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Neues Start-Up Gründen - Meinung von Programmieren gesucht.

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JonKing89
Beigetreten: 03.04.2007
Oldschool Grinder

Moin Leute!

Ich habe ja bereits den Thread "How to be a Coder" eröffnet und wollte mal fragen, ob es hier einige gibt, die sehr gut mit Java umgehen können, um sich auszutauschen. Gerade im Programming Bereich gibt es eine Menge coole interessante Sachen und eine Menge Geld zu holen :) Vielleicht entwickelt sich ja auch mehr.
Ich bin in der IT leider ein ziemlicher noob, werde aber versuchen, dass in den nächsten Jahren aufzuholen. :f_thumbsup:

Ich habe bereits einmal gegründet (Food - Bereich) und meine Anteile relativ schnell wieder verkauft und suche nun nach einer neuen Herausforderung.

Die Idee dreht sich im Prinzip um Coding für Kinder. :f_love:

Edit: Könnten gerne mal im Discord drüber sprechen.

Ich bin da wieder in alte Gewohnheiten verfallen und nicht wirklich was von der Idee verraten. Aber wenn ich was gelernt habe, dann das man mit einer Idee an sich nicht viel anfangen kann :).

EDIT2:
Also grundsätzlich ist die Idee:

- Ein Website über die Kinder (Grundschule, 5-8. KLasse) Programmieren beigebracht bekommen und das in komprimierter einfacher Weise.
- Es soll die Kinder auf den Geschmack kommen lassen und Erfolgserlebnisse generieren.
- Es gibt feste Kurse, mit festgelegten Lernplänen / Test etc.
- Die Kurse finden live! mit einem "Lehrer" statt. Ist also kein Online Video Kurs.

Es kommen natürlich zwangsweise einige Fragen auf, die ich noch erarbeiten müsste:
- wie skalierbar ist das Modell, wenn es über richtige "Lehrer" geht? Wie viel würde ein Lehrer verdienen?
- was für ein skilllevel müsste ein Lehrer mindestens besitzen, um die standardisierten Kurse leiten zu können?
etc.

Vielleicht gibt es hier einige, die gern ihren Senf dazu geben möchten. :)


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Zitat
20 Antworten
bumblebeebee
Beigetreten: 06.06.2006
Oldschool Grinder

Hi, kannst mich mal im comtool adden.


Antwort
Zitat
JonKing89 Themenstarter
JonKing89
Beigetreten: 03.04.2007
Oldschool Grinder

Ich bin da wieder in alte Gewohnheiten verfallen und nicht wirklich was von der Idee verraten. Aber wenn ich was gelernt habe, dann das man mit einer Idee an sich nicht viel anfangen kann :).

Also grundsätzlich ist die Idee:

- Ein Website über die Kinder (Grundschule, 5-8. KLasse) Programmieren beigebracht bekommen und das in komprimierter einfacher Weise.
- Es soll die Kinder auf den Geschmack kommen lassen und Erfolgserlebnisse generieren.
- Es gibt feste Kurse, mit festgelegten Lernplänen / Test etc.
- Die Kurse finden live! mit einer "Lehrer" statt. Ist also kein Online Video Kurs.

Es kommen natürlich zwangsweise einige Fragen auf, die ich noch erarbeiten müsste:
- wie skalierbar ist das Modell, wenn es über richtige "Lehrer" geht? Wie viel würde ein Lehrer verdienen?
- was für ein skilllevel müsste ein Lehrer mindestens besitzen, um die standardisierten Kurse leiten zu können?
etc.

Vielleicht gibt es hier einige, die gern ihren Senf dazu geben möchten. :)


Antwort
Zitat
KeinOhrSchwein
Beigetreten: 09.08.2012
PokerStrategist

Stell ich mir eher schwierig vor, aus folgenden Gründen:
1. Konzentrationsfähigkeit von Kindern
Ich kenne es von mir selbst und ich weiß es auch von anderen denen es so geht. Die Konzentrationsfähigkeit vorm Computer ist deutlich schlechter als in einer Vorlesung/Klassenzimmer, da man sich ein bisschen anonymer fühlt. Dieser Fakt dann auf Kinder übertragen wird noch deutlich schwieriger. Auch wenn du überlegst einen "richtigen" Lehrer einzusetzen. Darf der dann auch ermahnen? Oder sind die Kinder so motiviert, dass sie das machen wollen?

