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Master im Ausland

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Dougles
Beigetreten: 18.03.2008
Oldschool Grinder

Hi,

ich werde voraussichtlich meinen bachelor nächstes jahr im juli fertig haben.
Den Master würd ich gerne komplett im nicht-europäischen Ausland machen,
am besten wär so Richtung USA, Kanada, Australien (Asien, speziell Japan fällt wegen mangelder Sprachkenntnisse leider raus). Die Uni muss nicht umbedigt die Top uni sein,
sollte aber auch nicht ganz unbekannt sein, sowas wie die San Diego State University wär absoulut genial, zumal ich auch von diego nur gutes gehört hab.
Die eigentliche Frage ist die der Finanzierung. z.b In den USA gibts ja praktisch immer 5000$+
Studiengebühren pro Semester, wie finanziert man das am besten?
Wie ich das bis jetzt sehe kommt außer Kredite nur Stipendien in Frage, kennt sich
da evtl jemand aus und kann mir was empfehlen? In den USA sind solche Stipendien doch
eher Standard, oder? ,die werden ja von den Unis auch selber angeboten.
Hab mal von dem Fulbright Comission Stipendium gehört mit dem man so ziemlich ausgesorgt hätte,
ist aber denke ich ziemlich schwer zu bekommen da es nur 55 Stück zu vergeben gibt.
Generell bin ich wies aussieht schon ziemlich spät dran mit Planung.

Würde ich für die Masterzeit erstmal ein Studentenvisum bekommen?
Ist alles noch ein wenig unkonkret, ich werd mich in den nächsten tagen auch ein wenig mehr in die
materie einlesen, wollt nur schonmal wissen wo ich am besten anfangen soll und ob
es vllt leute gibt die sowas schonmal gemacht haben bzw. sich damit auskennen und ein paar tipps geben können


Antwort
Zitat
21 Antworten
storge
Beigetreten: 09.08.2005
Oldschool Grinder

Geh doch mal beim Akademischen Auslandsamt/International Office deiner Uni vorbei und schreib parallel eine E-Mail an das International Office der Zieluni.


Antwort
Zitat
TobiasK1985
Beigetreten: 04.01.2007
PokerStrategist

Wärst wahrscheinlich ein F-1 Visa Student. Masterstudiengang für $5000 pro semester ? Das wäre super günstig :)


Antwort
Zitat
Dougles Themenstarter
Dougles
Beigetreten: 18.03.2008
Oldschool Grinder

Original von storge
Geh doch mal beim Akademischen Auslandsamt/International Office deiner Uni vorbei und schreib parallel eine E-Mail an das International Office der Zieluni.

Jop werd da gleich mal vorbeischauen und dort einen Beratungstermin machen.

5000$ ist meist auch die untergrenze. Die San Diego State University ist laut dieser quelle
http://www.magoo-international.com/auslandsstudium/laender/usa/san_diego_state_university_usa.html

Semester at SDSU: 6.530 US$ pro Semester

reltiv günstig.


Antwort
Zitat
TobiasK1985
Beigetreten: 04.01.2007
PokerStrategist

umm ich weiß nicht wo die website die Preise herhat aber auf sandiego.edu habe ich Preise von ca. $38000 pro Jahr gefunden.
http://www.sandiego.edu/business/programs/graduate/MBA/Admissions/Tuition_and_Financial_Aid/Evening_MBA_Fees.php

http://www.sandiego.edu/sfs/student_accounts/cost/graduate.php

Generell würde ich immer einfach bei der uniwebsite direkt nachschauen. Preise steigen jedes Jahr an, bei meiner Uni sind die Preise seit 2009 um $3000 pro Jahr gestiegen. Meine Uni gilt als ziemlich gut vom Preis/Leistungsverhältnis in manchen Gebieten, dennoch ist der Semesterpreis ca. $10000 + fees für Books, Uni, usw (ca. $14500 im Endeffekt) -> albany.edu


Antwort
Zitat
Dougles Themenstarter
Dougles
Beigetreten: 18.03.2008
Oldschool Grinder

