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exmatrikulation nach endgültig nicht bestandender prüfung

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chuli09
Beigetreten: 08.07.2012
Legacy Member

hi leute.

meine freundin und ich studieren wirtschaftsrecht und befinden uns kurz vor unserem abschluss.

folgendes problem: meine freundin hat am dienstag ihren letzten versuch der finanzierungsprüfung geschrieben. abgesehen davon hat sie alle module bestanden. nun ist ihr gefühl trotz des vielen lernens nicht wirklich gut und wir haben schon mal geschaut, was es für möglichkeiten im falle eines nicht bestehenes gibt. der härtefallantrag wurde vor kurzem leider aus unserer prüfungsordnung entfernt und nach kontaktaufnahme mit dem studiengangsleiter gibt es auch keine anderen optionen.

nun ist es so, dass wir durch zufall auf die prüfungsordnung des fernstudiums wirtschaftsrecht unserer hochschule gestoßen sind. darin steht, dass man einen anspruch auf einen weiteren versuch hat, sofern es die letzte, zu bestehende prüfung ist. warum das bei denen so ist und bei uns nicht, ist mir nicht ersichtlich. in meinen augen handelt es sich hier um eine diskriminierung. seh ich das falsch? hat jemand erfahrung mit ähnlichen fällen oder hat tipps, wie man unter diesen umständen am besten vorgehen sollte?

natürlich besteht auch die möglichkeit, dass sie es gepackt hat und die sorgen umsonst sind, aber wir wollen für den fall vorbereitet sind.

danke schonmal im vorraus:f_thumbsup:


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16 Antworten
19Brian91
Beigetreten: 20.11.2009
PokerStrategist

Email an den Prof schreiben, Situation schildern (nach Ergebnis daher fragen) und auf positive Antwort hoffen.
Wenn er merkt, dass sie was für die Prüfung getan hat und weiß, dass das die einzige Prüfung ist die ihr fehlt, dann drückt er zu 99% ein Äuglein zu und sucht sich noch 1-2 Punkte.

Falls wirklich durchgefallen, dann Prüfungskommision o.ä. aufsuchen und das mit der Fernstudiumsoption versuchen.
Andernfalls einfach über dieses Fernstudium zu Ende bringen?

Und falls das nicht geht, jede Hochschule in D anschreiben, ob sie dennoch dort studieren dürfe. Gibt einige Hochschulen, denen es egal ist, ob man an einer anderen Hochschule zwangsexmatrikuliert wurde oder nicht.


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nervermore
Beigetreten: 13.01.2007
BlackMember

Normal gilt die PO die zum Zeitpunkt der Immatrikulation aktuell war, sofern es in dieser noch eine Härtefallregelung gibt könnt ihr diese auch geltend machen.
Mit "Diskriminierung" zu argumentieren ist dagegen Unsinn, Unis haben nunmal unterschiedliche POs und mit deiner Immatrikaltion akzeptierst du diese.


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DoumZn
Beigetreten: 29.08.2008
Oldschool Grinder

.


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Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006
PokerStrategist

Soweit ich weis kann Sie in einem anderen Bundesland das Studium beenden...


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mosl3m
Beigetreten: 04.07.2007
Oldschool Grinder

Mein Tipp wäre, dass Sie ihr Studium an einer Uni beenden kann, an der das NB Fach/der VL Inhalt laut PO keine Pflichtveranstaltung ist.
Einfach nur "Finanzierung" klingt aber schon relativ grundlegend, so dass es vermutlich in fast jedem WiWi Studiengang eine PflichtVL dazu geben wird :/

Meine Line wäre wohl auch erstmal ein (persönliches?) Gespräch mit dem Prof zu suchen und auf Gnade zu hoffen.
Am Besten hätte Sie das schon mal vor der Prüfung machen sollen. Dazu noch häufig/immer die VL besuchen und ab und zu mal eine (kluge) Frage stellen, damit der Prof sieht, dass man sich wirklich Mühe gibt.


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dude1990
Beigetreten: 24.06.2008
Oldschool Grinder

Ich kann das Problem ja durchaus verstehen, allerdings muss ich auch dazu sagen, dass ich es schon etwas "dreist" finde, was sich manche Leute rausnehmen bzw. immer eine Extrawurst brauchen. Wieso sollte der Professor denn einige Studenten besser behandeln oder "nach Punkten suchen" ? Entweder es gibt einen vernünftigen Grund (Pfegefall in der Familie, etc) oder es die Klausur wurde tatsächlich falsch bewertet. Ich verstehe außerdem nicht, an welcher Uni oder FH einige studieren, an denen der Professor nichts besseres zu tun hat als sich die Wehwechen der Studenten anzuhören.

