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BWL studieren- was ist daran so schlimm?

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R0r5chach
Beigetreten: 16.11.2007
Oldschool Grinder

Original von Krupsinator

Spoiler

Aha erwischt, Text nicht gelesen aber Spoiler aufgemacht, das haben wir gerne!

:f_biggrin:


Antwort
Zitat

Original von Forstning

Original von SaLoZ
naja ich hätte ein großen vorteil, bwl zu studieren:
- mach abi fachrichtung wirtschaft (bwl hauptfach)
- versteh das fach relativ gut, sodass ich die ersten 1-2 semester keine probleme hätte bzw das bisherige wissen nochmal vertiefen kann

ich hatte LK chemie und mathe und mein schulwissen wurde in den ersten 14 tagen des studiums wiederholt und dann als basis vorausgesetzt. in bwl wiederolt man also 2 jahre lang zeug ausm fachabi? is nicht dein ernst oder?

btw: bin chemiestudent

ne, der erzählt halt wie viele bwler totalen bullshit, sein "Schulbwl" sind im Studium ~ 15 ECTS
- Kosten & Leistungsrechnung
- Buchführung & Bilanzierung
- Allgemeine BWL

und selbst die ersten beiden Module sind im Vgl. zu Schulaufgaben im Abi Atomphysik, da konnte ich mich früher 8 Uhr morgens drunk reinsetzen und hab trotzdem 10 Punkte "zusammengebucht" und meine Lehrerin hat sich gefreut..

Bsp.: Angenommen wir haben 2 Studenten, einen bwler und nen Ingenieur, und beide investieren die gleiche Zeit ins Lernen, dann schneidet der bwler aufgrund des leichteren Stoffes im Notenspiegel 1.0 - 1.3 Noten besser ab als der Ingenieur.

BWL ist einfach, aber kein Selbstläufer. hab schon viele Leute trommeln gehört was sie später so machen und dann war bei Basismodulen wie Mikro/Makro, Wirtschaftsmathe oder Wirtschaftsprivatrecht Schluss mit der Studiererei... :coolface:

Original von Krupsinator
Eine Sache die beim BWL-Studium halt immer ein bisschen vergessen wird ist der Leistungsdruck. Bestehen kanns jeder, das Problem ist halt, dass ein Ingenieur mit ner 3,0 Abschlussnote viel bessere Berufsaussichten hat, als ein BWLer mit ner 3,0 Abschlussnote. Es geht also in Klausuren nicht ums Bestehen, sondern darum bestenfalls ne 1,x zu schreiben. Und das wenns geht immer.

###

hab das wichtige mal fett markiert, und auch das Konkurrenzdenken kann ich bestätigen. Wenn es um streng limitierte Auslandssemesterplätze an renommierten Schulen geht wird dein Nebenmann zum größten Feind und die einzige Möglichkeit ihn zu übertrumpfen ist ihn mit deinen Noten zu schlagen -> Leistungsdruck².

natürlich gibts wie in jedem Studiengang auch Studenten die sich 7 Semester lang ihre 3.0 zusammenchillen und wegen denen hat BWL halt so nen schlechten Ruf.^^

@OP: wenns dir spass macht, go 4 it...


Antwort
Zitat

Die Behauptung, dass BWL ein Massenstudiengang ist weil es keinen NC gibt ist einfach falsch. Die guten Unis haben extreme NC, z.B. Mannheim. Vergleicht man das mit Physik, wo es an kaum einer Uni einen NC gibt, müsste Physik auch ein Massenstudiengang sein.

Für viele Nicht-BWLer ist BWL einfach nur Marketing und Management (wobei die meisten nicht mal genau wissen was letzteres ist). Natürlich kann man sich spezialisieren. Der Quantitive Finance Master an der ETHZ wird selbst von Physik PhD besucht.
http://www.msfinance.ch/
Das BWL Studium (besonders Diplom) ist halt sehr flexibel, und man kann es sich sehr schwer und sehr einfach machen.

