Weiß nicht was hier teilweise geflamed wird, aber finde die Diskussion ums MU schon interessant! Ich persönlich würde auch einen Spieler mit Cut lieber staken als einen mit MU. Vor allem wenn der MU sehr hoch ist! Da nehme ich doch lieber einen höheren Cut in Kauf, da ich den Stakee dann nur im Gewinnfall bezahlen muss.
Original von 00Visor
Original von Slyme1003
10k Schedule + 1.15MU = $11500 sprich 1.5k für den Stakee unabhängig davon wie das Endergebnis ausschaut. Nicht schlecht, oder?
Angenommen er spielt mit 25% Eigenanteil, dann zahlt er hier also nur noch 1k aus eigener Tasche drauf um 25% zu halten.
Rechnet das mal auf nen Deal mit Cut, also 75/25 + SB, da muss er mindestens 6k Profit machen, um diese 1.5k für sich beanspruchen zu können.Wenn er 25% Eigenanteil hat, also 75% verkauft sind das 11500$ * 0.75 = 8625$. Er investiert also selber noch 1375$.
Allgemein kann man auch nicht einfach zwei willkürliche Zahlen (1.15 und 75/25) vergleichen. Da ist der Stakeback Deal bei größeren Schedules wohl immer besser, auch wenn bei richtig großen Cashes der Markup Deal für die Staker besser ist.
Markup Deals eine sehr transparente und einfache Art seinen ROI zu bepreisen. Wenn ich ein Turnier für 1.15 verkaufe, lohnt sich für jeden die Investition, der mir mehr als 15% ROI gibt. Gibt gar keinen Anlass, das zu ändern und kenne auch keine anderen Seiten, wo das anders gehandhabt wird.
Um das vielleicht noch deutlicher machen ist das Beispiel des 0% Eigenanteil Stakings glaub ich besser.
Wenn der Stakee hier das ganze Schedule ootm ist hat er bei einem MU von 1.15 tatsächlich 1500$ gewinn. Wenn er aber tatsächlich Staker im Wert von 10000$ bei diesem MU gefunden hat, ist das in der Regel deswegen so, weil er etwas kann. Macht er jetzt ne 100% ROI Session, wieviel gewinn hat er dann? Rechne es dir selber aus, und du wirst erkennen, dass ein unfairer MU langfristig nicht haltbar ist und diese Variante allgemein des Stakings nicht zwangsläufig schlechter für Staker ist.
EDIT: bzgl. der flames hier teilweise; kommt mal klar...
Original von TheSenseman
Seit Jahren im Stakingforum unterwegs und dann das![]()
Original von Bunkervogel
wenn man nicht bereits wüsste, dass op ziemlich duhm ist, würde ich auch auf level tippen.
Original von daAHfuq
Original von 00Visor
Original von Slyme1003
10k Schedule + 1.15MU = $11500 sprich 1.5k für den Stakee unabhängig davon wie das Endergebnis ausschaut. Nicht schlecht, oder?
Angenommen er spielt mit 25% Eigenanteil, dann zahlt er hier also nur noch 1k aus eigener Tasche drauf um 25% zu halten.
Rechnet das mal auf nen Deal mit Cut, also 75/25 + SB, da muss er mindestens 6k Profit machen, um diese 1.5k für sich beanspruchen zu können.Wenn er 25% Eigenanteil hat, also 75% verkauft sind das 11500$ * 0.75 = 8625$. Er investiert also selber noch 1375$.
Allgemein kann man auch nicht einfach zwei willkürliche Zahlen (1.15 und 75/25) vergleichen. Da ist der Stakeback Deal bei größeren Schedules wohl immer besser, auch wenn bei richtig großen Cashes der Markup Deal für die Staker besser ist.
Markup Deals eine sehr transparente und einfache Art seinen ROI zu bepreisen. Wenn ich ein Turnier für 1.15 verkaufe, lohnt sich für jeden die Investition, der mir mehr als 15% ROI gibt. Gibt gar keinen Anlass, das zu ändern und kenne auch keine anderen Seiten, wo das anders gehandhabt wird.
Um das vielleicht noch deutlicher machen ist das Beispiel des 0% Eigenanteil Stakings glaub ich besser.