Klingt zwar hart, aber ich finde jeder sollte gleich und fair behandelt werden. Das Ganze hinter dem Rücken Punkte suchen ging mir schon im Abitur schon zu weit.


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Es geht nicht um Extrawürste.

Mancher Prof würde an meiner Uni die geschriebene Leistung als ungültig markieren und den Durchfaller noch einmal mündlich prüfen. Man sollte ein Studium halt nicht nur an einer Prüfungsleistung, die ggfs für das spätere Arbeiten eher nutzlos ist, scheitern lassen.

@OP: Asta kontaktieren, mit betroffenem Prof sprechen.

Halblegale Wege: vor Exmatrikulation Stuienleistungen bescheinigen lassen (ohne Fehlleistungsversuch) und an anderer Uni nur noch ähnlichen Kurs nachholen und Abschluss machen. Ich kenne 2 bei denen dies funktioniert hat. Sonst Ausland, FH (Ähnlichen Studiengang suchen, alles anrechnen lassen, viele FHs prüfen vorangegangene Fehlleistungen eh nicht), etc.

Falls es wirklich die letze Prüfung war, kann man sich auch ohne Abschluss schon in die Bewerbungsphase begeben (falls entsprechende Praktika und sonst halbwegs ansprechende Leistungen vorhanden sind). Es gibt sehr viele Studienabbrecher und Exmatrikulierte, die trotzdem erfolgreich arbeiten!

Viel Glück! Und wie heißt es so schön: Vier gewinnt! :f_drink:


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n0ghtmare
Beigetreten: 28.11.2010
Poker Player

Original von dude1990
Ich kann das Problem ja durchaus verstehen, allerdings muss ich auch dazu sagen, dass ich es schon etwas "dreist" finde, was sich manche Leute rausnehmen bzw. immer eine Extrawurst brauchen. Wieso sollte der Professor denn einige Studenten besser behandeln oder "nach Punkten suchen" ? Entweder es gibt einen vernünftigen Grund (Pfegefall in der Familie, etc) oder es die Klausur wurde tatsächlich falsch bewertet. Ich verstehe außerdem nicht, an welcher Uni oder FH einige studieren, an denen der Professor nichts besseres zu tun hat als sich die Wehwechen der Studenten anzuhören.

Klingt zwar hart, aber ich finde jeder sollte gleich und fair behandelt werden. Das Ganze hinter dem Rücken Punkte suchen ging mir schon im Abitur schon zu weit.

#
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kamikazePoker
Beigetreten: 22.06.2011
PokerStrategist

Original von dude1990
Ich kann das Problem ja durchaus verstehen, allerdings muss ich auch dazu sagen, dass ich es schon etwas "dreist" finde, was sich manche Leute rausnehmen bzw. immer eine Extrawurst brauchen. Wieso sollte der Professor denn einige Studenten besser behandeln oder "nach Punkten suchen" ? Entweder es gibt einen vernünftigen Grund (Pfegefall in der Familie, etc) oder es die Klausur wurde tatsächlich falsch bewertet. Ich verstehe außerdem nicht, an welcher Uni oder FH einige studieren, an denen der Professor nichts besseres zu tun hat als sich die Wehwechen der Studenten anzuhören.

Klingt zwar hart, aber ich finde jeder sollte gleich und fair behandelt werden. Das Ganze hinter dem Rücken Punkte suchen ging mir schon im Abitur schon zu weit.

Ich glaube hier gehts weniger um Extrawürste, sondern einfach darum für falsch korrigierte Aufgaben doch noch die Punkte zu bekommen. Deswegen habe ich auch nie verstanden, dass viele Studenten nie zur Klausureinsicht gegangen sind. Da kann man oft ein paar Punkte rausholen - abgesehen vom besseren Verständnis. Oft schlägt sich das auch in einer besseren Note nieder. Die Korrekturen machen auch nur Menschen und diese machen bekanntlich Fehler.


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Faballi
Beigetreten: 07.11.2008
PokerStrategist

Email an den Professors wird wahrscheinlich das einfachste sein. Und wenn er mehr als 1-2 Punkte suchen muss dann wird er eh auch kein Auge mehr zudrücken.
Das mit der Klausureinsicht stimmt leider. Eigentlich kriegt man fast jedesmal noch Punkte durch und erschreckt sich, wie schlecht da kontrolliert wird. Teilweise ganze Aufgaben vergessen oder völlig unterschiedliche Maßstäbe zwischen den Korrektoren (oft irgendwelche Tutoren, die selber keine Ahnung haben).

