Ich habe gerade auf Stepstone eine Stellenanzeige gefunden mit einem Zusatz "wir wollen unseren Frauenanteil erhöhen, deswegen werden bei gleicher Qualifikation Frauen bevorzugt". Imo ist das doch ein Verstoß gegen das AGG, weil Männer hier, aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt werden, oder?
ja eig schon. aber solche gesetzte sind eher theorie als praxis.
Als unternehmen kansnt du bevorzugen wen du willst.
Es gibt doch auch ganze parteien die frauen in die vorstände pressen wollen.
Original von Nafti
Ich habe gerade auf Stepstone eine Stellenanzeige gefunden mit einem Zusatz "wir wollen unseren Frauenanteil erhöhen, deswegen werden bei gleicher Qualifikation Frauen bevorzugt". Imo ist das doch ein Verstoß gegen das AGG, weil Männer hier, aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt werden, oder?
Nein, ist vertretbar...
Imo ist es super lächerlich bei sowas Diskrimierung zu schreien. Es ist nunmal so das es für Unternehmen am besten ist einen gesunden Männer/Frauen Mix zu haben. Und wenn dann ein Unternehmen beschließt das sie mehr Frauen brauchen dann sollen sie das doch tun. Wo ist das Problem? Sie werdens eh machen und durch so ne Anzeige ersparen sie dir den Bewerbungsaufwand.
Glaube kaum, dass das Gesetz in dem Fall mehr Theorie als Praxis ist.
Was hinter verschlossener Tür geregelt wird, kann man nicht beweisen aber wenn das öffentlich so kommuniziert wird kann man da bestimmt gegen vorgehen.
Unser Prof meinte mal, es gibt Personen, die extra nach solchen Ausschreiben suchen, um Entschädigungszahlungen zu fordern.
Bereite schon mal die Klage vor
ich finds verständlich. sobald bei 100 menschen wieder 51 männer und 49 frauen sind, schreien alle gleich frauen werden benachteiligt.
man kanns halt niemandem recht machen
Original von Kneggelol
ich finds verständlich. sobald bei 100 menschen wieder 51 männer und 49 frauen sind, schreien alle gleich frauen werden benachteiligt.man kanns halt niemandem recht machen
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Die Verteilung ist aber nicht 51/49, besonders nicht in höheren Positionen, ganz und gar nicht in den höchsten.
Original von dak113
Glaube kaum, dass das Gesetz in dem Fall mehr Theorie als Praxis ist.
Was hinter verschlossener Tür geregelt wird, kann man nicht beweisen aber wenn das öffentlich so kommuniziert wird kann man da bestimmt gegen vorgehen.
Unser Prof meinte mal, es gibt Personen, die extra nach solchen Ausschreiben suchen, um Entschädigungszahlungen zu fordern.
Bereite schon mal die Klage vor![]()
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Wird imo nicht durchkommen, für den öffentlichen Dienst ist die Quote schließlich auch von der EU abgesegnet.
Sucked halt, aber muss man wohl mit leben...
Original von TobiasK1985
Original von Kneggelol
ich finds verständlich. sobald bei 100 menschen wieder 51 männer und 49 frauen sind, schreien alle gleich frauen werden benachteiligt.man kanns halt niemandem recht machen
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Die Verteilung ist aber nicht 51/49, besonders nicht in höheren Positionen, ganz und gar nicht in den höchsten.
ja, beispiel
Original von EriscHgcrFU
Original von TobiasK1985
Original von Kneggelol
ich finds verständlich. sobald bei 100 menschen wieder 51 männer und 49 frauen sind, schreien alle gleich frauen werden benachteiligt.man kanns halt niemandem recht machen
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Die Verteilung ist aber nicht 51/49, besonders nicht in höheren Positionen, ganz und gar nicht in den höchsten.
ja, beispiel
Bisschen mit google spielen, habe jetzt auf die Schnelle nur gefunden:
Geschlechterverteilung im Management
http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenquote#H.C3.B6he_der_Quote
Frauenanteile in Politik und privatwirtschaft
Glass Ceiling Problematik
Und wegen Beispiel zitiere ich einfach kurz:
Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung waren 2009 2,5 % der Vorstandsmitglieder der 200 umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland außerhalb des Finanzsektors Frauen (21 von 833). Die einzige Vorstandsvorsitzende bei den 200 untersuchten Unternehmen war die Chefin von Ikea Petra Hesser.In den Vorständen der DAX-30 Unternehmen war bis zum April 2010 nur eine einzige Frau vertreten (Barbara Kux bei Siemens).Im März 2010 gab die Telekom bekannt: Als erstes Dax-30-Unternehmen führt die Deutsche Telekom eine Frauenquote ein. Bis Ende 2015 sollen 30 Prozent der oberen und mittleren Führungspositionen im Unternehmen mit Frauen besetzt sein. Die Regelung gilt weltweit. Neben der Erweiterung ihres Talentpools verspricht sich die Deutsche Telekom durch mehr Vielfalt im Management langfristig eine höhere Wertschöpfung für das Unternehmen.In den Aufsichtsräten betrug der Anteil der Frauen 10 %, wobei 2/3 der Frauen von der Arbeitnehmerseite nominiert wurden.Bei 91 % der großen Banken und bei 80 % der Versicherungen sind in den Vorständen keine Frauen vertreten. Der Frauenanteil beträgt 2,3 Prozent bei den großen Banken und 3,2 Prozent bei den großen Versicherungen.
