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Der Fachkräftemangel und der VDI

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3rdTwin
Beigetreten: 25.04.2006
Poker Player

Ich bin Ingenieur und seit dem Studium Mitglied im VDI. Auch wegen meiner eigenen Erfahrungen glaube ich nicht an den Fachkräftemangel in meiner Branche. Viel mehr glaube ich, dass es schlicht und ergreifend darum geht, Löhne zu drücken. Zu einem ähnlichem Schluss kommt auch diese ARD Reportage, die ich jedem, besonders natürlich jedem Ingenieur und Informatiker, ans Herz legen möchte:

Der Arbeitsmarktreport - das Märchen vom Fachkräftemangel

In der Reportage kommt auch Marco Dadomo, "Prozessmanager Strategie und Kommunikation" beim VDI mehrmals zu Wort. Auch er beschwört den Fachkräftemangel unter Ingenieuren und nennt zum Beispiel die Herabsetzung des Mindesteinkommens für Ingenieure auf 32.000€ einen Erfolg.

Ich frage mich, warum ich eigentlich Mitglied im VDI bin. Ohne dass ich es genauer geprüft hätte, ging ich bisher davon aus, dass der VDI die Interessen der Ingenieure vertritt. Tatsächlich scheint es aber so zu sein, dass er Erfüllungsgehilfe der Arbeitgeber ist, die pro Stelle nicht nur 5, sondern 50 oder 500 Bewerber haben wollen, um sich erstens Weiterbildung und Einarbeitung zu sparen und zweitens natürlich die Gehälter niedrig zu halten.

Das ist hier vielleicht nicht der richtige Ort, aber ich Frage mich, wie andere Ingenieure und Informatiker das sehen. Außerdem interessiert mich, ob es innerhalb des VDI eine Diskussion darüber gibt. Ich für meinen Teil muss meine Mitgliedschaft im VDI überdenken.


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30 Antworten
draghkar
Beigetreten: 16.08.2006
Oldschool Grinder

sich als ingenieur oder informatiker über die möglichkeit zu beschweren, dass löhne gedrückt werden, finde ich spannend.


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Rho0
Beigetreten: 20.10.2008
PokerStrategist

ich bin zwar mathematiker, und kein ingenieur oder informatiker, aber

@draghkar: 2002, als ich anfing zu studieren, war das durchschnittliche einstiegsgehalt für diplommathematiker 40000 euro. 2009, als ich mein studium abschloss und meinen ersten job antrat war das durchschnittliche einstiegsgehalt - trommelbwirbel - 40000 euro, heute, 2014, ist das durchschnittliche einstiegsgehalt - trommelwirbel - 40000 euro. und seit 2002 gabs insgesamt locker 30% inflation. insofern: ja, die gehälter wurden gut gedrückt.

gut, was kann man dagegen machen? eigentlich nichts. ich mein: der markt ist der markt.... das einzige, was man als arbeitnehmer machen kann, ist, in einer dünn besetzten und hochprofitablen nische experte zu werden und dann alle 2 jahre job und wohnort zu wechseln und jeweils 20-30% gehaltssteigerung mitzunehmen.

@vdi: ich bin natürlich nicht mitglied, und bin natürlich nicht mitglied irgendeiner organisation außer der katholischen kirche.


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ScHarKsen
Beigetreten: 19.05.2011
PokerStrategist

ich bin zwar noch student, bin aber auch mitglied und lese deren zeitung regelmäßig (ob du demzufolge meine meinung hören willst bleibt dir überlassen)

in den interviews die dort geführt werden sagte noch nicht ein firmenvetreter sie würden den fachkräftemangel spüren (und die frage kommt fast immer), einer sprach sogar von einer regelrechten ingenieurschwemme alles was nicht interview ist schreibt den mangel allerdings herbei

vor ner weile auch nen netten artikel im spiegel gelesen, ging um irgendeine verdienststatistik mit mehreren 100000 deutschen befragten, auch dort kam raus : ingenieure werden nicht schlecht bezahlt, allerdings hinkt man vielen berufsgruppen auch deutlich hinterher (wirtschaftsingenieur, bwl, wirtschaftswissenschaft, jura etc pp)

fazit: ich hab nicht das gefühl dort werden die interessen der ingenieure NICHT sonderlich toll vetreten, einzig gute aktion von der ich gelesen hab ist diese europweite ingenieur normung, wo sie sich dafür eingesetzt haben das nicht jeder beliebige facharbeiter mit 2 jahren arbeitserfahrung ingenieur genannt werden darf


