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"Fachkräftemangel"

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Original von GinTonic999
Ein Studium eine regressive Umverteilung, das zeigen alle seriösen Studien:
Siehe:

Im Ergebnis zahlt der Akademiker jedoch die erhaltenen Leistungen nicht über spätere Stuerzahlungen zurück. Diese Rückzahlungen belaufen sich auf etwa 24%-40% der erhaltenen Leistungen. Demnach kommt es bei Grüskes Längsschnittanalyse zu einem positiven Nettotransfer für Akademiker und damit zu einer regressiven Umverteilung.

Zeit Online Interview

Grüskes Studie als einzige richtige hinzustellen, obwohl sie stark umstritten ist... Zusätzlich mit empirischen Daten von 1983 auf derzeitigen Stand zu schließen.
Jedem das seine.

Punkt 3.3 und 3.4 zeigen, dass das garnicht so leicht zu ermitteln ist, da man gar nicht wirklich weiß, wieviel das Studium dem Staat kostet.


Antwort
Zitat
Nudged
Beigetreten: 25.06.2007

Original von eplc

Original von Arbornor
Ich stimme Rho0 zu, dass Mathematik wohl einer der perspektivreichsten Studiengänge ist, den man zurzeit besuchen kann. Allerdings braucht man auch das Hirn dafür, schliesslich kann man Mathematik im Unterschied zu BWL und Jura nicht in sich reinprügeln

Versuch dir mal bei Jura was reinzuprügeln, viel Spaß dabei! ;)
Große Stoffmenge =/= Auswendiglernen - es geht IMMER um Rechtsanwendung, bloßes Wissen wird fast nie abeprüft.
Ganz davon abgesehen sind die Examina so tough, dass JEDER Anwalt intelligent ist, sonst hätte er das gar nicht gepackt.

True story!

Das stimmt sicher aber so wie du es definierst kann man es auf diverse andere Fächer übertragen. Ich will dem Jurastudium nicht aberkennen, dass man dafür intelligent sein muss. Aber die Mathematik erfordert ganz andere Strukturen und hat Gebiete, die so trocken sind, dass man sie allein mit der Logik lösen muss, da sie ansonsten mit einer normalen Denkstruktur nicht vereinbar sind.
Ob die Mathematik auf Grund dieser Tatsache nun anspruchsvoller ist oder nicht, darüber kann man mit Sicherheit streiten aber ich sage JA.

Allerdings ziehe ich selber als angewandter Mathematiker neidlos den Hut vor Physikern und Elektrotechnikern. :)


Antwort
Zitat
eplc
Beigetreten: 23.01.2005

Original von Nudged

Original von eplc

Original von Arbornor
Ich stimme Rho0 zu, dass Mathematik wohl einer der perspektivreichsten Studiengänge ist, den man zurzeit besuchen kann. Allerdings braucht man auch das Hirn dafür, schliesslich kann man Mathematik im Unterschied zu BWL und Jura nicht in sich reinprügeln

Versuch dir mal bei Jura was reinzuprügeln, viel Spaß dabei! ;)
Große Stoffmenge =/= Auswendiglernen - es geht IMMER um Rechtsanwendung, bloßes Wissen wird fast nie abeprüft.
Ganz davon abgesehen sind die Examina so tough, dass JEDER Anwalt intelligent ist, sonst hätte er das gar nicht gepackt.

True story!

Aber die Mathematik erfordert ganz andere Strukturen und hat Gebiete, die so trocken sind, dass man sie allein mit der Logik lösen muss, da sie ansonsten mit einer normalen Denkstruktur nicht vereinbar sind.

Wo genau soll es das denn nicht geben? ?(


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Zitat
Liproqq
Beigetreten: 27.08.2008

Original von Nudged

Original von eplc

Original von Arbornor
Ich stimme Rho0 zu, dass Mathematik wohl einer der perspektivreichsten Studiengänge ist, den man zurzeit besuchen kann. Allerdings braucht man auch das Hirn dafür, schliesslich kann man Mathematik im Unterschied zu BWL und Jura nicht in sich reinprügeln

Versuch dir mal bei Jura was reinzuprügeln, viel Spaß dabei! ;)
Große Stoffmenge =/= Auswendiglernen - es geht IMMER um Rechtsanwendung, bloßes Wissen wird fast nie abeprüft.
Ganz davon abgesehen sind die Examina so tough, dass JEDER Anwalt intelligent ist, sonst hätte er das gar nicht gepackt.

True story!