Direkt auf der Seite nachzugucken wär besser gewesen, ich hab mit google zwar nach
der University of San Diego gesucht, aber die Werte für die San Diego State University bekommen.
Meinte aber ursprünglich schon die teurere, ist aber eigentlich auch egal, war ja nur nen Beispiel.
Ist ja schon ziemlich kostenintensiv das ganze...wie machen dass denn Us amerkaner, die von den Noten her gut sind aber die eltern nicht gerade reich? Haben die kaum Chancen an so einer Uni zu Studieren oder gibt es so viele Stipendien dass das ohne Probleme möglich ist?

Was mir aufgefallen ist: Warum ist die Book fee so hoch, bzw. was ist das eigentlich genau?
Wird damit die Bibiothek fürs Geminwohl finanziert, bekommt man relevante Bücher selber oder wie kann man sich das vorstellen? ist ja oft über 1500$ :f_eek:.

Wie finanziertst du denn die knapp 15000$ für die Uni? (für 9 Monate akademisches Jahr oder?)
Machst du auch den Master dort?


Antwort
Zitat
TobiasK1985
Beigetreten: 04.01.2007
PokerStrategist

Original von Dougles
...wie machen dass denn Us amerkaner, die von den Noten her gut sind aber die eltern nicht gerade reich? Haben die kaum Chancen an so einer Uni zu Studieren oder gibt es so viele Stipendien dass das ohne Probleme möglich ist?

Was mir aufgefallen ist: Warum ist die Book fee so hoch, bzw. was ist das eigentlich genau?
Wird damit die Bibiothek fürs Geminwohl finanziert, bekommt man relevante Bücher selber oder wie kann man sich das vorstellen? ist ja oft über 1500$ :f_eek:.

Wie finanziertst du denn die knapp 15000$ für die Uni? (für 9 Monate akademisches Jahr oder?)
Machst du auch den Master dort?

Amerikaner, die gerade von der Uni kommen haben nicht selten Loans von 50-200k$ zu bezahlen, viele meiner Freunde haben etwa 100k$ Schulden, einige JDs sogar mehr.
Stipendien gibt es, aber viele haben wirklich hohe Schulden und unzureichend Stipendien.

Zur Book Fee: Du musst die Bücher kaufen. Ich habe in den USA und Deutschland studiert und meines Erachtens sind viele der US-Bücher für Unis direkt vor dem Kurs veröffentlicht worden und SEHR gut, leider auch sehr teuer. Ich bezahle ca. 600-800 $ für Bücher pro semester (ca. 100-200$ pro Buch).

Ich studiere seit 3 Jahren an meiner Uni, 1 Jahr war gratis durch ein Austauschprogramm, seitdem studiere ich hier auf eigene Kosten (2 Jähriger Master). Ich arbeite nebenbei als Burgerbrater (so american), hatte 10000 Euro Ersparnisse und der Rest ist durch meine Eltern mitfinanziert.

PS: Ich habe übrigens gemerkt, dass sich einige hier gut mit bestimmten Unis und deinen Möglichkeiten was Stipendien angeht auskennen, besser als ich, obwohl ich hier nun einige Zeit lebe.


Antwort
Zitat

In den MINT-Faechern hast du als grad-student die Moeglichkeit in einem der Labs, als GSR (research assistant) oder GSI (teaching assistant) zu arbeiten. Im ersten Fall machst du Forschung, laesst sich oft mit einer Masterarbeit oder Diss. kombinieren und im zweiten Fall machst du Lehre (je nach Prof. und Kurs kann das aber zu einem Vollzeitjob ausarten). Dabei uebernimmt das Departement die kompletten Studiengebuehren und zahlt dir zusaetzlich $1600 pro Monat.

Ich kenne viele Grad Students in den Ingenieurwissenschaften hier in den USA und von denen zahlt keiner waehrend seines PhD-Studiums Studiengebuehren. Du musst natuerlich nicht bis zum PhD durchziehen, kannst nachdem Master gehen.

