachfrage).


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Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006
PokerStrategist

Heute Morgen im Radio,

die ersten seriösen Klima Wissenschafftler haben als Ursache für den Klimawandel das böse Wort in den Mund, genommen 4 Wochen vor dem Klimagipfel, "Bevölkerungswachstum" .... diese kackrassisten.

11.000 Forscher warnen vor Klimanotfall

Ziele nicht ehrgeizig genug

Die Wissenschaftler empfehlen verschiedene Schritte, um den Klimawandel zu bekämpfen. Die Wälder müssen als CO2-Speicher erhalten werden. Eine Umstellung auf eine weitgehend vegetarische Ernährung soll ebenfalls den Ausstoß von Treibhausgasen verringern. Das rapide Bevölkerungswachstum müsse gestoppt werden.


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camaro3377
Beigetreten: 11.03.2007
Elite Grinder

Da das dem intersektionalen Opfertum komplett widerspricht, wird das genauso schnell wieder zu den Akten gelegt. :truestory:


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Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008
Poker Player

Vor zwei Jahren waren es 15000 Wissenschaftler.
Scheinen immer weniger davon überzeugt zu sein.


Antwort
Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006
PokerStrategist

Ja die haben ne Abwesenheitsnotiz geschaltet: "Ja wir sind auch dafür" :)


Antwort
Zitat
wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008
BlackMember

Die Wissenschaftler empfehlen verschiedene Schritte, um den Klimawandel zu bekämpfen. Die Wälder müssen als CO2-Speicher erhalten werden. Eine Umstellung auf eine weitgehend vegetarische Ernährung soll ebenfalls den Ausstoß von Treibhausgasen verringern.

Sieht ja doch so aus als hätte der Mensch Einfluss aufs Klima...


Antwort
Zitat
Snookz
Beigetreten: 13.06.2008
PokerStrategist

Um mal wieder ein bisschen Spaß hier rein zu bringen:

Spricht mMn alles an, was an der aktuellen Debatte falsch läuft.


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