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Masterthesis: Unfaire Note - Was sollte die Strategie sein?

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StratoPrince187 Themenstarter
StratoPrince187
Beigetreten: 12.09.2006
Legacy Member

1. Richtig ist, das gedruckte Publikationen reinen Internetdaten vorgezogen werden sollten. Im Jahr 2016 existiert halt eine Menge an Daten nur digital only. Diese sind teilweise besser, aufwendiger und wesentlich präziser als xy Bücherquellen.

2. Und hier habe ich mich etwas unklar ausgedrückt. Es sind nicht Studien durchgeführt von Schwullisimo und co, sondern du landest immer bei Institutionen, in diesem Fall Emnid, die diese durchgeführt haben. In dem anderen Fall war es glaube das Downloadarchiv was die Quelle notwendig gemacht hat.

3. Wir befinden uns immernoch im kreativen Bereich. Das Kosumverhalten und die Eigenwahrnehmung von Schwulen war für das Thema relevant.


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Zitat
Carty
Beigetreten: 17.05.2006
Elite Grinder

Dann solltest du aber Emnid zitieren und nicht queer.de ;) oder würdest du auch die bravo als quellenangabe nutzen?


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Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006
Elite Grinder

@StratoPrince187

1. Jo wie gesagt. Kannst auch im Zweifel digitale Quellen zitieren, wenn sie wissenschaftlicher Natur sind.

2. Gut, das hab ich dann wohl falsch verstanden. Wenn es eine Studie einer seriösen Organisation ist und man eben diese zitiert und nicht mit der schwulissimo oder queer url o.ä. ankommt, sollte das ganze kein großes Problem sein. Falls allerdings auf diese Seiten verwiesen wurde, kann ich den Unmut trotzdem nachvollziehen. 5.0 ist natürlich trotzdem Quatsch.


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Zitat
StratoPrince187 Themenstarter
StratoPrince187
Beigetreten: 12.09.2006
Legacy Member

Die Links stehen halt ergänzend da. Nicht als Urpsrung aber sie stehen drin.


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Zitat
Snookz
Beigetreten: 13.06.2008
PokerStrategist

Es geht hier nach wie vor um eine Masterthesis und nicht um eine Dissertation. Ohne Kenntnis von Fach und genauem Thema ist das Anprangern der zitierten Gay-Websites nicht in Ordnung. Es kommt bei solchen Quellen sehr stark darauf an, wie sie im Text eingebaut sind und welche Aussagen darauf aufbauend getätigt werden. Wenn es tatsächlich methodisch korrekte, wissenschaftliche Studien zum Konsumverhalten von Homosexuellen gibt, sollte man natürlich auf diese zurückgreifen. Gibt es die aber nicht und werden die Aussagen nicht für "bare Münze" verkauft und wird die Problematik der Gay-Website als Quelle im Text zumindest kurz behandelt, finde ich das absolut in Ordnung.


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Zitat
raek123
Beigetreten: 19.07.2006
Oldschool Grinder

über queer.de oder die andere seite belastbare aussagen über das konsumverhalten von homosexuellen männern zu gewinnen, ist halt einfach für die tonne. das hat nichts damit zu tun, ob man quellen aus dem internet nehmen sollte oder nicht.


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Zitat
sarc
Beigetreten: 06.06.2008
PokerStrategist

Ich denke, Snookz hat damit alles gesagt. :) Da wir nicht wissen, wie genau das nun eingebaut wurde, ist es halt auch müßig, da aus der Ferne ein Urteil abzugeben. Allerdings wäre das am Anfang schon ne interessante Info gewesen (wobei sich das auch nicht danach anhört, als würde der Prof sein Urteil nur damit begründen).

Davon mal unabhängig @Zonk: Ich weiß ja nicht, ob sich die Noteninflation mit dem Master wieder gelegt hat, aber zu Diplomzeiten hättest du für eine unwissenschaftliche Quelle im Leben keine 3 gekriegt. Ich hab 3er-Arbeiten gesehen, darauf musst dus gefühlt schon aktiv anlegen. Andererseits konntest dich je nach Fach auch mit 2,x schon einsargen... (Das erinnert mich jetzt aber daran, dass ich diesbezüglich eh mal nen Thread starten wollte... :))


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Zitat
Rho0
Beigetreten: 20.10.2008
PokerStrategist