Meine Aussagen beziehen sich auf die UC-Unis, Stanford und USC. Ich weiss nicht wie es an den State Unis in CA ausschaut.

Mal davon abgesehen wird es schwierig mit einem deutschen Bachelor an eine ami gradschool zu kommen.


Antwort
Zitat
TobiasK1985
Beigetreten: 04.01.2007
PokerStrategist

Das mit dem PHD ist wahr, es ist die Regel keine Studiengebühren zu bezahlen als PHD student, da man als TA/ RA aushilft. NAtürlich ist es möglich nach dem erfüllen der MA-requirements aufzuhören, allerdings muss man erstmal für den PHD angenommen werden.
Für MA-studenten ist es nicht immer einfach, da es häufig nicht viele Stipendien für MA-studentten gibt. Hängt wohl von Uni und Department ab.


Antwort
Zitat
NYCityboy
Beigetreten: 31.01.2011
Poker Player

Zu der Sache mit den Studiengebühren an der SDSU: Man darf nicht vergessen, dass es einen gewaltigen Unterschied macht, ob du freemover bist oder voll degree-seeking student. Als degree-seeking student zahlst du deutlich mehr weil du dann auch ein Anrecht auf Kurse hast, die du als freemover nicht hast. Außerdem ist ein MBA prinzipiell ziemlich teuer, als Freemover darfst du eigentlich keine MBA-Kurse belegen.

Ansonsten macht es auch einen Unterschied, ob du resident bist oder nicht. Aber da das für dich eh nicht der Fall ist (also praktisch deinen dauerhaften Wohnsitz in dem jeweiligen Bundestaat hast), braucht man da auch nicht tiefer reingehen.

Wenn du es ernst meinst, solltest du vielleicht 1-2 Jahre arbeiten und Geld sparen. Anschließend hast du zumindest genug Kohle, um ein F-1 Visum für einen 1-jährigen Master zu kriegen (das Geld musst du sowieso bei Antragsstellung vorweisen können, muss aber nicht dein eigenes sein, überprüft eigentlich kaum jemand). Vor Ort musst du dann halt jobben und schauen, dass du über die Runden kommst...

Aber wenn man ehrlich ist, lohnt sich das Nutzen-Kosten-Verhältnis an vielen Unis in den USA nicht. Wenn du danach nicht dort bleiben willst, dann war das fast verschwendet wenn du soviel Geld für einen Master an einer Tier3-Uni ausgibst. Meistens ergibt sich der Mehrwert für solch einen kurzen Master nur duch Netzwerke bzw. Kontakte, die dann in Europa nicht so nützlich sein werden. Wenn es schon englisch-sprachig sein muss, dann mach den lieber in UK , wo das Preis-Leistungs-Verhältnis immer noch scheiße ist, aber trotzdem besser als in den USA. Und wenn dir die USA zu teuer sind, wird es Australien erst recht...


Antwort
Zitat
Dougles Themenstarter
Dougles
Beigetreten: 18.03.2008
Oldschool Grinder

danke erstmal für die antworten.

Amerikaner, die gerade von der Uni kommen haben nicht selten Loans von 50-200k$ zu bezahlen, viele meiner Freunde haben etwa 100k$ Schulden, einige JDs sogar mehr. Stipendien gibt es, aber viele haben wirklich hohe Schulden und unzureichend Stipendien.

War mir zunächst nicht so klar, dass das Studium mit solchem finanziellen Aufwand verbunden ist.
Dachte zumindest, dass viele ausreichend mit Stipendien versorgt wären, scheint aber eher nicht so der Fall zu sein.

In den MINT-Faechern hast du als grad-student die Moeglichkeit in einem der Labs, als GSR (research assistant) oder GSI (teaching assistant) zu arbeiten. Im ersten Fall machst du Forschung, laesst sich oft mit einer Masterarbeit oder Diss. kombinieren und im zweiten Fall machst du Lehre (je nach Prof. und Kurs kann das aber zu einem Vollzeitjob ausarten). Dabei uebernimmt das Departement die kompletten Studiengebuehren und zahlt dir zusaetzlich $1600 pro Monat.