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Zitat
R0r5chach
Beigetreten: 16.11.2007
Oldschool Grinder

Original von 3rdTwin
Der Arbeitsmarktreport - das Märchen vom Fachkräftemangel

Interessant, danke


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Zitat
Jadino
Beigetreten: 10.02.2009
PokerStrategist

Sehr interessantes Thema.
Wollte mir die Dokumentation eigentlich damals schon ansehen, hatte aber leider keine Zeit

Sehe das auch sehr kritisch in der IT, insbesondere das beschriebene "VW-Golf-Problem" kann ich sehr gut nachvollziehen.
Habe das insbesondere im Mittelständischen Bereichen schon vor länger Zeit beobachtet, dass dort Stellen mit absurden und sehr speziellen Anforderungen ausgeschrieben werden.

Das finde ich jetzt aber noch gar nicht mal so dramatisch.
Sondern eher den Punkt das ein großer Teil mittelständischer Unternehmen, nur ein sehr geringes Interesse haben, diese Stellen auch wirklich zu besetzten und diese dann teilweise > 5 Jahre in den Statistiken erfasst werden, ohne dass eine reelle Stelle existiert.
Was dann in der IT und insbesondere im Mittelstand, wirklich zu einem teilweise fiktiven "Fachkräftemangel" führt.

Kann mir gut vorstellen, dass dies für ernsthafte Bewerber sehr frustrierend sein muss.
Wegen dem obigen Punkt, da man sich aufgrund von unspezifischen Ausschreibungen auf sehr viele Stellen bewirbt, bei denen sich erst im späteren herausstellt was den eigentlich wirklich gefordert wird.
Wegen dem unteren Punkt, da die Bewerber halt teilweise wirklich eingeladen werden und Gespräche geführt werden, obwohl die Stelle nicht budgetiert ist oder der Aufgabenbereich bereits ausgelagert wurde, usw.

Hab auch vor kurzem einen Artikel gelesen, das nur noch knapp ein Drittel der Stellen über das klassische Bewerbungsverfahren vergebenen werden.
Was sich auch mit meiner subjektiven Wahrnehmung und dem was ich so in meinem Bekanntenkreis mitbekomme deckt.


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Zitat
Quaalude
Beigetreten: 28.10.2007
PokerStrategist

Original von 3rdTwin
Viel mehr glaube ich, dass es schlicht und ergreifend darum geht, Löhne zu drücken.

Weiß man doch schon seit Jahren.


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Grozzorg
Beigetreten: 05.02.2012
Oldschool Grinder

Sehr interessante Doku, befinde mich selbst im 2. Semester eines Ingenieurstudiums und habe bisher eigentlich immer mit der grünen Brille auf meine Jobaussichten geguckt.
Befindet sich denn jemand hier aus dem Forum zur Zeit auf Jobsuche?


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1u21
Beigetreten: 23.11.2006
Poker Player

Ich befand mich letztes Jahr auf Jobsuche als Ingenieur Fachrichtung Kunststofftechnik und berichte kurz.

Hab mich in den letzten drei Monaten(ab April 2013) der Masterarbeitsphase bei vielen verschiedenen Firmen im Umkreis Studienort beworben. Einige haben mir direkt eine Absage erteilt, weil ich keine Berufserfahrung hatte. Bei anderen wurde ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen, aber danach gab es immer eine Absage. Im Anschluss daran habe ich mich dann deutschlandweit bei einigen Firmen beworben. Von insgesamt 18 Bewerbungen hatte ich am Ende drei Angebote. Eins der Angebote habe ich letztendlich angenommen.

Während dieser Zeit habe ich festgestellt, dass der Fachkräftemangel teilweise wirklich eine Lüge ist. Der VDI pickt sich da nur die Rosinen raus, wo bei Ingenieuren wirklich Fachkräftemangel herrscht und projizieren dies auf die gesamte Branche. Es fehlt an jungen Ingenieuren, aber nicht bei großen Firmen. Der unbekannte Mittelstand leidet dadurch, da sie nicht die Lobby haben. Speziell bei den harten Vertiefungsrichtungen ist der Mangel groß. Verschiedene Firmen haben mir schon Angebote gemacht, aber das waren eher unbekannte Mittelständler.

