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Der Thread mit kleinen Bewerbungsfragen

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FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Original von vooda
Ich hatte mit der KK telefoniert und er meinte, dass bis ~900€ keine Beitragspflicht besteht, aber bei ~1k€ der Beitrag gleich um die 200€ (KV + RV) betragen wird. Deshalb dann die Frage nach weniger Gehalt.

Ich fürchte, dass es ein Missverständnis war...es klingt so, als ob der KV-Mitarbeiter von einem freiwilligen Praktikum ausgegangen wäre (afaik wäre es dann wie ein Minijob und ich meine mal gelesen zu haben, dass man das begrenzt 1 oder 2 mal im Jahr bis 900 Euro verdienen darf).

Bei einem Pflichtpraktikum macht das eben keinen Sinn und dementsprechend hat man dir wohl böse Absichten unterstellt.


Antwort
Zitat
vooda
Beigetreten: 20.02.2009
BlackMember

Wäre möglich, jedoch hatte ich ihn ausdrücklich nach beiden Beträgen gefragt (Pflicht- / Freiwilligenpraktikum) und er meinte, dass bei einem FP sofort die ca. 20% bezahlt werden müssen und dass es bei einem PP einen Freibetrag von ca. 900€ gibt. Wird dieser Betrag überschritten, muss jedoch auf die volle Summe der Beitrag gezahlt werden (ca. 20% KV + RV).
Also im PP: 900€ = 0€ Beitrag
901€ = ~901*0,2= ~180€ Beitrag
Also stellt man solche Fragen prinzipiell eher nicht und verzichtet gleich auf das Geld? Ich sehe erstmal keinen Nachteil für das Unternehmen, sondern viel mehr einen Vorteil, da Ausgaben eingespart werden. Nach einem Ausgleich für das weniger gezahlte Geld hatte ich nicht einmal gefragt.


Antwort
Zitat
Khrano
Beigetreten: 20.06.2009
PokerStrategist

Von was für einem Unternehmen reden wir? Könnte mir spontan nur vorstellen, dass es interne Bestimmungen gibt/der Betriebsrat sehr stark ist und meckern würde. Kann auch einfach sein, dass dein Ansprechpartner schon mal schlechte Erfahrungen damit gemacht hat und es deswegen pauschal ausschließt.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Habe jetzt mal kurz bei zwei,drei KK geschaut wg. PP - immer beitragsfrei, max. muss man für die Zeit 80 Euro / Monat Beitrag zahlen (sofern man über der Freigrenze für die Familienversicherung liegt).

Versuch es mal aus Unternehmensperspektive zu sehen:
Die haben kein Interesse daran, unnötig Geld auszugeben und ihr Praktikumsgehalt dahingehend ausgelegt - es gibt für die also kein Szenario, in dem du haarscharf über einer Grenze liegst und deswegen benachteiligt wirst.
Somit bleibt nur die Deutung als "Betrugsversuch".

Dazu kommt, dass es auch einen gewissen Aufwand darstellt, das geringere Gehalt zu realisieren (Abrechnungssystem, Buchhaltung, etc.) - v.a. wenn sie gedacht haben, du wolltest ein anderes Beschäftigungsmodell.

Ob Ausgaben gespart werden ist da auch schwer zu beurteilen, das Unternehmen weiß ja, wann es welche Lohnnebenkosten hat...


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Zitat
vooda
Beigetreten: 20.02.2009
BlackMember

Original von Khrano
Von was für einem Unternehmen reden wir?

Einem großen Zulieferer. Ok, dann werde ich solche Fragen nächstes mal wohl besser nicht stellen^^. Mit der KK kann auch an meinem Alter von 25+ liegen. Ansonsten muss ich da nochmal schauen, wie es genau aussieht. Danke für die Antworten.
Btw. hat jemand Kontakte zu wirtschaftlich starken Firmen und sucht einen angehenden Wi.-Ing (M.Sc.) für ein Praktikum?