Ja es handelt sich um ein MINT Fach, speziell theoretische Physik.
Lässt sich teaching assistant mit dem deutschen Tutor vergleichen (von der Art zu lehren,
nicht vom Aufwand)?
Wie groß sind die Chancen, sowas zu bekommen, wenn man dort den Master macht (lässt sich wahrscheinlich kaum so pauschal sagen, denk ich)?
Nach dem Master wäre meine Ambition auch den PhD am besten an der gleichen Uni dranzuhängen.

Mal davon abgesehen wird es schwierig mit einem deutschen Bachelor an eine ami gradschool zu kommen.

Haste da vllt Quellen zu?

Zu der Sache mit den Studiengebühren an der SDSU: Man darf nicht vergessen, dass es einen gewaltigen Unterschied macht, ob du freemover bist oder voll degree-seeking student. Als degree-seeking student zahlst du deutlich mehr weil du dann auch ein Anrecht auf Kurse hast, die du als freemover nicht hast. Außerdem ist ein MBA prinzipiell ziemlich teuer, als Freemover darfst du eigentlich keine MBA-Kurse belegen.

Schließt sich Freemover und degree-seeking-student aus?
Kann man nicht als Freemover ganz normal seinen Master machen?
Warum sollte die Uni das verbieten, wenn man ganz normal seine Studiengebühren zahlt?

Wonach richtet sich wieviel Geld man benötigt um ein F1 Visum zu bekommen?
Nach Studiengebühren an der Uni wahrscheinlich, was noch?

1-2 Jahre voher arbeiten würde ich nicht machen. Dann würde ich den Master in De machen und
von hier aus ein ganzes Auslandsjahr.

Aber wenn man ehrlich ist, lohnt sich das Nutzen-Kosten-Verhältnis an vielen Unis in den USA nicht. Wenn du danach nicht dort bleiben willst, dann war das fast verschwendet wenn du soviel Geld für einen Master an einer Tier3-Uni ausgibst. Meistens ergibt sich der Mehrwert für solch einen kurzen Master nur duch Netzwerke bzw. Kontakte, die dann in Europa nicht so nützlich sein werden. Wenn es schon englisch-sprachig sein muss, dann mach den lieber in UK , wo das Preis-Leistungs-Verhältnis immer noch scheiße ist, aber trotzdem besser als in den USA. Und wenn dir die USA zu teuer sind, wird es Australien erst recht...

Ja nachdem ich mich ein wenig in die Materie eingelesen hab muss ich auch nochmal neu evaluieren.
Wenn dann würde ich auch erstmal da wohnen bleiben. Hab wie ich das im Moment einschätzen würde großes Verlangen wieder nach Europa zurückzugehen nach dem PhD.


Antwort
Zitat
TobiasK1985
Beigetreten: 04.01.2007
PokerStrategist

Naja, wenn du super gut bist oder einen guten GMAT score hinlegst, kannst du dich ja auf ein PHD bewerben. Dann bezahlst du in der Regel keine Studiengebühren :) und bekommst häufig ein zusätzliches Taschengeld . In meinem Fach (Organizational COmmunication) bekommen PHD Studenten die 27000$ Studiengebühren pro Jahr erlassen +$10000 für die Arbeit, die sie leisten. Das kann Research/Teaching Assistant sein oder je nachdem was gerade gebraucht wird.


Antwort
Zitat

Haste da vllt Quellen zu?

Die undergrad studies dauern in US meist 4 Jahre. Wobei das erste Jahr eher unserem letzten Abijahr entspricht. Nichtsdestotrotz fuehrt es oft dazu, dass es Schwierigkeiten gibt sich mit einem deutschen 3-jaehrigen Bachelor um einen PhD-Platz zu bewerben. Die meisten europaeischen Studenten, die ich in den USA kennengelernt habe, haben ihre Gradstudies hier nach ihrem Diplom- bzw. Masterabschluss angefangen. Ausnahme sind vlt. Oxbridge, wo ein 3 jaehriges Bachelor als gleichwertig anerkannt wird oder spezielle Faelle, wo man den Studenten bereits kannte usw.

