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Klettern / Bouldern...
 
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Klettern / Bouldern anyone?

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Original von ChrisA3
Bin jetzt einen Monat dabei und wie ihr schon meintet, die Steigerung ist richtig krass!

Boulder die ich beim ersten Mal garnicht und beim vierten oder fünften Mal nur mit großer Mühe geschafft hab nehm ich jetzt zum Aufwärmen und lauf die problemlos hoch. In meiner Halle hab ich die gelben Routen (3c-4a) komplett durch, an grünen (4a-4c) fehlen nur noch welche am Überhang und die ersten 4 roten sind auch gepackt (4c-5a). :)

Habt ihr Tips zu richtig starkem Überhang? Parallel zum Boden quasi. Wenn ich da kopfüber hänge und dann versuche mit meiner Hand einen neuen Griff zu erreichen, rutsch ich ständig von meinen Fußtritten runter und muss dann mein ganzes Gewicht an zwei Händen halten, das geht unheimlich auf die Kraft.

kann ich zu 100% so bestätigen. Bin jetzt auch seit 1,5 Monaten dabei. Von den Schwierigkeitsgraden wirds bei mir ähnlich sein und wenn ich dann vom Tritt abrutsche, bleib ich auch knallhart an den Griffen hängen und versuch mich wieder ranzuziehen, was dann dazu führt, dass nach dem Boulder ne viertel Std Pause nötig ist


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Flo39
Beigetreten: 13.10.2006
Oldschool Grinder

servus, hab den thread grad erst entdeckt :)

wie siehts bei euch mit draußen klettern aus oder sind hier nur hallenfuzzis unterwegs? Geh zwar auch gern und viel in der halle klettern/bouldern, aber was für mich wirklich zählt, ist, was ich draußen schaffe.
War jetzt im Sommer in Frankreich Klettern und dann noch ein bisschen in bleau bouldern. Leider den 9er draußen immer noch nicht gekackt, dafür aber einen glatten 8er onsight. In Arco vor ein paar Wochen dann auch noch einige 8er hintergergeschoben aber arco ist halt eher leicht.

Jetzt daheim im südlichen Frankenjura wieder voll auf die Fresse bekommen, schon krass, wieviel schwerer hier alles ist. Einen 8er hol ich mir hier nicht so im Vorbeigehen ab.

Wo klettert ihr so draußen und wie läufts?


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boulderdani
Beigetreten: 19.11.2010
PokerStrategist

Früher viel im Blautal in der Nähe von Ulm. Die große Grotte kann ich nur empfehlen, absolut geil! Aber wer in der Nähe vom Frankenjura wohnt ist gut bedient

Jetzt kletter ich am Battert und im Murgtal (Nähe Karlsruhe)
Habe jetzt auch mal die Pfalz ausprobiert und das gefällt mir ganz gut, aber ist halt schlecht abgesichert (was ich aber auch seinen Reiz hat, aber an die Grenze geht man da nicht so leicht ;) )


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Epitaph
Beigetreten: 29.07.2006
Oldschool Grinder

a propos dani, meine mudder hat mich gestern angerufen und gemeint sie hätte mit nem kletterer gesprochen der so von nem klettergarten bei karlsruhe geschwärmt hätte. da sei wohl ein sehr mächtiger, weißt du zufällig welcher? war bislang nur in der kletterhalle in karlsruhe und die war schon sehr geil.

und darfst du eigentlich bis weihnachten wieder sport machen/klettern? weil dann könnten wir unser vorhaben vom sommer nachholen und mal zusammen klettern gehn.

@Flo: ich glaub jeder kletterer klettert am liebsten draußen am fels. die routen in der halle sind doch viel zu 2-dimensional und langweilig. am fels ist alles viel komplexer und einfach geiler, dazu in der natur sein, unersetzlich...
also ich geh auch bei -5° draußen klettern solang es trocken ist...


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boulderdani
Beigetreten: 19.11.2010
PokerStrategist

Also in Karlsruhe gibt es zwei Kletterhallen, einmal "The Rock" (größer und besser) und die Halle vom DAV, die für mich aber wesentlich günstiger ist.

