Zum Forum springen
Benachrichtigungen
Alles löschen

Elektrotechnik oder Maschinenbau

47 Beiträge
24 Benutzer
0 Reactions
4,337 Ansichten
pg89
Beigetreten: 05.04.2008

Zu den durchfallquoten muss man aber auch immer den NC angucken...an der TU Berlin hat E-Technik beispielsweise keine zulassungsbeschränkung, maschinenbau hingegen einen von 2,1...kann man sich denken, wo wohl mehr potentielle durchfaller bei sind ;)


Antwort
Zitat
belze
Beigetreten: 27.05.2005

Maschbau ist "universaler" als ET. Gerade im Hauptstudium ist die Ausbildung einfach erstmal weiter gefächert als bei ET. Ich kann jetzt nur für die RWTH Aachen sprechen, aber da würde ich sagen, dass Maschinenbau das etwas anspruchsvollere Grundstudium hat. In ET hat man auch Siebfächer, die Durchfallquoten sind auch hoch usw., aber gefühlt sind es weniger echte Siebfächer als bei Maschbau.

Die Energietechnik, die man hinterher bei Maschinenbau vertiefen kann, hat nichts mit deinem Tesla zu tun. Da geht es mehr um turbinen, verbrennungen usw.

Durchfallquoten haben viele Gründe und sind nichts, was dich vom Studieren der Fächer an ner Uni abhalten sollte. Das ist viel Geblubber im Sinne von "meine Uni/mein Studiengang ist die/der schwerste". Man kann alles bestehen, brucht aber natürlich schon etwas Talent für mathematische/abstrakte Dinge oder muss es durch jede Menge Fleiß (den man auch mit Talent braucht) ausgleichen.


Antwort
Zitat
krux1z
Beigetreten: 17.01.2007

Original von pg89
Zu den durchfallquoten muss man aber auch immer den NC angucken...an der TU Berlin hat E-Technik beispielsweise keine zulassungsbeschränkung, maschinenbau hingegen einen von 2,1...kann man sich denken, wo wohl mehr potentielle durchfaller bei sind ;)

Jo, weil ET ja auch das klassische Fach ist, welches Leute, die nicht wissen was sie nach dem Abi machen sollen, studieren.


Antwort
Zitat
pg89
Beigetreten: 05.04.2008

Das habe ich nie behauptet, wird bei fächern mit NC nunmal vor dem studienbeginn bereits gefiltert, folglich sind in den studiengängen weniger "schlechte" studenten, die gerade so mit mühe und not ihr abi geschafft haben.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von pg89
Das habe ich nie behauptet, wird bei fächern mit NC nunmal vor dem studienbeginn bereits gefiltert, folglich sind in den studiengängen weniger "schlechte" studenten, die gerade so mit mühe und not ihr abi geschafft haben.

NC heißt i.d.R. aber nur, dass sich viele Leute darauf bewerben und nicht, dass dadurch die Durchfallquoten geringer werden oder die Studenten besser(zumal ein NC von 2,1 auch nicht heißt, dass die Leute für ein Maschbau-Studium besser geeignet sind).

@belze:

Das scheint auch eher hochschulabhängig zu sein, ich hatte bei uns den Eindruck, dass E-technik breiter gefächert ist.

@OP:

Eindeutig Elektrotechnik, nach Tesla ist nicht umsonst eine elektrische Einheit benannt. Welche Hochschule jetzt tatsächlich eher in Richtung Motoren geht kann ich auf Anhieb nicht sagen, gibt es aber sicherlich irgendwo als Vertiefungsrichtung.


Antwort
Zitat
krux1z
Beigetreten: 17.01.2007

Original von pg89
Das habe ich nie behauptet, wird bei fächern mit NC nunmal vor dem studienbeginn bereits gefiltert, folglich sind in den studiengängen weniger "schlechte" studenten, die gerade so mit mühe und not ihr abi geschafft haben.

Die von dir angesprochenen "schlechten" Studenten schreiben sich aber gar nicht erst für ein Fach wie ET ein.


Antwort
Zitat
1u21
Beigetreten: 23.11.2006

Original von pg89
Das habe ich nie behauptet, wird bei fächern mit NC nunmal vor dem studienbeginn bereits gefiltert, folglich sind in den studiengängen weniger "schlechte" studenten, die gerade so mit mühe und not ihr abi geschafft haben.

Da muss ich widersprechen. Bei uns(MB-Studenten) gab es genug Leute, die ein Abi mit 1,1-1,5 hatten und das Studium nach einem Semester abgebrochen haben, da es zu schwer war. Andere mit einem Abischnitt von 2,5-3,5 blühen im Studium richtig auf und schaffen auch einen 1,x-Abschluss ohne Probleme.
Bei MB und ET kann von der Abinote nicht auf das Studium geschlossen werden, da das Abi nicht viel damit gemein hat. Mathe- und Physik-LK sind da auch nur eine kleine Starthilfe und mehr nicht.


Antwort
Zitat
pg89
Beigetreten: 05.04.2008

Natürlich kann man das nicht so verallgemeinern dass die leute mit einem schlechten abi auch zwangsweise mehr probleme im studium haben...