Wenn der Stakee hier das ganze Schedule ootm ist hat er bei einem MU von 1.15 tatsächlich 1500$ gewinn. Wenn er aber tatsächlich Staker im Wert von 10000$ bei diesem MU gefunden hat, ist das in der Regel deswegen so, weil er etwas kann. Macht er jetzt ne 100% ROI Session, wieviel gewinn hat er dann? Rechne es dir selber aus, und du wirst erkennen, dass ein unfairer MU langfristig nicht haltbar ist und diese Variante allgemein des Stakings nicht zwangsläufig schlechter für Staker ist.
EDIT: bzgl. der flames hier teilweise; kommt mal klar...
Mir ging es auch nicht darum, jetzt die beiden Formen des Stakings zu vergleichen, also welche langfristig gesehen für den Investor und Stakee die sinnvollere ist. Ist aus meiner Sicht gesehen eh weder die eine, noch die andere, sondern wenn dann mit MakeUp.
Und mir geht es auch nicht um ein paar Dollar, die ich durch die Investition verloren hab (hätte ja auch anders laufen können), wenn mir die weh tun würden, dann hätte ich gar nicht erst investiert.
Leider scheint mir ja keiner zu glauben, dass es auch andere MarkUp-Deals gibt, obwohl ich mir kaum vorstellen kann, dass dies angeblich noch niemand auf anderen Seiten gesehen hat. OK, wenn man nur auf Strategy unterwegs ist, dann mag das so sein, aber wäre ja auch kein Problem mal nen Blick auf andere Seiten zu werfen.
Mir kommt es halt so vor, als fühlen sich jetzt einige Spieler wie auf den Schlipps getreten und da ist es halt einfacher zu flamen, als vernünftig drüber zu diskutieren.
Original von Bunkervogel
wenn man nicht bereits wüsste, dass op ziemlich duhm ist, würde ich auch auf level tippen.
Du Vogel, ich wünsche ja eigentlich niemandem was Schlechtes, aber Deine sinnlosen und beleidigenden Kommentare mir gegenüber gehen mir mittlerweile echt auf die Eier!
Würde mich echt freuen, wenn der Zufall es einrichten würde, dass Du mir mal übern Weg läufst und mir das was Du hier so von Dir gibst ins Gesicht sagen müsstest, anschließend darfst Dich dann auch wieder in Deinem Bunker verkriechen.
Original von Slyme1003
Original von Bunkervogel
wenn man nicht bereits wüsste, dass op ziemlich duhm ist, würde ich auch auf level tippen.Du Vogel, ich wünsche ja eigentlich niemandem was Schlechtes, aber Deine sinnlosen und beleidigenden Kommentare mir gegenüber gehen mir mittlerweile echt auf die Eier!
Würde mich echt freuen, wenn der Zufall es einrichten würde, dass Du mir mal übern Weg läufst und mir das was Du hier so von Dir gibst ins Gesicht sagen müsstest, anschließend darfst Dich dann auch wieder in Deinem Bunker verkriechen.
Werd doch nicht gleich beleidigend!
Original von Bunkervogel
Original von Slyme1003
Original von Bunkervogel
wenn man nicht bereits wüsste, dass op ziemlich duhm ist, würde ich auch auf level tippen.Du Vogel, ich wünsche ja eigentlich niemandem was Schlechtes, aber Deine sinnlosen und beleidigenden Kommentare mir gegenüber gehen mir mittlerweile echt auf die Eier!
Würde mich echt freuen, wenn der Zufall es einrichten würde, dass Du mir mal übern Weg läufst und mir das was Du hier so von Dir gibst ins Gesicht sagen müsstest, anschließend darfst Dich dann auch wieder in Deinem Bunker verkriechen.Werd doch nicht gleich beleidigend!
...wie man in den Wald hinein brüllt, so schallt es heraus!
War aber ganz lieb und nett gemeint, würde mir doch im Traum nicht einfallen kleine Vögelchen von den Dächern zu schiessen!!!
Mag aber gerne noch zeigen, wie es teilweise auf anderen Plattformen gehandhabt und abgerechnet wird, auch wenn hier so nicht bekannt. Es sind jetzt in den folgenden Beispielen die Berechnungen zur Auszahlung von ChipMeUp, wird ebenso auf PartTimePoker gemacht.
