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Tipps zum Thema Staking (Erweitert)

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Wie wird das eigentlich gehandhabt, wenn der Stakee ins Minus kommt und einen Stakeback Deal vereinbart hat.

Wenn es nun 10 Staker á $10 waren, Stakee nun nach verabredeten 500 SNGs bei $90 gelandet ist (Fortuna hatte Urlaubgemacht, Luckbox war bei den Gegner an, denkt euch was aus...).
Bekommen die Staker dann ihren verbleibenden Prozentualen Anteil als Stakeback, oder muss der Stakee nun Geld einzahlen?


Antwort
Zitat
Kuzi11
Beigetreten: 06.11.2007
Oldschool Grinder

Die Staker bekommen dann ihren prozentualen Anteil von dem übrig
gebliebenen Geld. Anders würde es keinen Sinn machen sich staken
zu lassen, da man sonst ja das gesamte Risiko tragen würde.


Antwort
Zitat

Danke.

Dann würde ich gerne noch eine weitere Frage stellen:

Stakee geht mit Eigenkapital in den Deal. Sagen wir, dass Stakee 25% mit bringt. Folglich sollte der Cut stark angepasst werden, da Stakee diesen insta bekommt, und vom Rest für die Staker 25% Anspruch hat, richtig?

Was sind den so übliche Anpassungen, wenn Stakee verschiedene Prozente mitbringt?


Antwort
Zitat
00Visor
Beigetreten: 26.11.2007
Elite Grinder

Original von ColdCaller
Danke.

Dann würde ich gerne noch eine weitere Frage stellen:

Stakee geht mit Eigenkapital in den Deal. Sagen wir, dass Stakee 25% mit bringt. Folglich sollte der Cut stark angepasst werden, da Stakee diesen insta bekommt, und vom Rest für die Staker 25% Anspruch hat, richtig?

Was sind den so übliche Anpassungen, wenn Stakee verschiedene Prozente mitbringt?

Falsch, der Cut sollte überhaupt nicht angepasst werden.
Die 25% bekommt der Gestakte direkt selber, auf die 75%, die gestaked sind, wird der Cut angewendet.

Sagen wir mal, du bist an dem Deal mit 10% beteiligt, dann ist dir doch ziemlich egal, ob der Gestakte selber 25% trägt oder ob der Rest alles gestaked ist.
(ein bisschen zeigt es natürlich von Vertrauen, wenn der Gestakte auch selber nen Anteil trägt, also ist ein geringfügig besserer Cut ok)


Antwort
Zitat
JustgAMblin
Beigetreten: 10.01.2007
Elite Grinder

ja, und bei nichtbenutzen der rebuys die rebuys inklusive dem MU wieder zurückshippen.

bsp 11er rebuy. geplant 51$ für rebuys, MU ist 1.2. du erhälst vom staker 61,2$

du nutzt nur 31 $ also hast du auch nur anspruch auf 31$ * 1,2 = 37,2$

also musst du 61,2 - 37,2 = 24$ an den staker zurückschicken.


Antwort
Zitat

Will keinen eigenen Thread aufmachen, daher schreib ich es hier mal rein...

Wäre super wenn die Staking Suchenden mal etwas mehr zu ihrer Pokerlaufbahn, Skills etc. schreiben...so ein graph von opr ist mir da oft einfach zu wenig....da interessiert mich mindestens genauso sehr wie lange man schon Poker spielt, was man dafür macht um sein Spiel zu verbessern (Coachings, Videos, Handbewertungen) etc.

Sollte ja eigentlich kein Problem sein sowas in der Einleitung hinzuzufügen ;)


Antwort
Zitat
2pacnrw16
Beigetreten: 15.05.2006
PokerStrategist

Original von Floppy77
b) Jemand der mit fremden Geld spielt, wird nie optimal spielen und vielleicht mehr "ausprobieren" als, wenn es sein eigenes Geld wäre.

was für ein fail. ich spiele viel lieber gestaked als ungestaked. Weil genau dann leiste ich 100% bzw. versuche so gut wie möglich zu spielen. Das geht nicht nur mir so. Das weiss ich. Wer kennt die Situation nicht. Man hat Sein Schedule durchgespielt, bustet innerhalb von 30 minuten aus den letzten 6 turnieren und da haben wir es jetzt 1 uhr nachts und man hat das eine letzte turnier noch offen ( bei mir meist das 5er cubed obv^^). spiele ich ungestaked spiel ich 50/40 style und move mich raus. gestaked dagegen bin ich in so einer situation auch schon an den FT gelangt weil man nachweisen muss wie man gebustet ist.
Der Staker kann ja jederzeit HH anfordern und das überprüfen. Sollte imo zum Standardprozedere gehören.

