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Klettern / Bouldern anyone?

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prinzgauer
Beigetreten: 25.01.2010
PokerStrategist

mal werbung für die ibk-szene machen...


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Jan Hojer Trainingsvideo !!!


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Epitaph
Beigetreten: 29.07.2006
Oldschool Grinder

Original von kansascityshuffle

Jan Hojer Trainingsvideo !!!

haha, von 3 leuten gleichzeitig zugeschickt bekommen in der letzten stunde.

das video deprimiert ein bisl... einfach nur viel zu derb der kerl...


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Original von Epitaph

Original von kansascityshuffle

Jan Hojer Trainingsvideo !!!

haha, von 3 leuten gleichzeitig zugeschickt bekommen in der letzten stunde.

das video deprimiert ein bisl... einfach nur viel zu derb der kerl...

Macht mir allerdings Hoffnung, dass man auch als großer Fettsack klettern kann


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vicR
Beigetreten: 24.03.2008
Oldschool Grinder

Omg wie das video in jmd feed oder forum seit gepostet wird ;) ... sooooo sick !!!
hab ihn am samstag in innsbruck auch gesehen richtig abgegangen, respect !


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prinzgauer
Beigetreten: 25.01.2010
PokerStrategist

der einarmige im ersten finalboulder war schon beeindruckend. auch wenn er glücklich in der quali war, hat er im finale ordentlich was ausgepackt! damit wird der weltcup endlich wieder richtig spannend!


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PeteSahad
Beigetreten: 31.08.2006
Oldschool Grinder

Hat von euch zufällig jemand nen Boulderraum zu Hause bzw schon mal geholfen einen zu bauen oder weiß nen guten Thread im Web wo das beschrieben wird?

Bei uns in der Kletterhalle gibts leider keinen und der nächste ist in ner größeren Kletterhalle 40km entfernt in Neu-Ulm. Und wenn wir da hin fahren kllettern wir meist durchgehend weil wir die 17m Höhe mal ausnutzen möchten und bouldern nur noch kurz zum Schluss wenn eh nix mehr geht.

Deshalb wollen wir jetzt schon seit längerem einen eigenen Boulderraum bauen. Ein Freund von mir hat ein leerstehendes Haus wo momentan nur ein Zimmer als Boxraum genutzt wird. Evtl können wir aus dem restlichen Haus einen Boulderraum über 2 Etagen machen. Natrülich Raum für Raum da das ja schon ins Geld gehen wird.

Über Tipps wäre ich dankbar.


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prinzgauer
Beigetreten: 25.01.2010
PokerStrategist

gibt da einige andere videos.grundprinzip ist aber wohl immer gleich:
< balken mit verstrebungen anbringen
< dazwischen wandreinbohren (wenn man plastikgriffwand haben will, muss man davor löcher reinbohren. reine holzgriffe mit spax benötigen sowas nicht)

würd anfangs in die planung viel investieren, weil danach alles einfacher läuft und jedes kleine problem sonst am nervenkostüm zerrt.

vielleicht findest du bei artrock ein paar tipps, oder auch auf moonclimbing (obwohl die spezifischer sind und auf einen bestimmten wandtyp zielen anstatt eine große facette zu bieten)


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lausbua
Beigetreten: 15.11.2009
Oldschool Grinder

Ich hab mir selber einen gebaut... (boulderdani, justspoon, toobadtowin und dedxx haben ihn via Fotos auch schon gesehen) im Thread möcht ich kein Foto posten falls du aber Tipps etc. benötigst kannst mich gerne via Com-Tool adden und deine Fragen stellen.

Hab nicht alzu viel Zeit und will nicht auf alle Punkte eingehen aber gleich vorneweg rate ich dir vom Bau eines Boulderraums ab ;)


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dedxx
Beigetreten: 13.07.2011
Elite Grinder

Vimeo: Frankenjura Bouldermix


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ChrisA3
Beigetreten: 25.08.2005
Elite Grinder

Findet jemand die Worldcup Finals aus Innsbruck irgendwo auf Video? Find nur Qualis-Semis überall.


