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Lehramt oder Nicht-Lehramt?

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uphailsrsly
Beigetreten: 26.06.2008

http://www.schulministerium.nrw.de/docs/LehrkraftNRW/Arbeitsmarkt/Prognosen.pdf

laut dieser prognosen sieht es ja immerhin für gymnasium NRW für englisch/sowi oder englisch/sport, was ich plane zu studieren, noch ganz gut aus.
deutsch/geschichte würde ich mich aber auch nicht trauen wenn man sich das ansieht ;)


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Zitat
maRRRco
Beigetreten: 01.07.2007

Wie einige von euch einfach nur ihren ePenis hier zeigen wollen..bla bla ich hab da diplom dort diplom...typisch ps.de

@OP

Mach einfach was dir gefällt, und lass dich nicht von irgendwelchen anderen Leuten beeinflussen, zur Not hast du immer noch die Möglichkeit das Fach zu wechseln. Wenn es deine Leidenschaft und dein Interesse ist dann ist es dir später auch egal wieviel Geld du verdienst, denn Spaß > Geld und das wird sich über 45 Jahre als Berufstätiger auch bestätigen.
Zieh es einfach durch, irgendwo kommt man immer unter notfalls als Quereinsteiger.


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Zitat
Frank18
Beigetreten: 10.02.2006

was spricht dagegen sich fürs lehramt einzuschreiben, zunächst aber die kurse für philosophie etc zu besuchen. nach dem halben jahr kannst du dich dann noch mal entscheiden nicht auf lehramt zu studieren.
Du bekommst bestimmt ein paar Kurse angerechnet, evtl mal die Studienberatung der Uni kontaktieren


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Zitat
skysurfer555
Beigetreten: 03.01.2007

zuerst einmal würde ich mich entscheiden ob lehramt oder nicht: den ganzen tag zu unterrichten ist ne ganz andere berufsperspektive, als journalismus, wo du quasi auf dich gestellt arbeitest. zudem hat der beruf wenig mit dem eigentlichen studienfach zu tun, du unterrichtest eben, was im lehrplan steht, eigene interessen gehen da ziemlich schnell unter.

meiner meinung nach sollte man schon darauf achten, wie die aktuelle berufsperspektive ist, aber eben auch, was einem spaß macht. letzten endes musst du erstmal ne weile in deinem beruf arbeiten und daran spaß haben, für mich würde das vor jedem verdienst stehen.

zudem sind prognosen/aktuelle berufschancen eben immer nur "prognosen". keiner weiß, wie es konkret in 5 jahren aussieht. ich habe vor 4 jahren auch mal ein jahr lehramt studiert, damals sagten alle, dass es eine sichere Bank in jedem Fach ist. heute musst du dich eben mit 10 bewerbern um eine stelle prügeln.soviel zu dem thema prognosen und ähnliches.
ich denke jedoch, dass dies in der freien wirtschaft bei begehrten stellen in technischen bereichen nicht anders ist, bzw. dort sogar noch krasserer internationaler konkurrenzkampf besteht.


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Zitat
nebosback
Beigetreten: 09.11.2009

Original von draghkar
viele meiner freunde sind gymnasial-/berufsschullehrer mit geschichte/deutsch/bwl und sind verbeamtet. teils in rlp, teils in nrw. natürlich kann das viel selektive wahrnehmung sein, aber ich kenne keinen der lange arbeitslos war nach dem studium, zumal man ja eh meist eine längere zeit "frei" hat bis zum ref. aufgrund dummer fristen.

Zwischen LaG und Berufsschule ist ja nochmal ein relativ großer Unterschied ;)

Wer nur mit Deutsch+Philosophie auf LaG jetzt noch zu studieren anfängt, hat den Schuss nicht gehört. Und dies sagt jemand, der das abgeschlossen hat. Die Prognosen der Kultusministerien sind qualitativ grottig, taugen aber immerhin als guter Indikator.