Der große Unterschied zu Strategy liegt halt in der Wahl der Optionen, mit denen ein Angebot erstellt und wonach dann letztendlich abgerechnet wird. Es ist dort natürlich auch möglich eine Schedule mit Markup anzubieten, so wie hier im Forum, also ohne Stakeback. Wird allerdings so gut wie nie benutzt, schaut man z.B. aktuell die nächsten aufkommenden Events an, dann ist 1 aus 30 davon so wie ihr es halt von Strategy her kennt. Alle anderen werden mit Markup und zusätzlichem Stakeback angeboten. Natürlich sind die Preise für die Shares dieser Events auch wieder anders als hier, da liegt der durchschnittliche MU-Wert bei 1.4 - 1.5, ich zahle also einen wesentlich höheren Preis für meinen Anteil. Hat halt für den Staker den Vorteil, dass im Falle von Verlust oder Brick zumindest ein Teil wieder zurück kommt. Bei einem MU von 1.5 wären das bei Totalverlust immerhin 33% der getätigten Investition. Bei einer Minussession entsprechend der Anteil von dem was übrig geblieben ist und zusätzlich die 33% vom MU.
Und btw, ich schreib hier solche Gedanken nicht, weil ich gerade mal´eine Idee hatte, wie man es anders machen könnte, oder Spass dran hätte zum Gespött des Forums zu werden. Wenn ich das nicht selber schon gesehen und mitgemacht hätte, hätte ich hier bestimmt nichts zu geschrieben und um eure Meinung gebeten, bzw. Anlass zur Diskussion gegeben!
Let A = % of profit backer receives per share
Let B = % of initial buyin that each share costs
Let C = Total money needed to play event
Let D = Amount of money cashed in the event
If (D < C), then each share gets B * D
else each share receives B * C + [A * (D – C)]
Scenario 1
$100 event
10% shares sold @ 150% for $15 each
4 shares sold so $60 collected
$120 won
A = 10%
B = 15%
C = $100
D = $120
In this case D > C so use the second formula: B * C + [A * (D – C)]
→ 15%*$100 + [10% * ($120 – $100)]
→ $15 + (10% * $20)
→ $15 + $2
→ $17
So four shares get paid out at $17 ($68).
The remaining money $52 goes to the seller
Scenario 2
$100 event
10% shares sold @ 150% for $15 each
9 shares sold so $135 collected
$120 won
A = 10%
B = 15%
C = $100
D = $120
In this case D > C so use the second formula: B * C + [A * (D – C)]
→ 15%*$100 + [10% * ($120 – $100)]
→ $15 + (10% * $20)
→ $15 + $2
→ $17
So nine shares get paid out at $17 ($153).
In this scenario only $120 was “won”, so the seller has to pay out an additional $33. But note, as the shares were sold at 150% the seller actually collected
$135 for a $100 event. So the seller actually ends up $2 in front.
Scenario 3
$100 event
10% shares sold @ 150% for $15 each
9 shares sold so $135 collected
$20 won
A = 10%
B = 15%
C = $100
D = $20
In this case D < C so use the first formula: B * D
→ 15% * $20
→ $3
So nine shares get paid out at $3 ($27).
In this scenario only $20 was “won”, so the seller has to pay out an additional $7. But note, as the shares were sold at 150% the seller actually collected
$135 for a $100 event. So the seller actually ends up $28 in front.
Scenario 4
$100 event
10% shares sold @ 100% for $10 each
9 shares sold so $90 collected
$20 won
A = 10%
B = 10%
C = $100
D = $20
In this case D < C so use the first formula: B * D
→ 10% * $20
→ $2
So nine shares get paid out at $2 ($18).
In this scenario only $20 was “won”, each share recevies $2 back.