Achja, und ich bin der Meinung, dass gute BWLer auch ein Physik oder Mathestudium schaffen würden, ich habe in Mannheim eine ganze Menge hoch-intelligente BWLer getroffen. Auf der anderen Seite ist "auswendiglernen" von Konzepten manchmal extrem frustrierend und kann auch dazu führen das ein Physiker irgendwann sagt, was soll der Scheiß, ich mach lieber Physik und schmeiß BWL hin.

Wegen der BWL-Vorurteil. Natuerlich gibt es Personen, auf die das zu trifft. Die gibt es aber auch in Mathe und Physik (z.B. Computer Nerds die taegliches Duschen für Zeitverschwendung halten). Solche Leute machen aber nur einen kleinen Teil der Studenten des jeweiligen Studienganges aus.

GT


Antwort
Zitat
betwinner
Beigetreten: 28.06.2007
Elite Grinder

Auf der zweiten Seite hab ich aufgehört zu lesen.

Hab BWL an der FH Köln studiert, hab vorher schon eine kaufmännische Ausbildung gehabt und paar Jahre Berufserfahrung, da war es für mich klar das ich BWL studiere, es lag mir und machte mir Spass. Es ist nicht sau schwer, aber ohne lernen kommt man auch nicht weiter.

Nach dem Studium hab ich schnell einen guten Job gefunden bei dem ich mehr verdiene als meine Freunde die Ingenieurwesen studiert haben. Klar hängt Gehalt von verschiedenen Faktoren ab, aber die Diskussion mit Gehältern kann man eh nicht pauschalisieren.

Ich kann es nur empfeheln allen Leuten die die wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen wollen. Und die zwei Vorlesungen zu BWL die man fast in jedem Studiengang hat, umfassen nicht das ganze BWL Studium ;)

Ach ja und nochwas: Die Aussage das BWL eigentlich gar keine richtige Wissenschaft ist, ist lächerlich da hat einer die Definition Wissenschaft nicht begriffen.


Antwort
Zitat

gibt ungerechtfertigte vorurteile. bei mathe/physik studenten stimmen sie aber zu 80%... :coolface:

gibt auch bwl'er ohne 3 ralph lauren polos übereinander mit hochgestelltem kragen...


Antwort
Zitat
Pyrololos
Beigetreten: 02.05.2008
PokerStrategist

lkjh


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Original von betwinner
Nach dem Studium hab ich schnell einen guten Job gefunden bei dem ich mehr verdiene als meine Freunde die Ingenieurwesen studiert haben. Klar hängt Gehalt von verschiedenen Faktoren ab, aber die Diskussion mit Gehältern kann man eh nicht pauschalisieren.

BWLer verdienen aber nicht mehr, es gibt dazu genug Studien - mal abgesehen davon, dass man das ohnehin nicht so genau sagen kann, weil man immernoch die örtliche Miete berücksichtigen müsste und da BWLer (Vermutung) häufiger in den Großstädten(=> höhere Miete) anzutreffen sind als Ingenieure, könnte man so auch einen leichten Gehaltsunterschied erklären.

Zum Thema:
sieht ja so aus, als ob einige Aussagen durchaus zutreffen ;-)

gilt aber wie gesagt auch für viele Studiengänge, wobei da häufig übertrieben wird.


Antwort
Zitat
betwinner
Beigetreten: 28.06.2007
Elite Grinder

Original von Pyrololos
ich studiere an einer TU WIng und mich kotzt der typische ingenieur mehr an als der typische BWLer.

diese angebliche überlegenheit der ingenieure/naturwissenschaftlicher ist doch genauso lächerlich wie der BWL schnösel der denkt er könne nach seinem studium die welt regieren.

so sehe ich es auch!


