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BWL studieren- was ist daran so schlimm?

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annobln
Beigetreten: 29.07.2007
Oldschool Grinder

Original von 2bad4nick

Original von annobln
Zudem führen sich BWLer auf dem Campus meist auf als wären sie was Besonderes bzw. bilden sich ein irgendwelche Privilegien zu haben, weil jeder von sich denkt irgendeine Art Manager zu werden.

Da haben wir den ersten Dummen. Induzieren aufgrund von Medienmeinungen.

Das hat nichts mit Medienmeinung zu tun, sondern das war meine Erfahrung während der Studienzeit. BWLer waren generell am rumheulen, wenn sie bspw. mal Freitag zur Uni mussten. Aber das die armen Betriebswirte ja noch ihren Hobbies nachgehen können sollen, wurden natürlich alle Vorlesungen auf Mo-Mi gelegt oder so. Die Dummen waren dann die, die sowieso 10h mehr pro Woche hatten.

Ich weiß nicht was das mit dumm zu tun hat, ist schon witzig, weil du dich mit dieser Aussage selber disqualifizierst.


Antwort
Zitat
DoktorRob
Beigetreten: 17.07.2008
PokerStrategist

Ist auch mein Eindruck...


Antwort
Zitat

Hab mal irgendwo gelesen, dass die großen Unternehmensberatungen sowieso alle Arten von Akademikern einstellen und denen das nötige Wirtschaftswissen dann in ein paar Wochen beigebracht wird.
Man sollte aber immer differenzieren: Es macht sicher nen Unterschied ob sich einer auf Marketing oder auf Wirtschaftsmathematik spezialisiert, denn zweiteres erfordert früher oder später dann eben doch höhere Mathematik und ist somit mit Auswendiglernen nicht mehr zu bewältigen.

Dass BWL keine Wissenschaft ist, sollte kaum interessieren, denn das sind die ganzen Geisteswissenschaften, Jura usw. auch nicht wirklich, zumal das seit Bachelor/Master ohnehin fraglich ist.

Im Ergebnis kommt die Abneigung aber wohl einzig daher, dass BWL'ler immer mit dem Klischee des aroganten, reichen Anzugträger-Studenten gleichgesetzt werden.
Denn vom Schwierigkeitsgrad her sind so Sachen wie Germanistik, Politikwissenschaften, Soziologie usw. sicher nicht schwerer.
Daran kanns also nicht liegen.


Antwort
Zitat
Funkmaster
Beigetreten: 30.04.2005
Oldschool Grinder

Original von annobln

Original von 2bad4nick

Original von annobln
Zudem führen sich BWLer auf dem Campus meist auf als wären sie was Besonderes bzw. bilden sich ein irgendwelche Privilegien zu haben, weil jeder von sich denkt irgendeine Art Manager zu werden.

Da haben wir den ersten Dummen. Induzieren aufgrund von Medienmeinungen.

Das hat nichts mit Medienmeinung zu tun, sondern das war meine Erfahrung während der Studienzeit. BWLer waren generell am rumheulen, wenn sie bspw. mal Freitag zur Uni mussten. Aber das die armen Betriebswirte ja noch ihren Hobbies nachgehen können sollen, wurden natürlich alle Vorlesungen auf Mo-Mi gelegt oder so. Die Dummen waren dann die, die sowieso 10h mehr pro Woche hatten.

Ich weiß nicht was das mit dumm zu tun hat, ist schon witzig, weil du dich mit dieser Aussage selber disqualifizierst.

also sind die privilegien doch real und nicht eingebildet.


Antwort
Zitat

naja bwl studieren halt viele leute die keinen plan haben was sie machen wollen und irgendwas mal in der wirtschaft machen wollen später... ist ja auch nichts verkehrtes dran erstmal. bwl ist halt ein ticket um später etwas auf dem abschluss stehen zu haben das einen für manches befähigt, bzw eher den zugang erlaubt.

hab damals auch wirtschaftsgymnasium besucht, hat mir grob 1 semestern komplett gespart, nicht gesamt das erste aber hier und da etwas, kommt wohl so auf ein semester wissen hin, vielleicht bischen mehr. fand bwl aber auch nie wirklich anspruchsvoll.