Original von TobiasK1985
Original von EriscHgcrFU
Original von TobiasK1985
Original von Kneggelol
ich finds verständlich. sobald bei 100 menschen wieder 51 männer und 49 frauen sind, schreien alle gleich frauen werden benachteiligt.man kanns halt niemandem recht machen
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Die Verteilung ist aber nicht 51/49, besonders nicht in höheren Positionen, ganz und gar nicht in den höchsten.
ja, das war einfach nur ein beispiel
Bisschen mit google spielen, habe jetzt auf die Schnelle nur gefunden:
Geschlechterverteilung im Management
http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenquote#H.C3.B6he_der_Quote
Frauenanteile in Politik und privatwirtschaft
Glass Ceiling ProblematikUnd wegen Beispiel zitiere ich einfach kurz:
Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung waren 2009 2,5 % der Vorstandsmitglieder der 200 umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland außerhalb des Finanzsektors Frauen (21 von 833). Die einzige Vorstandsvorsitzende bei den 200 untersuchten Unternehmen war die Chefin von Ikea Petra Hesser.In den Vorständen der DAX-30 Unternehmen war bis zum April 2010 nur eine einzige Frau vertreten (Barbara Kux bei Siemens).Im März 2010 gab die Telekom bekannt: Als erstes Dax-30-Unternehmen führt die Deutsche Telekom eine Frauenquote ein. Bis Ende 2015 sollen 30 Prozent der oberen und mittleren Führungspositionen im Unternehmen mit Frauen besetzt sein. Die Regelung gilt weltweit. Neben der Erweiterung ihres Talentpools verspricht sich die Deutsche Telekom durch mehr Vielfalt im Management langfristig eine höhere Wertschöpfung für das Unternehmen.In den Aufsichtsräten betrug der Anteil der Frauen 10 %, wobei 2/3 der Frauen von der Arbeitnehmerseite nominiert wurden.Bei 91 % der großen Banken und bei 80 % der Versicherungen sind in den Vorständen keine Frauen vertreten. Der Frauenanteil beträgt 2,3 Prozent bei den großen Banken und 3,2 Prozent bei den großen Versicherungen.
ich hab dir mal den post von erisch angepasst, so dass du dir ein bisschen arbeit hättest sparen können.
Original von maechtigerHarryEs ist nunmal so das es für Unternehmen am besten ist einen gesunden Männer/Frauen Mix zu haben.
Nein?!?! Für Unternehmen ist es obv am besten, Leute zu haben, die gut in die Firma und zu der ausgeschriebenen Stelle passen, und nicht einfach nur eine Quote erfüllen.
Dazu gabs doch letztens erst nen Thread:
https://www.pokerstrategy.com/de/forum/thread.php?threadid=1448629
Original von MalagaNt
Original von maechtigerHarryEs ist nunmal so das es für Unternehmen am besten ist einen gesunden Männer/Frauen Mix zu haben.
Nein?!?! Für Unternehmen ist es obv am besten, Leute zu haben, die gut in die Firma und zu der ausgeschriebenen Stelle passen, und nicht einfach nur eine Quote erfüllen.
Wo hab ich was von Quoten geschrieben? Ich halte Quoten für ziemlichen Schwchsinn.
Es ist dennoch immer besser Männer und Frauen im Team zu haben wenn es nicht gerade darum geht wer die meisten Steine tragen oder wer die meisten Männer flachlegen kann sind in fast allen anderen Situationen gemischte Teams immer überlegen imo.
WIr sind uns wohl einig, dass ein gewisser Frauenanteil dem Betriebsklima schon gut tut. Bspw. bei uns wünsche ich mir schon mal eine Dame mit der man diskutieren kann. In den Ingenieursberufen ist der Anteil leider <15%, und von den 15% sehen max. 25% wie Frauen.
Ich finde das schon ok, dass bei gleicher Qualifikation, dann die Frau bevorzugt wird. Männer haben es wesentlich einfacher auf dem Arbeitsmarkt. Bspw. haben Frauen um die 30 mit kleinen Kindern und noch ohne Kinder fast keine Chance auf eine unbefristete Stelle. Und das finde ich schon sehr traurig, auch wenn ich es aus AG-Sicht nachvollziehen kann, weil was hat man von einem AN, der nach der Probezeit dann erstmal für mindestens 1 Jahr wieder weg ist?
Ich frage mich wieso das Unternehmen das überhaupt angibt, statt es einfach so zu handhaben. Sehe darin keinen Vorteil bzw keinen Sinn.
evtl. um Frauen zu ermutigen, sich zu bewerben. Der gleiche Satz steht ja auch häufig mit Schwerbehinderten drin.