Hallo zusammen,
ich hatte gerade ein Vorstellungsgespräch bei einem der größeren Projektierer im Windenergiebereich. Ich möchte dort meine Masterarbeit schreiben und das Thema finde ich auch ganz gut. Ich gehe mal davon aus, dass ich morgen die Zusage bekomme. Ich würde nur 400 € im Monat bekommen, also Minijob Basis, was ich übertrieben wenig finde.
Die Sache ist die, ich wohne in Stuttgart und die Stelle ist in Schleswig-Holstein. Die haben gesagt das ist der übliche Satz für Praktikanten. Ich habe schon ein bisschen gesagt, dass ich es nicht gut finde und im Endeffekt draufzahle. Das ganze würde mich jetzt finanziell nicht umbringen, aber ich finde es einfach nicht gut mich von einem Unternehmen so ausnutzen zu lassen. Ich sehe da einch keine Win-Win Situation, außer dass ich ein gutes Masterarbeitsthema habe. Die Mitarbeiterin mit der ich gesprochen habe, hat keine Entscheidungsgewalt darüber, sie hat gesagt sie versteht da voll und ganz meinen Unmut.
Die Firma kommt natürlich für keinerlei Kosten auf, weder Unterkunft noch Umzug noch Fahrtkosten. Auf der einen Seite steht jetzt die gute Stelle die mein Profil sehr gut abrundet und mir warscheinlich gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt ermöglicht. Auf der anderen Seite mein Stolz, meine fachliche Qualifikation und ein abgeschlossenes Bachelorstudium und der Fakt, dass ich quasi in einem Monat zur Verfügung stehen würde. und die nächsten 6 Monate am Arsch der Welt verbringe.
Was soll ich machen. Auf Risiko gehen und sagen, dass ich mindestens 600 € (wo ich natürlich immernoch draufzahle) im Monat haben möchte, auch mit der Begründung, dass ich im Gegensatz zu einem random Praktikanten ein abgeschlossenes Studium habe, wie es bei anderen Unternehmen auch üblich ist, oder den Schwanz einziehen und zusagen?
Was meint ihr wie die Chancen stehen wenn ich mehr Geld fordere?