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Lehrer in der Zukunft

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PowerGamer
Beigetreten: 11.12.2007
PokerStrategist

Bei uns an der Uni wurde man auch für Übungsleitung mit 12 Stunden in der Woche bezahlt. Effektiv warens aber nur 3,5 Stunden Arbeit.

Es ist so unfassbar leicht zu abusen als Lehrer ... und man kann sich wegen der ewigen Wiederholungen so easy organisieren dass es irgendwann halt 0 Vorbereitung erfordert.

Es gibt solche Studien auch von Studenten die angeblich 40h arbeiten und 30h für ihren Credit Point lernen.
Fakt ist aber dass ein Student vielleicht 4x in der Woche 4h an die Uni ist und vielleicht nochmal 4h dranhängt am WE ...

Aber soll mir auch egal sein. Ewig nur zu wiederholen muss stinklangweilig sein. Und mit 24 ausgelernt zu haben und zu wissen dass man 40 Jahre lang mit der selben Größenordnung an Kindern das ewig gleiche Buch durcharbeiten muss geht wohl schon an die Psyche.

Ah und was ich meine Schwägerin immer frage: Wie hält man es eigentlich auf so nem sau unbequemen Kinderstuhl aus? Warum kommt da keine Lehrerbewegung zustande die anständige Stühle fordert?


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Zitat
domano
Beigetreten: 04.08.2006
Oldschool Grinder

du bist nen experte vorallem deine stuhlfrage is schon sehr elementar... weiß auch nicht was/ob du studiert hast aber mit 4 std aufwand die woche neben in die uni gehn, haste wohl nix gescheites studiert.


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Zitat
tobbeyy
Beigetreten: 07.04.2009
PokerStrategist

Unfassbar, zu so nem Post sag ich einfach gar nichts. Scheinst aber ein echter Experte zu sein!


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Zitat
n0ghtmare
Beigetreten: 28.11.2010
Poker Player

Original von PowerGamer
Es gibt solche Studien auch von Studenten die angeblich 40h arbeiten und 30h für ihren Credit Point lernen.
Fakt ist aber dass ein Student vielleicht 4x in der Woche 4h an die Uni ist und vielleicht nochmal 4h dranhängt am WE ...

LoL. Wieso ist es "Fakt"? Immer dieses "Studenten tun nichts". Ich bin Masterstudent und habe aktuell ne 72 - Stundenwoche (auch in den Ferien). Im Bachelorstudium sah das noch krasser aus. Also erzähl mir nichts. Bei sowas krieg ich das Kotzen. Und ein Kumpel arbeitet nebenbei in der Wirtschaft und beschreibt dies eher als "Eierschaukeln" verglichen mit dem Studium....


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Zitat
frank2104
Beigetreten: 17.08.2007
PokerStrategist

Original von PowerGamer

(Ein Gruß aus der Wirtschaft.)

Das Niveau der Diskussion in Verbindung mit diesem Post lässt nur einen Schluss zu: Du bist Kellner

Hab ich recht


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Zitat
PowerGamer
Beigetreten: 11.12.2007
PokerStrategist

Fakt ist dass es bei mir so war. ;)

Aber nur im Bachelor. Im Master ist man nicht wirklich 4x die Woche an die Uni gegangen .. eher 1-2x weils aufm Weg zum Biergarten war.

Aber hey .. habt schon recht. Sau hart dieses Leben heute. Und warum denkt eigentlich niemand an die Kinder?


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Zitat
nebosback
Beigetreten: 09.11.2009
PokerStrategist

Original von PowerGamer
Ihr könnt mir nicht erzählen dass Lehrer n stressiger Job ist.

Man ist Beamter.
Man wird quasi 0 nach Leistung bezahlt.
Man ist vom ersten Tag an sein eigener Chef.
Man fängt gemütlich frühstens um 8 Uhr an.
Man hat nur 23 Schulstunden, also 15 Stunden Unterricht - alles andere kann man daheim aufm Balkon machen.