2. Zahlungsbereitschaft?
Schwierig ist wahrscheinlich, wer dafür bezahlt. Die meisten Eltern können (ohne ihnen zu Nahe treten zu wollen) die Relevanz von Programmierkenntnissen nur schwer einschätzen.

3. Motivation
Woher kommt die Motivation von den Kindern? So lange etwas nicht sehr spielerisch ist, werden Kinder nur relativ kurzfristig Begeisterung für etwas aufbringen können was ihnen vorgegeben wird.

4. Differenzierung zu Programmierspielen (wie z.B. code.org)
Was ist dein USP in dem Bereich? Warum ist es besser mit Lehrer als mit einem vorgegeben Ablauf zu lernen?


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010
BlackMember

Die Grundidee Kindern früh das programmieren beizubringen ähnlich einer normalen Sprache finde ich in der Tat sehr interessant. Entscheidend für den Erfolg wird A) das Konzept und B) der Preis. Für das Konzept braucht man viele Leute mit unterschiedlichen Stärken. Einmal wie man etwas sinnvoll Kindern beibringt und dann auch sehr sehr gute studierte Informatiker. Ähnlich wie die Grammatik bei einer Sprache, muss man auch bei einer Computersprache richtig anfangen. Ein "Hello Welt" Programm bringt einen nicht weiter.

Deine Idee erinnert mich irgendwie an ein Schulfach. Aus meiner Erfahrung kann ich aber sagen, dass die Informatik-Lehrer an den Schulen schon häufig mit Excel überfordert sind und Programiertechnisch überhaupt nichts beibringen können. Das wäre aber wohl die einzige Möglichkeit um das finanziell stemmen zu können. Live-Programmierlehrer per Internet sind einfach zu teuer und meiner Meinung nach auch weniger nützlich. Ein Video kann man in Ruhe vor und zurückspuhlen und dann selbst Sachen ausprobieren. Wenn man fragen hat oder etwas nicht versteht, gibt es entsprechende Foren wo Leute mit wirklich Ahnung sitzen und einem weiterhelfen können und das sogar gratis.

Was erhoffst du dir von richtigen Lehrern per Internet?
Wie kommst du darauf, dass die Kinder (Eltern) sehr viel Geld für die Kurse ausgeben?
Skalierbarkeit fällt flach mit richtigen Programmierlehrern!
Wie willst du die Kinder zu deinen Kursen bringen?

-> Sehe für das Konzept keine Chance! Interaktiv mit sehr hochwertigen Videotutorials und dem richtigen Marketing könnte es klappen.

Aber auch hier, wenn man bei Youtube "Java lernen" eingibt, dann gibt es da sehr gute Videoreihen wo man schnell Erfolg hat. Die Dinger sind aber kostenlos!


Antwort
Zitat
Cyberisda
Beigetreten: 05.09.2007
PokerStrategist

Da gibt es doch schon viele Sachen in dem Bereich. Hier direkt mal 11 Beispiele

Ansonsten, wie schon vorher gesagt, sprichst du halt ein Klientel an, was kaum Einkommen hat.
Auch dein Fehlendes IT Wissen ist wohl kein Plus. Was trägst du bei? (Oder nur Geld, um Programmierer zu bezahlen?)
Die anderen Angesprochenen Punkte sehe ich leider auch so. Glaube das ganze ist sehr schwer zu realisieren.


Antwort
Zitat
JonKing89 Themenstarter
JonKing89
Beigetreten: 03.04.2007
Oldschool Grinder

Original von KeinOhrSchwein
Stell ich mir eher schwierig vor, aus folgenden Gründen:
1. Konzentrationsfähigkeit von Kindern
Ich kenne es von mir selbst und ich weiß es auch von anderen denen es so geht. Die Konzentrationsfähigkeit vorm Computer ist deutlich schlechter als in einer Vorlesung/Klassenzimmer, da man sich ein bisschen anonymer fühlt. Dieser Fakt dann auf Kinder übertragen wird noch deutlich schwieriger. Auch wenn du überlegst einen "richtigen" Lehrer einzusetzen. Darf der dann auch ermahnen? Oder sind die Kinder so motiviert, dass sie das machen wollen?
Sehe ich nicht als Problem an. Weil Mensch zu Mensch, Spaßfaktor, Eltern etc.

2. Zahlungsbereitschaft?
Schwierig ist wahrscheinlich, wer dafür bezahlt. Die meisten Eltern können (ohne ihnen zu Nahe treten zu wollen) die Relevanz von Programmierkenntnissen nur schwer einschätzen.
Gibt genügend die dafür bezahlen.

