naja. das ist ein wenig einfach gedacht. wenn so die informationspolitik aussieht, dann hätten sie nach einlieferung ins krankenhaus gleich sagen können: wir äußern uns nicht, damit die ärzte in ruhe arbeiten können bis sich ein stabiler zustand eingestellt hat, wie der auch aussehen mag. sie haben aber verlauten lassen, dass sie erst wieder statements abgeben, wenn sich an seinem zustand was (gravierendes) ändert. falls er also nicht mehr im koma gehalten wird, wäre das ja diese situation, die ja sogar positiv und womöglich auch erleichternd für die mitfühlenden draußen wäre. und dies zu verschweigen wäre einfach eine verarschung. punkt.
also gehe ich davon aus, dass er eben noch im koma ist und dann greift wieder die vermutung, dass es nicht sonderlich gut aussieht, zumindest was spätfolgen angeht.
es geht ja auch nicht darum, dass jeden tag die ärzte ein statement abgeben müssen oder die managerin, wenn sich nichts getan hat. aber wenn schon eines abgegeben wird, gehe ich eben davon aus, dass nichts signifikantes verschwiegen wird. sonst würde es ja wenig sinn machen.
und mal ganz pragmatisch gesprochen. was wäre so schlimm, wenn der rummel dann wieder größer wird wegen eine meldung: schumi nicht mehr im koma. die presse wird nicht das zimmer stürmen. schumis genesung wird dadurch auch nicht behindert, wurde sie ja in den anfangstagen auch nicht. das einzige ist, dass die familie vielleicht weniger ruhe hat. na und? es geht um schumi. das ist der arme kerl. stress hat die familie sowieso leider. und geäußert haben sie sich bisher ja auch nicht und wurden abgeschirmt. bissel mehr rummel vorm krankenhaus machts für die angehörigen auch nicht schlimmer.
nebenbei gesagt, vergisst man ja langsam, dass der arme kerl da liegt und kämpft. klar ist mehr ruhe und die welt drhet sich draußen weiter. aber man hat auch das gefühl, falls dann plötzlich eine tragische meldung kommen sollte (hoffentlich nicht), dass man selber als reaktion: "ach stimmt ja, der schumi, da war doch was. hmm. schade." zeigt.