Antwort
Zitat
DoktorRob
Beigetreten: 17.07.2008
PokerStrategist

Original von marc0506
gibt ungerechtfertigte vorurteile. bei mathe/physik studenten stimmen sie aber zu 80%... :coolface:

gibt auch bwl'er ohne 3 ralph lauren polos übereinander mit hochgestelltem kragen...

jo, habe mal einen gesehen, der nur 2 hatte.... :coolface:


Antwort
Zitat
betwinner
Beigetreten: 28.06.2007
Elite Grinder

Original von FiftyBlume

BWLer verdienen aber nicht mehr, es gibt dazu genug Studien - mal abgesehen davon, dass man das ohnehin nicht so genau sagen kann, weil man immernoch die örtliche Miete berücksichtigen müsste und da BWLer (Vermutung) häufiger in den Großstädten(=> höhere Miete) anzutreffen sind als Ingenieure, könnte man so auch einen leichten Gehaltsunterschied erklären.

wollte damit nicht sagen, dass die BWLer generell mehr verdienen das wäre ja völliger Blödsinn, einer unserer Geschäftsführer ist BWLer der andere Ingenieur. Ich denk das deren Gehalt sich nicht nach Abschluss richtet.

Daher meine Aussage studiert nicht das was angesehen ist oder cool ist oder sonst was, sondern das was euch Spass macht!


Antwort
Zitat
ayatolla
Beigetreten: 29.03.2008
Oldschool Grinder

Gottohgott, was hier wieder verallgemeinert wird...

BWL ist, wie sehr viele Studiengänge, je nach Uni mal sehr und mal überhaupt nicht schwer. Auch dass es keinen NC gibt ist Gschmarri, meine die LMU München hat einen 1,x NC für BWL.

Was man sicher sagen kann ist, dass BWL im DURCHSCHNITT ein sehr sehr machbarer Studiengang ist. Und es ist auch sicherlich so, dass Ingenieure im DURCHSCHNITT mehr verdienen als BWLer.

Ich persönlich habe mit dem BWL Studium einen großen Fehler gemacht. Das Feld ist extrem breit und besteht zu 90% aus Themen die mich einen Dreck interessieren. Auch, dass ich an eine Uni und nicht an eine FH gegangen bin bereue ich schwer, nachdem ich sehe, dass die FHler in der gleichen Stadt im Schnitt eine Note besser sind, im Master, auf der selben Uni aber im Durchschnitt eine Note schlechter... denke es ist häufig leichter auf den FHs und man hat einfach keine Massenvorlesungen mit 800+ Leuten.

Für viele Leute (z.B. die gerne ins Marketing wollen) ist BWL oft einfach nicht das richtige Studium, auch wenn es vielleicht auf den ersten Blick so wirkt. Nur wenn man dann in 6 Semestern 35 Module hat, von denen 4 in der gewünschten Fachrichtung sind, und der rest einen zu tode quält, wird das Studium eine Qual.

Das einzig positive am Bachelor-Master System ist übrigens, dass man sich jetzt nicht sofort 100% festlegen muss. Man kann z.B. mit einem BWL Bachelor einen WiIng oder reinen Marketing Master machen. Ein BWL Bachelor ist also nicht das Ende deiner Entscheidungsfreiheit.


Antwort
Zitat
adaniya
Beigetreten: 05.06.2007
PokerStrategist

Ich glaub, manche hier sollten sich mit dem Begriff "Numerus clausus" mal genauer auseinandersetzen.
Dieser steht nicht für eine erforderliche Durchschnittsnote, sondern für die beschränkte Anzahl an zur Verfügung stehenden Studienplätzen. In Massenstudiengängen wird der NC eben künstlich nach oben getrieben, weil nicht genug Platz für alle ist. Die kostengünstigste Methode, die Studenten auszuwählen, ist dann eben die Abschlussnote der Studenten. Wobei ja auch oft soziale Tätigkeiten etc. nach einem Standardschema mitbewertet werden. Glaubt mir, die Unis würden sich ihre Studenten gern auf anderem Weg aussuchen.

Zum Thema:
An BWL ist nichts schlimm. Wenns dich interessiert, machs einfach. Glaub aber nicht, dass dein Wirtschaftsabi dir irgendwas helfen wird.