Lässt sich teaching assistant mit dem deutschen Tutor vergleichen (von der Art zu lehren,
nicht vom Aufwand)?
Wie groß sind die Chancen, sowas zu bekommen, wenn man dort den Master macht (lässt sich wahrscheinlich kaum so pauschal sagen, denk ich)?
Nach dem Master wäre meine Ambition auch den PhD am besten an der gleichen Uni dranzuhängen.

Der TA laesst sich eher mit der Lehre vergleichen, die ein wissenschaftlicher Mitarbeiter in Deutschland macht. In den MINT-Faechern bekommt jeder der Gradstudents, der es moechte, einen teaching oder researchjob.

Da du Physik machst und nicht Business oder dergleichen, macht fuer dich eigentlich nur eine Bewerbung im PhD-Programm Sinn. Btw. das PhD-Programm innerhalb der Gradschool, die nachdem Bachelor kommt beinhaltet im Gegensatz zu DE sowohl den Master als auch den PhD. Du kannst dann schauen, ob du weiter machst oder aufhoerst, sobald du einen Master hast. Es ist in den USA die absolute Ausnahme, dass jemand in den MINT-Faechern die Gradschool mit einem Master verlaesst.

Und wie hier bereits gesagt wurde: Das Niveau an einer Tier 3 Uni, was die SDSU nunmal ist, sollte deutlich lower sein, als das was du aus deinem Physikstudium in DE kennst, egal an welcher Uni du in DE studierst. D.h. deine Chancen sollten recht gut sein einen Platz zu bekommen. Selbst an der UCSD solltest du mit einem guten deutschen Abschluss gute Chancen haben einen Platz zu bekommen.

Man sollte bei der Diskussion immer bedenken, dass die "Competiveness" bei Faechern von denen TobiasK1985 spricht und Physik sich signifikant unterscheidet.


Antwort
Zitat
TobiasK1985
Beigetreten: 04.01.2007
PokerStrategist

Original von Eugen1
Man sollte bei der Diskussion immer bedenken, dass die "Competiveness" bei Faechern von denen TobiasK1985 spricht und Physik sich signifikant unterscheidet.

Das ist natürlich richtig, in welche Richtung auch immer du das jetzt meinst ;)
edit: ...wie meintest du es denn?


Antwort
Zitat

ich hab grade fuer nen Moment "Monster im Ausland" gelesen...

Argh Alpha lass das Glas stehen...


Antwort
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NYCityboy
Beigetreten: 31.01.2011
Poker Player

Zu der Sache mit den Studiengebühren an der SDSU: Man darf nicht vergessen, dass es einen gewaltigen Unterschied macht, ob du freemover bist oder voll degree-seeking student. Als degree-seeking student zahlst du deutlich mehr weil du dann auch ein Anrecht auf Kurse hast, die du als freemover nicht hast. Außerdem ist ein MBA prinzipiell ziemlich teuer, als Freemover darfst du eigentlich keine MBA-Kurse belegen.

Schließt sich Freemover und degree-seeking-student aus?
Kann man nicht als Freemover ganz normal seinen Master machen?
Warum sollte die Uni das verbieten, wenn man ganz normal seine Studiengebühren zahlt?

Wonach richtet sich wieviel Geld man benötigt um ein F1 Visum zu bekommen?
Nach Studiengebühren an der Uni wahrscheinlich, was noch?

1-2 Jahre voher arbeiten würde ich nicht machen. Dann würde ich den Master in De machen und
von hier aus ein ganzes Auslandsjahr.