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justspoon
Beigetreten: 19.04.2007
BlackMember

in der youtube suche wird es angezeigt, aber wenn man drauf klickt heisst es "vid nicht verfügbar". wird evtl grad erst geuppt.


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boulderdani
Beigetreten: 19.11.2010
PokerStrategist

Ich würde gerne mal eine kleine Diskussion eröffnen.
Dazu passend mal zwei Videos vom Alex zur Einstimmung.

Was haltet ihr vom Free Solo Klettern? Kann man es als solide Unternehmung betreiben?
Ist es lebensmüde, krank oder verantwortungslos?

Bin gespannt auf eure Ansichten.


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lausbua
Beigetreten: 15.11.2009
Oldschool Grinder

Original von boulderdani
Was haltet ihr vom Free Solo Klettern?

Relativ wenig, ich kletter aber auch bei weitem nicht in nem Grad wo man sich über ein bewussteres Erlebnis beim klettern Gedanken machen sollte.Außerdem wird das Risiko von Felsausbrüchen etc. ja auch oft von "guten" Freesolo Kletterern anscheinend unterschätzt.

Kann man es als solide Unternehmung betreiben?

Ich glaub nicht, dass es Leute die so etwas betreiben selber als solide Unternehmung bezeichnen würden.

Ist es lebensmüde, krank oder verantwortungslos?

Wohl keins der dreien. Wenn man ne Familie hat (also Vater is) würd ichs vielleicht eher noch als verantwortungslos sehen.


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prinzgauer
Beigetreten: 25.01.2010
PokerStrategist

free solo klettern ist meiner meinung nach echt verantwortungslos. kenne einen vater, der bis 8b unterwegs war, in einer tour, die er oft mit seil geklettert ist und seiner meinung nach, gut beherrschte. dennoch ist ein solches unterfangen mit einer überlebenswahrscheinlichkeit behaftet, demnach immer ein riskiko besteht, der natur oder sich selbst zum opfer zu fallen. auch wenn man 2 oder 3 7a touren als 8c+ kletterer machen kann (alpine touren!), ist ein fehler schon das ende der stange.
hab einen mörderrespekt vor dem mentalen aspekt, ist aber dennoch das dümmste was man machen kann. wenn man 6m+ highballs beim bouldern angeht, merkt man erst, auf welchem dünnen eis man sich bewegt und was der menschliche körper aushält und wo auch schon seine grenzen sind


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vicR
Beigetreten: 24.03.2008
Oldschool Grinder

Original von lausbua

Original von boulderdani
Was haltet ihr vom Free Solo Klettern?

Relativ wenig, ich kletter aber auch bei weitem nicht in nem Grad wo man sich über ein bewussteres Erlebnis beim klettern Gedanken machen sollte.Außerdem wird das Risiko von Felsausbrüchen etc. ja auch oft von "guten" Freesolo Kletterern anscheinend unterschätzt.

Kann man es als solide Unternehmung betreiben?

Ich glaub nicht, dass es Leute die so etwas betreiben selber als solide Unternehmung bezeichnen würden.

Ist es lebensmüde, krank oder verantwortungslos?

Wohl keins der dreien. Wenn man ne Familie hat (also Vater is) würd ichs vielleicht eher noch als verantwortungslos sehen.

Kann mich da eigendlich nur anschließen. Auf videos ansehen tu ichs mir trotzdem gerne ^^


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Epitaph
Beigetreten: 29.07.2006
Oldschool Grinder

ich denke man muss der typ für free solos sein.

wenn man so wie wir schon überlegt ob man das vielleicht mal machen sollte oder nicht, dann ist man schon gar nicht der typ dafür.
ich glaube auch, dass es unabhängig von der gefährlichkeit des free solos, auch deshalb nur so wenige free solo kletterer gibt, weil kaum einer wirklich die fähigkeit besitzt, seinen kopf unter so viel stress derart lange abzuschalten.

die grundlage fürs free solo schafft man sich natürlich durchs normale klettern, aber als voraussetzung (und ohne ist es einfach nur lebensmüde) braucht man eben diese irre mentale stärke. die kann man sicher auch in gewisser weise durch yoga oder andere mentaltrainings aufbaun, so wie die abnoe-taucher das machen...

