lieber einmal 50:150 als zehnmal 90:100 verlieren
Das ist das Gute (oder Schlechte) an Sportarten mit unendlich vielen Ligaspielen, eine Niederlage mehr oder weniger ist nicht so kritisch.
wollte ich auch gerade schreiben, erst die Clippers und dann....
Celtics auch verloren, aber den fehlt ja noch K. Walker
Es war das dritte Spiel der Saison, Kawhi hat gefehlt und vorher haben die Clippers bereits zweimal gewonnen, auch gegen die Lakers. Diese Niederlage bedeutet wohl ziemlich wenig, außer dass die Clippers eben noch nicht völlig warm sind. Solche Ergebnisse gab's schon immer in der normalen Saison, nur dass es dieses Mal eben 50 Punkte waren und nicht 30. Selbst die Warriors hatten in ihrer 73-9 Saison einige quasi unmögliche Niederlagen gegen schwache Teams. Außerdem lagen die Clippers jetzt schon früh im Spiel so deutlich zurück, dass die Motivation für ein Comeback in einem 100% bedeutungslosen Spiel vermutlich nicht sonderlich groß war.
Sowas wird sich in Zukunft vermutlich häufen, weil die Teams immer mehr verstehen, dass es relativ irrelevant ist, ob man den 3 Seat oder den 6 Seat in den Playoffs hat (dazu kommt das ganze 3er Gewerfe, was die Varianz eh nochmal total erhöht). Vielleicht kann man inzwischen sogar soweit gehen, dass das Seading eigentlich völlig egal ist, solange man in die Playoffs kommt. Zumindest kann man sich fragen, ob man als Team deutlich mehr Energie in der Saison investieren sollte, nur um die Chance auf ein paar mehr Homegames und einen möglicherweise (!) schwächeren Gegner in der ersten Runde der Playoffs zu haben. Im Westen ist der Unterschied zwischen den Seats 3-8 letztes Jahr im Grunde zu vernachlässigen gewesen. Ob man da jetzt Denver, Dallas oder Portland als stärkstes Team nach LA hätte sehen sollen, könnte ich z. B. nicht sagen.
Ich muss leider ehrlich sagen, dass die reguläre Saison in der NBA für mich irgendwie ihren Reiz verloren hat. Es gibt einfach viel zu viele Spiele, weil die Liga Tickets und TV Rechte verkaufen will. Man weiß vor Saisonbeginn schon, wer die 2-3 Contender in der jeweiligen Conference sind und der Rest ist im Grunde nur das Warten auf die Playoffs und die Hoffnung, das sich vorher kein Topspieler verletzt. Teams wie Milwaukee und Denver erzielen in der Saison regelmäßig rekordverdächtige Zahlen und dennoch weiß jeder, dass diese Teams nur gewinnen können, wenn bei den wirklichen Contendern einer der Stars ausfällt (die komische Clippers Geschichte in der Bubble - und vor allem wie sie verloren haben - sehe ich da mal als abstruse Ausnahme).
Mich interessiert Football inzwischen weit mehr, da dort mit den im Verhältnis wenigen Saisonspielen einfach viel mehr Feuer drin ist. Ich denke die NBA muss sich in Zukunft mal was überlegen, um ihre Saison wieder spannend zu gestalten. Momentan erleben wir ein Spiel ohne Defense, ein permanentes Dreier-Wettwerfen und ein immer stärker abnehmendes Interesse der Topspsieler an der Saison, insbesondere durch das Aussetzen von Spielen. All das schadet der Liga momentan ziemlich. Man merkt es ja bereits an den Quoten.
Reguläre Saison verfolge ich auch nur nebenbei. Playoff's aber dann intensiver.
Ich glaub keiner schreibt jetzt die Clippers ab genauso wird Dallas jetzt nicht zum Titelfavoriten gekürt. Die Überraschung lag ja tatsächlich an der Rekordführung.
Dieses Jahr könnte es dann wirklich ein Battle of LA geben. Aber es ist noch ein langer Weg bis dorthin.
Fairerweise muss man auch sagen, dass Kawhi diesmal auch wirklich verletzungsbedingt gefehlt hat. Zumindest geht es in die richtige Richtung was den Spannungsfaktor in den PlayOffs angeht bzw. den Titel.
Ich hoffe man wir sehen im Finale nicht mehr so schnell ein Sweep wie 2018 zwischen den Warriors und den Cavs.
Immerhin haben wir in den letzten beiden Jahre schon 2 verschiedene Teams als Sieger.
Clippers werden halt für immer eine Clown-Franchise sein, da kann Ballmer noch soviel Kohle reinschütten.
Lustigerweise halten sie auch den Rekord für die wenigsten Punkte in einer Halbzeit mit 19
In der Western Conference hat schon jeder verloren und das nach 3 Spielen, Sachen gibts....
Die NBA wird immer softer es ist ganz einfach die Realität. Zurzeit ist mir sogar die Euroleague interessanter als die NBA bis auf die Playoffs. Das eines Tages in der Euroleague härter gespielt wird als in der NBA hätte ich auch nie gedacht. Was natürlich nicht heisst dass die EL besser ist als die NBA.
Wenn man sich für taktischen Basketball anstatt für 1 on 1 interessiert ist die EL schon lange besser zu schauen als die NBA.
Finde die euroleague auch viel interessanter. Mehr taktischer Team Basketball, weniger heroball, kurzweiligere Games weil nur 10min/q etc.
Finde es auch richtig stark dass MagentaSport diese Saison alle euroleague spiele zeigt. Die ohne Deutsche Beteiligung sogar mit engl. Original Kommentar.
Kann jedem empfehlen sich da mal ein paar Spiele anzuschauen wenn man die euroleague noch nicht kennt.
weiß von euch jemand ob Spox immer noch ein Basketballspiel pro Woche for free überträgt?
War zumindest letzte Saison noch so, meistens ja eines der Sonntagsspiele, glaube ich zumindest.
Selbst auf der Spox-Homepage wird bei NBA Livestreams auf DAZN verwiesen, wird dann in dieser Saison wohl so sein.
