Original von HockeyTobi
Original von skedar
Spiele bisher auch schon ab und an mit dem Driver, auch wenn ich meistens slice. Hab jetzt ein bisschen mit dem 3er probiert, mit dem geht es wesentlich besser. Aber nur durch üben wird man besser, warum also direkt aufgeben und mit Eisen abschlagen?
Spricht ja auch nichts dagegen, den Driver und das Holz auf der Range zu üben, um damit sicherer zu werden, aber auf dem Platz muss man das vorher ja gar nicht unbedingt schlagen. Wenn man die Eisen halbwegs lang schlägt, kann man auch quasi jedes Par 5 Loch mit dem vierten Schlag das Grün erreichen und nen recht sicheres Bogey spielen, dann reichts schon für HCP<20 (ja, Milchmädchenrechnung)
Soll jedenfalls heißen, dass vor HCP 20 Hölzer eigentlich gar nicht nötig sind?
Technik-Erwerb und Technik-Anwendung sind halt zweierlei. Und Platztaktik (Course Management) dann noch mal. Ich halte es einfach für vollkommen falsch, solange mit seinen Eisen rumzuprügeln, bis man einen sauberen, gut wiederholbaren, druckvoll gepielten Ball-Boden-Draw hinkriegt, bevor man zu Hölzern übergeht. Diese landläufige Meinung, auch von Golflehrern, hatte sicher Gültigkeit als die Driver wirklich schwer zu treffen waren, weil die Köpfe halb so groß waren.
Wenn jemand ein mittleres Eisen an die 150m schlägt, kommt man im HCP sicher auch ohne hölzer gut nach unten. Aber gerade diese leute sind ja eh sportlicher und oft auch geschickter. Also ist Driver üben einfach Pflicht, wenn man einen gewissen sportlichen Ehrgeiz hat. Der Einsatz sollte dann bei entsprechenden Ergebniserwartungen auf der Runde natürlich nicht kopflos erfolgen.
Und für die, die eben den Ball mit den Eisen nicht wirklich nach vorne kriegen, sind Hölzer eh ein Segen. Nur dadurch ist dann überhaupt halbwegs ein Spielvermögen drin, was an Golf erinnert.