3. Motivation
Woher kommt die Motivation von den Kindern? So lange etwas nicht sehr spielerisch ist, werden Kinder nur relativ kurzfristig Begeisterung für etwas aufbringen können was ihnen vorgegeben wird.
Woher kommt die Motivation bei Kindern Klavierunterricht anzufangen? Es sind die Eltern. Einige Kinder lernen es lieben, andere nicht.

4. Differenzierung zu Programmierspielen (wie z.B. code.org)
Was ist dein USP in dem Bereich? Warum ist es besser mit Lehrer als mit einem vorgegeben Ablauf zu lernen?
Weil Deutschland, aber auch weil der Kontakt Mensch zu Mensch ein Wert an Sich ist, insbesondere bei Kindern. Mit Frage 4 beantworteste übrigens deine Frage 3 / 1


Antwort
Zitat
JonKing89 Themenstarter
JonKing89
Beigetreten: 03.04.2007
Oldschool Grinder

Original von Cyberisda
Da gibt es doch schon viele Sachen in dem Bereich. Hier direkt mal 11 Beispiele

Das sind ganz andere Konzepte ;)

Ansonsten, wie schon vorher gesagt, sprichst du halt ein Klientel an, was kaum Einkommen hat. Wie kommst du darauf?
Auch dein Fehlendes IT Wissen ist wohl kein Plus. Was trägst du bei? (Oder nur Geld, um Programmierer zu bezahlen?) Programmierer sind Teil des Unternehmens
Die anderen Angesprochenen Punkte sehe ich leider auch so. Glaube das ganze ist sehr schwer zu realisieren.


Antwort
Zitat
JonKing89 Themenstarter
JonKing89
Beigetreten: 03.04.2007
Oldschool Grinder

Original von AyCaramba44
Die Grundidee Kindern früh das programmieren beizubringen ähnlich einer normalen Sprache finde ich in der Tat sehr interessant. Entscheidend für den Erfolg wird A) das Konzept und B) der Preis. Für das Konzept braucht man viele Leute mit unterschiedlichen Stärken. Einmal wie man etwas sinnvoll Kindern beibringt und dann auch sehr sehr gute studierte Informatiker. Ähnlich wie die Grammatik bei einer Sprache, muss man auch bei einer Computersprache richtig anfangen. Ein "Hello Welt" Programm bringt einen nicht weiter.

Deine Idee erinnert mich irgendwie an ein Schulfach. Aus meiner Erfahrung kann ich aber sagen, dass die Informatik-Lehrer an den Schulen schon häufig mit Excel überfordert sind und Programiertechnisch überhaupt nichts beibringen können. Das wäre aber wohl die einzige Möglichkeit um das finanziell stemmen zu können. Live-Programmierlehrer per Internet sind einfach zu teuer und meiner Meinung nach auch weniger nützlich. Ein Video kann man in Ruhe vor und zurückspuhlen und dann selbst Sachen ausprobieren. Wenn man fragen hat oder etwas nicht versteht, gibt es entsprechende Foren wo Leute mit wirklich Ahnung sitzen und einem weiterhelfen können und das sogar gratis.

Was erhoffst du dir von richtigen Lehrern per Internet?
Wie kommst du darauf, dass die Kinder (Eltern) sehr viel Geld für die Kurse ausgeben?
Skalierbarkeit fällt flach mit richtigen Programmierlehrern!
Wie willst du die Kinder zu deinen Kursen bringen?

-> Sehe für das Konzept keine Chance! Interaktiv mit sehr hochwertigen Videotutorials und dem richtigen Marketing könnte es klappen.

Aber auch hier, wenn man bei Youtube "Java lernen" eingibt, dann gibt es da sehr gute Videoreihen wo man schnell Erfolg hat. Die Dinger sind aber kostenlos!

Ich war am Verkaufsprozess von Studienkreis beteiligt. Du glaubst nicht, wie viel das Ding Wert ist. Wenn das skalierbar
ist, dann das hier auch. Das Konzept ist ganz sicher umsetzbar.

Ich stelle hier nur ein paar offene Fragen, mit denen ich mich noch nicht wirklich beschäftigt habe.