Aber wohl hat deine Mutter von The Rock geredet

Das nächste zum Draußenklettern ist der Battert bei Baden-Baden und das Murgtal, schenkt sich nichts von der Empfernung.

Für den Battert muss man nach Ebersteinburg fahren und für's Murgtal mindestens bis Gernsbach, könnt dann ja mal bei google nachschauen.

Denke schon, dass ich bis Weihnachten wieder klettern darf, halt nich vollgas, das hindert ja nicht ;)
Ich meld mich dann mal wenn ich wieder fit bin.


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gib mal im google dav (deutscher alpenverein) plus den namen deiner (oder der nächstgrößeren) stadt. ein vorsteigsschein bei mir in der sektion kostet zb 25€...ob 80€ für den sicherheitskurs angebracht sind weiß ich nicht, da ich meinen anders gemacht habe


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boulderdani
Beigetreten: 19.11.2010
PokerStrategist

.

Also bei uns in der Sektion ist das auch wesentlich billiger. Bei uns kostet der Vorstiegschein 40 € für nicht Alpenvereinsmitglieder und 20 € für Mitglieder. Allerdings kommen dazu noch die Halleneintritte.
Beim Vorstiegschein hat man bei uns insgesamt Vier Abende. Ein Abend Theorie, dann zwei Abende Praxis und ein Tag Prüfung. Insgesamt 8 Unterrichtsstunden.

Wenn bei deinem genannten Kurs der Halleneintritt inklusive ist und das mit den Stunden auch so hinhaut ist's in Ordnung. Ansonsten würde ich mich nochmal umhören.

Grüße


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Epitaph
Beigetreten: 29.07.2006
Oldschool Grinder

das ist halt echt die absolute abzocke und meiner meinung nach ne frechheit...

2x3 stunden trololo, ich hab bislang 5 leuten das klettern mit allen sachen, die in dem kurs gelehrt werden, beigebracht, und es hat bei keinem länger als 30 minuten gedauert.

andere möglichkeit: hast du freunde die schon klettern? lass dir von denen das sichern beibringen und geh dann in hallen wo man son kack nicht brauch oder gleich nach draußen. das scheint sowieso nur in deutschland der fall zu sein, hier in österreich (und in einigen deutschen hallen auch) musst du einfach son blatt unterschreiben, wo drauf steht dass der hallenbetreiber keine schuld im falle eines unfalls hat und du alle nötigen techniken beherrschst... ich hab meinem bruder und seiner freundin aber zb auch das klettern in einer kletterhalle (im rock in karlsruhe) beigebracht und es war gar kein problem...


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.

Also wenn du nur Toprope klettern willst, würde es eigentlich schon reichen, wenn dir jemand zeigt wie man ein GriGri richtig bedient und einen Knoten bindet. Dann kann da nicht sonderlich viel passieren.
Wenn dich die Halle nicht ohne Kurs reinlässt, dann würde ich mir eine neue suchen. Was ist das denn für eine Politik? Ich kenne genug 8er und 9er Kletterer, die noch nie in ihren Leben einen Kurs besucht haben. Das ist doch reine Geldmacherei.

Die DAV Kurse haben meist einen viel größeren Umfang, als 6h. Bei mir war es glaube immer ~12h und selbst nach den 12h waren einige immer noch nicht in der Lage alles auf die Reihe zu bekommen. Ich frage mich daher immer, wie man erwarten kann, dass das nach 6h schon alles klappen soll, gerade bei Vorstiegskursen.


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lausbua
Beigetreten: 15.11.2009
Oldschool Grinder

Original von Epitaph
das ist halt echt die absolute abzocke und meiner meinung nach ne frechheit...

2x3 stunden trololo, ich hab bislang 5 leuten das klettern mit allen sachen, die in dem kurs gelehrt werden, beigebracht, und es hat bei keinem länger als 30 minuten gedauert.

andere möglichkeit: hast du freunde die schon klettern? lass dir von denen das sichern beibringen und geh dann in hallen wo man son kack nicht brauch oder gleich nach draußen. das scheint sowieso nur in deutschland der fall zu sein, hier in österreich (und in einigen deutschen hallen auch) musst du einfach son blatt unterschreiben, wo drauf steht dass der hallenbetreiber keine schuld im falle eines unfalls hat und du alle nötigen techniken beherrschst... ich hab meinem bruder und seiner freundin aber zb auch das klettern in einer kletterhalle (im rock in karlsruhe) beigebracht und es war gar kein problem...