alles nichts unbedingt schlechtes dran. warum es teils so negativ gesehen wird, na weil es auffällt. es sind sauviele leute die das machen, über die anderen großen studiengänge gibts doch auch vorurteile... soziologen, lehrer etc etc.
unter k.a. 500 erstsemestern finden sich halt viele trottel ist doch logisch... und das menschen einen übermäßigen hang zum verallgemeinern haben kennt man ja auch (lernt man auch in der uni falls noch unbekannt)


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Zitat
domano
Beigetreten: 04.08.2006
Oldschool Grinder

finds lustig dass hier alle bwl als so einfach ansehen. wenn man sich die richtigen schwerpunkte sucht würde ich behaupten, dass es nicht sooo einfach ist. natürlich gibt es auch einfacherer gebiete und an einigen unis und fhs ist das studium wohl auch ein witz. aber an einer guten uni die mathe, statistik, mikro, makro, operations research, finance und manch andere scheine auch nocht mit guten und sehr guten leistungen zu bestehen dazu gehört halt schon auch was. und wenn der nc bei 1,8 liegt und nur ca 1/3 ihr studium beenden wird das schon auch einen grund haben.
natürlich ist bwl keine atomphysik aber ich würde mal die these in raum stellen dass ein bwler mit guten bis sehr guten noten an einer guten uni mindestens genauso viel leistet wie ein durschnittlicher ingenieur an einer durschnittlichen uni.
dass es viele bwl schnösel gibt ist auch klar wobei das bei mir an der uni ein sehr kleiner teil ist und viele von "normalen" studenten nicht zu unterscheiden sind.

achja und dazu dass man mit wirtschaftsabi die ersten 1-2 semester des bwl studiums hat ist auch unsinn man hört vlt ab und zu mal was man mal in der schule hat aber schon in der ersten veranstaltung wird es schwerere sachen geben als in der schule.


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Zitat
D0nkey
Beigetreten: 12.08.2009
Oldschool Grinder

Ich studiere WiWi und würde niemals tauschen.

Das Fach interessiert mich, Sachen wie Schuldenkrise hab ich immer schon verfolgt, auch Geld und Finanzmärkte find ich faszinierend, hängt bei mir imo auch ein bisschen mit Poker zusammen.

Es ist tatsächlich recht einfach. Das ist ja gerade das schöne auch wenn dich andere dafür hassen ♦ Eine Freundin von mir studiert Zahnmedizin die muss 4 mal die Woche um 8 mit Anwesenheitspflich in der Uni sein, Kollege von mir ist während dem Semester für knapp 3 Monate in die USA geflogen und hatte dann trotzdem mit Powerlernen am Ende Topnoten in den Prüfungen.
Glaub ich gerne dass Ingenieurwesen etc. schwieriger ist und BWL n dressierter Affe studieren kann, dafür hab ich Do+Fr keine Uni und n geiles Studentenleben, damit kann ich leben^^

Und behaupten dass alle BWL [insert Vorurteil] sind und im gleichen Atemzug sagen dass es ein Massenstudiengang ist passt auch nicht so ganz zusammen.
Die meisten hier sind ganz normal drauf und die Mädels vom Aussehen über dem Durchschnitt. Die Schnösel mit Anzug gibts auch vereinzelt aber wayne?

Und Jobchancen sind mit Wiwi top, im Vergleich zu anderen Studiengängen hsat du auch noch ne sehr breit gefächerte Auswahl an Branchen wo du nach dem Studium einsteigen kannst.

Wenns dich interessiert studiers, nach meiner Erfahrung sind die ganzen contra-BWL Argumente eher Gehate.
Den meisten Leuten die ich hier kenn gefällt das Studium.


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Zitat
Quarzer
Beigetreten: 25.08.2007
PokerStrategist

Hier wurde auch die Behauptung laut, das die ganzen erfolgreichen Wirtschaftstypen kein BWL haben? Oh man, solche Aussagen nerven dann halt tierisch, da sie einfach nur pauschalisieren:

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/38628/umfrage/dax-vorstandsvorsitzende---akademische-ausbildung/

35% WIWI's der DAX-CEO's = Niemand!

Könnt kotzen, wenn ich so ne scheiße lese!

Ich geh jetzt auch nicht von Leuten aus, die aus eigener Unternehmung heraus reich geworden sind, sondern von solchen, die in großen Unternehmen Spitzenpositionen einnehmen.

BITTE BITTE BITTE nicht mehr gequirlte Scheiße labern! DANKE!