75% der Germanistik-Veranstaltungen braucht kein Mensch, da bombt man die Leute mit Lautwandel, Korpuslinguistik und überflüssigen Grammatikmist zu, anstatt Deutsch als Fremdsprache (für Schüler m. Migrationshintergrund) anzubieten. In den wenigen guten Seminaren sitzen 90% Frauen (fett/hässlich/übermotiviert) und schwafeln ohne Unterlass.

Einziger Pluspunkt: Bis auf 2-3 Veranstaltungen lässt sich alles mit einem Tag Lernen bestehen.
Ohne BWL+Informatik als drittes Nebenfach hätte ich mich irgendwo erhängt.

@OP
Schon mal ein Praktikum bei einem Zeitungsverlag absolviert?

Praktika i.d. Schule halte ich für problematisch, da man zu dem Zeitpunkt keinerlei Wissen über eine vernünftige Unterrichtskonzeption und Ablaufsplanung hat.


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Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von skysurfer555

ich denke jedoch, dass dies in der freien wirtschaft bei begehrten stellen in technischen bereichen nicht anders ist, bzw. dort sogar noch krasserer internationaler konkurrenzkampf besteht.

Eher nicht ;-)

Klar gibts dort auch Stellen, die hart umkämpft sind - aber es gibt einfach viel weniger Leute mit der notwendigen Qualifikation als bei Deutsch/Philo-Lehramt.


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saltheisenberg Themenstarter
saltheisenberg
Beigetreten: 16.10.2012

Habe mich jetzt für LA Deutsch/Philo/Sowi/Englisch beworben. Werde wohl trotzdem erst das FSJ zu Ende machen und parallel ein Praktikum in ner Lokalredaktion machen.

Ansonsten muss ich schon sagen, dass ich von diesem Bitchfight zwischen Geistes- und Naturwissenschaftlern schwer enttäuscht bin und sich die interessanten Beiträge hier an einer Hand abzählen lassen. An die Dankeschön!

Mal gucken was bei rum kommt.

LG


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FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von saltheisenberg
Habe mich jetzt für LA Deutsch/Philo/Sowi/Englisch beworben. Werde wohl trotzdem erst das FSJ zu Ende machen und parallel ein Praktikum in ner Lokalredaktion machen.

Ansonsten muss ich schon sagen, dass ich von diesem Bitchfight zwischen Geistes- und Naturwissenschaftlern schwer enttäuscht bin und sich die interessanten Beiträge hier an einer Hand abzählen lassen. An die Dankeschön!

Mal gucken was bei rum kommt.

LG

Was erwartest du denn?

Zum eigentlichen Thema:

Der Weg zum Lehrer ist klar vorgezeichnet, der zum Journalisten nicht - ergo ist
ein Lehramtsstudium passender.

Abgesehen davon hast du ja auch während des Studiums die Möglichkeit im Journalisten-Bereich zu arbeiten, ist ja sicherlich nicht unüblich für Germanistik-Studenten. Auf die Art könntest du auch schon Kontakte knüpfen und so den Einstieg schaffen.

Mein Vorschlag wäre sozusagen Lehramt als Back-Up zu studieren.

Allerdings solltest du eventuell nochmal tief in dich gehen, denn du nennst hier 2 sehr verschiedene Alternativen und gerade Lehramt ist ja mehr oder weniger ein Entscheidung fürs Leben.

Gerade bei der angestrebten Fächerkombi solltest du dir auch klar sein, dass es nicht so viel Auswahl gibt wie bei anderen Fächern(z.B. Mathe/Informatik) und du dementsprechend später evt. Abstriche beim Ort oder Schulniveau(im Sinne vom allgemeinen Klima).

Ein guter Freund von mir hat übrigens sein Lehramtsstudium(Mathe) abgebrochen, weil er - trotz guter Vorbereitung(Praktika, etc.) - dann doch der
Meinung war, dass es nicht der optimale Beruf ist.