Antwort
Zitat
highside
Beigetreten: 23.04.2009
Elite Grinder

Original von Krupsinator
...

Eine Sache die beim BWL-Studium halt immer ein bisschen vergessen wird ist der Leistungsdruck. Bestehen kanns jeder, das Problem ist halt, dass ein Ingenieur mit ner 3,0 Abschlussnote viel bessere Berufsaussichten hat, als ein BWLer mit ner 3,0 Abschlussnote. Es geht also in Klausuren nicht ums Bestehen, sondern darum bestenfalls ne 1,x zu schreiben. Und das wenns geht immer.
Ich möchte niemandem zu Nahe treten, aber wer ein BWL-Studium aus Leistungsgründen (!) abbricht, der sollte überlegen ob er überhaupt für irgendein Studium geeignet ist. Ausnahme ist höchstens wenn die Leistungsgründe aus nem riesigen Motivationsproblem kommen.
Und imo ist es auch so, wer ein 3,x BWL-Abschluss hat (zumindest im Bachelor, Diplom/Master kann ich nicht beurteilen), der sollte sich schon überlegen, ob er in der Zeit nicht besser ne Ausbildung zum Industrie- oder Bankkaufmann oder so gemacht hätte.

...

Studier selbst etwas sehr BWL-lastiges und das stimmt absolut. Leistungsdruck ist vll. ein etwas falsches Wort dafür, aber mit einem BWL-Studium das man mit 3.x oder mMn sogar mit 2.x beendet hat, kann man einpacken.

Nur kapieren das fast keiner, darunter auch die meisten die selbst BWL studieren. Hab sowas mal in der Runde mit ein paar Studienkollegen anklingen lassen und die meisten habens doch als recht beleidigend empfunden, da der Großteil sich halt irgendwie durchboxt mit mittelmäßigen Leistungen.


Antwort
Zitat
Forstning
Beigetreten: 26.05.2007
Elite Grinder

Original von Quarzer
Hier wurde auch die Behauptung laut, das die ganzen erfolgreichen Wirtschaftstypen kein BWL haben? Oh man, solche Aussagen nerven dann halt tierisch, da sie einfach nur pauschalisieren:

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/38628/umfrage/dax-vorstandsvorsitzende---akademische-ausbildung/

35% WIWI's der DAX-CEO's = Niemand!

Also erstmal musst du mir erklären was ein DAX Vorstandsvorsitzender ist. Ist das einer der in einem im DAX notierten Unternehmen "vorsitzt" oder ist das einer der an der Börse in ner DAX Kommision ist? Du siehst aber auch, dass da auch mehr Naturwissenschaftler sitzen als WiWis? Tatsächlich bringen sich die Physiker/Chemiker den BWL kram mit 1-2 Aufbaukursen selbst bei. Was an der Uni gelehrt wird sind Denkprozesse. Daher suchen Unternehmensberatungen händeringed nach Naturwissenschaftlern.

Wenn Du ins Personalwesen willst studier Jura. Gehts um was technisches mach nen Ing. Willst Du ins Controlling oder F+E mach nen Dr. rer. nat.. Willst Du in die Buchhaltung mach nen WiWi Abschluss. Von da aus haben alle unterschiedliche Chancen in Vorstände zu kommen.

Und naja zum Rest: D0nkey hats gesagt. Krupsinator hats gesagt. Mit der Begründung finde ichs absolut okay BWL zu studieren.

Mir fehlen nach wie vor die Definitionen in einem Satz von "Optionen" und "Derivaten". Ein BWLer der mir das geben kann ist meiner Meinung nach richtig in dem Studiengang und der wird auch seinen Weg machen.

Wirtschaftsmathe ist schwer.


Antwort
Zitat
Quarzer
Beigetreten: 25.08.2007
PokerStrategist

Original von Forstning

Original von Quarzer
Hier wurde auch die Behauptung laut, das die ganzen erfolgreichen Wirtschaftstypen kein BWL haben? Oh man, solche Aussagen nerven dann halt tierisch, da sie einfach nur pauschalisieren:

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/38628/umfrage/dax-vorstandsvorsitzende---akademische-ausbildung/

35% WIWI's der DAX-CEO's = Niemand!

