Grundsätzlich reicht das Wissen der 10. Klasse, eigentlich sogar das der 8. Klasse um Mathematik an der Uni zu belegen. Mathe-LK ist nicht von Nöten (hatte auch nur Grundkurs Mathe, weil's mich an der Schule gelangweilt hat), und dann Mathematik studiert. Das konkrete Wissen braucht man nicht und die Art und Weise, wie an der Schule an (Mathe-)Problemstellungen herangegangen wird, schaden eher, als das sie nutzen.
Es wird ja alles, was benutzt wird, erstmal eingeführt, formal definiert und mit Sätzen und Beispielen versehen. Je nach genauem Studium dann ggf. auch noch (detailliert) bewiesen. Schätze der Mathekurs für Geotechnologie wird im Zweifels eher relativ hart sein. Insbesondere wird Differential-/Integralrechnung gesondert und von grund auf eingeführt und hat mit dem Schulstoff nicht viel gemeinsam.
Wie die Vorredner schon gesagt haben, die Vorkurse sind gut um die Uni und Leute kennenzulernen, sie sind auch gut, um etwas 'rein zu kommen ins studieren. Läßt man sie weg, kann man halt mit einem ziemlichen Schock rechnen, weil es nunmal ganz anders zugeht als in der Schule. Man kriegt nicht alles 3-5x erklärt und dann 2 Wochen lang wiederholt, man kriegt sehr viel einmalig erklärt und dann das nächste Mal gibts schon wieder neuen Stoff in atemberaubender Geschwindigkeit (nach 3 Wochen Uni-Mathe sollte man mehr gelernt haben über Mathematik als in der gesamten Gymnasialzeit). Also, wenn Du Dir unsicher bist, und hast die Zeit da hinzugehen, nutze sie, schaden tun sie nichts. Viel wichtiger ist aber, dass Du die ersten Vorlesungen von anfang an akribisch nacharbeitest und die Übungsaufgaben löst, ansonsten kommst Du irgendwann nicht mehr nach.