Man sollte es halt nur vermeiden mit soner blöden Erwartungshaltung dahinzugehen, dass der Dozent einen verbessern MUSS. Diese Leute habe ich immer gehasst und ich bin mir sicher, dass die Dozenten das auch tun. Einfach easy hingehen und freundlich bleiben und darauf hinweisen, wenn irgendwo was vergessen wurde oder man nicht versteht, wieso einem dort die Punkte fehlen. (Und das dann auch akzeptieren, wenn nix zu holen ist.)


Antwort
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PaRaZzEe
Beigetreten: 20.07.2009
PokerStrategist

Exmatrikulieren musst du/sie erst, wenn du dir sicher bist, dass die Prüfung wirklich 5.0 bewertet ist.
Solange die Note nicht eingetrage ist(vor der Klausureinsicht) passiert da nichts.
Erste Line ist immer zum Prof. gehen und Situation schildern. Solange der kein Arschloch ist, wird er entweder noch Punkte suchen und mit 4.0 bewerten oder irgend eine andere Lösung finden.
Hab letzte Woche meine letzte Prüfung bestanden. Den Prof habe ich zufällig nach der Klausur getroffen und nebenbei erwähnt, das das mein letzter Schein ist und ich bei ner 5.0 noch ein Semester dran hängen muss, obwohl meine BA schon fertig ist.

Hatte dann 4.0 mit genau 50% :|


Antwort
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Original von dude1990
Ich kann das Problem ja durchaus verstehen, allerdings muss ich auch dazu sagen, dass ich es schon etwas "dreist" finde, was sich manche Leute rausnehmen bzw. immer eine Extrawurst brauchen. Wieso sollte der Professor denn einige Studenten besser behandeln oder "nach Punkten suchen" ? Entweder es gibt einen vernünftigen Grund (Pfegefall in der Familie, etc) oder es die Klausur wurde tatsächlich falsch bewertet. Ich verstehe außerdem nicht, an welcher Uni oder FH einige studieren, an denen der Professor nichts besseres zu tun hat als sich die Wehwechen der Studenten anzuhören.

Klingt zwar hart, aber ich finde jeder sollte gleich und fair behandelt werden. Das Ganze hinter dem Rücken Punkte suchen ging mir schon im Abitur schon zu weit.

Ich sehe das ähnlich. Oft hat man das Gefühl, dass versucht wird fast jeden iwie durchzubringen. Wenn die Freundin von OP allerdings wirklich alle Prüfungsleistungen bestanden hat, sonst ganz gute Leistungen gebracht hat und es wirklich nur an dieser einen Prüfung liegt, finde ich eine Ausnahme schon gerechtfertigt. Diese mündlichen Nachprüfungen verstehe ich grundsätzlich nicht. Wenn man halt, trotz massiver Vorbereitung, eine grundlegende Prüfung nicht besteht, studiert man evtl. nicht das richtige für sich.

@OP:
19Brian91 Vorschlag hört sich recht vielversprechend an. Profs. haben oft Verständnis für solche Sitationen und könnten Ausnahmen machen.


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draghkar
Beigetreten: 16.08.2006
Oldschool Grinder

Original von Faballi
Email an den Professors wird wahrscheinlich das einfachste sein. Und wenn er mehr als 1-2 Punkte suchen muss dann wird er eh auch kein Auge mehr zudrücken.
Das mit der Klausureinsicht stimmt leider. Eigentlich kriegt man fast jedesmal noch Punkte durch und erschreckt sich, wie schlecht da kontrolliert wird. Teilweise ganze Aufgaben vergessen oder völlig unterschiedliche Maßstäbe zwischen den Korrektoren (oft irgendwelche Tutoren, die selber keine Ahnung haben).

Man sollte es halt nur vermeiden mit soner blöden Erwartungshaltung dahinzugehen, dass der Dozent einen verbessern MUSS. Diese Leute habe ich immer gehasst und ich bin mir sicher, dass die Dozenten das auch tun. Einfach easy hingehen und freundlich bleiben und darauf hinweisen, wenn irgendwo was vergessen wurde oder man nicht versteht, wieso einem dort die Punkte fehlen. (Und das dann auch akzeptieren, wenn nix zu holen ist.)

OT:

Klausur Finanzbuchhaltung. Online-Noteneinsicht: 5.0. Ich war mir allerdings sicher diese Klausur bestanden zu haben, bin dann zur Einsicht und musste mit Erschrecken feststellen, dass der Jahresabschluss nicht bewertet wurde, was etwa 50% der ganzen Klausur waren. Für den Abschlus war eine DIN A4 Seite vorgesehen mit vorgefertigtem Muster zum Eintragen. Diese Seite gab es allerdings 2x. Dh ich habe auf einer Seite rumgekritzelt und diese Kritzelei auf der anderen Seite nochmal "ins Reine" geschrieben mit den exakt gleichen Werten. Resultat: Beide Seiten wurden kommentarlos durchgestrichen. O-Ton auf meine Nachfrage, da es sich ja um IDENTISCHE Seiten handelt: "Meinen sie wir kontrollieren jeden Wert nur um zu schauen, ob der identisch ist?"
In Gedanken: "Ja, ist euer fucking job."
Gesagt: "Das entscheidet dann die juristische Seite".