Srsly ... die haben ne halbe Stelle, werden aber voll bezahlt. Meine Schwägerin arbeitet quasi nix, hab elendig viele Hobbies und hält doch immer noch n Nickerchen mittags.

Btw hab ich früher als Schüler in der letzten Woche der Sommerferien bisschen was wiederholt und mich vorbereitet (lol sick ne?) ... ein Lehrer macht das nicht. Ein Lehrer hat alleine im Sommer 30 Urlaubstage am Stück.

Also: Wenn du nix werden willst, werd Lehrer.

(Ein Gruß aus der Wirtschaft.)

Und als hart arbeitender Mensch in der hart arbeitenden Wirtschaft hat man ímmer noch genug Zeit, in Foren zu trollen :coolface:
Wenn der Beruf doch so viele Vorteile hat, warum ihn dann nicht ergreifen?

Is halt das "Best-of" an Halbwissen. Findet man auch gerne bei Diskussionen übers Militär. Nie was von Innen gesehen, aber dank Schwippschwagern beste Infos...

V.d. Sommerferien gehen 2 Wochen für Konferenzen etc. ab, wenn man nen Lehrauftrag a.d. Uni hat, noch mehr. Wer ne halbe Stelle hat, bekommt auch nur 50%, alles andere ist haltloses Geschwätz.

Ist keine Frage, dass sich viele LehrerInnen der alten Garde einen schönen Lenz gemacht haben und damals alles verbeamtet wurde, was ein Stück Kreide halten konnte, aber da ist eher das Beamtenrecht an sich das Problem.


Antwort
Zitat
Rubnik
Beigetreten: 12.02.2006
Oldschool Grinder

Warum der Streit? Der eine studiert 16h/Woche, der andere 72h... macht im Schnitt 44h/Woche.


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Zitat
PowerGamer
Beigetreten: 11.12.2007
PokerStrategist

Hast recht, lassen wir das.

Würd mich freuen ne Frau zu haben die Lehrerin ist. Dann muss das Kind wenigstens net zu unmotivierten Kitagärtnerinnen. ;)


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Zitat
mrscrnn
Beigetreten: 08.11.2011
PokerStrategist

Fakt ist, dass es zu viele "schwarze Schafe" gibt. Wenn ich an meine Schulzeit denke, gab es mehr als nur einen Lehrer der ohne Beamtenstatus sofort weg vom Fenster gewesen wäre. Uns wurde damals wortwörtlich gesagt " Wir wissen es gibt häufig Probleme mit XY - aber uns sind die Hände gebunden ". Es gibt in der Stadt noch eine privat Schule (nur für Mädchen). Kein dort angestellter Lehrer wird verbeamtet. Wenn man das Gymnasium mit meinem Vergleicht dann sind das Welten! Die Lehrer sind engagiert - sowas erlebt man doch - gerade bei älteren Modellen - SEHR selten.

Mein Onkel ist Lehrer am Gymnasium (Oberstufe). Frei raus : er ist eines der schwärzesten Schafe die ich kenne ;) . Er zieht sein Ding durch und baut enormen Druck über Noten auf. Er ist ein Choleriker wie er im Buche steht obwohl er gefühlt 2/3 des Jahres im Urlaub ist. So jemand sollte ordnungsgemäß über einen längeren Zeitraum geprüft werden - wird er für "unfähig" erklärt dann wars das. Aber mit dem Beamtenstatus fühlen sie sich gerade zu unantastbar.

Dann gibt es noch die, die ihren Mund gar nicht aufmachen können. Völlig hilflos unterrichten sie einfach weiter. Das sind einfach Menschen die nicht dazu geeignet sind "Führungspositionen" zu übernehmen. Auch hier passiert nichts.

Die Lehrer, die das gesunde Mittelmaß ausleben sind leider selten. Früher habe ich Geschichte gehasst. In der 7. Klasse bekamen wir eine Lehrerin die einfach so motiviert an den Stoff ran ging das es zu meinem Lieblingsfach wurde. Ich glaube das ist das größte Kompliment was man einem Lehrer machen kann.