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h1as
Beigetreten: 01.09.2007
Oldschool Grinder

Frage an die Personal Experten: Schickt man heute überhaupt noch einen Lebenslauf oder genügt der Verweis aufs LinkedIn Profil ?(welches in meinem Fall wirklich alle relevanten Infos enthält)


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ThESoNiC
Beigetreten: 01.10.2006
PokerStrategist

der war gut


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Zitat

Es reicht in der Regel, wenn Du einfach eine formlose Mail mit deinem Namen schreibst. Dass Du dich bewerben willst geht auch so daraus hervor (sonst würdest Du ja nicht schreiben) und üblicherweise sollte ein Arbeitgeber damit dann auch dein Profil finden können. Da kann er sich ja dann alles rausziehen, was er braucht. Wenn Du es dem Arbeitgeber noch einfacher machen willst schreibst Du in den Betreff der Mail noch "Bewerbung", ein "bekannt" ist aber auch aussagekräftig genug.


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Zitat
Khrano
Beigetreten: 20.06.2009
PokerStrategist

Nach meinem Praktikum bin ich bei meinem derzeitigen Arbeitgeber in eine unbefristete Vollzeitstelle gewechselt. Lasse ich mir für das Praktikum ein Zeugnis ausstellen? Meiner Logik nach ist die Übernahme ja Indiz genug für meine gute Leistungen während des Praktikums.


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Zitat
draghkar
Beigetreten: 16.08.2006
Oldschool Grinder

Ich würde im nächsten Job gerne Teilzeit arbeiten, im Idealfall 30h/Woche, realistisch gesehen 32h/Woche. Dh 4x die Woche 6 Arbeitsstunden ohne Pause und den 5ten Tag regulär 8 Arbeitsstunden.
Sollte ich sowas direkt beim Einstellungsgespräch erwähnen und es damit riskieren den Job überhaupt zu bekommen, oder aber nach einem halben Jahr Betriebszugehörigkeit dies verlangen?


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n0ghtmare
Beigetreten: 28.11.2010
Poker Player

Job Sharing keine Option für dich? Google mal nach tandemploy. Super Sache.


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draghkar
Beigetreten: 16.08.2006
Oldschool Grinder

Danke für die Anregung, kannte ich noch nicht. Allerdings ist eine halbe Stelle schon mau was die Finanzen betrifft und einen Partner der nur 1/4 arbeitet wirds wohl nicht geben.


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FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Erfolgsaussichten sind wohl höher, wenn du nichts sagst, allerdings wird es absolutes Gift fürs Betriebsklima sein und ggf. wird man dich auch spüren lassen, was man davon hält.

Hatte selbst vor ein paar Tagen ein internes Vorstellungsgespräch, da hat man mir direkt gesagt, dass Teilzeit gar nicht geht wg. dem Aufgabenspektrum, man aber durchaus über Telearbeit in begrenztem Umfang sprechen kann.
Fand ich persönlich so sehr fair und würde das dementsprechend auch erwähnen, allerdings lege ich auch sehr viel Wert auf eine positive Umgebung :/

Viertelstellen sind u.U. gar nicht so unwahrscheinlich, zumindest in größeren Unternehmen.


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trunxX
Beigetreten: 11.04.2009
PokerStrategist

Ich möchte neben meinem BWL Master (Logistik Vertiefung) als Werkstudent arbeiten.
Da es auf den Jobbörsen online nur recht wenig ansprechendes gibt, würde ich lieber Unternehmen einfach so anschreiben.
Mein Lebenslauf sieht durch Noten, Stipendium und sonstiges ganz gut aus, weswegen ich am liebsten einfach nur den Lebenslauf hinschicken und kurz fragen würde, ob das Unternehmen generell Werkstudenten- bzw. ~10-20h/Woche-Verträge anbietet. Evtl. mit dem Zusatz, dass ich gerne mehr Unterlagen hinschicke, wenn sie Interesse haben.

Sieht das komisch aus, wenn ich mich im Prinzip ohne Anschreiben bewerbe?
Anschreiben dauert halt recht lange, wenn man es vernünftig macht, und ich gehe davon aus, dass viele direkt sagen, dass sie keine Werkstudenten wollen...


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DerExec
Beigetreten: 06.10.2007
PokerStrategist

Ruf doch einfach mal an?
Dann hast du auch gleich einen Aufhänger, wenn sie Werkstudenten wollen.


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airmaxxx86
Beigetreten: 08.01.2009
Oldschool Grinder

.


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yinpin
Beigetreten: 10.02.2011
PokerStrategist

Original von draghkar
Ich würde im nächsten Job gerne Teilzeit arbeiten, im Idealfall 30h/Woche, realistisch gesehen 32h/Woche. Dh 4x die Woche 6 Arbeitsstunden ohne Pause und den 5ten Tag regulär 8 Arbeitsstunden.
Sollte ich sowas direkt beim Einstellungsgespräch erwähnen und es damit riskieren den Job überhaupt zu bekommen, oder aber nach einem halben Jahr Betriebszugehörigkeit dies verlangen?

