Ich fordere überhaupt nichts, hätte mich nach seinen Relativierungen des russischen Angriffskriegs (im entsprechenden Thread) nur interessiert.
Man kann die Entscheidung sicherlich kritisieren und es gibt auch gute Argumente dagegen. Nichtsdestotrotz sind sportliche Erfolge immer etwas womit sich Staaten und besonders autoritäre Regime schmücken. Man denke zum Beispiel an die Olympischen Spiele in Berlin 1936, die Olympischen Spiele in Peking, die Winterspiele in Sotchi etc. pp.
Insofern, auch wenn es Unbeteiligte trifft (wie sämtliche Sanktionen), kann ich es nachvollziehen wenn man dem russischen Staat jegliche Möglichkeit nimmt sich auf dieser Ebene zu profilieren. Mir tut es wie gesagt für die einzelnen Sportler leid, vorallem bei solch Einzelwettkämpfen wie dem Tennis, wo nicht eine Mannschaft die Nation als solche repräsentiert. Dennoch kann und darf man die russiche Aggression nicht ausblenden nur weil es sich um ein Sportevent handelt.
Trotzdem hätte man vermutlich eine bessere Lösung finden können.