------------

Allgemein nochmal zu Germanistik:

Mein Wunschstudium wäre Germanistik/Literaturwissenschaften/Geschichte/o.ä. gewesen - hab mich letztlich dagegen entschieden, weil man damit eben "nur" Lehrer werden konnte(was nicht heißen soll, dass mich der Beruf nicht reizt) und ansonsten wirklich kaum Jobs vorhanden sind...


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Zitat
domano
Beigetreten: 04.08.2006

Original von saltheisenberg
Habe mich jetzt für LA Deutsch/Philo/Sowi/Englisch beworben. Werde wohl trotzdem erst das FSJ zu Ende machen und parallel ein Praktikum in ner Lokalredaktion machen.

Ansonsten muss ich schon sagen, dass ich von diesem Bitchfight zwischen Geistes- und Naturwissenschaftlern schwer enttäuscht bin und sich die interessanten Beiträge hier an einer Hand abzählen lassen. An die Dankeschön!

Mal gucken was bei rum kommt.

LG

find ich einen guten plan _thumbsup:


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1.Welches wären deine Hauptintentionen, Deutsch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien zu studieren?
2. Aus welchem Bundesland kommst du?

LG


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Thrashattack
Beigetreten: 09.08.2007

in Bayern werden gleich mal wieder 850 Stellen gestrichen...genau zu dem Zeitpunkt, wenn ich mitm Studium fertig bin :rolleyes:


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Gh0s7rid3r
Beigetreten: 15.12.2006

Original von Thrashattack
in Bayern werden gleich mal wieder 850 Stellen gestrichen...genau zu dem Zeitpunkt, wenn ich mitm Studium fertig bin :rolleyes:

Das ist kein Problem, wenn man bereit ist in die Schweiz zu ziehen. Die Schweiz braucht pro Jahr bis zu 500 neue Lehrer (netto). Wenn du gut bist, wirst du mit Handkuss eingestellt. Und es herrscht jedes Jahr Mangel an qualifizierten Lehrkräften.


Antwort
Zitat
Thrashattack
Beigetreten: 09.08.2007

Original von Gh0s7rid3r

Original von Thrashattack
in Bayern werden gleich mal wieder 850 Stellen gestrichen...genau zu dem Zeitpunkt, wenn ich mitm Studium fertig bin :rolleyes:

Das ist kein Problem, wenn man bereit ist in die Schweiz zu ziehen. Die Schweiz braucht pro Jahr bis zu 500 neue Lehrer (netto). Wenn du gut bist, wirst du mit Handkuss eingestellt. Und es herrscht jedes Jahr Mangel an qualifizierten Lehrkräften.

ich studier in Salzburg atm. Wohne sehr grenznah zu Ö, deshalb wäre wohl das Option Nr.1


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Wustenfuchs
Beigetreten: 06.10.2006

In NRW (in anderen BL wird es auch nicht anders sein) wird es die nächsten Jahre für angehende Lehrkräfte extrem schlimm werden, wenn man nicht gerade ein Mangelfach unterrichtet. Lest doch einfach mal in lehrerforen.de oder referendar.de und holt euch die Informationen aus erster Hand von Leuten die es wirklich wissen.

Eure Studiennote im jeweiligen Fach ist auch nicht ausschlaggebend für eure weitere Karriere. Nach dem Studium gibt es zunächst einmal eine Garantie vom, Land, eine Ref-Stelle zu erhalten und in dieser werdet ihr dann erneut benotet. Und wenn die Note im Ref bei den Lehrproben nicht gut ist, bringt euch die 1 im Studium selber auch nicht mehr viel.

Es ist für OPs Fächer- / Interessentskombination einfach sehr riskant, sieben und mehr Jahre seines Lebens zu opfern und darauf zu hoffen, in diesen Fächer eine Anstellung zu finden. Das braucht man nicht unnötig schlecht aber auch nicht blind schönreden. Das Problem mit einer solchen Fächerkombination ist auch einfach, dass man danach keine wirkliche Alternative bzw. Plan-B hat. Bei einem Informatik-Lehramtsstudenten sieht das aber wieder ganz anders aus.


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