@stratoprince: du nicht verstehen. von einer quelle verlange ich, dass sie unverändert bleibt, weil dann können wissenschaftlicher in 10, 50, 100 jahren meine ergebnisse nachvollziehen wenn sie meine quellen konsultieren. wikipedia aber verändert sich, also ist wikipedia leider eine beschissene quelle.
und als ich las, dass "schwulissimo" als quelle verwendet wird, war mein erster gedanke "da hast du den grund für die 5,0, und das zu recht", denn man muss von seinen quellen auch neutralität verlangen, und das ist bei "schwulissimo" nie und nimmer gegeben.

insofern: ich find s schade, dass deine freundin nicht durchgefallen ist, denn quellenkunde ist einer der zentralen punkte in wissenschaftlicher arbeit.


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Zitat
trekula
Beigetreten: 10.08.2007
PokerStrategist

Original von Ignite
wie lange habt ihr nix mehr wissenschaftliches geschrieben? ganz normal, dass man onlinequellen hat...

Mhm... meine Diplomarbeit ist über 20 Jahre her und da war es auch schon (oder anscheinend noch) normal Internetquellen anzugeben.

Original von Rho0
und als ich las, dass "schwulissimo" als quelle verwendet wird, war mein erster gedanke "da hast du den grund für die 5,0, und das zu recht", denn man muss von seinen quellen auch neutralität verlangen

Sogar das BBV wäre als Quelle ok. Es kommt doch immer darauf an was ich mit der Quelle aufzeige. Und wenn jemand bereits eine Bachelorarbeit geschrieben hat, kann man doch davon ausgehen, dass er mit Quellen umgehen kann.


Antwort
Zitat
Carty
Beigetreten: 17.05.2006
Elite Grinder

Original von trekula

Original von Ignite
wie lange habt ihr nix mehr wissenschaftliches geschrieben? ganz normal, dass man onlinequellen hat...

Mhm... meine Diplomarbeit ist über 20 Jahre her und da war es auch schon (oder anscheinend noch) normal Internetquellen anzugeben.

Original von Rho0
und als ich las, dass "schwulissimo" als quelle verwendet wird, war mein erster gedanke "da hast du den grund für die 5,0, und das zu recht", denn man muss von seinen quellen auch neutralität verlangen

Sogar das BBV wäre als Quelle ok. Es kommt doch immer darauf an was ich mit der Quelle aufzeige. Und wenn jemand bereits eine Bachelorarbeit geschrieben hat, kann man doch davon ausgehen, dass er mit Quellen umgehen kann.

:yaoming: nein!


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Zitat
Snookz
Beigetreten: 13.06.2008
PokerStrategist

Original von Rho0
@stratoprince: du nicht verstehen. von einer quelle verlange ich, dass sie unverändert bleibt, weil dann können wissenschaftlicher in 10, 50, 100 jahren meine ergebnisse nachvollziehen wenn sie meine quellen konsultieren. wikipedia aber verändert sich, also ist wikipedia leider eine beschissene quelle.
und als ich las, dass "schwulissimo" als quelle verwendet wird, war mein erster gedanke "da hast du den grund für die 5,0, und das zu recht", denn man muss von seinen quellen auch neutralität verlangen, und das ist bei "schwulissimo" nie und nimmer gegeben.

insofern: ich find s schade, dass deine freundin nicht durchgefallen ist, denn quellenkunde ist einer der zentralen punkte in wissenschaftlicher arbeit.

Das ist bei technischen Arbeiten sicher richtig, aber wir wissen hier weder Fach noch Thema. Wenn Kern der Arbeit z.B. eine Befragung (sprich Einschätzung) ist, dann kann dort gar keine Neutralität der Quellen (der Befragten) herrschen.
Wie gesagt, wir wissen nicht wo und zu welchem Zweck in der Arbeit diese Quelle aufgetaucht ist. Wenn sie das Konsumverhalten von Homosexuellen an schwulissimo.de fest macht, ist das ganz sicher so nicht haltbar. Aber wir wissen eben nicht, was sie damit gemacht hat.
Wikipedia für Definitionen o.Ä. in wissenschaftlichen Arbeiten zu benutzen ist natürlich Humbug, dafür nimmt man die entsprechenden Grundlagenwerke des Themas. Wenn es sich bei Internetquellen um Journals handelt, die die Artikel eben nur online bereit stellen, ist das in der Regel auch kein Problem. Auch Leitfäden von Verbänden o.Ä. kann man in der Regel problemlos benutzen, wenn man das entsprechend kennzeichnet.