Gruß


Antwort
Zitat

Ich weiss noch nicht ob ich das alles richtig verstanden habe. Ich stell mal drei Beispiele auf:

1)
Spieler A wird von Spieler S gestakt. Spieler S stakt 80% (80$ von 100$) der BI für eine Session und es gibt einen cut von 70/30+Stackback.
Nun spielt Spieler A und cahst insgesamt 200$, er macht dadurch einen Gewinn von 200$(Winning)-100$(BI)=100$.

Spieler S (der Staker) stehen also 70% von 100$ zu und er bekommt seine 80$ zurück. Die 80% die er zurück bekommt sind das Stakback.
Korrekt?

2)
Nun wurde Spieler A von 2 Leuten gestakt "S1" und "S2" beide zahlen 50$ und es gibt wieder 70/30 sowie Stakback.
Die erste Session lief negativ aus. Es gab einen Gesamtverlust von 60$.

Haben nun beide Staker zusammen 100% der 60$ Verlust zu zahlen oder nur 70% der looses, denn sie bekommen ja auch nur 70% der winnings?

3)
In einer weiteren Session hat S1 sein Konto ausgeglichen (+50$) doch S2 hat nichts zurück geschickt und steht nun bei (+20$).
Die Session verläuft mit einem Gesamtgewinn von 100$.
Sieht die Gewinnverteilung wie folgt aus?

S1 hat 50$ also noch 50% des Stakings und erhält deswegen 50%*70%*100$= 35$ und kann wenn er will seine 50$ zurück verlangen.

S2 hat nur noch 20$ und damit 20% des Stakings, den Rest der BI musste Spieler A diesmal selber tragen. Deswegen bekommt S2 diesmal:
20%*70%*100$=14$ und er kann seine restlichen 20$ zurückverlangen.


Antwort
Zitat
00Visor
Beigetreten: 26.11.2007
Elite Grinder

1) Da Spieler A Gewinn gemacht kann er erstmal das 80$ "Darlehen" zurückzahlen. Das ist das Stakeback. Dann hat Spieler S ja zu 80% gestaked, d.h. 20% von den Winnings gehören direkt Spieler A (dieser Teil ist ungestaked). Von den restlichen 80% der Winnings gehören Spieler S 70%.
(In Punkt 3 hast du das ja auch korrekt gemacht)

2) Wenn beide 50$ zahlen, wurde A von den andern beiden ja zu 100% gestaked. Also tragen diese beiden dann auch den kompletten Verlust. Der Cut wird nur bei Gewinn angewendet. (würde sonst auch keinen Sinn machen, dann könnte man einfach keinen Cut vereinbaren und beide investieren 70%*50$, wär ziemlich das gleiche)

3) Auf jeden Fall sollte das vor der zweiten Session auch genau mit den Stakern ausgemacht werden. Die Rechnungen sind in dem Fall korrekt.


Antwort
Zitat
speeecht
Beigetreten: 03.03.2008
Oldschool Grinder

Da ich mir extra die Zeit genommen hab, poste ich das jz auch, selbst wenn mir Visor zuvor gekommen ist
Vl helfen zwei Erklärungen ja dem besseren Verständnis ;)

Original von timii132
Ich weiss noch nicht ob ich das alles richtig verstanden habe. Ich stell mal drei Beispiele auf:

1)
Spieler A wird von Spieler S gestakt. Spieler S stakt 80% (80$ von 100$) der BI für eine Session und es gibt einen cut von 70/30+Stackback.
Nun spielt Spieler A und cahst insgesamt 200$, er macht dadurch einen Gewinn von 200$(Winning)-100$(BI)=100$.

Spieler S (der Staker) stehen also 70% von 100$ zu und er bekommt seine 80$ zurück. Die 80% die er zurück bekommt sind das Stakback.
Korrekt?
S bekommt $80 Stakeback und 70% von $80 ($56) also gesamt $136.
A bekommt seinen eigenen Anteil: $20 (Stakeback) und $20 Gewinn plus 30% von $80 ($24) also gesamt $64.
Sind gesamt die $200

2)
Nun wurde Spieler A von 2 Leuten gestakt "S1" und "S2" beide zahlen 50$ und es gibt wieder 70/30 sowie Stakback.
Die erste Session lief negativ aus. Es gab einen Gesamtverlust von 60$.