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ich würde es ihm trotzdem nicht ausreden...die sache ist, dass er nen anderen menschen sichert und dieser sich auch komplett auf ihn verlassen können muss. teilweise machen die kurse schon sinn und es gibt sie nicht ohne grund - einweisungen sollte man definitiv nur von menschen erhalten, die dazu in der lage sind. da wir nicht einschätzen können ob es sein kletterpartner kann oder nicht, sollte man ihm die option zeigen, aber die kurse nicht gleich madig reden


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ChrisA3
Beigetreten: 25.08.2005
Elite Grinder

Ist bei mir ähnlich teuer. Ich mach auch demnächst den Topropekurs und bezahl jetzt über die Uni 70€ für 3*3 Stunden Toprope lernen + Schein, aber mit Eintritten und Leihzeug. Also effektiv ziemlich genau gleich teuer wie 3*Eintritt + alles leihen (Gurt, Sicherungsgerät, Schuhe). Ohne Uni wären es eher 80-90.

Aber auch wenn man für den Kurs selbst 20-30€ ausgibt (also preis - eintritte - leihzeug) find ich das noch ok und besser als wenn man von irgendwem Sachen lernt die evtl nicht ganz sicher sind und dann sich selbst oder andere gefährdet. Ist ja nicht so, dass ich als Anfänger einschätzen kann, ob das jetzt richtig sicher ist oder nicht was mir mein Bekannter da erzählt.

Wenn ich danach mit ruhigem Gewissen klettern und sichern kann, hat sich das für mich schon gelohnt.


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boulderdani
Beigetreten: 19.11.2010
PokerStrategist

Also ich finde die Kurse auch nicht schlecht, habe ja immerhin auch welche ausgebildet
Ich sehe in den Kletterhallen immernoch viele Fehler, die unter anderem sogar Lebensgefährlich sind.
Und ich seh oft auch, die angesprochenen Freunde, die anderen was beibringen wollen, aber selbst nur ein oder zweimal gezeigt bekommen haben oder in nem ganz anderen Zusammenhang.
Wer länger klettert, wird feststellen, dass Klettern teuer sein kann. Immerhin kostet der Halleneintritt ganz schön Geld. Da sollte man nicht an der Sicherheit sparen.
Wen man einen wirklich kompetenten Klettererfreund hat, ist das die beste und günstigste Lösung, aber manchmal will man damit anfangen und kennt eben keinen.

@ Eric
Darf ich fragen, in welcher Stadt du kletterst?

Ich würde aber keinen reinen Toperope-Kletterkurs machen! Toperope ist meiner Meinung nach nur für den Anfang oder mal zum Ausbouldern und projektieren. Sollte aber keinesfalls als Maß der Dinge betrachtet werden.
Deshalb würde ich, wenn dann einen Vorstiegschein machen. Aber manche bieten erst den Vorstiegschein an, wenn man nen Toperopekurs gemacht hat, was völliger Blödsinn ist!
Meiner Meinung nach ist der Schein TR überflüssig.
Das kann man innerhalb von 20min lernen.


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dedxx
Beigetreten: 13.07.2011
Elite Grinder

Salü pokernde Kletterfreunde,
ich gebe selber KLetterkurse aller Art für einen Bergführer.
4x 2 Stunden kostet hier 110,oo € und zwar für völlige Anfänger, die noch nie geklettert sind (jdf.vom Seilklettern 0 Ahnung haben).

