Ich würde vermuten, dass sie zu einem großen Teil selbst Schuld ist und das ganze als Erfahrung ansehen soll. Beim nächsten Start in ein Unternehmen kann sie sicherlich einiges anders machen.
Sie verdient dort kein/kaum Geld, sie möchte nicht dort übernommen werden und macht am Anfang direkt den Fehler, dass sie dort wie jeder Andere arbeitet, der dort Geld verdient oder am StartUp beteiligt ist. Wahrscheinlich etwas übermotiviert nach soviel Schule/Studium.
Ich glaube, wenn sie von Anfang an ihre 8 Stunden ableisten würde und diese Zeit gut arbeitet, dann hätte auch keiner etwas dagegen wenn sie pünktlich nach Hause geht. Ich würde es eher komisch finden, wenn sie sich den Arsch (für nichts) dort aufreist. Aber wenn man einmal etwas mehr macht, dann ist es für die Anderen auch schnell normal und es würde negativ aufallen, wenn man etwas weniger macht.
Selbst im Schülerpraktikum als 17 Jähriger im Informatikbereich habe ich mich "geweigert" für die anderen Kaffee zu kochen, da ich auch selbst keinen Kaffee trinke. Da hat am zweiten Tag auch keiner mehr was gesagt. Bin mit allen super ausgekommen und hatte später ein sehr gutes Zeugnis. Grundsätzlich denke ich mir, dass ich bei einem kostenlosen Praktikum oder bei einer Ausbildung da bin um etwas zu lernen.
Als Chef würde ich mich auch über jede Vollzeitkraft freuen, die nur 8 Stunden arbeitet und schon gar nicht auf die Idee kommen es negativ anzusehen, wenn diese kostenlose Vollzeitkraft 2 Stunden weniger als ich selbst arbeiten würde. Feuern wäre wohl noch blöder...