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Bachelor-Arbeit zum EU-Fiskalpakt

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HansaImperator
Beigetreten: 28.04.2009
Oldschool Grinder

Hallo,

ich studiere Politikwissenschaft/Öffentliches Recht im 6. Semester sowie Wirtschaftswissenschaften im 2. Semester. Derzeit schreibe ich mich meine Bachelor-Arbeit in Politikwissenschaft über den europäischen Fiskalpakt.

Mein Fahrplan sieht wie folgt aus.

1. Einleitung
(einleitende Worte, methodisches Vorgehen, Begriffsdefinitionen, Forschungsstand [was etwas schwierig werden wird aufgrund der Aktualität]

2. Genese (kurz Anfänge der Währungsunion, dann genauer seit Finanzkrise und Schuldenkrise)

3. Inhalte des Fiskalpakts

4. Ableiten von Kontroversen aus der vertraglichen Konstruktion:

==> juristisch (sollte nicht das Problem werden aufgrund des Zweitfachs)
==> ökonomisch (schon eher ein Problem, weil relevantes noch nicht so recht in Wiwi dran war)
In diesem ökon. Teil wollte ich zunächst grundsätzliche ökon. Theorien vorstellen und mich dabei auf (Neo)klassik und Keynesianismus beschränken und den Vertrag aus diesen Sichtweisen jeweils betrachten (Dozent befürwortet das). Ich weiß noch nicht so recht, welche Grundlagen ich hier aus den beiden Theorien legen soll, obwohl ich schon dazu gelesen habe. Vielleicht kennen sich ja einige hier damit aus und können mir ein Anstoßpunkte geben.

==> politisch (evtl als Synthese und Schlusskapitel bzw. Diskussionskapitel)

5. Schlussbetrachtung

Mein Problem ist, dass mir die Arbeit einfach nicht politikwissenschaftlich vorkommt. Bisher fehlen mir in meinen Augen "einschlägige politikwissenschaftliche Begrifflichkeiten", wie etwa polity, policy, governance etc.
Außerdem ist es ja eigentlich Usus, sozusagen ein Theoriekapitel voranzustellen. Obwohl mein Betreuer meinte, ich sollte dies mit der Genese abhandeln, fühle ich mich nicht so wohl dabei, weil der Mann recht viel um die Ohren hat und womöglich gar nicht mehr weiß, dass ich quasi auf die Theorie "verzichten" soll.

Ich habe zwar noch einen Monat Zeit, aber hier liegen dann noch die Wiwi-Klausuren inkl. Lernen. Es wird also ein harter Monat.

Jedenfalls würde ich mich freuen, wenn ihr mir euch das mal kurz anseht und eure Meinung in den Raum werft. :)

Grüße

€: Könnte dies eventuell ins Wirtschafts- oder Politikforum verschoben werden? ;)


Antwort
Zitat
6 Antworten
michimanni
Beigetreten: 03.08.2006
Elite Grinder

Hallo HansaImperator,

ich habe deinen Thread jetzt verschoben - allerdings nicht in die Foren Wirtschaft oder Politik sondern in das dafür vorgesehene Forum "Hilfe bei Aufgabenstellungen".

Was mir bei deinem Post nicht ganz klar ist (und weswegen du bisher vielleicht auch keine Antworten erhältst): Was genau erwartest du von der Community? Du stellst keine themenbezogenen Fragen (hierbei könnte man dir sicherlich helfen) und bittest im Grunde nur um eine Meinung zu deiner Vorgehensweise...

Original von HansaImperator
Jedenfalls würde ich mich freuen, wenn ihr mir euch das mal kurz anseht und eure Meinung in den Raum werft. :)

... was natürlich in Ordnung ist, allerdings fällt mir spontan dazu nur ein: "Sieht gut aus" - was dich vermutlich nicht weiterbringt.

Insgesamt halte ich den EU-Fiskalpakt für ein schwieriges Thema für eine Bachelorarbeit in dem man sich leicht sehr verstricken kann. Das wiederum wird schnell dazu führen, dass man den Umfang einer Bachelorarbeit sprengt. Ich würde an deiner Stelle sehr genau definieren, womit du dich beschäftigen wirst. Ansonsten wirst du entweder dem wissenschaftlichen Ansatz einer Bachelorarbeit oder dem geforderten Umfang nicht gerecht, befürchte ich.

Gruß,
michimanni


Antwort
Zitat
audiokarate
Beigetreten: 18.05.2006
Elite Grinder

Original von HansaImperator
Außerdem ist es ja eigentlich Usus, sozusagen ein Theoriekapitel voranzustellen. Obwohl mein Betreuer meinte, ich sollte dies mit der Genese abhandeln, fühle ich mich nicht so wohl dabei, weil der Mann recht viel um die Ohren hat und womöglich gar nicht mehr weiß, dass ich quasi auf die Theorie "verzichten" soll.