Scenario 5
$100 event
10% shares sold @ 110% for $11 each
3 shares sold so $33 collected
$90 won
A = 10%
B = 11%
C = $100
D = $90
In this case D < C so use the first formula: B * D
→ 11% * $90
→ $9.90
So three shares get paid out at $9.90 ($29.70). Seller gets to keep $60.30
Scenario 6
$100 event
10% shares sold @ 150% for $15 each
7 shares sold so $105 collected
$120 won
A = 10%
B = 15%
C = $100
D = $120
In this case D > C so use the second formula: B * C + [A * (D – C)]
→ 15%*$100 + [10% * ($120-$100)]
→ $15 + [10% * $20]
→ $17
So seven shares get paid out at $17 ($119). Seller gets to keep $120-$119 = $1. But note the seller also raised $105 for a $100 event, so is ahead another
$5.
Scenario 7
$100 event
10% shares sold @ 150% for $15 each
7 shares sold so $105 collected
$190 won
A = 10%
B = 15%
C = $100
D = $190
In this case D > C so use the second formula: B * C + [A * (D – C)]
→ 15%*$100 + [10% * ($190-$100)]
→ $15 + [10% * $90]
→ $24
So seven shares get paid out at $24 ($168). Seller gets to keep $190-$168 = $22. But note the seller also raised $105 for a $100 event, so is ahead another
$5.
Scenario 8
$100 event
10% shares sold @ 150% for $15 each
9 shares sold so $135 collected
$190 won
A = 10%
B = 15%
C = $100
D = $190
In this case D > C so use the second formula: B * C + [A * (D – C)]
→ 15%*$100 + [10% * ($190-$100)]
→ $15 + [10% * $90]
→ $24
So nine shares get paid out at $24 ($216). Seller has to chip in another $26, but really raised $135 for a $100 event, so is $35-$26=$9 ahead.
Original von Pokerfox68
Weiß nicht was hier teilweise geflamed wird, aber finde die Diskussion ums MU schon interessant! Ich persönlich würde auch einen Spieler mit Cut lieber staken als einen mit MU. Vor allem wenn der MU sehr hoch ist! Da nehme ich doch lieber einen höheren Cut in Kauf, da ich den Stakee dann nur im Gewinnfall bezahlen muss.
Jo wenn einer das Wcoop Main shipt nimmst dann auch lieber den Cut deal?
Ich sag es jetzt nochmal, ich habe weder erwartet, dass das MU aus dem Event in dem ich mit drin war zurückgezahlt wird, noch darum gebeten. Das Event war für mich lediglich Anlass über die ganze Markup-Sache nochmal nachzudenken.
Scheinen manche hier immer noch nicht begriffen zu haben, habe es bestimmt nicht nötig wegen den paar Dollars ein Fass aufzumachen. Wenn ich damit ein Problem gehabt hätte, dann hätte ich das auf anderem Wege mit Grosskhan diskutiert.
Und das ich mir zu etwas Gedanken mache, von dem ich weiss, das es teilweise auch anders geregelt und gehandhabt wird, ist ja wohl legitim.
@Kamikaze: Deine Definition von Markup mögen ja evtl. alle Strategen hier genauso sehen, dass heisst für mich aber noch nicht, das es die einzig Richtige ist.
Müssen Spieler wie AQUA RAIDER, Hateraises & Telefonkiosk etc. ja eigentlich ganz schön bescheuert sein, dass sie ihre Schedules mit MU und SB verkaufen.
Ich beschäftige mich mit dem Thema Staking jetzt schon einige Jahre und das in diversen Foren und auf anderen Seiten, aber komischerweise wird nur das was sich hier abspielt von allen wahrgenommen und für das Mass der Dinge gehalten.
Erklär mir doch mal bitte, warum es diese anderen Formen zusätzlich oder auch gibt, wenn nur Deine Definition passt!
Ich sehe 0 vorteile darin ein system mit Markup+SB aufzubauen anstatt direktes markup zu nehmen. Es ist nur komplizierter und schwerer den ev auszurechnen.
Dein einzigstes argument ist, dass die anderen seite es so machen, was einfach kein sinnvolles argument ist.
2 Spieler, beide gleich gut, gleicher ROI spielen je eine 1k - Schedule
Spieler A
nimmt 1.15 MU ohne SB = $1.150
10% = $115
Spieler B
nimmt 1.5 MU mit SB = $1500
10% = $150
Beide machen eine Minussession und haben $500 am Ende übrig.