um jetzt gezielt deine frage zu beantworten, halte ich vom free solo eigentlich schon was. ich weiß, dass ichs selber niemals machen könnte, weil ich mental nie so gut drauf sein würde, aber ich verstehe den reiz dahinter und was es einem geben kann...
das video unten hat mich für das thema erst richtig sensibilisiert. ich kannte davor schon alle alex honnold videos, aber die haben für mich nie vermittelt, wie es wirklich ist, free solo zu gehn, oder was die eigentlichen beweggründe sind...

bei dem video labert einfach keiner rein, der typ hat seine lieblingsmusik druntergelegt (deshalb leider in DE net verfügbar, benutzt n proxy), und je länger man sich das video anschaut, desto mehr erschließt sich einem, was der reiz am free solo klettern eigentlich ist...

lebensmüde ist es im auge des free solo kletterers nicht, sonst hätte er durchweg eine enorme adrenalin-ausschüttung und würde vermutlich recht zeitnah in den tod stürzen. für den außenstehenden ist es wohl lebensmüde. es liegt also im auge des betrachters.

verantwortungslos finde ich es schon eher. so viel leid bei seiner familie/geliebten menschen zu verursachen nur um sich selbst zu verwirklichen oder um voll erfüllt zu sein ist schon ziemlich egoistisch.


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boulderdani
Beigetreten: 19.11.2010
PokerStrategist

Vielen Dank schonmal für die Antworten, so in etwa hab ich mir das vorgestellt

Finde es ein schwieriges Thema und wenn ich mich mit anderen unterhalte höre ich oft nur die Argumente, verantwortungslos und lebensmüde. Aber keine wirkliche Auseinandersetzung mit dem Thema.

Ab und zu habe ich das Verlangen danach. Es gab schon die ein oder andere Situation, in der ich mal aus einer Notsituation heraus Solo klettern musste.
Das Seil ließ sich nur zur Hälfte abziehen und blieb oben hängen. Ich hatte zwei Möglichkeiten, den Heli rufen oder eine 4er Alpinroute hochzuklettern. Hab mich dann für das hochklettern entschieden und fand es geil.

Den ein oder anderen Highball hab ich auch schon gemacht.
Ich kann fast jede Aussage die über das Free Solo Klettern gemacht wird nachvollziehen.

Dennoch sehe ich es so, dass man Free Solo Klettern schon als solche Unternehmung betreiben kann. Es gibt aber einige Faktoren, die man berücksichtigen sollte.
Wie Epi angesprochen hat muss man auf jeden fall mental so fit sein, dass einem nicht die Flatter geht und man Panik bekommt.
Dann braucht man noch etwas Erfahrung, um die Felsqualität einschätzen zu können usw. und ein gewisses "Kletterkönnen".

Ich glaube wir sind uns alle einig, dass aber der Großteil an der Psyche hängen bleibt.
Wenn man den 8. Grad beherrscht, ist man im 4. oder 5. Grad solide unterwegs ;)

Jetzt die Überlegung, warum man abstürzen sollte? Felsausbrüche sind meiner Meinung nach ein Risiko, was man mit Erfahrung, Planung und einer ordentlichen Klettertechnik (3 Punkttechnik) das recht überschaubar ist. Ähnlich wie Autofahren oder Motorrad.

Was sicher ist, wenn man runterfällt ist es aus, der sichere Tod erwartet einen. Deshalb ist das Ziel recht einfach :P Man darf keinen Fehler machen und man darf nicht fallen. Das klingt erst mal banal aber so einfach ist es eigentlich.

Wenn ich mich mental so im Griff habe, dass ich in aller Ruhe meine Route, welche ich wirklich beherrsche, fast genau so klettern kann, als ob ich sie mit Sicherung machen würde. Dann sind die Risiken überschaubar und ich komme heil aus der Sache raus.

An dieser Stelle kommt dann gerne das Argument, Fehler sind menschlich und muss man dieses zusätzliche Risiko eingehen. Ist dir dein Leben nichts wert, dass du es für einen Kick riskierst?