Nur einen Tag später bekam ich eine sehr unfreundliche Mail, in der mir klar gemacht wurde, dass ich "denkbar knapp bestanden habe".
Seitdem ist ein Hinweis auf der Klausur vermerkt, doch bitte nur eine Seite zu beschriften. Bzw kenntlich zu machen, welche Seite bewertet werden soll.


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chuli09 Themenstarter
chuli09
Beigetreten: 08.07.2012
Legacy Member

zunächst einmal danke für die antworten.

1. zur "verteidigung" meiner freundin muss ich hier etwas klarstellen. sie gehört zu den fleißigsten personen die ich kenne und muss sich viel erarbeiten, weil ihr nicht, wie manch anderem, alles zufliegt. sie hat im gesamten studium nur 2 prüfungen nicht im ersten versuch bestanden und insgesamt sehr ordentliche leistungen erbracht. finanzierung ist das einzige fach womit sie wirklich probleme hat/hatte, weshalb sie dieses semester zum zweiten mal auch alle vorlesungen und übungen besucht hat. es wäre halt einfach schade, wenn am ende deswegen tatsächlich 3 1/2 jahre für die katz wären. der prof ist halt auch für seine hohen durchfallquoten bekannt, welche auch aus nicht gerade studentenfreundlichen prüfungen resultieren.

2. ich habe vergessen zu erwähnen, dass sie dem prof bereits eine mail geschrieben und die situation geschildert hat. ich bezweifel allerdings, dass er deshalb ein auge zudrücken wird. sie hat aber schon mal konkret nachgefragt, ob ggf. eine mündliche nachprüfung möglich wäre.

3. klausureinsicht wäre natürlich ein muss. dazu folgendes: eine aufgabe der prüfung war die rechnung zur kapitalbedarfsermittlung. zur berechnung der gemeinkosten gabs in den übungen einen prozentsatz für die gemeinkosten z.b. 25%. in der prüfung fehlte diese angabe. als ich ihn während der prüfung darauf angesprochen habe meinte er, "dass man das wissen müsse". mag sein, dass ich falsch liege, aber soweit ich weiß, gibt es dafür keinen grundsatz und dieser prozentsatz kann variieren. meine freundin hat mit der rechnung angefangen, ist über diese sache gestolpert und hat die rechnung abgebrochen.
könnte man versuchen diese aufgabe als "unlösbar" zu erklären?

4. das mit dem exmatrikulieren habe ich auch schon gelesen. kommt aber nicht in frage, da die prüfung auch bestanden sein kann. können das trotz genauen besprechen der aufgaben nicht wirklich beurteilen, da es keine angaben zur punkteverteilung gab. als ich die uni gewechselt habe musste ich ausserdem eine unbedenklichkeitserklärung der uni vorlegen. kann mir eigentlich schwer vorstellen, dass man die in dieser situationen ausgestellt bekommt, aber hat ja anscheinend schon mal geklappt.


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19Brian91
Beigetreten: 20.11.2009
PokerStrategist

nur zu 3. kurz...
warum bricht man denn dann die Rechnung ab?
Das ist doch einfach nur dumm, vor allem wenn man weiß, dass es knapp werden könnte.
Da ich denke, dass einige den Prozentsatz kannten, wird es keine Möglichkeit geben, die Aufgabe als "unlösbar" zu erklären.
Bevor ich gar nichts rechne, kann man doch wenigstens eine Annahme verwenden. Alles ist besser als nichts!

Ich wünsche ihr wirklich, dass alles gut geht, aber wenn sie aus dem Grund eine 5,0 kassiert, dann leider auch zu Recht.


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FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Der Professor wird da immer argumentieren, dass er eine Transferleistung von seinen Studenten verlangt und eben nicht 1:1 die Übungsaufgaben abfragt.

Und ganz ehrlich: Jemand der ein Studium abschließen möchte, sollte in der Lage sein an der Stelle auch ohne die Angabe zu rechnen und entweder eine valide Annahme zu treffen oder das Ergebnis in Abhängigkeit des fehlenden Wertes angeben.

Abgesehen davon hat man nur eine Chance auf einen erfolgreichen Einspruch, wenn es tatsächliche Fehler in der Aufgabenstellung gab oder Aufgaben sich nicht aus der Modulbeschreibung ergeben - ansonsten nur Formalien...sich auf die Schwere der Prüfung zu beziehen geht i.d.R. auch nicht.


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