Das stimmt sicher aber so wie du es definierst kann man es auf diverse andere Fächer übertragen. Ich will dem Jurastudium nicht aberkennen, dass man dafür intelligent sein muss. Aber die Mathematik erfordert ganz andere Strukturen und hat Gebiete, die so trocken sind, dass man sie allein mit der Logik lösen muss, da sie ansonsten mit einer normalen Denkstruktur nicht vereinbar sind.
Ob die Mathematik auf Grund dieser Tatsache nun anspruchsvoller ist oder nicht, darüber kann man mit Sicherheit streiten aber ich sage JA.

Allerdings ziehe ich selber als angewandter Mathematiker neidlos den Hut vor Physikern und Elektrotechnikern. :)

Kann bei Jura zwar nur von Privatrecht reden, aber da gibts das genauso und nicht zu knapp.


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Zitat

Original von eplc

Original von Nudged

Original von eplc

Original von Arbornor
Ich stimme Rho0 zu, dass Mathematik wohl einer der perspektivreichsten Studiengänge ist, den man zurzeit besuchen kann. Allerdings braucht man auch das Hirn dafür, schliesslich kann man Mathematik im Unterschied zu BWL und Jura nicht in sich reinprügeln

Versuch dir mal bei Jura was reinzuprügeln, viel Spaß dabei! ;)
Große Stoffmenge =/= Auswendiglernen - es geht IMMER um Rechtsanwendung, bloßes Wissen wird fast nie abeprüft.
Ganz davon abgesehen sind die Examina so tough, dass JEDER Anwalt intelligent ist, sonst hätte er das gar nicht gepackt.

True story!

Aber die Mathematik erfordert ganz andere Strukturen und hat Gebiete, die so trocken sind, dass man sie allein mit der Logik lösen muss, da sie ansonsten mit einer normalen Denkstruktur nicht vereinbar sind.

Wo genau soll es das denn nicht geben? ?(

BWL


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Zitat

Dass immer mehr Menschen studieren ist nicht nur wichtig, sondern auch verdammt gut!

Den Luxus, so viele Menschen mit einer Minimalbildung auf die Arbeitswelt zu entlassen wird sich wohl unsere Gesellschaft nicht mehr lange erlauben können. Alle diese Berufe werden über kurz oder lang automatisiert, d. h. wir brauchen mehr Wissenschaftler (bzw. können es uns endlich erlauben!), um uns noch schneller weiter zu entwickeln (Fortschritt!).

Zu behaupten, dass steigende Studentenzahlen das Studium entwerten würden, ist ein sehr unschönes Totschlagsargument.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von nettesau
Dass immer mehr Menschen studieren ist nicht nur wichtig, sondern auch verdammt gut!

Den Luxus, so viele Menschen mit einer Minimalbildung auf die Arbeitswelt zu entlassen wird sich wohl unsere Gesellschaft nicht mehr lange erlauben können. Alle diese Berufe werden über kurz oder lang automatisiert, d. h. wir brauchen mehr Wissenschaftler (bzw. können es uns endlich erlauben!), um uns noch schneller weiter zu entwickeln (Fortschritt!).

Zu behaupten, dass steigende Studentenzahlen das Studium entwerten würden, ist ein sehr unschönes Totschlagsargument.

Es gibt auch genügend Ausbildungen, die sinnvoll sind ;-)

Schlimm ist, dass man künstlich die Quote nach oben treiben will, weil in Amiland alles n Abschluss gibt.


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Zitat

Natürlich, vermutlich auch aus dem Grund steht Deutschland zurzeit so gut da.

Aber ob der Stoff, der in Haupt- und Realschule vermittelt wird in Zukunft ausreichen wird, bezweifle ich schon. Man könnte jetzt selbstverständlich argumentieren, dass es nicht alle durchs Gymnasium schaffen werden. Ich kann mir das schon vorstellen, aber dass ist wohl ein anderes Thema.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von nettesau
Natürlich, vermutlich auch aus dem Grund steht Deutschland zurzeit so gut da.

Aber ob der Stoff, der in Haupt- und Realschule vermittelt wird in Zukunft ausreichen wird, bezweifle ich schon. Man könnte jetzt selbstverständlich argumentieren, dass es nicht alle durchs Gymnasium schaffen werden. Ich kann mir das schon vorstellen, aber dass ist wohl ein anderes Thema.

Wann hast du Abi gemacht, wenn ich fragen darf?

Fürs Abi muss man kaum was wissen, das man im Leben braucht....


