Hey,
Bin am überlegen ob ich auch ein BWL-Studium anfangen soll, doch bin mir wirklich unsicher ob es der richtige studiengang ist bzw hab schon von vielen Leuten gehört dass es teilweise richtig trocken und recht mathematisch sein soll...
Zudem frag ich mich ob man ein BWL-Studium anfangen sollte wenn man bis jetzt nicht so 100 % wirtschafts interessiert ist (nicht jeden Tag den Wirtschaftsteil in der Zeitung liest)...
Würd einfach gern mal von Leuten die BWL studieren hören wie es ihnen gefällt/ bzw gefallen hat!
Ach ja und wenn ihr in BAyern studiert welche unis ihr empfehlen könnt!
mfg
wenns dich nicht 100% interessiert solltest dus nicht anfangen, denn dein späterer Job hat dann auch was mit Wirtschaft zu tun
ich mach BWL mit juritischem Schwerpunkt hier in Oldenburg, da ist so gut wie garkein Mathe dabei.
Dafür halt sehr viel Recht
aber das finde ich ganz interessant muss ich sagen
ich denke nicht, dass man den witschaftsteil einer zeitung lesen muss um bwl zu studieren..
ich würd dieses jahr auch ganz gern anfangen.
ich denke diese weltwirtschaftlichen sachen in zeitungen sind eher was für VWLer oder?
recht höre ich von freunden immer sei das trockenste und langweiligste
ich studier jetzt bwl im sechsten semester in regensburg und mir gefällts echt gut. hab damit angefangen weil ich schon wirtschafts lk gemacht hab und das hat halt mein interesse geweckt.
die ersten 3 semester sind extrem mathelastig - wenn du kein bock auf mathe hast, dann lass es!!!!
dabei machen vor allem die vwl fächer einen großen teil aus, weil das is echt fast nur mathe - berechnung von irgendwelchen volkswirtschafttlichen größen anhand mathematischer modelle usw..
ich hab mich jetzt für nen steuer und wirtschaftsprüfungsschwerpunkt entschieden und da is natürlich dann mathe eher nebensächlich..
ich würds jedenfalls jederzeit wieder machen.
und der wirtschaftsteil in der zeitung hat mich echt noch nie wirklich interessiert und ich les ihn auch nicht..
Den Wirtschaftsquatsch aus der Zeitung braucht man gar nicht;)
Schaut euch doch einfach mal die Stundenpläne der Unis an, was da so behandelt wird! Sind halt oft irgendwelche mathematischen Modelle (mit leichter Mathematik), oder bei Statistik die Wahrscheinlichkeitsrechnung oder auch einfach stumpfes Rechnen bei Bilanzen und so'n Kram.
wer meint, BWL sei mathematisch anspruchsvoll, wird einfach schlecht in der Schule gewesen sein. Ein gewisses Grundverständnis sollte man natürlich haben. Dann ist das bisschen Mathe auch anwendbar...
Ob man sich für Wirtschaft interessieren sollte, kann ich nicht sagen. Ich find es aber interessant, das Gelernte auf die Praxis zu beziehen. Das macht doch schonmal eine Sache aus, warum ich mein Studium nicht trocken finde.
naja also ganz so einfach is das mathezeug nicht wie du das jetzt darstellst..aber auf jeden fall machbar!
is halt ein problem wenn du keine lust auf mathe hast - dann brauch man halt nicht damit anfangen.
lol wirtschaftszeug aus der zeitung...
bei uns prädigen es alle... ja lest dies, lest das... ich bin im 2. abschnitt und lies es nicht...
bei uns war der matheanteil auch relativ gering...
abgesehen von bissi investitionsrechnung und statistik... einfache profs wählen und das matheding is gegessen... /e ok bissi makro/mikro aber diese rechnungen haben eher was mit formelauswendiglernen zu tun.
im 2. abschnitt kannst dir dann eh mehr oder weniger aussuchen was du machst...
ich find das studium viel bla bla und relativ langweilig, is halt a chillige zeit...
ich konzentrier mich atm auf mein auslandssemester in mexico... spanischsprechen is das geilste...
ich seh bwl als gutes grundstudium mit dem man einiges kombinieren kann...
ich find halt am wichtigsten dass es einem einigermassen spass macht!?
ist es denn machbar wenn man in der schule immer durchschnitt war in mathe??
Original von NicK1177
ich find halt am wichtigsten dass es einem einigermassen spass macht!?
ist es denn machbar wenn man in der schule immer durchschnitt war in mathe??
ich war in der schule in mathe nicht sonderlich, aber die bwlmathe geht in ordnung. das einzige wo du dich durchkauen musst, sind die reinen mathevorlesungen, der rest ist statisik, investitionsrechnung oder ähnliches, sprich formeln kennen und einsetzen
wenn du dich für die wirtschaft interessierst, ist bwl sicherlich ne option. einiges verständnis solltest du allerdings mitbringen. und um vwl kommste leider auch nicht um
und bwl ist auswendig lernen bis zum abwinken. viel selbstarbeit haste im grundstudium nicht
Original von NicK1177
ich find halt am wichtigsten dass es einem einigermassen spass macht!?
ist es denn machbar wenn man in der schule immer durchschnitt war in mathe??