Als Tipp kann ich folgendes sagen. Sucht euch eine Branche aus und dann gezielt nach Firmenverzeichnissen. Fachmessen sind auch ein guter Anlaufpunkt, nur sollte dies im Voraus geplant werden, da einige Fachmessen nur alle drei Jahre stattfinden.


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ErgRaider
Beigetreten: 23.03.2005
Legacy Member

Generell würde ich zustimmen, dass der Fachkräftemangel überzogen dargestellt ist, in Teilen mag es aber stimmen. Ein Bekannter von mir, Informatik Master 2013, war bei einer Firma im Vorstellungsgspräch gesessen und nach etwas Verhandlung meinte der Personaler er wäre jetzt mal ehrlich: Er soll seit mehreren Wochen 6 Vollzeit-Entwicklerstellen besetzen und hat bisher noch niemanden gefunden, also würde er auch 45000 (statt der ursprünglich im Raum stehenden 42000) bezahlen. Hat mein Bekannter dann auch angenommen. Zu ergänzen ist, dass er in der Firma (Größe ca. 450 Mitarbeiter) schon ein paar Monate als Werkstundent tätig war, sie also wussten, dass er keine Pfeife ist.

Die erwähnten 40000 von Rho0 kommen mir schon relativ wenig vor generell kenn ich niemanden aus den MINT Fächern (Biologen ausgenommen) der unter 42000 anfangen musste, vielleicht liegst aber an West vs. Ost?

@1u21: 3 Angebote aus 18 ist aber eigentlich eine extrem gute Quote verglichen mit anderen Studienrichtungen, also ein wirklicher Überschuss an Ingenieuren ist definitiv auch nicht vorhanden, denke momentan ists für beide Seiten relativ fair.


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Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

40.000 sind schon realistisch...im ländlichen Bereich vielleicht auch nur 36.000, in München eben eher 44.000.

Dass bei Fachkräftemangel insbesondere der Mittelstand betroffen ist, und Audi/BMW/etc. keinen Mangel haben solle auch klar sein.

Grundsätzlich würde ich denken, dass potentiell schon ein Ingenieurmangel besteht; also die Firmen durchaus mehr Ingenieure gebrauchen könnten, aber es macht keinen Sinn 20 Stellen auszuschreiben, wenn ich ohnehin nur 10 besetzen kann.


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1u21
Beigetreten: 23.11.2006
Poker Player

@ErgRaider:

Ich ging davon aus, dass die Quote recht schlecht sei.

Das mit dem Gehalt von 40k€ ist normal. Da ich eine seltene Fachrichtung habe, konnte ich auch mehr verlangen und bekam auch das geforderte. Je mehr Studenten eine Fachrichtung wählen, umso geringer das Einstiegsgehalt. Ironischerweise zahlen Firmen wie Ferchau deutlich besser als die Firmen, die eigene Ingenieure einstellen.


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cleese
Beigetreten: 23.12.2011
PokerStrategist

Arbeite seit mehreren Jahren bei nem großen deutschen Automobilhersteller und hatten im Bekanntenkreis letztens das Thema. Viele davon sind auch Ing. im technischen Bereich und berichteten ähnliches. Alles steht und fällt mit dem eigenen Netzwerk. Mit den richtigen Kontakten ist es nicht schwer, mit z.B Technikerausbildung eine Ing. Stellle zu besetzen. Berufserfahrung und Netzwerk sind dem Brief weit überlegen.
Empfehl darum auf Rückfragen auch immer, lieber Berufsausbildung/DBFH/Fernstudium und sich in der Firma schon ein Netzwerk aufbauen, der Rest kommt bei genügend Eigenengagement von selbst.

Halt übrigens nicht viel davon, Monatsverdienst bspw. zu vergleichen. Arbeite momentan noch 35h/Woche bei 16 Monatsgehältern. Da jetzt dann nur das Monatsgehalt zu betrachten, ist mir zu trivial.


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ErgRaider
Beigetreten: 23.03.2005
Legacy Member

Wie kommt man denn auf 16 Monatsgehälter? Generell vergleicht man deswegen ja Brutto-Jahresgehälter, inklusive aller variablen Anteile. Das Ganze am besten normiert auf 40h/Woche, das gleiche Geld auf 35h/Woche macht natürlich einen deutlich besseren Stundenlohn.