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Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Original von Rho0
@stratoprince: du nicht verstehen. von einer quelle verlange ich, dass sie unverändert bleibt, weil dann können wissenschaftlicher in 10, 50, 100 jahren meine ergebnisse nachvollziehen wenn sie meine quellen konsultieren. wikipedia aber verändert sich, also ist wikipedia leider eine beschissene quelle.
und als ich las, dass "schwulissimo" als quelle verwendet wird, war mein erster gedanke "da hast du den grund für die 5,0, und das zu recht", denn man muss von seinen quellen auch neutralität verlangen, und das ist bei "schwulissimo" nie und nimmer gegeben.

insofern: ich find s schade, dass deine freundin nicht durchgefallen ist, denn quellenkunde ist einer der zentralen punkte in wissenschaftlicher arbeit.

Natürlich kannst du jede Website zitieren, weshalb auch nicht - man muss dann nur:

a) sehr genau zitieren und die Website entsprechend anfügen
b) die Quelle angemessen behandeln

Für den Fall, dass ich ein Lexikon benutze, gebe ich ja auch immer zusätzluche Informationen an, damit eben alles nachvollziehbar ist.
Es wäre ja durchaus üblich, dass solche Werke überarbeitet werden und sich dadurch entscheidende Veränderungen ergeben (z.B. inhaltliche Fehler - falsche Formel o.ä.).

Gleiches gilt für die Neutralität.

Kurzum:
Jemand, der auf in Stein gemeißelte neutrale Quellen pocht, arbeitet nicht besser als jemand, der alle Informationen ungefiltert und unreflektiert verwendet.


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Zitat
BubbleNedRum
Beigetreten: 13.02.2011
Oldschool Grinder

Original von Carty

Original von trekula

Original von Ignite
wie lange habt ihr nix mehr wissenschaftliches geschrieben? ganz normal, dass man onlinequellen hat...

Mhm... meine Diplomarbeit ist über 20 Jahre her und da war es auch schon (oder anscheinend noch) normal Internetquellen anzugeben.

Original von Rho0
und als ich las, dass "schwulissimo" als quelle verwendet wird, war mein erster gedanke "da hast du den grund für die 5,0, und das zu recht", denn man muss von seinen quellen auch neutralität verlangen

Sogar das BBV wäre als Quelle ok. Es kommt doch immer darauf an was ich mit der Quelle aufzeige. Und wenn jemand bereits eine Bachelorarbeit geschrieben hat, kann man doch davon ausgehen, dass er mit Quellen umgehen kann.

:yaoming: nein!

sry für offtopic, aber lel.

studiere politikwissenschaft und wir wurden im 1. semester darauf eingeschworen noch nicht einmal zeit/economist/new york times etc. als quelle anzugeben


Antwort
Zitat
ScaAra
Beigetreten: 19.02.2009
PokerStrategist

Original von BubbleNedRum

Spoiler

Original von Carty

Original von trekula

Original von Ignite
wie lange habt ihr nix mehr wissenschaftliches geschrieben? ganz normal, dass man onlinequellen hat...

Mhm... meine Diplomarbeit ist über 20 Jahre her und da war es auch schon (oder anscheinend noch) normal Internetquellen anzugeben.

Original von Rho0
und als ich las, dass "schwulissimo" als quelle verwendet wird, war mein erster gedanke "da hast du den grund für die 5,0, und das zu recht", denn man muss von seinen quellen auch neutralität verlangen

Sogar das BBV wäre als Quelle ok. Es kommt doch immer darauf an was ich mit der Quelle aufzeige. Und wenn jemand bereits eine Bachelorarbeit geschrieben hat, kann man doch davon ausgehen, dass er mit Quellen umgehen kann.

:yaoming: nein!

sry für offtopic, aber lel.

studiere politikwissenschaft und wir wurden im 1. semester darauf eingeschworen noch nicht einmal zeit/economist/new york times etc. als quelle anzugeben

Ist ja auch vollkommen richtig für alle wissenschaftlichen Zitate. Diese Zeitschriften werden häufig nicht Quellenangaben in Fußnoten anzeigen und verfolgen im Allgemeinen ja auch einen völlig anderen Zweck als ein wirtschaftlicher Artikel in einem angesehenen Journal. Zudem werden "solche" Artikel ja auch nicht (außer vielleicht vom Hauptredakteur) geprüft und schon gar nicht auf wissenschaftliche Richtigkeit.