Ist auf jeden Fall machbar. Du musst nicht der Matheüberflieger sein aber auch keine totale Null.
Also wenn du, mit lernen, immer das meiste verstanden hast dürfte es reichen ^^
Bin jetzt im 7. Semester BWL und war mir am Anfang auch nicht sonderlich sicher, ob dass das Richtige sein soll, allerdings war ein Grundverständnis und -interesse für wirtschaftliche Dinge gegeben. Mathe war Grundkurs, aber da ganz ordentlich.
Im Studium selbst musst du - wie oben erwähnt - viiiiiieeeeel auswendig lernen, meistens nur für ne Klausur und danach vergisst du es wieder. 1 Jahr später in nem anderen Fach denkst du dir dann, "Mensch, das kam doch schonmal" und wieder nen Jahr später erneut.
Somit bleiben letztendlich dann doch ein paar Dinge hängen. Der Mathepart ist auch sehr abhängig von der Uni. Ich studier in Münster, da wird die "Entscheidungsorientierte BWL" gelehrt, d.h., man muss zwar schon etliche Modelle und auch Berechnungen lernen und anwenden, aber es ist doch schon recht praxisorientiert für eine Uni , was ich sehr gut finde! In Bonn bspw. (hab ich gehört) ist der Mathe- und Statistikanteil megahoch und alles sehr theorielastig. Man muss sich halt ein wenig informieren, bevor man für eine Uni eine Entscheidung trifft.
Letztendlich bleibt aber festzuhalten: Während des Studiums wirst du kein toller BWLer werden, der sich super mit Wirtschaft auskennt! Stattdessen bekommst du ein Grundgerüst an die Hand, lernst analytisches und wissenschaftliches Vorgehen, bildest ein Netzwerk, sammelst in Praktika wertvolle Erfahrungen, setzt dich - sofern du Lust hast - in irgendeiner Studenteninitiative ein, machst evtl. ein (immer wichtiger werdendes!) Auslandssemester und hast - das ist jetzt suuuuper-wichtig! - viel Freizeit und ein paar geile Jahre, bevor es dann "richtig" losgeht. ♦
Viel Spaß!
ich nehm an du machst diplom oder?
mit bachelor muss man den teil mit Freizeit leider etwas abändern.. Kann sein, dass es immer noch gut ist, aber im vergleich zu Diplom total fürn Arsch, so was ich bis jetzt höre..
Original von Schelm
ich nehm an du machst diplom oder?
mit bachelor muss man den teil mit Freizeit leider etwas abändern.. Kann sein, dass es immer noch gut ist, aber im vergleich zu Diplom total fürn Arsch, so was ich bis jetzt höre..
Ja, bin noch in einer Übergangsregelung. Das heißt, ich studier auf Diplom, könnte mich hinterher aber auch Master nennen, sofern ich eine Bachelorarbeit anfertige. Bleib aber wohl beim guten, alten Diplom.
Was das Thema "Freizeit" angeht: Ist mit Sicherheit auch eine individuelle Sache, aber grundsätzlich hab ich in der ersten Semesterhälfte immer vergleichsweise viel, in der zweiten Semesterhälfte vergleichsweise wenig Freizeit. Kontinuierliches Arbeiten ist wohl ein Leak bei mir.
Die Bachelor haben mit Sicherheit ein strafferes Programm, weil da eben mehr Stoff in kürzerer Zeit durchgehauen wird, allerdings meiner Ansicht nach auch teilweise auf Schmalspur. Zeit haben aber auch Bachelor genug, denn mehr Vorlesungen sind es in der Regel nicht! Allerdings zählt vom 1. Semester an jede Note. Der einzig wirklich gewichtige Unterschied ist, dass Semesterferien oftmals kaum noch existieren und keine Zeit mehr für Praktika und dergleichen ist. Oder sich die Studis soviel Stress machen, dass kaum noch mehr über den Tellerrand geschaut wird, was ich ein wenig bedenklich finde. Ich hab z.B. gerade mit meinem Mitbewohner (Philosophie-Student) über die "Werthaftigkeit des Seins" gesprochen. ;)Ob das ein Bachelor-BWLer vor lauter Zeitdruck noch machen kann...?
genau das ist es!
bin ja 2. semester bauingenieur und will zu bwl wechseln (klingt komisch is aber so ♦)
und die frühjahrsferien waren 2 monate, wobei wir die ersten 4 wochen 9 Prüfungen hatten... also eigentlich nur 4 wochen ferien!
im herbst wirds ähnlich, prüfungen sind bis 19. september oder so.. und oktober gehts wieder los..
wenn du mathe nicht magst, sollte bwl trotzdem das richtige für dich sein
stoff musst ca wie im mathe LK beherrschen, aber sobald du die anfangsphase überstanden hast, kannst du auch nur noch auswendiglernsachen wie rechnungslegung, marketing oder personalführung nehmen
Nimm dir ein Vorlesungsverzeichnis und schau welche Studienfächer angeboten werden und welche für dich interessant sein könnten.
Alernativ kannst du natürlich auch einfach mit BWL anfangen wie 50% der anderen, die nicht wissen, was sie studieren sollen.
Und nein - der Wirtschaftsteil der Zeitungen ist nicht VWL