Haben nun beide Staker zusammen 100% der 60$ Verlust zu zahlen oder nur 70% der looses, denn sie bekommen ja auch nur 70% der winnings?
S1 und S2 staken A komplett und tragen 100% des Verlusts, bekommen also jeweils $20 zurück.

3)
In einer weiteren Session hat S1 sein Konto ausgeglichen (+50$) doch S2 hat nichts zurück geschickt und steht nun bei (+20$).
Die Session verläuft mit einem Gesamtgewinn von 100$.
Sieht die Gewinnverteilung wie folgt aus?

S1 hat 50$ also noch 50% des Stakings und erhält deswegen 50%*70%*100$= 35$ (Richtig, $35 ist sein Gewinn) und kann wenn er will seine 50$ zurück verlangen (Er kann seinen Gewinn und das Stakeback zurück verlangen also $85).

S2 hat nur noch 20$ und damit 20% des Stakings, den Rest der BI musste Spieler A diesmal selber tragen. Deswegen bekommt S2 diesmal:
20%*70%*100$=14$ und er kann seine restlichen 20$ zurückverlangen.
Ja, wie oben hat er nun den Gewinn und das Stakeback bei ihm gut also $34.

MFG


Antwort
Zitat

Vielen Dank.


Antwort
Zitat
feinheit
Beigetreten: 07.04.2008
PokerStrategist

push


Antwort
Zitat
Lantis83
Beigetreten: 09.01.2010
PokerStrategist

Mich würden mal ein paar Erfahrungsberichte zum Thema "Scammer" interessieren.

Insbesondere Vorgangsweisen um an sein Geld zu kommen.


Antwort
Zitat
inflamespoker
Beigetreten: 11.03.2008
Elite Grinder

WIESO DAS HIER IMMER NOCH NICHT STICKY IST HAT ER GEFRAGT!! ma serious. macht den thread doch endlich mal sticky. allein wegen den tabellen :)


Antwort
Zitat
keKo007
Beigetreten: 05.01.2009
PokerStrategist

Original von speeecht
Da ich mir extra die Zeit genommen hab, poste ich das jz auch, selbst wenn mir Visor zuvor gekommen ist
Vl helfen zwei Erklärungen ja dem besseren Verständnis ;)

Original von timii132
Ich weiss noch nicht ob ich das alles richtig verstanden habe. Ich stell mal drei Beispiele auf:

1)
Spieler A wird von Spieler S gestakt. Spieler S stakt 80% (80$ von 100$) der BI für eine Session und es gibt einen cut von 70/30+Stackback.
Nun spielt Spieler A und cahst insgesamt 200$, er macht dadurch einen Gewinn von 200$(Winning)-100$(BI)=100$.

Spieler S (der Staker) stehen also 70% von 100$ zu und er bekommt seine 80$ zurück. Die 80% die er zurück bekommt sind das Stakback.
Korrekt?
S bekommt $80 Stakeback und 70% von $80 ($56) also gesamt $136.
A bekommt seinen eigenen Anteil: $20 (Stakeback) und $20 Gewinn plus 30% von $80 ($24) also gesamt $64.
Sind gesamt die $200

2)
Nun wurde Spieler A von 2 Leuten gestakt "S1" und "S2" beide zahlen 50$ und es gibt wieder 70/30 sowie Stakback.
Die erste Session lief negativ aus. Es gab einen Gesamtverlust von 60$.

Haben nun beide Staker zusammen 100% der 60$ Verlust zu zahlen oder nur 70% der looses, denn sie bekommen ja auch nur 70% der winnings?
S1 und S2 staken A komplett und tragen 100% des Verlusts, bekommen also jeweils $20 zurück.

3)
In einer weiteren Session hat S1 sein Konto ausgeglichen (+50$) doch S2 hat nichts zurück geschickt und steht nun bei (+20$).
Die Session verläuft mit einem Gesamtgewinn von 100$.
Sieht die Gewinnverteilung wie folgt aus?