Spieler A rechnet ab und zahlt an Dich $50
Verlust in dem Fall $65
Spieler B rechnet ab und zahlt an Dich $50 + $50 aus MU
Verlust in dem Fall $50
In wen würdest Du öfter investieren?
Ich würde in den Spieler investieren wo ich mehr ev erwarte.
Zu deiner Rechnung:
1) Wieso ist 1,15 MU ohne SB gleichwertig mit 1,5MU mit SB?
2) Wieso nimmst du genau den fall wo er 500$ verlust macht? Wie ist der overall-ev bei den jeweiligen Spielern?
3) Nehmen wir als beispiel einen Spieler der auf das schedule 20% ROI hatt. Wie berechnest du ab welchem MU mit SB das staking breakeven ist?
Beim Fall MU ohne SB wäre es einfach breakeven bei 1,2 MU.
Original von Kraterspalter
Ich würde in den Spieler investieren wo ich mehr ev erwarte.Zu deiner Rechnung:
1) Wieso ist 1,15 MU ohne SB gleichwertig mit 1,5MU mit SB?
2) Wieso nimmst du genau den fall wo er 500$ verlust macht? Wie ist der overall-ev bei den jeweiligen Spielern?
3) Nehmen wir als beispiel einen Spieler der auf das schedule 20% ROI hatt. Wie berechnest du ab welchem MU mit SB das staking breakeven ist?
Beim Fall MU ohne SB wäre es einfach breakeven bei 1,2 MU.
Logisch das Du in den investierst, der für Dich den höheren Erwartungswert hat, aber wenn beide gleich gut sind und gleichen ROI haben, ist ja auch der EV bei Beiden gleich. Von daher müsste die Überlegung lauten, welche Investition ist mit weniger Risiko verbunden. Wobei das Risiko nur auf die Verluste zu beziehen ist.
Es ist nur ein Beispiel und letztendlich vollkommen egal, ob der MU-Wert mit SB jetzt in dem Fall mit 1.5 oder mit nur 1.15 angesetzt ist. Der Verlust für den Staker ist mit SB immer geringer als ohne SB, auch unabhängig davon wie die Session geendet hat, solange die im Minus endet.
Endet die Session im Plus zahlst Du natürlich beim höher angesetzten MU mit SB etwas mehr, als beim Stakee ohne SB, aber da juckt es Dich dann auch weniger, da Du eh Gewinn machst!
Original von Slyme1003
Endet die Session im Plus zahlst Du natürlich beim höher angesetzten MU mit SB etwas mehr, als beim Stakee ohne SB, aber da juckt es Dich dann auch weniger, da Du eh Gewinn machst!
natürlich stört mich das dann erheblich
mag psychologisch gesehen vielleicht etwas angenehmer sein(weil die ausreißer nach unten und oben geringer sind->weniger varianz), wenn diese abschwächung der varianz aber wiederum auf kosten des stakerEVs geht macht es eben keinen sinn den MU+sb deal zu bevorzugen, sondern man sollte als staker einfach entsprechend weniger (pro turnier) investieren, wenn einem die swings zu groß sind
man könnte auf einen konkreten beispielschedule und mit der annahme ein spieler schlägt diesen mit x% roi mal ausrechnen, welcher MU+sb deal den gleichen EV hat wie ein reiner MU deal (in dem fall würde ich dann auch den MU+sb deal bevorzugen, weil varianzärmer)
letztendlich investiere ich am liebsten da, wo der EV stimmt und der ist bei einem MU+sb deal aber leider nicht so einfach auszurechnen, wie in einem normalen MU deal
der EV eines stakings hat nunmal nichts direkt mit der gewählten form (MU deal, MU+sb, cut+sb) zu tun, sondern mit den jeweiligen parametern(z.b. welches MU wird auf welches turnier veranschlagt, wieviele turniere werden im cut-sb package gespielt, welchen exp.roi hat der spieler auf das schedule usw.) innerhalb dieser form
sehe deswegen, wie auch schon erwähnt, keinen sinn darin eine komplizierte form zu wählen
Original von quirrel77
letztendlich investiere ich am liebsten da, wo der EV stimmt und der ist bei einem MU+sb deal eben nicht so einfach auszurechnen, wie in einem normalen MU dealder EV eines stakings hat nunmal nichts direkt mit der gewählten form (MU deal, MU+sb, cut+sb) zu tun, sondern mit den jeweiligen parametern(z.b. welches MU wird auf welches turnier veranschlagt, wieviele turniere werden im cut-sb package gespielt, welchen exp.roi hat der spieler auf das schedule usw.) innerhalb dieser form
sehe deswegen, wie auch schon erwähnt, keinen sinn darin eine komplizierte form zu wählen
Es gibt immer nur einen bestimmten EV zu verteilen und die dealform kann keinen zusätzlichen ev erzeugen wie quirrel völlig richtig schreibt.