Da würde ich spontan sagen, mach es wie Dein Betreuer es sagt. ;) Auch wenn er eingespannt ist, wird er ja nicht das erste Mal einen Tipp zu einer wissenschaftlichen Arbeit abgeben...Die Hauptsache ist, dass Du am Ende einen erkennbaren roten Faden hast!

Original von HansaImperator
Jedenfalls würde ich mich freuen, wenn ihr mir euch das mal kurz anseht und eure Meinung in den Raum werft. :)

Da bin ich bei michimanni: Sieht gut aus...Aber ich bin kein Politikwissenschaftler. Und ich würde behaupten, wenn man weder das genaue Thema, die Kernfragestellung und Unterfragestellungen kennt, ist selbst die Beurteilung durch einen Politikwissenschaftler wenig aussagekräftig.

Solange Du Dein Thema klar abgrenzt und einen roten Faden hast (hab ich das schon erwähnt?!;) ), sieht doch alles gut aus. Also weiter so.

Viel Erfolg!
Gruß audiokarate


Antwort
Zitat
HansaImperator Themenstarter
HansaImperator
Beigetreten: 28.04.2009
Oldschool Grinder

Hallo ihr beiden,

und vielen Dank für eure Meinungen.
Die Arbeit soll nach den Grundlagen die Kontroversen um den Fiskalpakt darstellen. Damit soll im abschließenden Kapitel zu einer Einschätzung gelangt werden, inwiefern der Fiskalpakt, die aktuellen Probleme zu überwinden und ob er den Euro zukunftsfähig machen kann. Ich weiß, ein weites und schwieriges Thema. ;)

Was mir bei deinem Post nicht ganz klar ist (und weswegen du bisher vielleicht auch keine Antworten erhältst): Was genau erwartest du von der Community? Du stellst keine themenbezogenen Fragen (hierbei könnte man dir sicherlich helfen) und bittest im Grunde nur um eine Meinung zu deiner Vorgehensweise...

Mein Problem liegt im Punkt der ökonomischen Aspekte begründet. Wie angedeutet, möchte ich kurz auf die neoklassische und Keynsianische Theorie eingehen. Dabei fällt es mir im Moment schwer, aus diesen die relevanten Aspekte herauszufiltern. Deswegen würde ich gerne in Erfahrung bringen, welche Punkte als unabkömmlich erachtet werden (Stichworte: antizyklische Fiskalpolitik etc.). Vielleicht kennt sich ja der ein oder andere damit aus.

Die obige Forschungsfrage mag ein wenig schwammig klingen, aber mithilfe eben der juristischen (anhand der Vereinbarkeit mit den europäischen Verträgen), ökonomischen (Kennzahlen, Entwicklung dieser) und politischen Kontroversen, soll zu einer Beurteilung gekommen werden.

Kurzum, liegen meine Probleme hier:
- welche Aspekte der neoklassischen/keynesianischen Theorie ansprechen?
-(Einbauen der "einschlägigen politikwissenschaftl. Begrifflichkeiten")

Grüße


Antwort
Zitat
HansaImperator Themenstarter
HansaImperator
Beigetreten: 28.04.2009
Oldschool Grinder

Mir ist gerade was aufgefallen: Wäre es nicht sinnvoller statt Neoklassik und Keynesianer, Fiskalisten und Monetaristen zu vergleichen?

Vielleicht ließt hier ja jemand nocheinmal herein. :)


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Zitat
sonicbird
Beigetreten: 06.03.2010
Poker Player

ich bin noch nicht soweit, aber wie umfangreich ist sone bachelorarbeit für gewöhnlich? mir kommt das thema wirklich sehr sehr groß vor. das sollte recht schwer werden, da alles aufs notwendigste zu komprimieren. mit so einem thema kannst du im prinzip ja ganze wälzer füllen. daher ist der einzige tipp, den ich dir geben kann, dich bloss nicht in nebensächlichen aspekten zu verfangen, die dir vielleicht interessant erscheinen.


Antwort
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HansaImperator Themenstarter
HansaImperator
Beigetreten: 28.04.2009
Oldschool Grinder

Original von sonicbird
ich bin noch nicht soweit, aber wie umfangreich ist sone bachelorarbeit für gewöhnlich? mir kommt das thema wirklich sehr sehr groß vor. das sollte recht schwer werden, da alles aufs notwendigste zu komprimieren. mit so einem thema kannst du im prinzip ja ganze wälzer füllen. daher ist der einzige tipp, den ich dir geben kann, dich bloss nicht in nebensächlichen aspekten zu verfangen, die dir vielleicht interessant erscheinen.

Vom Umfang sollten es etwa 40 bis 50 Seiten werden. Du hast Recht, man sollte genau eingrenzen, was man bearbeiten möchte. Bei mir ist es z. B. so, dass ich auf den ESM gar nicht eingehe bzw. ihn nur nenne, da dieser selber ein eigenständiges Thema bilden könnte.

Also: Eingrenzung und Vorstellung des Geplanten ist alles.


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