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Zitat

Original von Nudged

Original von eplc

Original von Arbornor
Ich stimme Rho0 zu, dass Mathematik wohl einer der perspektivreichsten Studiengänge ist, den man zurzeit besuchen kann. Allerdings braucht man auch das Hirn dafür, schliesslich kann man Mathematik im Unterschied zu BWL und Jura nicht in sich reinprügeln

Versuch dir mal bei Jura was reinzuprügeln, viel Spaß dabei! ;)
Große Stoffmenge =/= Auswendiglernen - es geht IMMER um Rechtsanwendung, bloßes Wissen wird fast nie abeprüft.
Ganz davon abgesehen sind die Examina so tough, dass JEDER Anwalt intelligent ist, sonst hätte er das gar nicht gepackt.

True story!

Das stimmt sicher aber so wie du es definierst kann man es auf diverse andere Fächer übertragen. Ich will dem Jurastudium nicht aberkennen, dass man dafür intelligent sein muss. Aber die Mathematik erfordert ganz andere Strukturen und hat Gebiete, die so trocken sind, dass man sie allein mit der Logik lösen muss, da sie ansonsten mit einer normalen Denkstruktur nicht vereinbar sind.
Ob die Mathematik auf Grund dieser Tatsache nun anspruchsvoller ist oder nicht, darüber kann man mit Sicherheit streiten aber ich sage JA.

Allerdings ziehe ich selber als angewandter Mathematiker neidlos den Hut vor Physikern und Elektrotechnikern. :)

Der Vergleich Jura zu MINT ist einfach nicht durchführbar.

Problem bei dem Vgl. ist einfach Folgendes:
Gesetze können geändert werden, Naturgesetze bzw. die Gesetze der Mathematik nicht.
Gesetze stammen von Menschenhand, Naturgesetze nicht.
D.h. dass die MINT Fächer naturgemäß natürlich die komplexere Materie bieten, denn hier werden Dinge erforscht die "über" dem Menschen stehen.
Ich denke kein Jurist wird dir da widersprechen.
Das alles heisst aber nicht, dass Jura völlig "logik-frei" wäre und man nur auswendiglernen müsste.
Wir sprechen hier wie gesagt bei Weitem nicht von dem Logikverständnis der MINT-Fächer, aber reines Auswendiglernen ist Jura sicherlich auch nicht, dazu isses wie eplc sagt, einfach zuviel Stoff.
In BWL mag das anders sein...
Jura und BWL sind aber 2 Paar Schuhe, auch wenn es Massenstudiengänge sind und die Top-Absolventen unverhältnismäßig bezahlt werden.

PS: Auch in Mathe kann man auf gut Glück paar Beweise "auswendiglernen" und dann rumlucken :)


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Zitat

Original von FiftyBlume

Original von nettesau
Natürlich, vermutlich auch aus dem Grund steht Deutschland zurzeit so gut da.

Aber ob der Stoff, der in Haupt- und Realschule vermittelt wird in Zukunft ausreichen wird, bezweifle ich schon. Man könnte jetzt selbstverständlich argumentieren, dass es nicht alle durchs Gymnasium schaffen werden. Ich kann mir das schon vorstellen, aber dass ist wohl ein anderes Thema.

Wann hast du Abi gemacht, wenn ich fragen darf?

Fürs Abi muss man kaum was wissen, das man im Leben braucht....

Theoretisch könnte man selbstverständlich die Schulzeit (Allgemeinwissen) verkürzen, und das Studium (Spezialisierung) früher beginnen und länger dauern lassen.

Nur ist die Frage: Wer weiß schon mit 16, was er später machen möchte?


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Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von nettesau

Original von FiftyBlume

Original von nettesau
Natürlich, vermutlich auch aus dem Grund steht Deutschland zurzeit so gut da.

Aber ob der Stoff, der in Haupt- und Realschule vermittelt wird in Zukunft ausreichen wird, bezweifle ich schon. Man könnte jetzt selbstverständlich argumentieren, dass es nicht alle durchs Gymnasium schaffen werden. Ich kann mir das schon vorstellen, aber dass ist wohl ein anderes Thema.

Wann hast du Abi gemacht, wenn ich fragen darf?

Fürs Abi muss man kaum was wissen, das man im Leben braucht....

Theoretisch könnte man selbstverständlich die Schulzeit (Allgemeinwissen) verkürzen, und das Studium (Spezialisierung) früher beginnen und länger dauern lassen.

Nur ist die Frage: Wer weiß schon mit 16, was er später machen möchte?

Darum gings ja gar nicht, du kannst halt auch Abi machen und keinen Plan vom Leben haben.


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