Komplizierte Dealformen sind fast immer schlechter für die Staker
Um das problem mal anhand des beispiels Markup mit SB mal zu verdeutlichen.
Nehmen wir ein beliebiges Schedule über eine Session und ich will als Staker herausfinden ob sich das lohnt.
Wenn der deal als MU-Deal ohne SB angelegt ist, geht das recht einfach. Ich gebe dem Stakee für jedes Turnier einen ROI und schaue dann ob das Markup dazu passt und es profitabel ist.
Wenn es nun ein MU-Deal mit SB deal wird es deutlich komplizierter. Genauso wie beim ersten Modell muss ich den ROI jedes einzelnen Turniers bestimmen.
Zusätzlich muss ich auch die Auswirkung des SB für den Staking-ev bestimmen.
Dazu muss ich bestimmen wie häufig das Staking im plus ist, weil so ein deal besser ist je häufiger der Stakee im minus ist und damit das SB zum tragen kommt.
Um zu sehen wie häufig und mit welchen beträgen das staking im plus oder minus ist, muss ich mir dann die finishverteilung jedes einzelnen Turniers anschauen und schätzen wie häufig auf welchem Platz der stakee landet.
Dazu muss ich natürlich wissen wie der Stakee spielt da je nach Spielweise die anzahl und größe der cashes ziemlich schwankt.
Es gibt halt leute die oft cashen dafür selten deep kommen und Stakees die auf Sieg spielen.
Und dann die ganzen werte in ein mathematisches Modell übertragen, was mir sagt wieviel ev dann unter diesen Einschätzungen rauskommt, weil von Hand ist sowas nicht zu machen.
Soviel arbeit kann man sich für ein Staking einfach nicht machen. Was dazu führt, dass der Stakee in der besseren Position ist, da man kaum effektiv Kritik an seinen Markups üben kann ohne gigantischen Aufwand.
Und sowas soll ich als Staker toll finden? Ein Modell wo der EV nur sehr schwer genau zu bestimmen ist und 0 sonstige Vorteile gegenüber dem reinen Markupdeal hatt?
So komplizierte Modelle nützen nur den Stakees die so ihre Markups weniger rechtfertigen müssen und die Staker besser ausnehmen können.
Original von Kraterspalter
Es gibt immer nur einen bestimmten EV zu verteilen und die dealform kann keinen zusätzlichen ev erzeugen wie quirrel völlig richtig schreibt.Komplizierte Dealformen sind fast immer schlechter für die Staker
Um das problem mal anhand des beispiels Markup mit SB mal zu verdeutlichen.Nehmen wir ein beliebiges Schedule über eine Session und ich will als Staker herausfinden ob sich das lohnt.
Wenn der deal als MU-Deal ohne SB angelegt ist, geht das recht einfach. Ich gebe dem Stakee für jedes Turnier einen ROI und schaue dann ob das Markup dazu passt und es profitabel ist.
Also ganz so einfach, wie Du es jetzt erklärst ist es aber leider nicht, weil nur die wenigsten Angebote hier nach dem Modell x.x MU für x Turnier aufgestellt sind. Und demnach ist ja auch nicht der Overall-ROI den ein Spieler erwirtschaftet hat maßgeblich für das Markup, sondern der ROI der für das jeweils angebotene Turnier erreicht wurde.
Der EV hängt also von einer ganzen Reihe verschiedener Faktoren ab die Du jetzt für jedes Turnier bestimmen müsstest:
Skill/Bekanntheit des Spielers
Hierfür einen entsprechenden Wert zu finden dürfte schon nicht einfach sein, da Du im Grunde nur auf die persönliche Wahrnehmung zurückgreifen kannst. Hat ein Spieler also einen hohen Overall-ROI, muss das nicht gleich bedeuten, dass er auch einen hohen Skill hat, ebenso wie ein niedriger ROI nicht gleich wenig Skill sein muss.