Mal ne dumme Frage: Was würde dir das bringen? Ich glaube ich wäre nach 30h genauso geschafft wie nach 40h und die paar Stunden würden mir nichts bringen. Außerdem ist meine Erfahrung, dass man in den meisten Jobs sowieso einige Zeit, meistens sogar Stunden, ein wenig verplembern kann. Ich glaube die würden dann einfach erwarten, dass du das nicht machst und stattdessen die selbe Leistung wie eine Vollzeitkraft bringst. Also anstatt Kaffee trinken gehen darfst du halt dann Heim gehen, musst aber die selbe Zeit arbeiten.


Antwort
Zitat
draghkar
Beigetreten: 16.08.2006
Oldschool Grinder

Original von yinpin

Original von draghkar
Ich würde im nächsten Job gerne Teilzeit arbeiten, im Idealfall 30h/Woche, realistisch gesehen 32h/Woche. Dh 4x die Woche 6 Arbeitsstunden ohne Pause und den 5ten Tag regulär 8 Arbeitsstunden.
Sollte ich sowas direkt beim Einstellungsgespräch erwähnen und es damit riskieren den Job überhaupt zu bekommen, oder aber nach einem halben Jahr Betriebszugehörigkeit dies verlangen?

Mal ne dumme Frage: Was würde dir das bringen? Ich glaube ich wäre nach 30h genauso geschafft wie nach 40h und die paar Stunden würden mir nichts bringen. Außerdem ist meine Erfahrung, dass man in den meisten Jobs sowieso einige Zeit, meistens sogar Stunden, ein wenig verplembern kann. Ich glaube die würden dann einfach erwarten, dass du das nicht machst und stattdessen die selbe Leistung wie eine Vollzeitkraft bringst. Also anstatt Kaffee trinken gehen darfst du halt dann Heim gehen, musst aber die selbe Zeit arbeiten.

Richtig und genau das erwarte ich auch. Was bringt es mir denn einige Stunden am Arbeitsplatz zu verschwenden, wenn ich stattdessen jeden Tag "noch etwas vom Tag habe". Es hat mir im letzten Job ziemlich zugesetzt immer erst um 18 Uhr Feierabend zu haben. Dann bist du bestenfalls 18.30 zuhause, kochst noch was/machst die Wäsche/Organisatorisches und dann ist der Tag rum. Das ist kein Leben welches ich leben möchte.
Da verzichte ich lieber auf die paar Kröten und kann jeden (Nachmit-)tag so gestalten wie ich das möchte.
Ganz grob: Selbstbestimmung.


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Zitat
HeinekenMD
Beigetreten: 27.02.2007
Elite Grinder

Wenn du bei einer 40h-Woche bis 18:00 Uhr arbeitest, dann fängst du 9:15 Uhr an. Wer eher anfängt zu arbeiten, hat auch nachmittags mehr Freizeit. Wenn du 9:15 Uhr erst anfängst, solltest du ja frühs noch jede Menge Zeit haben!?

edit: Ich will damit nicht dein 30h-Modell kritisieren, aber ich bezweifle, dass man durch einen stinknormalen 40-h-Job nicht genügend Freizeit hat.


Antwort
Zitat
Rubnik
Beigetreten: 12.02.2006
Oldschool Grinder

Original von HeinekenMD
Wenn du bei einer 40h-Woche bis 18:00 Uhr arbeitest, dann fängst du 9:15 Uhr an. Wer eher anfängt zu arbeiten, hat auch nachmittags mehr Freizeit. Wenn du 9:15 Uhr erst anfängst, solltest du ja frühs noch jede Menge Zeit haben!?

edit: Ich will damit nicht dein 30h-Modell kritisieren, aber ich bezweifle, dass man durch einen stinknormalen 40-h-Job nicht genügend Freizeit hat.

Ob die Freizeit bei einem 40h Job ausreicht soll jeder für sich entscheiden.
Aber 8 - 10h pro Woche weniger zu arbeiten macht auf jeden Fall einen grossen Unterschied. Das sind 1,5 - 2 h mehr Freizeit pro Arbeitstag; dazu spart man oft nochmal 1/2 h unbezahlte Pause.


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