Meine groben Inhalte sind:
1.Einheit
- Ausrüstungskunde, HMS Sicherungsmethode, Achterknoten, Toprope sichern, Toprope stürzen + Stürze halten
2.Einheit
- Theorie zum Vorsteigen, Richtig klippen + unterschiedliche KLipppositionen, Vorsteigen mit Toprope-Hintersicherung (wird v.a. das klippen geübt), Vorstigessichern
3.Einheit
- Vorsteigen üben (tw.noch mit Toprope Hintersicherung), Vorsteigen ohne Hintersicherung, Vorstieg Sichern, Stürzen im Vorstieg + Stürze halten
4.Einheit
- Fortsetzung von 3.Einheit + einige Sicherungsgeräte besprechen wie z.B. Smart, Grigri, Tuber

Ich kletter selber im 10.Grad und hab selber noch nie irgendeinen Kurs besucht. Habe mir das Meiste selber beigebracht und viel abgekuckt, viel ausprobiert. Meine gesamte alpine Erfahrung hab ich mir auch selber learing by doing beigebracht mit nem Kumpel (und dumme dumme Anfängerfehler gemacht, die bei uns einfach nur gut ausgegangen sind ).
Hab auch immer gedacht, so ein Quatsch diese Kurse usw.. Heute denke ich anders! Vor allem, wenn ich das Feedback von meinen Kursteilnehmern erhalte, die immer sehr begeisgtert sind und mir erzählen, dass sie nie gedacht hätten, dass sie so viel in den 4x2 Stunden lernen würden.
Das motiviert als Trainer - lässt mich aber auch selber reflektieren und ich sehe, dass das wirklcih sehr sehr viel ist, was die Leute da von mir lernen (was ja weit über die groben Lernziele des Kurses hinausgeht. Schließlich gebe ich ja auch praktische Tipps, beantworte nebenbei Fragen für den Ausrüstungskauf usw.).

Wer natürlich Freunde hat, die v i e l und g u t e Klettererfahrung haben, der braucht sicher keinen Kurs. Es ist aber trotzdem so, dass viele Leute zwar oft klettern, aber überhaupt keine Ahnung von bestimmten Gefahren haben und bestimmte Dinge kognitiv noch nie durchdacht haben (ich sag nur "Gaswerkmethode" beim GriGri1).
Wer niemanden kennt, der Ahnung hat, für den ist so ein KLetterkurs definitiv zu empfehlen. Ich würde mich aber vorher umhören, bei wem ich diesen Kurs buche bzw. wer gute Rezensionen hat.

FAZIT
Wer niemanden kennt, der wirklich Ahnung vom KLettern hat und schon einige Jahre klettert, der ist mit 100Euro +/- gut beraten einen solchen Kurs zu absolvieren, der die Inhalte bietet, die ich oben genannt habe. Wie gesagt: meine Kursteilnehmer waren bisher alle sehr begeistert und sehr zufrieden mit dem Gelernten!
Das eigentliche KLettern und dazu gehört auch das sichere Sichern , lässt sich n u r durch stetiges Üben,Üben,Üben erzielen! Wie Pokern!! ;)


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Ich würde es viel wichtiger finden, dass mal nach 1-2 Monaten überprüft wird, ob die Leute sich auch alles richtig eingeprägt haben. Man kann nur von Glück sprechen, dass die meisten Leute Sturzangst haben und selten unangekündigt ins Seil stürzen. Wie oft ich Leute 4-5m von der Wand weg stehen sehe, wenn der Kletterpartner in der Halle bei der ~5. Exe ist.


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dedxx
Beigetreten: 13.07.2011
Elite Grinder

@Eric84: 2x3 Stunden Kurs zum Toprope-Klettern lernen?
Hm..das scheint mir auch echt lang! Aber mit 5€/h sicher nicht zu teuer. Das Toprope Sichern kannst du schnell. Und dann bekommt ihr quasi noch 5 Stunden betreutes Klettern, um selber sicherer zu werden. Naja, danach solltet ihrs aber wirklich können :)
Das erinnert mich an meine Fahrschule. Unser Fahrschullehrer hat uns erst nach ca. 15-17 Stadtfahrstunden die erste Autobahnfahrt machen lassen (insg ca. 30 Fahrstunden!!) und sich dann gerühmt, dass bei ihm so wenige Fahrschüler durch die Prüfung fallen


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alterego
Beigetreten: 03.07.2006
PokerStrategist

.