Zur Bekanntheit/Vertrauen brauch man ja nur mal den Fall Geshkenbein WSOP 2013 betrachten, ist also auch ein Faktor dem Du keinen Wert zuweisen kannst.
Turniere
Struktur und Feld
BI-Range
Ich will damit jetzt nicht sagen, dass die Höhe des Markups nicht in irgendeiner Form zu berechnen wäre und Du als Staker herausfinden kannst, inwieweit es profitabel ist zu investieren.
Bei Auflistung von MU für jedes einzelne Turnier mag das für manche auch recht einfach sein, bin aber davon überzeugt, dass sich max. 10-15% der Staker diese Mühe machen das so komplex zu durchleuchten.
Deutlich komplizierter wird es also schon, wenn ein MU-Wert für eine komplette Schedule mit unterschiedlichen Strukturen, Feldgrößen und BIs veranschlagt wird.
Wie rechnest Du da ein faires MU aus, wenn der ROI auf den einzelnen BI-Ranges weit auseinander ist, also z.B. 25% ROI auf Low, 18% auf Mid und 12% auf High gegeben sind, die Schedule aber alle BI-Bereiche beinhaltet.
Es mag sicher Staker geben, die das alles genau aufschlüssen und durchkalkulieren und sich danach entscheiden, ob sie Anteile nehmen oder nicht.
Die sind jedoch die Ausnahme und dort ist das mit Sicherheit auch ein wirtschaftlicher Aspekt der langfristig kalkuliert wird.
Der überwiegende Teil der Staker, mag auch sein das ich mich da irre, der schaut auf die Schedule, guckt auf den Preis, schaut evtl. noch auf OPR und im Feedbackthread und trifft danach seine Entscheidung.
Würde sogar behaupten, dass selbst das vernachlässigt wird, wenn OP einen guten Ruf hat und die Nachfrage aktuell entsprechend groß ist.
Original von Slyme1003
Wie rechnest Du da ein faires MU aus, wenn der ROI auf den einzelnen BI-Ranges weit auseinander ist, also z.B. 25% ROI auf Low, 18% auf Mid und 12% auf High gegeben sind, die Schedule aber alle BI-Bereiche beinhaltet.
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Man kann doch in einem Scheudle jeweils die Mu's für das einzelne Turnier anpassen so wie es hier auch oft gehändelt wird ;).
Bekanntheit für die Berechnung von einem MU find ich eig witzig, da könnten dann Spieler wie Negreanu locker mal 4-5 verlangen
Original von SoerenHP
Man kann doch in einem Scheudle jeweils die Mu's für das einzelne Turnier anpassen so wie es hier auch oft gehändelt wird ;).
Bekanntheit für die Berechnung von einem MU find ich eig witzig, da könnten dann Spieler wie Negreanu locker mal 4-5 verlangen
![]()
Du hast aber schon meinen kompletten letzten Post gelesen, oder? Habe ja dort geschrieben
Original von Slyme1003
Bei Auflistung von MU für jedes einzelne Turnier mag das für manche auch recht einfach sein"
Bekanntheit und Skill gehören halt auch als Faktoren dazu, sind auch nur einige aufgezählt, Du könntest ebenso zig andere Kriterien heranziehen, die den Wert minimieren oder aufwerten.
Z.B.: Spielt er zum Zeitpunkt mehrere Tische, oder evtl. nur einen, oder ist der Spieler aktuell topfit und in der Lage sein A-Game abzurufen, oder hatte er vllt. einen schlechten Tag und spielt deswegen nicht mehr so wie sonst. Hatte er nen guten Fick und ist deswegen besonders motiviert, oder hat ihn der gute Fick so mitgenommen, dass er völlig ausgelaugt am PC sitzt.
Es gibt halt einfach etliche Punkte, die man da miteinfließen lassen könnte und das macht das Ganze in meinen Augen ja so schwer, weil es eben immer auch einge Unbekannte in der Gleichung gibt.