Was eine "gute" Quote bei Bewerbungen ist, ist schwer zu sagen, ich habe eher die Vorstellung, dass 6 Bewerbungen, 2-3 Gespräche, 1 Angebot, am besseren Ende liegt auch für gefragte Berufe. Als schlecht würde ich 50 Bewerbungen, 5-8 Gespräche, 1 Angebot einstufen, eine Situation von der viele Arbeitssuchende (inklusive Uni-Absolventen) ein Lied singen können. Hier muss man allerdings noch die Leute rausrechnen die quasi direkt bei der Firma einsteigen wo sie durch Praktikum, Masterarbeit etc. bekannt sind. Da können natürlich viele auch auf 1/1/1 kommen.


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cleese
Beigetreten: 23.12.2011
PokerStrategist

Ab - ich bin mir jetzt nicht ganz sicher - 7 Jahre Betriebszugehörigkeit bekommen wir 100% Weihnachtsgeld, 100% Urlaubsgeld, 160% Gewinnbeteiligung. In meinem Fall kommt noch eine persönliche Leistungszulage von 40% hinzu


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jukeboxheroo
Beigetreten: 31.01.2007
Oldschool Grinder

Original von cleese
Ab - ich bin mir jetzt nicht ganz sicher - 7 Jahre Betriebszugehörigkeit bekommen wir 100% Weihnachtsgeld, 100% Urlaubsgeld, 160% Gewinnbeteiligung. In meinem Fall kommt noch eine persönliche Leistungszulage von 40% hinzu

wow, 160% !!!


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Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006
PokerStrategist

Wir haben auf eine offene Stelle als Informatiker >40 Bewerbungen erhalten also gibt kein Fachkräftemangel in der IT (PS: Und wir Zahlen wirklich schlecht ^^ der neue tut mir leid)


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DerExec
Beigetreten: 06.10.2007
PokerStrategist

Ist seit Jahren bekannt, liest man aber im Detail leider erst nach dem Studium. Insofern ist der VDI schon ein Mistladen.

Wenn demnächst noch die Schwemme aus den Sparprogrammen der Automobilhersteller kommen, wird's in der Branche auch ganz interessant.

Vor ein paar Jahren habe ich auch mal was gelesen bzgl. der offenen Stellen. Dort hat jemand mit einer Meta-Suchmaschine die Stellen verglichen. Letztendlich waren es nur 1/4 der offenen Stellen, die hohe propagierte Zahl offener Stellen ergab sich aus den Doppelungen bzw. Mehrfachausschreibungen :rolleyes:

Die o.g. Einstiegsgehälter sind auch mit Vorsicht zu genießen, denn die bekommt man eigentlich nur in tarifgebundenen Unternehmen.


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mega2k7
Beigetreten: 01.03.2007
PokerStrategist

Original von DerExec
Wenn demnächst noch die Schwemme aus den Sparprogrammen der Automobilhersteller kommen, wird's in der Branche auch ganz interessant.

kannst du genauer erklären, was du damit meinst?


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annobln
Beigetreten: 29.07.2007
Oldschool Grinder

Ich fand die Doku sehr sehr gut. Schön sieht man auch zwischendurch, dass es vor allem im Osten größtenteils überhaupt keinen Mangel an Ingenieuren gibt (grün eingefärbte Fläche). Und dort sind die Gehälter für nicht IG-Metall Betriebe schon recht niedrig (ja auf immer noch hohem Niveau verglichen zu anderen Branchen, aber darum geht es hier ja jetzt nicht).

Das mit dem Mangel ist wirklich ein sehr lokales Problem. Das zeigt auch sehr schön das Bsp. mit dem Spanier, der in die Pampa nach Thüringen gekommen ist. Job super, Bezahlung gut, aber trotzdem nach Hause fährt, weil er in dem Nest einfach sozial verwahrlost. Jeder will in den Städten oder bei den Big companies arbeiten und die werden NIE einen Mangel an exzellenten Bewerbern haben. Wenn dann noch gute Konkurrenz aus dem Ausland kommt die weit weniger dort verdienen sind die auch mit 45k zufrieden (bei 5 Jahren+ Berufserfahrung in dem Feld bspw.) und das ist nun mal zu wenig.

Ich kann mich auch noch an Kommilitonen erinnern, die dachten, dass ihnen die Türen eingerannt werden und sich dann wunderten, dass sie irgendwo in einer Klitsche gelandet sind, weil schon Hartz 4 gedroht hat. Das war 2009...


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