Noch was: Warren Buffet sagt euch was? Stimmt, überhaupt nicht erfolgreich! --> Master in economics!

Studiert doch bitte einfach das, was euch liegt und woran ihr Spaß habt und lasst die andren studieren, was sie wollen. Fertig Aus!


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Zitat
Wody
Beigetreten: 23.01.2007
BlackMember

Original von ribbar
Hab mal irgendwo gelesen, dass die großen Unternehmensberatungen sowieso alle Arten von Akademikern einstellen und denen das nötige Wirtschaftswissen dann in ein paar Wochen beigebracht wird.
Man sollte aber immer differenzieren: Es macht sicher nen Unterschied ob sich einer auf Marketing oder auf Wirtschaftsmathematik spezialisiert, denn zweiteres erfordert früher oder später dann eben doch höhere Mathematik und ist somit mit Auswendiglernen nicht mehr zu bewältigen.

Wirtschaftsmathematik ist quasi ein Mathestudium mit dem Nebenfach Wirtschaft. Der einzige Unterschied an meiner Uni war, dass man wenn man es als Wirtschaftsmathe studiert mehr Prüfungen hat und dafür weniger Scheine. Also bitte nicht das mit BWL in einen Topf werfen, nur weil man nebenbei paar Fächer davon mit hat und Wirtschaft mit Namen auftaucht ;)

Original von DoktorRob
Das BWL Studium ist halt einfach sau langweilig. Die ganzen Vorlesung sind inhaltlich trivial und oberflächlich( zumindest im Bachlor, soweit ich das mitbekommen habe). Auswendig lernen ist quasi Inhalt.

Deswegen studiert man meiner Meinung nach WiWi nicht aus Interesse oder aus Berufung, sondern einfach weil man Geld- und Karrieregeil ist. Für die ganzen WiWis ist doch das Studium nur ne Möglichkeit später viel Geld zu verdienen(denken sie zumindest).
Und entsprechend sind dann die Leute drauf, die WIWI studieren.

#3

Besser kann man's nicht auf den Punkt bringen.


Antwort
Zitat
Quarzer
Beigetreten: 25.08.2007
PokerStrategist

Original von Wody

Original von DoktorRob
Das BWL Studium ist halt einfach sau langweilig. Die ganzen Vorlesung sind inhaltlich trivial und oberflächlich( zumindest im Bachlor, soweit ich das mitbekommen habe). Auswendig lernen ist quasi Inhalt.

Deswegen studiert man meiner Meinung nach WiWi nicht aus Interesse oder aus Berufung, sondern einfach weil man Geld- und Karrieregeil ist. Für die ganzen WiWis ist doch das Studium nur ne Möglichkeit später viel Geld zu verdienen(denken sie zumindest).
Und entsprechend sind dann die Leute drauf, die WIWI studieren.

#3

Besser kann man's nicht auf den Punkt bringen.

Ich gebs auf! Diskussionen laufen wohl hier gegen den Baum! Und wenn ihr BWL nicht mit Wirtschaftsmathematik vergleichen wollt, dann vergleicht auch nicht BWL mit BWL... Wie schon genannt wurde, Schwerpunktfächer und so, gelle! Ach was. Ich reg mich hier nur künzlich auf. Gut Nacht!


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Zitat
XClusive1
Beigetreten: 20.12.2010
PokerStrategist

BWL ist halt das, was "alle" studieren, da es keinen NC gibt und es relativ einfach ist. Ich schätze mal, dass 80% aller BWLer es nur studieren, damit studiert ist. Wenn es früher bei mir an der Uni ums Saufen ging, waren die BWLer immer gleich am Start. Hatte 2 Semester BWL als Nebenfach und da sitzen wirklich nur Pfosten drin. Außerdem tiltet mich der Standard-BWLer mit seinem Mantel, Jogi-Löw-Schal und Mode-Brille. Das ist der Standard-BWLer. Schade für die, die es ernst meinen. Damit muss man dann halt leben.


Antwort
Zitat

Es gibt natürlich einen NC auf BWL laber doch nicht... als Nebenfach vielleicht nicht, aber das ist dann auch kein BWL-Studium.


Antwort
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XClusive1
Beigetreten: 20.12.2010
PokerStrategist

Original von TheKami
Es gibt natürlich einen NC auf BWL laber doch nicht... als Nebenfach vielleicht nicht, aber das ist dann auch kein BWL-Studium.

