Original von Stoxx81
Austauschjahr in der 11ten Klasse und danach nach Möglichkeit in Originalfassung genommen was zu bekommen war. Musste man sich zunächst an Bücher halten, denn DVDs waren noch nicht Standard. Wenn man das dann beibehält (Bücher, Filme, Serien im Original) dann verlernt man es auch nicht wieder. Nur mein "conversational English" hat sicherlich gelitten, was wiederum nach ein paar Tagen in nem englischsprachigen Land auch wieder weg wäre...
@Leihfisch: Ich kenne solche Austauschschüler auch, allerdings haben die dann halt drüben ein Jahr pure Freizeit gemacht und nur gechillt. Wenn man einen Mindestaufwand betrieben hat (und mit Mindestaufwand mein ich Hausaufgaben und für Tests lernen und nicht Readers Digest oder New York Times lesen) dann lernt man Englisch nirgendwo so gut wie unter Muttersprachlern. Ich hab mir weder ein Bein ausgerissen noch bin ich hochbegabt und ich würde behaupten jeden englischen Text im Grundsatz zu verstehen und beinahe jegliche nicht immens fachspezifische Diskussion führen zu können...
#2
hatte in dem einen Jahr in Amerika gefühlt mehr Texte geschrieben als in meiner ganzen Schulzeit in Deutschland und mich da auch nicht mega reingehängt. aber dadurch, dass man regelmäßig feedback etc. bekam ist es wirklich gut geworden und ich habe manchmal das Gefühl, ich würde auf Englisch besser schreiben als auf Deutsch.
Hab dann btw auch Englisch Abi gerockt. ♦
Das Problem bei den meisten ist imo einfach, dass sie in Unterhaltungen die Fresse nicht aufkriegen, egal wie gesellig sie auf Deutsch sind. Da müsste man in der Schule imo viel mehr drauf eingehen, dass man gerade auch an Unterhaltungen teilnehmen kann, wenn Sätze auch mal falsch sind.