Weiter oben steht es ja bereits: Eine random Internetseite hat quasi in keinen Fall etwas mit einem wissenschaftlichen Zitat zu tun und wenn es, wie oben beschrieben, um eine Studie von Emnid geht dann ist auch diese als Quelle anzugeben - ansonsten handelt es sich um Sekundärliteratur und Sekundärliteratur als Quelle anzugeben sollte man tunlichst vermeiden. Warum sollte klar sein.

Das einige Leute hier ernsthaft meinen das "sowas" wissenschaftliches Arbeiten wäre zeigt wie schlecht eben dieses gelehrt, überprüft und bewertet wird.
Das die Arbeit im "kreativen Bereich" angesiedelt ist mag die Arbeitsweise für Leute in/aus diesem Bereich rechtfertigen - ist aber auch dann keine wissenschaftliche vertretbare.


Antwort
Zitat
sarc
Beigetreten: 06.06.2008
PokerStrategist

Das einige Leute hier ernsthaft meinen das "sowas" wissenschaftliches Arbeiten wäre zeigt wie schlecht eben dieses gelehrt, überprüft und bewertet wird.

Wer sagt das denn hier? Der Hauptpunkt war doch, dass du aus dem Kontext heraus erst mal nicht sagen kannst, ob das jetzt gut oder schlecht so ist. Nur weil die Erfahrung vielleicht sagt, dass das in vielen Fällen falsch gemacht wird, muss das hier ja nicht auch der Fall sein.

Btw, das Argument, dass Wikipedia ne beschissene Quelle ist, weil sich das immer wieder ändert, ist nicht gerade das beste. Immerhin kann man bei jedem Artikel auch frühere Versionen einsehen, und ne ordentliche Referenz auf online-Inhalte beinhaltet auch das Abrufdatum. Ich hab auch das Gefühl, dass das kategorische "Wiki-Verbot" eher daherkommt, dass man den Studenten im Allgemeinen nicht zutraut, sich vernünftig mit den Quellen auseinanderzusetzen und dann bei Sachen, wo das häufig in die Hose geht, lieber gleich den Verbotsstrich zieht. Das führt dann aber im Zweifel nur dazu, dass man alles, was in "zitierfähigen" Quellen steht, ohne weitere Überprüfung glaubt und übernimmt.


Antwort
Zitat
ScaAra
Beigetreten: 19.02.2009
PokerStrategist

Original von sarc

Das einige Leute hier ernsthaft meinen das "sowas" wissenschaftliches Arbeiten wäre zeigt wie schlecht eben dieses gelehrt, überprüft und bewertet wird.

Wer sagt das denn hier?

Original von Roven
Das sind natürlich hervorragende Quellen für eine wissenschaftliche Arbeit

Damit begann die Diskussion...

Original von sarc
Der Hauptpunkt war doch, dass du aus dem Kontext heraus erst mal nicht sagen kannst, ob das jetzt gut oder schlecht so ist. Nur weil die Erfahrung vielleicht sagt, dass das in vielen Fällen falsch gemacht wird, muss das hier ja nicht auch der Fall sein.

Die Wahrscheinlichkeit tendiert allerdings gegen 0 - vor allem wenn wir in Betracht ziehen, dass du ja bereits darauf hingewiesen hast das sie nicht ein markantes Zitat einer Person in die Arbeit übernommen hat sondern eine unwissenschaftliche Internetseite und dann auch noch als Sekundärliteratur.

Zu deinen Anmerkungen bezüglich Wikipedia: Du zeigst hier sehr deutlich, dass du das Grundprinzip nicht verstanden hast. Wikipedia wird gefühlt jeden Tag besser, (auch und vor allem) weil sie ständig mehr Quellen einfordern. Trotzdem hat Wikipedia keinen "wissenschaftlichen Mehrwert" und wir niemals eine vernünftige Quelle werden - was du dir auch ganz einfach verdeutlichen kannst.

Entweder die von Wiki genommene Information ist unbelegt, also ohne Fußnote/Quelle -> Die Information ist offensichtlich nicht belegbar
Oder die von Wiki genommene Information ist belegt durch Fußnote/Quelle -> Mit der Quelle direkt auseinandersetzen.