Das ist ja gerade das Besondere, man darf eben keinen Fehler machen, man muss sich Fehlerfrei bewegen. Aber solche Situationen gibt es im Leben doch häufiger als man denkt. Beim Alpinklettern, Bergsteigen, Free Solo Slacklinen, Basejump, Motorradfahren oder anderen Extremsportarten kommen Situationen vor an denen ein Fehler mit dem wahrscheinlichen Tod oder sehr schwerwiegenden Verletzungen bestraft wird. Meist wird dies aber als solches nicht wahrgenommen bzw wird dies beim Soloklettern besonders deutlich gezeigt wird.

Das Leben ist wohl fast allen Menschen viel wert. Muss man nun deshalb durch das Leben schreiten mit der ständigen Angst drauf zu gehen? Ich denke wenn man ständig Angst hat, dass man vorzeitig abtretet, lässt es sich nicht wirklich genießen.

Im Prinzip wird der Adrenalinkick von der Natur auch gefördert, denn wenn man eine Lebensgefährliche Situation überstanden hat, pumpt der Körper einen mit Hormonen voll. Dies ist ein Abwehrmechanismus, dass man nicht traumatisiert wird und normal weiterleben kann.

Allerdings muss ich auch zugeben, dass sich meine Einstellung in der Zeit auch etwas gewandelt hat. Am Anfang fand ich es für lebensmüde, aber nach einer längeren Auseinandersetzung mit mir und dem Thema kam ich mehr zu dem Entschluss, dass es zwar sau gefährlich ist und sich jeder gut überlegen sollte, ob man free solo klettern möchte.
Wenn man dies aber getan hat und sich allem bewusst ist, kann es doch als relativ solide Unternehmung betrieben werden.

Ob man nun als Vater das Ganze betreiben muss finde ich auch etwas fraglich, aber dann sollte man auch keine anderen Risikosportarten betreiben.

Es stimmt das es sehr egoistisch ist, sich wegen seinem eigenen Kick dem Risiko aussetzt zu sterben und die Familie und Freunde traurig auf der Welt zurück zu lassen. Aber hier gäbe es auch wieder viele Argumente.

Meine Mutter sagte mal zu mir: "Daniel mach was du willst, ich vertraue dir da vollkommen, aber bitte erzähle mir nichts davon. Leb dein Leben wie du es für Richtig hälst."

Das fand ich schon ziemlich stark von ihr.

Man muss ja auch bedenken, dass es immer Menschen gibt, die bereit sind ein höheres Risiko in Kauf zu nehmen. Wer geht in die Wohnung, in der sich ein bewaffneter Straftäter befindet, wer fliegt in die Kriegsgebiete, wer entschärft Bomben?

Wie gesagt verstehe ich jede Argumentation und Ablehnung gegen Free Solo Klettern, da es mehr als natürlich ist, sich nicht in Gefahren zu begeben.
Deshalb darf gerne weiterargumentiert werden


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justspoon
Beigetreten: 19.04.2007
BlackMember

Original von Epitaph
verantwortungslos finde ich es schon eher. so viel leid bei seiner familie/geliebten menschen zu verursachen nur um sich selbst zu verwirklichen oder um voll erfüllt zu sein ist schon ziemlich egoistisch.

bergsport ist durchweg egoistisch. er erfüllt keinen zweck ausser der selbstverwirklichung und birgt relativ große risiken.


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Epitaph
Beigetreten: 29.07.2006
Oldschool Grinder

Original von justspoon

Original von Epitaph
verantwortungslos finde ich es schon eher. so viel leid bei seiner familie/geliebten menschen zu verursachen nur um sich selbst zu verwirklichen oder um voll erfüllt zu sein ist schon ziemlich egoistisch.

bergsport ist durchweg egoistisch. er erfüllt keinen zweck ausser der selbstverwirklichung und birgt relativ große risiken.

naja... wer bei gebolteten routen im sportkletterbereich bleibt lebt schon sehr sicher. ich hab ehrlich gesagt mehr angst beim radeln durch fremdverschulden zu verunglücken...


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