Gordan hat sich nach dem Game7 aus auch geäußert wie heftig der momentane Playoff-Schedule ist, der manche Spiele durch Travel-Time halt zu effektiven back to back Games macht. Das verhindere höheres und besseres Niveau der Spiele. Er denkt wenn nach jedem Spiel gewährleistet ist das ein Recovery-Day dabei ist und ein extra Travel-Day wenn die Serie Locations swapped, würde man am Ende besseren Basketball sehen. Natürlich sagt er das aus seiner eigenen Situation heraus, aber er hat in meinen Augen Recht.
Generell ist das heutige NBA-Schedule ja nicht großartig anders als all die Jahre davor, praktisch seit Ende der 60er Jahre hast die Regular Season mit 82 Games. Der Unterschied ist damals gabs kein PED-Check, da wurde bis in die 80er fitgespritzt und gedoped. Viele Spieler waren auf Kokain um den Schedule zu schaffen. Len Bias von den Celtics ist 1983 an einer Überdosis Kokain gestorben.
Das Game hat sich die letzten zehn Jahre erheblich verändert, das Tempo ist viel höher, Stretch-Game und Screen-Game erhöhen die Intensität und das Verletzungsrisiko. Spieler werden load-managed, weil es einfach nicht mehr anders geht.
Denke es ist an der Zeit das die NBA ihr Schedule überdenkt, wenn man eine 82-Game-Season weiter durchführen will, muss man den Spielern in den Playoffs mehr Zeit zwischen den Spielen geben wo der Injury-Impact so hoch ist. Es häufen sich die Sehnen-Risse, die sehr viel mit Abnutzung und Übernutzung zu tun haben.
Hoffe wir bleiben vor weiteren Verletzungen im Rest der Playoffs verschont, aber ich kann mir nicht vorstellen die NBA macht gutes Geld wenn Tatum, Curry, Lillard nicht spielen und zwei der Drei praktisch die gesamte nächste Saison fehlen werden.
