Hallo,
ich studiere Politikwissenschaft/Öffentliches Recht im 6. Semester sowie Wirtschaftswissenschaften im 2. Semester. Derzeit schreibe ich mich meine Bachelor-Arbeit in Politikwissenschaft über den europäischen Fiskalpakt.
Mein Fahrplan sieht wie folgt aus.
1. Einleitung
(einleitende Worte, methodisches Vorgehen, Begriffsdefinitionen, Forschungsstand [was etwas schwierig werden wird aufgrund der Aktualität]
2. Genese (kurz Anfänge der Währungsunion, dann genauer seit Finanzkrise und Schuldenkrise)
3. Inhalte des Fiskalpakts
4. Ableiten von Kontroversen aus der vertraglichen Konstruktion:
==> juristisch (sollte nicht das Problem werden aufgrund des Zweitfachs)
==> ökonomisch (schon eher ein Problem, weil relevantes noch nicht so recht in Wiwi dran war)
In diesem ökon. Teil wollte ich zunächst grundsätzliche ökon. Theorien vorstellen und mich dabei auf (Neo)klassik und Keynesianismus beschränken und den Vertrag aus diesen Sichtweisen jeweils betrachten (Dozent befürwortet das). Ich weiß noch nicht so recht, welche Grundlagen ich hier aus den beiden Theorien legen soll, obwohl ich schon dazu gelesen habe. Vielleicht kennen sich ja einige hier damit aus und können mir ein Anstoßpunkte geben.
==> politisch (evtl als Synthese und Schlusskapitel bzw. Diskussionskapitel)
5. Schlussbetrachtung
Mein Problem ist, dass mir die Arbeit einfach nicht politikwissenschaftlich vorkommt. Bisher fehlen mir in meinen Augen "einschlägige politikwissenschaftliche Begrifflichkeiten", wie etwa polity, policy, governance etc.
Außerdem ist es ja eigentlich Usus, sozusagen ein Theoriekapitel voranzustellen. Obwohl mein Betreuer meinte, ich sollte dies mit der Genese abhandeln, fühle ich mich nicht so wohl dabei, weil der Mann recht viel um die Ohren hat und womöglich gar nicht mehr weiß, dass ich quasi auf die Theorie "verzichten" soll.
Ich habe zwar noch einen Monat Zeit, aber hier liegen dann noch die Wiwi-Klausuren inkl. Lernen. Es wird also ein harter Monat.
Jedenfalls würde ich mich freuen, wenn ihr mir euch das mal kurz anseht und eure Meinung in den Raum werft.
Grüße
€: Könnte dies eventuell ins Wirtschafts- oder Politikforum verschoben werden?