hab auch einen kurs gemacht mit drei terminen a 2h, und war sehr zufrieden. ich hab auch 30€ gezahlt, war ein angebot, kostete sonst 70€. neben dem sichern gab es noch je eine stunde materialkunde und eine technikstunde. ich persönlich habe die 3 termine auch gebraucht, um selber sicher zu sein, beim sichern keine fehler mehr zu machen.

im gegensatz zu anderen hier bin ich der meinung, dass man erstmal vernünftig toprope klettern lernen sollte, bevor man sich an den vorstieg wagt. da kann man ohne gefahr lernen, sich auch mal ins schlappseil fallen zu lassen, und kriegt die technik viel schneller drauf, da das einhängen eben mit kraftaufwand verbunden ist, was dann dazu führt, dass man schnell platt ist.

ich persönlich werde nach meiner knie-op fühestens so gegen weihnachten wieder klettern können. muss dann wohl wieder ganz unten anfangen... suckt.


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xEr
xEr
Beigetreten: 26.05.2005
PokerStrategist

An die Boulderer hier: Wie oft geht ihr so die Woche bouldern und wie lange schon? Hab hier an meinem neuen Wohnort ne moderne, große Boulderhalle und frage mich jetzt ob es sich lohnt ne Jahreskarte zu erwerben, weil die Einzeleintritte doch ziemlich ins Geld gehen. Bei mehr als 1 mal die Woche würde es sich als Student gegenüber den 10er Karten rentieren.
Klettern/Bouldern macht mir im Prinzip schon sehr viel Spass und ich will das Bouldern auch Ersatz fürs Fitnessstudio machen, also grpße Motivation ist auf jeden Fall da. Ich frage mich nur ob das vllt. nach ein paar Monaten abnutzt? Kann es schwer einschätzen.


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Epitaph
Beigetreten: 29.07.2006
Oldschool Grinder

kommt auf die halle, deine motivation, dein können und deinen wohnort an. die halle in der ich (zumindest im winter) relativ regelmäßig bouldern gehe hat 2 mal im jahr wettkämpfe, für die sie den kompletten boulderbereich abbauen und danach wieder mit neuen routen bebauen, dh man kriegt vermutlich eh nie alle routen durch. wenn die bei euch jahrelang dieselben routen haben (was ich eher nicht glaube) kann so ne halle schon langweilig werden.
wenn du außerdem schon relativ gut bist, langweilen dich die meisten routen und du hast automatisch schon weniger interessante boulder zur auswahl. folglich, je schlechter jemand ist, desto länger kann er in einer halle spaß haben, weil er immer neue boulder zum ausprobieren hat.
wenn du in einem gebiet wohnst, wo man auch draußen jede menge geile boulder hat, würd ich gleich von ner jahreskarte abraten, denn man kann quasi auch ganzjährig im freien bouldern und hat dabei sogar noch mehr spaß.

ich finds außerdem gut dass du das klettern als fitness-ersatz nimmst. alle muskeln die du im fitnessstudio aufbaust sind sinnloses gewicht mit dem du nichts anfangen kannst. die bewegungen beim klettern sind tausend mal komplexer und nicht statisch, dh du baust deine muskeln auf natürliche weise auf und sie sind auch für andere sachen gut als das aussehen.

also kurz zusammengefasst: wenn du keinen zugang zu bouldern im freien hast, wenn die halle regelmäßig routen erneuert und du nicht allzu gut bist, lohnt sich ne jahreskarte auf jedenfall.


Antwort
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xEr
xEr
Beigetreten: 26.05.2005
PokerStrategist

also kurz zusammengefasst: wenn du keinen zugang zu bouldern im freien hast, wenn die halle regelmäßig routen erneuert und du nicht allzu gut bist, lohnt sich ne jahreskarte auf jedenfall.

Danke für deine Antwort.
Bin quasi noch Anfänger. Ob die Halle ihre Routen regelmäßig erneuert weiss ich nicht, aber sie hat erst vor 3 oder 4 Monaten eröffnet und ist die 2. größte Boulderhalle Deutschlands. Bouldermöglichkeiten im Freien dürfte es hier jedoch genug geben (wohne in Dresden). Jetzt steht natürlich eh erstmal der Winter an und eine Halbjahreskarte ist daher auch ne Möglichkeit, ist natürlich teurer.


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