Original von krux1z
Die von dir angesprochenen "schlechten" Studenten schreiben sich aber gar nicht erst für ein Fach wie ET ein.

Kann aber auch wieder gegenbeispiele bringen: ich hab im meinem master momentan einige vorlesungen die auch von bachelor etechnikern belegt werden und da hab ich schon mehrmals sachen gehört wie "eigentlich wollte ich ja das und das studieren, aber da war der NC zu hoch, also hab ich halt e technik genommen, da muss ich nicht warten". Sind dann zwar eher so sachen wie tech. informatik anstatt maschinenbau, aber es gibt diese studenten auf jeden fall..

Eigentlich wollte ich damit aber auch garkeine große diskussion hervorrufen und gebe euch allen natürlich auch in gewisser weise recht, wollte damit nur nochmal betonen, dass allein die durchfallquote zu betrachten auch nicht sonderlich aussagekräftig ist.


Antwort
Zitat
bunghole738
Beigetreten: 04.01.2008

Habe selber bis vor kurzem noch Mechatronik studiert. Bei uns im Studium gab es spezielle Module wie elektrische Antriebe oder gezielte Wahlpflichtfächer, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Würde ich also als Alternative hinzuziehen, falls du dich wirklich im Besonderen dafür interessierst. Das Fach gibt es soweit ich weiß aber fast nur auf FHs.

Insgesamt würde ich mich sonst auch der Meinung anschließen, dass E-Technik im Bezug auf Tesla die bessere Wahl ist. Habe selber auch die Erfahrung gemacht, dass man seine Stärken bzw. sein Interesse entweder in dem einen oder in dem anderen findet. So waren Module wie technische Mechanik oder Maschinendynamik echt mies für mich (MaschBau) während Systemtheorie, Messtechnik, etc. (E-Technik) dann schon interessanter waren.


Antwort
Zitat
adaniya
Beigetreten: 05.06.2007

Original von bunghole738
Habe selber bis vor kurzem noch Mechatronik studiert. Bei uns im Studium gab es spezielle Module wie elektrische Antriebe oder gezielte Wahlpflichtfächer, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Würde ich also als Alternative hinzuziehen, falls du dich wirklich im Besonderen dafür interessierst. Das Fach gibt es soweit ich weiß aber fast nur auf FHs.

Insgesamt würde ich mich sonst auch der Meinung anschließen, dass E-Technik im Bezug auf Tesla die bessere Wahl ist. Habe selber auch die Erfahrung gemacht, dass man seine Stärken bzw. sein Interesse entweder in dem einen oder in dem anderen findet. So waren Module wie technische Mechanik oder Maschinendynamik echt mies für mich (MaschBau) während Systemtheorie, Messtechnik, etc. (E-Technik) dann schon interessanter waren.

Am KIT gibts den Studiengang Mechatronik seit kurzem. Muss aber ziemlich übel sein, die Mechatroniker haben Mechanik mit uns (Maschbauern) und gewisse elektrotechnische Fächer mit den Etechnikern. Kein Zuckerschlecken :O


Antwort
Zitat

Original von 1u21

Original von pg89
Das habe ich nie behauptet, wird bei fächern mit NC nunmal vor dem studienbeginn bereits gefiltert, folglich sind in den studiengängen weniger "schlechte" studenten, die gerade so mit mühe und not ihr abi geschafft haben.

Da muss ich widersprechen. Bei uns(MB-Studenten) gab es genug Leute, die ein Abi mit 1,1-1,5 hatten und das Studium nach einem Semester abgebrochen haben, da es zu schwer war. Andere mit einem Abischnitt von 2,5-3,5 blühen im Studium richtig auf und schaffen auch einen 1,x-Abschluss ohne Probleme.
Bei MB und ET kann von der Abinote nicht auf das Studium geschlossen werden, da das Abi nicht viel damit gemein hat. Mathe- und Physik-LK sind da auch nur eine kleine Starthilfe und mehr nicht.

So lief es bei mir. Abi schlecht, Studium super.
Aber um ehrlich zu sein, fang mit E-Technik an und wechsel dann zu Maschienbau oder besser Mechatronik.
Ich selbst habe Maschinenbau mit Fachrichtung Mechatronik studiert und da hast genug E-Technik an Bord.


Antwort
Zitat

ET, Vertiefung Energietechnik, Unterfach Antriebstechnik.

In Hannover z.B.:

http://www.ial.uni-hannover.de/

Aachen bietet Wirtschaftingenieur Fachrichtung Elektrische Energietechnik (als Mastervertiefung)

http://www.elektrotechnik.rwth-aachen.de/cms/Elektrotechnik_und_Informationstechnik/Studium/Studiengaenge/Master_of_Science/~noy/Wirt_Ing_M_Sc_/

Aehnliches gibt es durchaus an vielen anderen groesseren Unis.


Antwort
Zitat
TheLegend142
Beigetreten: 21.09.2007

Für den der nicht weiß, was er studieren möchte, würde ich empfehlen, sich einfach mal anzuschauen mit welchen Produkten bzw. in welcher Branche er später (vermutlich) lieber arbeiten möchte.