Bei uns an der Uni gabs den nicht, auch bei BWL als Hauptfach. Aber du hast recht, an anderen Unis gibts den. Hab mal eben nachgeschaut, an vielen Unis/FHs ist der NC zwischen 2,2 und 3,0. An der Uni Würzburg z.B. bei 3,5. Das ist quasi ohne NC.


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Zitat
Lukas1408
Beigetreten: 07.11.2009
Poker Player

:facepalm: :facepalm: :facepalm: :facepalm: :facepalm:

Hier werden einfach nur SÄMTLICHE Vorurteile gegenüber Bwlern gepostet.
Ja, alle Vorurteile passen auf einen Teil meiner Mitstudenten.
Trotzdem sollte man echt nicht verallgemeinern. Die, auf die die Vorurteile zutreffen, bestehen ihr Studium gerade eben so. Das ist mit wenig Einsatz gut möglich und man hat ein schönes Studentenleben. Andererseits gibt es auch Studenten die nicht "gerade eben so" bestehen wollen. Wird jedoch aber in jedem Studiengang so sein.. Ist nur lustig zu sehen wie alle auf das Hassstudienfach BWL und die ach so dummen Studenten, die sich durchaus auch dafür interessieren!! können, eingehackt wird.

@ OP
Wenn es dir Spaß macht und liegt würde ich keineswegs davon abraten! Falls du etwas mehr gefordert werden willst, kann ich dir gerne Infos über mögliche Studiengänge im Ausland zukommen lassen! Macht das ganze etwas internationaler und erhöht das Spektrum der möglichen Arbeitsplätze deutlich! (Studiere selber BWL auf Englisch im Ausland)


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Zitat
Wody
Beigetreten: 23.01.2007
BlackMember

Original von Quarzer
Ich gebs auf! Diskussionen laufen wohl hier gegen den Baum! Und wenn ihr BWL nicht mit Wirtschaftsmathematik vergleichen wollt, dann vergleicht auch nicht BWL mit BWL... Wie schon genannt wurde, Schwerpunktfächer und so, gelle! Ach was. Ich reg mich hier nur künzlich auf. Gut Nacht!

Hast du die Themenüberschrift gelesen? Das sollte man als BWLer doch können. Da steht "was ist daran so schlimm?". Ist doch klar, dass dann in den meisten Posts (jedenfalls von denen die Lesen können) was Negatives über BWL kommt.
Wenn das Thema wäre "Was ist an BWL so toll?" wäre es was anderes, aber OP will ja wissen wieso BWL solch einen Ruf hat.

Und zum Thema Wirtschaftsmathe und BWL: Wirtschaftsmathe ist halt ein Mathestudium und kein WiWi Studium. :facepalm:
ribbar hat wahrscheinlich gedacht dass Wirtschaftsmathe zu den WiWi Studiengängen zählt was es aber nicht tut. Auf den Fehler habe ich ihn hingewiesen. Vergleichen kann man von mir aus alles mit jedem.


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Zitat
Krupsinator
Beigetreten: 24.05.2010
PokerStrategist

Also es gibt schon auch Unis wo der NC für BWL nicht 3,5 ist ♦

Bei uns an der Uni wars glaub ich 1,8 dieses Semester. Aber ist ja auch egal.

Wirtschaftsmathematik ist wie schon gesagt eher Mathe mit Wirtschaft als Nebenfach. Dachte auch das wäre eher so halb und halb bis ich mir mal nen Studienplan angeschaut hab. Also nicht gut vergleichbar mit BWL und erst Recht nicht mit dem Mathe/Statistik-Anteil in BWL, der ist selbst an renommierten Unis nicht schwer und für jedermann der Abitur hat zu schaffen.

Eine Sache die beim BWL-Studium halt immer ein bisschen vergessen wird ist der Leistungsdruck. Bestehen kanns jeder, das Problem ist halt, dass ein Ingenieur mit ner 3,0 Abschlussnote viel bessere Berufsaussichten hat, als ein BWLer mit ner 3,0 Abschlussnote. Es geht also in Klausuren nicht ums Bestehen, sondern darum bestenfalls ne 1,x zu schreiben. Und das wenns geht immer.
Ich möchte niemandem zu Nahe treten, aber wer ein BWL-Studium aus Leistungsgründen (!) abbricht, der sollte überlegen ob er überhaupt für irgendein Studium geeignet ist. Ausnahme ist höchstens wenn die Leistungsgründe aus nem riesigen Motivationsproblem kommen.
Und imo ist es auch so, wer ein 3,x BWL-Abschluss hat (zumindest im Bachelor, Diplom/Master kann ich nicht beurteilen), der sollte sich schon überlegen, ob er in der Zeit nicht besser ne Ausbildung zum Industrie- oder Bankkaufmann oder so gemacht hätte.