S1 hat 50$ also noch 50% des Stakings und erhält deswegen 50%*70%*100$= 35$ (Richtig, $35 ist sein Gewinn) und kann wenn er will seine 50$ zurück verlangen (Er kann seinen Gewinn und das Stakeback zurück verlangen also $85).

S2 hat nur noch 20$ und damit 20% des Stakings, den Rest der BI musste Spieler A diesmal selber tragen. Deswegen bekommt S2 diesmal:
20%*70%*100$=14$ und er kann seine restlichen 20$ zurückverlangen.
Ja, wie oben hat er nun den Gewinn und das Stakeback bei ihm gut also $34.

MFG

Hätte dazu noch ne frage.

Ähnlich wie Situation 1:

Spieler A wird von Spieler B gestakt, folgende Konditionen:

- Stakeback
- Cut 60/40

Spieler A lässt sich für 100$ staken und übernimmt 40% = 40$
Spieler B nimmt 60% = 60$

Spieler A gewinnt gesamt 200$.
Stakeback: 100$ - Spieler A 40$ Spieler B 60$
Gewinnverteilung: 40%=40$ für Spieler A und 60%=60$ für Spieler B.
Gesamt Spieler A - 80$
Gesamt Spieler B - 120$

Ist dieser Deal für Spieler A profitabel, oder eher schlecht?

Danke für die Antworten.


Antwort
Zitat
pokerfacett
Beigetreten: 04.11.2005
Oldschool Grinder

vote for sticky


Antwort
Zitat
speeecht
Beigetreten: 03.03.2008
Oldschool Grinder

Original von keKo007
...

Der Staker (Spieler B) bekommt Stakeback $60 und $36 von den winnings (60% Cut von seinem 60% Anteil).

Ob der Deal (für den Staker!) nun profitabel ist hängt nicht nur von den Konditionen, sondern v.A. von dem gespielten Schedule (Spielanzahl, Varianz) und dem Skill vom Spieler ab.

MFG


Antwort
Zitat
keKo007
Beigetreten: 05.01.2009
PokerStrategist

Original von speeecht

Original von keKo007
...

Der Staker (Spieler B) bekommt Stakeback $60 und $36 von den winnings (60% Cut von seinem 60% Anteil).

Ob der Deal (für den Staker!) nun profitabel ist hängt nicht nur von den Konditionen, sondern v.A. von dem gespielten Schedule (Spielanzahl, Varianz) und dem Skill vom Spieler ab.

MFG

also wäre im umkehrschluss der deal für den Stakee nicht rentabel?
Wenn die Konditionen so verbleiben wie oben genannt. und auch die rechnung so durchgeführt wird wie oben genannt!?


Antwort
Zitat
speeecht
Beigetreten: 03.03.2008
Oldschool Grinder

Für den Stakee ist ein Deal fast immer "rentabel", außer er spielt selbst -ev und hält einen großen Anteil selbst. Ein Fullstaking z.B. kann ja unmöglich im Minus für den Stakee enden.

Wenn es natürlich wie es sein soll eine win/win Situation ist, gibt der Stakee somit einen Teil seiner winnings ab und hat dafür selbst weniger Varianz.

Kann man also nicht eindeutig sagen, wann sich ein Staking lohnt. Manch einer gibt gern einen Teil seiner winnings ab, wenn ihm dafür die BR zur Verfügung gestellt wird und er keine Varianz trägt.
Ein anderer hat halt selbst die BR dazu, nimmt auch die Varianz in Kauf und muss nichts abgeben.


Antwort
Zitat
Dschaaan
Beigetreten: 07.06.2010
PokerStrategist

Ob hier jemand helfen möchte einen "fairen" Cut für mich zu errechnen?
Folgende Situation:

Staking zwischen 3 Personen.
Stakee: Bringt $160 / 10%
Staker 1: $160 / 10%
Staker 2: $1.280 / 80%

Der Deal geht über $18.200 Rake - starten auf den $15+$1 SNGs, Aufsteigen ist erlaubt.
$5.200 Rakeback sind garantiert.

Wie sollte man solch einen Deal herrichten? Mit oder ohne Stakeback? Und was für ein Cut?
Durch die Riesen Rakeback Summe ist der Deal doch praktisch schon Win-Win-Win. Hero ist auch Winningplayer, mindestens Breakeven

Wie wurde das ganze ohne das sichere Rakeback aussehen? Bei sagen wir 3%-5%-7% zu erwartenden ROI?


Antwort
Zitat
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