Also erstmal musst du mir erklären was ein DAX Vorstandsvorsitzender ist. Ist das einer der in einem im DAX notierten Unternehmen "vorsitzt" oder ist das einer der an der Börse in ner DAX Kommision ist? Du siehst aber auch, dass da auch mehr Naturwissenschaftler sitzen als WiWis? Tatsächlich bringen sich die Physiker/Chemiker den BWL kram mit 1-2 Aufbaukursen selbst bei. Was an der Uni gelehrt wird sind Denkprozesse. Daher suchen Unternehmensberatungen händeringed nach Naturwissenschaftlern.

Wenn Du ins Personalwesen willst studier Jura. Gehts um was technisches mach nen Ing. Willst Du ins Controlling oder F+E mach nen Dr. rer. nat.. Willst Du in die Buchhaltung mach nen WiWi Abschluss. Von da aus haben alle unterschiedliche Chancen in Vorstände zu kommen.

Und naja zum Rest: D0nkey hats gesagt. Krupsinator hats gesagt. Mit der Begründung finde ichs absolut okay BWL zu studieren.

Mir fehlen nach wie vor die Definitionen in einem Satz von "Optionen" und "Derivaten". Ein BWLer der mir das geben kann ist meiner Meinung nach richtig in dem Studiengang und der wird auch seinen Weg machen.
Wirtschaftsmathe ist schwer.

Naja, dann pauschalisierst du aber auch ganz schön... denn da müsste mir ja jeder Physiker die Quantenmechanik erklären können. In der BWL kann man unterscheiden. Ich zum Bsp. habe mich auf Operations Management (Optimeriung und Verbesserungen in der Produktion per Heuristiken oder ähnlichem) und Management Science (Ausschaltung menschlicher Logik und Nutzung rationaler Gegebenheiten und darauf eine Gewinnoptimale Entscheidung zu treffen) entschieden. Andere machen Controlling und HR. Und die, von denen du das erklärt haben möchtest, machen Finance & Banking! Die können dir das dann auch in einem Satz erklären. Nur mal so am Rande!

Vorstandsvorsitzender ist der der dem Vorstand vorsitzt, also das Unternehmung leitet. Am gebräuchlisten ist da eher der Begriff CEO. Im deutschen halt Vorstandsvorsitzender. Und ja du hast recht, es sind mehr Naturwissenschaftler als Wiwi's. ABER: Wenn man alle Naturwissenschaftler mal zusammennimmt auf einen Haufen, sind das ja wohl mal deutlich mehr als Wiwi's. Daher gehen relativ mehr Wiwi's an die Spitze von Unternehmen als Naturwissenschaftler.

:)


Antwort
Zitat
gogetmeapizza
Beigetreten: 11.08.2010
PokerStrategist

Original von highside

Original von Krupsinator
...

Eine Sache die beim BWL-Studium halt immer ein bisschen vergessen wird ist der Leistungsdruck. Bestehen kanns jeder, das Problem ist halt, dass ein Ingenieur mit ner 3,0 Abschlussnote viel bessere Berufsaussichten hat, als ein BWLer mit ner 3,0 Abschlussnote. Es geht also in Klausuren nicht ums Bestehen, sondern darum bestenfalls ne 1,x zu schreiben. Und das wenns geht immer.
Ich möchte niemandem zu Nahe treten, aber wer ein BWL-Studium aus Leistungsgründen (!) abbricht, der sollte überlegen ob er überhaupt für irgendein Studium geeignet ist. Ausnahme ist höchstens wenn die Leistungsgründe aus nem riesigen Motivationsproblem kommen.
Und imo ist es auch so, wer ein 3,x BWL-Abschluss hat (zumindest im Bachelor, Diplom/Master kann ich nicht beurteilen), der sollte sich schon überlegen, ob er in der Zeit nicht besser ne Ausbildung zum Industrie- oder Bankkaufmann oder so gemacht hätte.