Der Beruf "Lehrer" kann anstrengend sein, wenn man sich wirklich bemüht und voll dahiner steht. Aber dann macht man es doch eigtl auch gern.

Was allerdings einiges an Stress nimmt ist einfach diese "Sicherheit". Man muss sich nicht mehr wirklich anstrengen - und Konkurrenz gibt es einfach nicht (im Studium natürlich schon) .
Wenn ein/e Familien Vater/Mutter in der Wirtschaft tätig ist und es einfach mal "nicht so läuft" dann muss er/sie mit ENORMEN Druck klar kommen - schließlich muss die Familie versorgt werden.

Übrigens : ne Freundin studiert Lehramt (gymi - Mathe,Bio) . Am Anfang wurden die Studenten gefragt warum sie Lehrer werden wollen. 80% ~ der Studenten antworteten : beamtenstatus, Ferien, Verdienst.


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Zitat

Original von maph

"Eine Auswertung des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 2006 ermittelte für Gymnasiallehrer eine durchschnittliche Jahresarbeitszeit von 2092 Stunden. Auch Lehrer anderer Schulformen erreichten ungefähr diesen Wert. Der Vergleich mit anderen Berufsgruppen zeigt, dass zum Beispiel Ärzte mit 2102 Arbeitsstunden pro Jahr unwesentlich mehr arbeiten als Lehrer. Architekten und Ingenieure liegen bei 2081 beziehungsweise 2037 Stunden – Journalisten und Publizisten bei 1987 Stunden."
http://www.zeit.de/2009/24/C-Lehrermythen/seite-4

Hier nochmal "Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von Lehrern liegt bei 42 bis 46 Stunden – die langen Ferien eingerechnet." http://www.zeit.de/2008/10/C-Lehrer-10-Fragen

Sind natürlich Durchschnittswerte, manche sind eben fauler, andere fleißiger.

"Einige Gymnasiallehrer kamen auf 3500, andere schafften es, mit 930 Stunden auszukommen. In der Grundschule schwankte die Jahresarbeitszeit zwischen 1289 und 2478 Stunden."

Aus der gleichen Studie! Die Varianz ist halt bei Lehrern riesig. Wenn Du Angestellter mit einem 40h Vertrag, kannst Du nicht dauerhaft nur 30h arbeiten. Die Lehrer, die wirklich viel mehr Stunden arbeiten, sind die Idealisten. OP hat schon am Anfang gesagt, dass er wert auf Freizeit legt.

Wenn ein wichtiges Kriterium fuer den Job ist, den Arbeitsaufwand so gering wie moeglich zu halten, wuerde ich ihm von dem Job abraten. Egal ob Lehrer oder Investmenbanker, man wird die naechsten 35 Jahre in dem Job arbeiten, fuer den man sich von Anfang an nicht sonderlich begeistert hat, und irgendwann sind auch 1000h pro Jahr unertraeglich viel.

GT

P.S. Wenn ich mir die Bachelors anschaue, arbeiten die wenigsten 40+ Stunden in der Woche. Klar wuerde ich in jeder Studie auch sagen, dass ich mindestens 50h was fuer die Uni mache. Das kam aber hoechstens in der Klausurenzeit vor.
(Geht man am Mittwoch oder Donnerstag abend in die Disco und schaut auch die hart lernenden Studenten an :) )


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Zitat
nsfproductio
Beigetreten: 31.03.2012
PokerStrategist

Original von PowerGamer

Ah und was ich meine Schwägerin immer frage: Wie hält man es eigentlich auf so nem sau unbequemen Kinderstuhl aus? Warum kommt da keine Lehrerbewegung zustande die anständige Stühle fordert?