Zudem ists halt wirklich viel auswendiglernen und das Studium ist eher locker. In manchen Geisteswissenschaften und manchen Lehramtsstudiengängen mags noch lockerer zugehen, aber BWL ist vom Aufwand und vor allem der Verstehensleistung her nicht vergleichbar mit irgendeiner Naturwissenschaft oder Ähnlichem.

Und ja, es gibt schon viele Lackaffen im BWL-Studium. Oft auch unterschwellig, die kommen dann halt nicht im Anzug aber haben halt immer so tolle Poloshirts an etc. Die Leute sind aber grundsätzlich fast alle nett (kann sowas aber schlecht beurteilen, gibt kaum jemanden dem ich nicht gut klarkomme). Oft aber schon auf ihre Art irgendwie socially Awkward, halt genauso wie Nerds nur anders ♦ Das sind auch oft die Wirklichkeitsfremden-Klischee-BWLer. Gibts definitiv, gibts auch überall (auf der Elite-Uni wie auf der Dorf-FH) und soooo selten sind sie auch nicht. Aber auch nicht so viele, dass ich sagen würde sie sind die Regel.

Ein Problem am Studiengang mag auch sein, dass es so ein bisschen der Notnagel ist. Wer nicht weiß, was er studieren soll, aber unbedingt studieren will, der nimmt halt oft BWL. Das sind aber meist nicht die Leute, die die "Klischee-BWLer" sind, sondern eher die, die es sich ganz anders vorgestellt haben und nach 1-2 Semestern abbrechen und in der Zwischenzeit bestenfalls einen Studiengang gefunden haben, der ihnen besser gefällt.

Man merkt, ich bin auch nur semigut auf BWLer zu sprechen. Und ich kenne viele. Ich selbst würd auch niemals BWL studieren... es ist relativ langweilig (kommt aber aufs Modul an imo) und man hat nicht das Gefühl etwas zu studieren, was man nicht in ner random Ausbildung auch haben könnte. Auch das eigene Denken wird nicht so recht geschult, es ist eher so wie ein gutes Rating einer Ratingagentur (AAA):
"Anschauen", "Auswendiglernen", "Anwenden" ;)

Definitiv Geschmackssache. Warum BWLer und auch die BWL teilweise regelrecht gehasst wird kann ich allerdings auch nicht nachvollziehen. Ich hasse ja auch keine Geisteswissenschaftler, die haben auch einen lockeren Studiengang und sind auch manchmal komisch.

Ich selbst studiere VWL. Ich werde von Unwissenden oft gefragt: "Ist das sowas wie BWL?", früher hab ich gesagt "NEIN!", heute sage ich "Joa, so ähnlich" einfach nur weil ich zu faul bin es jemandem zu erklären, der nichtmal weiß was man in BWL macht. Manchmal weine ich deswegen. Das Leben ist hart.
Aber VWL ist cool. Man wird auch weit-weitaus weniger gehatet als BWLer, man hat immer was zu erzählen und denkt nicht dauernd "Hab ich jetzt richtig gebucht? Soll an Haben oder wie war das nochmal"...
BWL-Hating macht irgendwie auch Spaß.

In diesem Sinne: Gute Nacht!

Spoiler

Aha erwischt, Text nicht gelesen aber Spoiler aufgemacht, das haben wir gerne!


Antwort
Zitat
Funkmaster
Beigetreten: 30.04.2005
Oldschool Grinder

Original von Wody

Original von Quarzer
Ich gebs auf! Diskussionen laufen wohl hier gegen den Baum! Und wenn ihr BWL nicht mit Wirtschaftsmathematik vergleichen wollt, dann vergleicht auch nicht BWL mit BWL... Wie schon genannt wurde, Schwerpunktfächer und so, gelle! Ach was. Ich reg mich hier nur künzlich auf. Gut Nacht!