...

Studier selbst etwas sehr BWL-lastiges und das stimmt absolut. Leistungsdruck ist vll. ein etwas falsches Wort dafür, aber mit einem BWL-Studium das man mit 3.x oder mMn sogar mit 2.x beendet hat, kann man einpacken.

Nur kapieren das fast keiner, darunter auch die meisten die selbst BWL studieren. Hab sowas mal in der Runde mit ein paar Studienkollegen anklingen lassen und die meisten habens doch als recht beleidigend empfunden, da der Großteil sich halt irgendwie durchboxt mit mittelmäßigen Leistungen.

aber nur wenn der rest des lebenslaufs ebenso wenig beeindruckend ist wie die noten. wer vernünftige praktika macht bzw. mit außeruniversitärem engagement und seiner persönlichkeit glänzt, kann getrost auf seine note pfeifen.
ich kenn so viele absolventen, die im studium sehr mittelmäßig waren und nun entweder ihren traumjob oder zumindest einen guten haben. hast du z.b. einmal in einem praktikum richtig überzeugt, sodass man dich halten will, interessieren die noten hinterher kein schwein.


Antwort
Zitat

Da kommt es halt darauf an, was Du als Traum-Job verstehst.
Top Jobs in Unternehmensberatungen oder im Investmentbanking sortieren als erstes nach Noten aus. Wenn Du keine 1,x hast, schauen die den Rest deines Lebenslaufs nicht mal an.

GT


Antwort
Zitat
Quarzer
Beigetreten: 25.08.2007
PokerStrategist

Original von GinTonic999
Da kommt es halt darauf an, was Du als Traum-Job verstehst.
Top Jobs in Unternehmensberatungen oder im Investmentbanking sortieren als erstes nach Noten aus. Wenn Du keine 1,x hast, schauen die den Rest deines Lebenslaufs nicht mal an.

GT

FALSCH!

Ernst&Young reicht ne 2,5! Weiß ich aus 1. Hand!


Antwort
Zitat

Original von Quarzer

Original von GinTonic999
Da kommt es halt darauf an, was Du als Traum-Job verstehst.
Top Jobs in Unternehmensberatungen oder im Investmentbanking sortieren als erstes nach Noten aus. Wenn Du keine 1,x hast, schauen die den Rest deines Lebenslaufs nicht mal an.

GT

FALSCH!

Ernst&Young reicht ne 2,5! Weiß ich aus 1. Hand!

ja, vielleicht gibt es bei jeder 1000sten bewerbung mal ne ausnahme. generell hat gintonic aber recht...


Antwort
Zitat
Quarzer
Beigetreten: 25.08.2007
PokerStrategist

Original von marc0506

Original von Quarzer

Original von GinTonic999
Da kommt es halt darauf an, was Du als Traum-Job verstehst.
Top Jobs in Unternehmensberatungen oder im Investmentbanking sortieren als erstes nach Noten aus. Wenn Du keine 1,x hast, schauen die den Rest deines Lebenslaufs nicht mal an.

GT

FALSCH!

Ernst&Young reicht ne 2,5! Weiß ich aus 1. Hand!

ja, vielleicht gibt es bei jeder 1000sten bewerbung mal ne ausnahme. generell hat gintonic aber recht...

Nein, hat er nicht, verdammte Axt! Ich hab auf ner Jobbörse mit denen gesprochen. Und sie meinten, dass mit einer Note evtl andere Sachen ausgeglichen werden könnten, aber lieber Leute mit 2,x (min. 2,5) aber entsprechenden Praktika, Sprachen und Auslandaufenthalten genommen werden, als ein 1,0er mit nichts davon! Warum sollten die mich denn belügen? Beschissenes Halbwissen hier unterwegs. Ich schau hier nicht mehr rein, regt mich nur noch auf!


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