In der USA haben sie alle ihren dicken Sessel :P


Antwort
Zitat
MastaMANSON
Beigetreten: 25.08.2007
BlackMember

was ein bullshit...
meine freundin is lehrererin und fast jedes jahr werden die themen der verschiedenen bereiche umgeworfen und es müssen andere pädagogische ansichten eingebaut werden.
auch wird der "weg des erreichen des ziels" permanent geändert... für jede unterrichtsstunde sitzt sie noch eine stunde zuhause .... dazu jede arbeit/test zu berichtigen dauert 1h/stk..und klausruren dauern 3h/stk

noch dazu schüler, die einfahc mal ausrasten ohne grund...oder eltern die ihre lebensgeschichte am telefon mitteilen und anfagen zu heulen...

justmy2cents


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rowski999
Beigetreten: 21.01.2009
PokerStrategist

Ich selbst bin Lehrer und kann uber die ganzen Klischees nur lächeln.
Aber Klischees bilden sich nicht von alleine und es gibt einfach viele Kollegen, die diese Klischees bedienen.

Fakt ist, dass viele für den Beruf ungeeignete Personen in das System kommen. Das belastet auch ein Kollegium schwer, wenn du unfähige Leute hast, die nicht mit Kindern umgehen können und bei den sonstigen Arbeiten nichts tun.
Und diese Leute bedienen dann auch noch die Klischees. Sind also doppelt schädlich.

Was bei den ganzen Statistiken immer vergessen wird: Man arbeitet mit Menschen. Da die Lerngruppen durch den demografischen Wandel immer heterogener werden (auch am Gymnasium) kann man seinen "Stiefel" nur schwer immer wieder durchziehen. In meiner Klasse sitzen Kinder mit Sonderpädagogischem Förderbedarf (IQ 72) bis zum gymnasialen Kind.
Die Elternarbeit wird auch immer mehr zur HErausforderung. Da sind zum einen Eltern, die dich wegen jedem Scheiss ansprechen und sich beschweren (siehe im aktuellen Spiegel: Helikoptereltern) und zum anderen Eltern, die du nie siehst, wo man aber wegen den Kindern ständig Gesprächsbedarf hat. Da verbringt man Stunden seiner "Freizeit" um hinter dem Geld für die Klassenfahrt herzulaufen.

Ich liebe meinen Beruf, aber das System an sich hat schon einige Macken.


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Zitat
PowerGamer
Beigetreten: 11.12.2007
PokerStrategist

Vielleicht sind auch die nicht geeignet denen das Schicksal der Kinder am Herzen liegt?
Vielleicht sollte so n Gymnasium entgegen allgemeiner Ansichten net für jeden zu schaffen sein ...

Nee is ok, I get your point.

Aber in dem Provinznest in dem ich aufgewachsen bin .. mit vielleicht nur 5% Immigranten .. und mit nem funktionierenden Sozialsystem .. hat der Lehrer nicht wirklich viel zu tun.

Klar kann man versuchen sich jedem Schüler zu widmen und so seine Zeit verschwenden .. aber den Ball laufen lassen kann man halt auf jeden Fall mit wenig Aufwand.

Und das Argument dass ihr eure Arbeit auch in nem aufblasbaren Sessel im Pool erledigen könnt ist wohl auch net ganz falsch.


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Pyrololos
Beigetreten: 02.05.2008
PokerStrategist

xx


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Zitat
kingpowl
Beigetreten: 15.10.2006
BlackMember

als jmd der sich im lehramt studium gegen das lehramt entschieden hat liste ich dir mal meine gründe:
- schlecht bezahlt
- meist keine verbeamtung mehr
- schlechte aufstiegschancen
- niedriger gesellschaftlicher status
- bezahung an jahre im beruf, nicht an der geleisteten arbeit (skill, aufwand) bemessen
- zwischen vielen fronten bei der wissensvermittlung (rahmenlehrplan, eltern, schüler, kollegium, linie der schule und eigenem anspruch)
- pädagogik steht vor fachlicher kompetenz (hat mich im studium schon extrem genervt)
- absolut realitätsferne anforderungen (stichwort mündliche noten für ~100 schüler; konzipieren von differenziertem und methodisch abwechslungsreichem unterricht, erkennen von adhs/lrs etc, bevorstehende inklusion unvorbereitet meistern, soziale probleme innerhalb der klasse erkennen und lösen etc pp... einfach nur lächerlich bei dem gehalt)