Normalerweise ja, es ist ja nicht das gleiche. Als Freemover (oder eine andere Bezeichung hierfür ist auch "non-degree seeking student") darfst du für 1-2 Semester fachübergreifend Kurse wählen, eben ein Auslandssemester. Als degree-seeking student bist du ein ordentlicher, voll-immatrikulierter Student, der ein Recht auf die ganzen Kurse und Betreuung hat etc, dabei geht es hier gar nicht um die Studiengebühren an sich, sondern um den rechtlichen Status. Du musst das halt so sehen als wenn du nur ein besserer Gasthörer wärst.... Auch rein visatechisch wird das nicht gehen als Freemover einen Abschluß zu machen, zumindest nicht als internationaler Student, der ein F-1 Visum braucht. Denn z.B. steht jedem internationalen Absolventen in den USA frei, nach dem Abschluß noch ein Jahr dort zu jobben (afaik) und das darfst du als Freemover natürlich nicht, würde sich aber mit deinem Abschluß beißen. Aber es steht dir natürlich frei, dich bei der Uni zu informieren, vielleicht kennen die Mittel und Wege...

Das Geld, das du benötigst, sind natürlich die Studiengebühren und die Lebenserhaltungskosten, inkl. Housing, Versicherungen und Bücher. Ich glaube, an der SDSU wurden mal 1000$ monatlich als Minimum ausgesetzt, also knapp 12K $ für das ganze Jahr.

Hab gerade gegoogled, schau hier:

http://arweb.sdsu.edu/es/admissions/costs.html

Da kommt man auf $27,249 für ein Jahr, inkl. Studiengebühren und Lebenserhaltungskosten, plus Auto, Bücher und andere Kosten bist du bei min. 30K.


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noidon
Beigetreten: 02.01.2009
PokerStrategist

Ich nutze mal den Thread, weil es vielleicht in die gleiche Richtung geht.

Ich suche jedoch lediglich eine Uni in den USA bei der ich im Master ein Auslandssemester (also non-degree student) absolvieren kann.
Habt ihr schon Erfahrungen gemacht wo es möglich ist? Wichtig wäre mir vor allem, dass sie viele Kurs im Bereich Finance hat und vielleicht der Ruf ganz in Ordnung ist.
Habe vom MIT bereits eine Antwort bekommen, die ein interessantes Programm (glaube nennt sich Visiting Fellow) anbieten. Allerdings suche ich noch Alternativen (vielleicht auch im Preissegment einen Tick drunter, MIT würde lediglich das Programm 37k $ und ich bin mir nicht sicher, ob es für ein Auslandssemester lohnt so viel auszugeben)

Habt ihr Empfehlugnen/Erfahrungen?

Danke euch!


Antwort
Zitat
NYCityboy
Beigetreten: 31.01.2011
Poker Player

Würde dir dann definitiv die UCSD ans Herz legen (University of California - San Diego). Gehört zu den 10 besten öffentlichen Hochschulen der USA und ist ziemlich renommiert in Economics/Finance!! Kostet auch "nur" 7000$ pro Semester als non degree student glaube ich. Und der Campus ist auch ziemlich nice, hab da ab und zu Freunde getroffe. Ist ca 10 Minuten mit dem Auto vom Strand entfernt ;-)


Antwort
Zitat
noidon
Beigetreten: 02.01.2009
PokerStrategist

Danke schon mal für die Antwort.
Bist du sicher, dass sie Austauschstudenten nehmen, die dann auch MBA-Kurse belegen dürfen?

Suche auch eigentich noch etwas was im Finance Bereich ein bisschen quantitativer ist bzw. optimal wäre es wenn ich ein bis zwei quantitative Kurse und ein bisschen zwei weniger quant. Kurse nehmen könnte.

Weißt du, ob Berkeley Austauschstudenten im Master zu lässt? Die haben ja z.B. auch ein Financial Engineering Master!

Danke schon mal für die Hilfe :)


Antwort
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NYCityboy
Beigetreten: 31.01.2011
Poker Player

MBA-Kurse darfst du als nondegree student an der UCSD nicht belegen, da diese nur über die Business School angeboten werden und die nimmt nicht an dem Programm teil. Aber über den Econ-MSc könntest du Finance-Kurse belegen!

An der UCB kannst du soweit ich weiß kein non-degree-student sein, das muss über eine Partneruni laufen oder über ein anderes exchange-program!


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