Hast du die Themenüberschrift gelesen? Das sollte man als BWLer doch können. Da steht "was ist daran so schlimm?". Ist doch klar, dass dann in den meisten Posts (jedenfalls von denen die Lesen können) was Negatives über BWL kommt.
Wenn das Thema wäre "Was ist an BWL so toll?" wäre es was anderes, aber OP will ja wissen wieso BWL solch einen Ruf hat.

Juden - was ist so schlimm an ihnen?


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dertakman
Beigetreten: 23.09.2007
Oldschool Grinder

Ich finde interessant, wie die ganzen BWL Verteidiger erstmal den Vorurteile zustimmen- viele Schnösel, Studium recht einfach, sitzen viele Leute rum um einfach des Studierens wegens usw. Na klar treffen solche Vorurteile nie auf alle Unis/Kurse/Studenten zu, aber das ist hoffentlich sowieso klar und was wahres ist ja dran.

Na klar wird einer 1er BWLer, der sich für den Stoff auch interessiert, auch genug getan und gelernt haben.
Wenn es einen interessiert- klaro rein da.

Aber er geht darum ob die Vorurteile auf viele BWLer zutreffen und die BWLer selbst sagen ja ♦

Ich habe zumindest mein Nebenfach BWL mit 1.6 abgeschlossen mit dem Wissen des berufliches Gymnasiums und ein Tag vor der Klausur zu lernen anfangen.

Im Hauptstudium (Informatik) stehen dafür 3er rum, was solls^^ Dafür liest man wie die ganzen BWL und Co. Studenten Burnout bekommen, da sie Regelstudienzeit mit 1,xx Schnitt schaffen müssen und 2 Auslandssemester und Praktiken haben müssen und alle Kommilitone als Konkurrenzen angucken. Hier doch egal, gibts nur paar Leutchen und viele sind auch mal über eine 3 oder 4 froh und keiner wirkt sonderlich angespannt. 1 Jahr mehr für Bachelor brauchen? Egal!

Und als Informatiker kann ich gutes Gewissens auch sagen, dass doch sehr viele Vorurteile zu Fach und Leuten zustimmen. Ist halt so. Was solls? Man soll sich ja das Fach wählen, was einem zusagt und nicht das was in irgendwelchen Ratings am besten abschneidet.


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Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Original von dertakman
Und als Informatiker kann ich gutes Gewissens auch sagen, dass doch sehr viele Vorurteile zu Fach und Leuten zustimmen. Ist halt so. Was solls? Man soll sich ja das Fach wählen, was einem zusagt und nicht das was in irgendwelchen Ratings am besten abschneidet.

#

Ich denke in jedem Fach stimmt ein Teil des Klischees, wobei man natürlich vermehrt auf die Stereotypen achtet.

BWL ist aus Sicht anderer(insb. naturwissenschaftlich-technischer) Studiengänge nunmal eher ein ziemlich lächerliches Fach.

Wenn ich so meine Fächer anschaue, die im weiteren Sinne mit BWL zu tun haben, dann sind die deutlich einfacher als Fächer aus anderen technischen Bereichen.

Dazu kommt halt wirklich, dass es subjektiv betrachtet in keiner Richtung(außer vllt Lehramt) soviele Leute gibt, die es machen, weil "ich wollte was mit Wirtschaft machen".

Noch viel schlimmer ist dann, dass BWLer auch überdurchschnittlich oft glauben, dass sie später unglaublich viel Geld verdienen werden - scheint da wirklich jedem eingeimpft zu werden(Kollege von mir studiert Printmedienmanagement und meinte, wenn mit 2,x Abschluss bekommt man locker 10.000 im Monat.....).

Dazu kommt, dass viele nicht wissen, was sie hinterher machen sollen/wo sie hinwollen.

Sowas gibts in technischen Studiengängen eigentlich nie, die Leute wissen immer recht genau, welche Wege ihnen offenstehen und auch vorher schon n bisschen, worum es in dem Studium geht.


Antwort
Zitat

natürlich ist bwl einfacher als mathe/physik.
aber man sollte fairerweise anmerken, dass jemand der "im nebenfach ein paar bwl-scheine" gemacht hat wahrscheinlich irgendwelche allgemeinen/einführenden veranstaltungen gehört hat. die sind obv einfacher als so manche spezialisierung, wo es doch etwas tiefer geht. davon dann direkt auf das gesamte niveau eines studiums zu schliessen ist auch etwas verzerrt.

bin übrigens kein bwl'er...


Antwort
Zitat
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