Die Varianz an sich hat Visor soweit ich das verstanden habe ja nicht explizit eingegeben, sondern sie ergibt sich für ein einzelnes Turnier aus der Feldgröße, der Payoutstruktur, dem ROI und evtl noch irgendwas, was mir grade nicht einfällt.
Und jetzt würden mich die Auswirkungen von sehr unterschiedlichen BIs der Turniere in einem Schedule interessieren im Vergleich zu einem Schedule von Turnieren mit gleichen BIs (was nur bei SNGs möglich ist). Ich glaube nämlich schon, dass es ein sehr großer Unterschied sein müsste, ob ein Schedule aus 2x215, 2x109, 4x55, 3x22 und 4x11 besteht oder aus 15x62,2$, also dem DurchschnittsBI vom anderen. Beide haben die selbe Gesamtsumme, aber bei der ersten Variante hat Stakeback einfach ein deutlich geringeren Effekt, weil z.b. selbst ein FT in einem 11er oft kaum das BI eines 215ers rausholt. Das ganze wird noch dadurch verstärkt, dass die 215er Turniere oft größere Fieldsizes haben als die mittleren Turniere.
Das ganze führt dann dazu, dass solche Schedules viel öfter im Minus abgeschlossen werden, und wenn dann mal der extrem seltene große Cash kommt (hoch 5-stellig oder mehr), der einiges vom EV der Majors ausmacht, wird dieser fast komplett gemäß dem Cut geteilt und kompensiert dadurch nicht so stark die ehemaligen und zukünftigen Verluste (wenns kein Makeup gibt).