=> insgesamt ist lehrer so ziemlich der undankbarste beruf, den ich mir vorstellen kann. wenn du den beruf ernst nimmst, hast du sicherlich nicht viel freizeit. wenn du ihn nicht ernst nimmst, hast du sicherlich nicht viel freude.. und in beiden fällen hast du viel zu wenig reward von gesellschaft und staat in form von ansehen und $$$

/e
einen punkt hab ich noch vergessen: in meinem zivi in der psychiatrie waren lehrer die zahlenmäßig am höchste vertretende berufsgruppe, krankheitsbild fast durchgehend burnout/depressionen. diese krankheit war meist das produkt aus einem zu hohen idealismus und der konfrontation mit der bitteren realität. also auch im eigenen anspruchsdenken immer die balance wahren.. :P


Antwort
Zitat
maph
Beigetreten: 06.08.2007
Elite Grinder

Original von Pyrololos
früher haben die lehrer bei uns immer geraged wenn bis 3 uhr konferenz war. muss nen harter job sein :coolface:

Ich finde es einfach anmaßend, wie manche Leute es sich herausnehmen ganz pauschal die Arbeit eines Lehrers herabzuwürdigen. Nur weil die auch mal in der Schule waren glauben sie die Arbeit beurteilen zu können. Einfach nur :facepalm:


Antwort
Zitat

Original von maph

Original von Pyrololos
früher haben die lehrer bei uns immer geraged wenn bis 3 uhr konferenz war. muss nen harter job sein :coolface:

Ich finde es einfach anmaßend, wie manche Leute es sich herausnehmen ganz pauschal die Arbeit eines Lehrers herabzuwürdigen. Nur weil die auch mal in der Schule waren glauben sie die Arbeit beurteilen zu können. Einfach nur :facepalm:

schau dir doch mal seine letzten posts an, sieht man doch direkt, dass er n low brainer ist, den man nicht ernst nehmen sollte.


Antwort
Zitat
rowski999
Beigetreten: 21.01.2009
PokerStrategist

Original von kingpowl
als jmd der sich im lehramt studium gegen das lehramt entschieden hat liste ich dir mal meine gründe:
- schlecht bezahlt
- meist keine verbeamtung mehr
- schlechte aufstiegschancen
- niedriger gesellschaftlicher status
- bezahung an jahre im beruf, nicht an der geleisteten arbeit (skill, aufwand) bemessen
- zwischen vielen fronten bei der wissensvermittlung (rahmenlehrplan, eltern, schüler, kollegium, linie der schule und eigenem anspruch)
- pädagogik steht vor fachlicher kompetenz (hat mich im studium schon extrem genervt)
- absolut realitätsferne anforderungen (stichwort mündliche noten für ~100 schüler; konzipieren von differenziertem und methodisch abwechslungsreichem unterricht, erkennen von adhs/lrs etc, bevorstehende inklusion unvorbereitet meistern, soziale probleme innerhalb der klasse erkennen und lösen etc pp... einfach nur lächerlich bei dem gehalt)

=> insgesamt ist lehrer so ziemlich der undankbarste beruf, den ich mir vorstellen kann. wenn du den beruf ernst nimmst, hast du sicherlich nicht viel freizeit. wenn du ihn nicht ernst nimmst, hast du sicherlich nicht viel freude.. und in beiden fällen hast du viel zu wenig reward von gesellschaft und staat in form von ansehen und $$$

/e
einen punkt hab ich noch vergessen: in meinem zivi in der psychiatrie waren lehrer die zahlenmäßig am höchste vertretende berufsgruppe, krankheitsbild fast durchgehend burnout/depressionen. diese krankheit war meist das produkt aus einem zu hohen idealismus und der konfrontation mit der bitteren realität. also auch im eigenen anspruchsdenken immer die balance wahren.. :P

guter Post...warum mache ich das nochmal? :tongue:


Antwort
Zitat
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