In beiden Fällen wäre Wikipedia als Quellenangabe in einer wissenschaftlichen Arbeit absoluter Unfug, egal wie genau man die Zeit angibt.
Als Beispiel: Du könntest ja auch selbst oder sonst wer etwas reinschreiben, und zitieren - zitiert wäre es ggf. richtig aber inhaltlich natürlich trotzdem mehr als fraglich.


Antwort
Zitat
Carty
Beigetreten: 17.05.2006
Elite Grinder

Nein, falsch. Wikipedia ist einfach nur das Zusammentragen von Primärquellen und/oder Sekundärquellen. Beim wissenschaftlich arbeiten sollte man unter keinen Umständen aus Sekundärquellen zitieren.


Antwort
Zitat
sarc
Beigetreten: 06.06.2008
PokerStrategist

@ScaAra: Also entweder ich überseh da jetzt nen Level oder du übersiehst die Ironie in Rovens Post... ;)

Trotzdem hat Wikipedia keinen "wissenschaftlichen Mehrwert" und wir niemals eine vernünftige Quelle werden

Bei einer "vernünftigen Quelle" im Sinne von "ich nehme das als Ausgangspunkt für meine eigene Arbeit" stimme ich dir zu. Das liegt schon in der Natur der Wikipedia, wie du das dargelegt hast. Aber das sind ja nicht die einzigen Stellen, an denen man in einer längeren Arbeit auf andere Werke verweist. Und spätestens wenn es in die Richtung "further reading" geht sehe ich erst mal kein (größeres) Problem, auf Wikipedia zu verweisen, wenn die in einem Artikel ein Thema schön aufbereitet haben, genauso wie ich sonst eventuell auf ein Standardwerk oder einen Review-Artikel verweisen würde (die taugen in dem Sinne auch nicht als "vernünftige Quelle", weil sie auch nur verschiedene Primärquellen zusammentragen). Ich halte den Fall da nicht für ausgeschlossen, dass die Wikipedia bei bestimmten Themen hier auch besser oder sogar exklusiv sein kann.

Ums nochmal zusammenzufassen: Ich sehe die Wikipedia natürlich nicht als Quelle, um Aussagen zu belegen, wohl aber als Referenz zum Beispiel für eine generelle Einführung in ein Thema. Ob und in welchem Umfang man so was dann in ner Abschlussarbeit braucht wäre dann natürlich die nächste Frage.

Als Beispiel: Du könntest ja auch selbst oder sonst wer etwas reinschreiben, und zitieren - zitiert wäre es ggf. richtig aber inhaltlich natürlich trotzdem mehr als fraglich.

Ernsthaft beantwortet hab ich das hoffentlich schon implizit durch meine anderen Kommentare. Nicht verkneifen kann ich mir aber, dass ich in dem Fall natürlich keinen so komplizierten Umweg machen sollte. Stattdessen kann ich ja auch einfach auf eine "persönliche Mitteilung" referenzieren... ;) (Das findet man btw hin und wieder immer noch in Artikeln...)


Antwort
Zitat
Snookz
Beigetreten: 13.06.2008
PokerStrategist

Bei Wikipedia muss ich widersprechen. Wikipedia legt sehr viel Wert auf die Angabe von Quellen. Sollte man also Aussagen von Wikipedia für die eigene Arbeit verwenden wollen, sollte man immer auf die Primärquelle zurückgreifen. Übersichtsartikel oder Meta-Analysen von Studien sind da ein anderes Kaliber, weil diese fast immer mit einem Fazit/einer Einschätzung der Lage enden und damit durch die Analyse der Daten ein gewisser wissenschaftlicher Mehrwert geschaffen wurde, der durchaus zitierfähig ist. Will man dagegen Ergebnisse einzelner Studien einer Meta-Analyse verwenden, sollte man nicht die Einleitung der Meta-Analyse als Quelle angeben, sondern die Studie selbst.


Antwort
Zitat
Plastichamer
Beigetreten: 04.11.2009
PokerStrategist

ansonsten handelt es sich um Sekundärliteratur und Sekundärliteratur als Quelle anzugeben sollte man tunlichst vermeiden. Warum sollte klar sein.

Das ist auch mal kompletter Unfug. Für Studienarbeiten erst recht


Antwort
Zitat
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