Wenn das eher in Richtung Schaltungen, Elektronik etc., Steuerungen, geht dann eher E-Technik.

Wenn man eher Maschinen, Werkstoffen, Motoren, Sondermachinen, Karosserien, konstruieren möchte und sich eher für Werkstoffe begeistern kann, dann eher Maschinenbau.

Maschinenbau ist halt sehr viel anschaulicher in vielen Gebieten da man genau sieht was die Produkte machen und wofür sie zuständig sind, dafür finde ich die Produkte und die Möglichkeiten von intelligenten Steuerungen etc. sehr viel interessanter.

Frag dich also, für welches Unternehmen würdest du später gerne arbeiten wollen?

Klar gibt es in fast allen Unternehmen beide Arten von Ingenieuren, aber meist wird doch eine Richtung bevorzugt.


Antwort
Zitat

Der ansatz mit Tesla ist imo ziemlich falsch. Klar wird in ET mal über tesla gesprochen aber ich glaub du hast bisschen falsche vorstellungen von nem studium.(zumindest an ner uni) am anfang hat man viel mathe(vor allem in ET) und andere Grundlagen. bis man mal zu was anwendungsorientiertem kommt dauert es 3-4 semester. und nochmal so viele bis man sich aussuchen kann was man anwendungsorientier machen will(Tesla muss da aber nich dabei sein bei den wahlmöglichkeiten).

Überleg dir als was du später arbeiten willst. Studieren wirst du ca. 5 Jahre aber
35+ Arbeiten.
Maschbau ist deutlich breiter und bietet mehr möglichkeiten wenn man sich nicht ganz klar ist.(von unternehmensberater bis Forschung) ET is da halt schmaler aber wenn einem das spass macht trotzdem richtig.

Und über Tesla informierst du dich am besten Privat.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von Nathanael86
Maschbau ist deutlich breiter und bietet mehr möglichkeiten wenn man sich nicht ganz klar ist.(von unternehmensberater bis Forschung) ET is da halt schmaler aber wenn einem das spass macht trotzdem richtig.

Und über Tesla informierst du dich am besten Privat.

Nenn mir dochmal typische Maschbauberufe, die kein Gegenstück für Etechniker haben :-)


Antwort
Zitat
1u21
Beigetreten: 23.11.2006

Original von FiftyBlume

Original von Nathanael86
Maschbau ist deutlich breiter und bietet mehr möglichkeiten wenn man sich nicht ganz klar ist.(von unternehmensberater bis Forschung) ET is da halt schmaler aber wenn einem das spass macht trotzdem richtig.

Und über Tesla informierst du dich am besten Privat.

Nenn mir dochmal typische Maschbauberufe, die kein Gegenstück für Etechniker haben :-)

Verfahrenstechniker und Kunststofftechniker fallen mir da spontan ein.


Antwort
Zitat
AtzeBo
Beigetreten: 01.11.2009

Da hier einige schreibe, "studier einfach mal E-technik" und wenn's nicht passt, dann kannst du ja wechseln", gebe ich auch mal meinen Senf dazu.
Ich studiere zur zeit ET and der TU Berlin. Wenn es nicht genau das ist, was du machen willst, dann lass es gleich bleiben. 50+ Stunden Woche ist hier für alle normalsterblichen angesagt. Dann lernst du noch eine Woche pro Klausur und bekommst eine 3,3. Yiha! Das bockt ja richtig!
Also überlege dir gut, ob du das willst. Ein Studium abzubrechen ist nicht gerade gut für das Selbstvertrauen.


Antwort
Zitat
adaniya
Beigetreten: 05.06.2007

Das gilt genauso für Maschinenbau, Informatik, Verfahrenstechnik usw.
Nur weiß man vorher leider nicht sicher, ob es das ist, was man machen will.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von 1u21

Original von FiftyBlume

Original von Nathanael86
Maschbau ist deutlich breiter und bietet mehr möglichkeiten wenn man sich nicht ganz klar ist.(von unternehmensberater bis Forschung) ET is da halt schmaler aber wenn einem das spass macht trotzdem richtig.

Und über Tesla informierst du dich am besten Privat.

Nenn mir dochmal typische Maschbauberufe, die kein Gegenstück für Etechniker haben :-)

Verfahrenstechniker und Kunststofftechniker fallen mir da spontan ein.

oO?

Verfahrens- und Kunststofftechnik sind doch einfach nur Vertiefungsrichtungen und du glaubst, die hast du bei Etechnik nicht?

energietechnik, automatisierungstechnik, technische informatik, etc...


Antwort
Zitat
pg89
Beigetreten: 05.04.2008

Fast überall wo maschinenbauer benötigt werden, werden auch etechniker gebraucht, das ist schon richtig. Vielleicht gibt es eine hand voll ausnahmen, dafür gibt es aber genau so bereiche in denen nur etechniker und keine maschinenbauer gebraucht werden.
Also wenn es um auswahlmöglichkeiten bezüglich des arbeitsplatzes nach dem studium geht, nimmt sich beides nicht viel.


Antwort
Zitat
Teilen: