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Master in St. Gallen, Frankfurt oder Mannheim?

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LinusCaldwell
Beigetreten: 26.09.2007

Hallo zusammen,

ich muss mich für einen Masterstudiengang entscheiden. Zur Auswahl stehen:

Master in Banking and Finance, Hochschule St. Gallen
Master in VWL, Uni Mannheim
Master in Money and Finance, Uni Frankfurt (House of Finance)

Hat jemand Erfahrung mit einem der Studiengänge und kann mir bei der Entscheidung ein bisschen unter die Arme greifen?

Hier zusammengefasst meine Einschätzung:
St. Gallen hat wohl den besten Namen, ist eine Kaderschmiede, aber fast ein bisschen zu viel Finance und BWL für meinen Geschmack (möchte schon noch etwas VWL machen).
Frankfurt gefällt mir inhaltlich am besten, da ein guter Mix aus VWL und Finance mit Fokus Geldtheorie, aber habe mich mit einem Juristen (!) unterhalten, der im House of Finance gearbeitet hat und der hat mir eher abgeraten, da Ffm erstens sehr teuer ist und die mich dort auch nehmen würden, wenn ich promovieren will und z.B. aus St. Gallen oder Mannheim komme.
Mannheim VWL kann man wohl nichts falsch machen, besonders wenn man vor hat zu promovieren. Hab aber wenig Infos gefunden, in wie weit man sich in Richtung Finanzmärkte spezialisieren kann, was ja nicht unbedingt immer Kernbereich der VWL sein muss.

Vielen Dank für eure Hilfe!


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14 Antworten

sind halt 3 topadressen, machst sicher mit keiner was falsch. schau dir halt an, was du in den jeweilgen studiengängen machen musst.

weil du kosten angesprochen hast: st.gallen ist sicher viel teurer als frankfurt, mannheim wohl am günstigsten...


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flashfy
Beigetreten: 25.03.2006

.


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Da will wohl jemand ein wenig braggen...
Ehrlich, wers glaubt.

Falls du wirklich kurz davor wärst, dich für den Master an einer der drei Unis zu entscheiden, würdest du nicht in einem Pokerforum fragen, welche Uni die Beste sei...wenn du tatsächlich so schlecht in der Recherche wärst, gättest du nirgendwo ne Chance^^


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LinusCaldwell Themenstarter
LinusCaldwell
Beigetreten: 26.09.2007

danke erstmal für die antworten.

@marc: logo, st. gallen ist am teuersten. wenn ich aber diesen master dort antrete, hätte ich kein problem damit einen kredit aufzunehmen. preis-leistung liegt st. gallen eher vor den anderen soweit ich das überblicke.

also mir ist klar, dass st. gallen vom namen her die topadresse ist. wahrscheinlich auch was die qualität der lehre anbelangt, aber das kann man ja immer schwer vergleichen. würde mich auch sofort dafür entscheiden, wenn der banking und finance master nicht relativ weit von meinem eigentlichen kerninteresse - der VWL - entfernt liegen würde. das ist aber eine sache, die ich wohl mit mir selbst ausmachen muss.

ich frage mich nur, ob ich noch vwl spezifisch promovieren könnte, ohne vwl master.

gibt es hier jemand, der etwas insider wissen zum house of finance an der uni in frankfurt hat? der kollege, der dort gearbeitet hat und sich etwas negativ geäußert hat, hat mich durchaus verunsichert. ich war eigentlich kurz davor mich für ffm zu entscheiden.


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pmatze
Beigetreten: 06.03.2010

denke erstmal sollteste beantworten was du vor hast, also wo du nach dem master hinwillst, sonst machts imo keinen sinn bwl und vwl masterprogramme zu vergleichen.


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LinusCaldwell Themenstarter
LinusCaldwell
Beigetreten: 26.09.2007

Würde mir gerne zumindest die möglichkeit offen halten zu promovieren im bereich der VWL/Finanzmärkte. In Mannheim würde ich gleich versuchen in den PhD Track zu kommen.

Beruflich soweit ich das momentan einschränken kann Themenbereiche VWL/Finanzmärkte/Geldpolitik, d.h. Richtung Zentralbank, volkswirtschaftliche Tätigkeit in einer Geschäftsbank, Forschung, Beratung mit Schwerpunkt Finanzmärkte/VWL etc.

Deswegen ist meine Befürchtung auch in St. Gallen, dass der Fokus zu sehr auf Finance und zu wenig auf VWL Schwerpunkten liegt und ich dann zwar im Investmentbanking Jobangebote habe, aber nicht dort, wo ich eigentlich am liebsten arbeiten würde. Andererseits frage ich mich, wie spezifisch der Master sein muss, da man im Job meist sowieso nicht genau dasselbe macht und das meiste "on-the-job" lernt.


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pmatze
Beigetreten: 06.03.2010

für mich klingt das so, als wäre der hauptvorteil von st gallen weitestgehend uninteressant für dich.
das ffm teurer als mannheim ist, könnte dadurch ausgeglichen werden das du direkt alle banken vor der tür hast, ggf willste ja noch nen praktikum o.Ä. machen. und das die dich zum promovieren nehmen wenn du aus den andern beiden kommst, ich weis jetzt nicht die genaue praxis, aber was das betrifft dürften sich die unis nichts nehmen, bzw. am ehesten noch ne vwl promovierung mit dem bwl bachelor.
nja ich denke mal das du schon recherchiert hast und ich dir jetzt auch keine neuen infos bringen kann, zumindest sieht die auswahl an programmen jetzt nicht willkürlich aus (auch wenn ich mich frag warum kein zürich dabei ist).
für erfahrungsberichte kannste ggf. mal bei uni-protokolle.de fragen, da treiben sich zumindest mal mehr vwler rum, so dass sich vll der ein oder andere findet.
in frankfurt gibt meines wissens nach auch ne graduate school für bachelor, wenn du schon den phd track in mannheim ansprichst.


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warum nicht vwl in st.gallen (wenn du schon unbedingt da hin willst...)?

http://www.unisg.ch/de/Studium/Master/QuantitativeEconomicsAndFinance.aspx


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LinusCaldwell Themenstarter
LinusCaldwell
Beigetreten: 26.09.2007

Der Grund warum kein Zürich dabei ist, ist derselbe warum ich kein VWL in St Gallen studieren werde: VWL bekomme ich in Mannheim auch eine Top Uni. Da ich tendenziell noch promovieren möchte, würde ich aufgrund meiner Freundin lieber in Deutschland bleiben. 2 Jahre Master wären okay, 4+x Jahre bei Promotion eher unschön.

Danke für den Tipp mit uni-protokolle.de, da werde ich mich mal umhören.

Wenn ich bei euch so zwischen den Zeilen lese, würdet ihr also vom Namen/Qualität der Uni zwischen Mannheim und Frankfurt (House of Finance) keinen großen Unterschied machen? Wobei mir weniger der Name, als die Qualität der Lehre wichtig ist; das korreliert ja aber hoffentlich meistens.


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Sleyde
Beigetreten: 15.01.2005

Frankfurt kenn ich mich nicht aus, weiß nicht, wie das ist. Habe nur gehört, dass die da viel Geld investiert haben. Wenn du in Frankfurt später nach dem MRes ins Ph.D. Programm willst, brauchst du im GMAT quant score > 80% percentile. Da lassen die auch nicht mit sich reden. In Mannheim ist das erste Semester ziemlich hart, du bist dann mit den Ph.D. Studenten vom CDSB (Finance, Accounting, Management etc.) und den Ph.D. Studenten der GESS (VWL) erstmal einen Monat lang in einem Mathe-crashkurs. Danach hast du nur noch Kurse mit den Ph.D. VWlern (mikro, makro und ökonometrie) und kannst nach einem Jahr, wenn die Noten gut sind, ins Ph.D. Programm wechseln (fasttrack quasi). Ob es in Frankfurt genauso ist, weiß ich nicht. Aber die haben ja auch eine Graduiertenschule mit Kurssystem etc., die Kurse da sind wohl ähnlich. In 4 Jahren Master und Ph.D. wird eng, das dauert eher länger glaub ich.

bzgl. Qualität: schau dir einfach die Veröffentlichungen von den Top-Professoren an, da bekommst du einen guten Eindruck. Bei den VWL Journals kenn ich mich jetzt nicht so aus, aber was die Finance-Fakultät angeht, hinkt Frankfurt Mannheim noch ein wenig hinterher mMn.


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Mantikorrrr
Beigetreten: 11.06.2009

Vielleicht wäre ein PhD in Konstanz etwas für dich? Die haben afaik eine Kooperation mit St. Gallen, sodass du im Finance Track dort Veranstaltungen besuchen wirst. Die generelle Reputation ist auch sehr gut, es handelt sich um eine klassisch quantitativ ausgelegten Fachbereich.


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LinusCaldwell Themenstarter
LinusCaldwell
Beigetreten: 26.09.2007

@Sleyde: Danke für die Infos zu Mannheim. Wieso glaubst du, dass 4 Jahre Master + Promotion knapp wird? Wenn Master und Promotion getrennt laufen, dauert es doch 2 Jahre Master + 3 Jahre (evtl. 4) Promotion!? Wenn der "Fast track" genauso lange dauert, hätte er den Namen nicht wirklich verdient ;)

Veröffentlichungen, d.h. Forschungsstärke ist eben immer nur ein Aspekt, neben der Lehre. Ich denke in der Forschung liegt Mannheim auch im VWL Bereich vor Frankfurt. Werde mir trotzdem nochmal die thematischen Schwerpunkte der bekannten Profs an den Unis ansehen.

@Mantikorrrr: Danke für den Hinweis mit Konstanz, das werde ich mir mal ansehen.


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Sleyde
Beigetreten: 15.01.2005

Naja du hast im ersten Jahr eigentlich nur Kurse hast und kannst nicht an deiner Diss arbeiten. D.h. dir bleiben dann 3 Jahre für deine Diss. Ist denk ich bei einigen Professoren möglich, aber würde mich nicht wundern, wenns länger dauert. Ich kenne z.B. einige, die einfach mal pauschal sagen, dass man unter 4 Jahren nicht rauskommt bei ihnen . Und du gehst halt meistens erst nach dem ersten Jahr an den Lehrstuhl. Du musst halt auch bedenken, dass du dann quasi für den akademischen Jobmarket ausgebildet bist. Wenn du nur den Titel wollen würdest, könntest du es auch woanders einfacher machen.


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chefko
Beigetreten: 08.02.2007

st.gallen, ohne wenn und aber. allein die connections und die jobchancen in der schweiz sind gold wert.


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