Wenn InHouse Programmierer Skripte und Leitfäden entwickeln, wie schwer wäre es für einen Codingbeginner, diese Kurse Kindern beizubringen (nach Leitfaden).
Aber das ist in der Tat, wie ihr schon richtig angemerkt habt der wichtigste Punkt.

Btw. Die Leute sollen nicht nur für die Kurse zahlen, sondern zahlen für extra Materialien und Stoff, den sie auch später noch verwenden können. Dadurch ist die Kostenstruktur nicht 1:1 mit dem Nachhilfecoder verbunden.


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KeinOhrSchwein
Beigetreten: 09.08.2012
PokerStrategist

Solltest dir vielleicht grundsätzliche Gedanken machen, was die Unterschiede zwischen Erwachsenen und Kindern sind.

Und wenn du einfach das Argument bringst "Gibt genügend die dafür bezahlen" muss man eig. auch nicht mit dir weiterdiskutieren.


Antwort
Zitat
beni
Beigetreten: 17.10.2006
BlackMember

Irgendwo gab es mal den Link zum Thread in dem Korn im Starcraftforum seine Idee einer online Pokerschule gepostet hat. Da waren die Reaktionen noch negativer also go for it. :f_thumbsup:


Antwort
Zitat
JonKing89 Themenstarter
JonKing89
Beigetreten: 03.04.2007
Oldschool Grinder

Original von KeinOhrSchwein
Solltest dir vielleicht grundsätzliche Gedanken machen, was die Unterschiede zwischen Erwachsenen und Kindern sind.

Und wenn du einfach das Argument bringst "Gibt genügend die dafür bezahlen" muss man eig. auch nicht mit dir weiterdiskutieren.

Du hast durchaus Recht. Es ist wahrscheinlich zu schwierig sowas in einem Forum zu bereden, weil die Informationsasymmetrien einfach zu groß sind.
Wenn sich jemand intensiver austauschen möchte, gerne über comtool :)


Antwort
Zitat
shugana
Beigetreten: 09.04.2007
PokerStrategist

Wir haben am Fraunhofer auch nen Lehrauftrag. Folglich haben wir da häufiger mal Praktikanten, die nur von der Uni für den Praktikum teilgenommen Schein vorbei kommen. Für gewöhnlich stecken wir in die mehr Arbeit rein, als wir raus kriegen. Bei einigen ist der Output auch schlicht null. Wir haben da schon Praktikanten (MEHRZAHL) gehabt, die zwar nen kompletten Computerlinguistik Bachelor hatten, aber trotzdem damit überfordert waren, was denn eine Datei oder ein Ordner ist. Geschweige denn nen Hello World ohne Hilfe zu programmieren. Ich weiß also nicht, wie du als Zielgruppe Kinder ansprechen möchtest. Leute die das in dem Alter lernen möchten sind meist in dem Bereich inselbegabt und haben auch nen Hang zu internetgesteuerter Autodidaktik. Kann ich jetzt nicht mit Zahlen belegen, ist aber meine persönliche Einschätzung.

Echte Lehrer werden meist auch nach Tarifvertrag öffentlicher Dienst bezahlt. Da kannst du mit 50k/Jahr an Bruttogehalt rechnen. Informatiker haben in der Regel aber noch höhere Gehälter als Lehrer. Die wenigsten Informatiker werden also Lehrer, weil es sich einfach nicht rechnet. Wer da Lehrer wird arbeitet entweder extrem gerne mit Kindern, findet das Schulferienmodell interessant oder ist einfach zu schlecht für die Wirtschaft.


Antwort
Zitat
JonKing89 Themenstarter
JonKing89
Beigetreten: 03.04.2007
Oldschool Grinder

Die Kinder sollen keine Coder werden, sondern in den jungen Jahren damit in Berührung kommen.
Das heißt, dass sie vieles wahrscheinlich nicht zu 100% überblicken werden oder gar verstehen. Aber wenn die 6 Jahre später, wenn sie 15 oder 16 sind, wieder auf Code stoßen, hat sich das Verhältnis dazu geändert. Es ist nicht komplett unbekannt und dadurch die Hemmnis geringer. So die Theorie.

Es gibt bereits ja die mehr oder weniger erfolgreichen Apps für Kinder. Wenn das also ohne Begleitung funktioniert, warum sollte das mit nicht funktionieren?

Es sind natürlich keine "echten" Lehrer. Aber darüber muss ich mir nochmal intensivst Gedanken machen. Aber 40-50k sollten durchaus möglich sein. Die Frage bleibt ja, wie viel ist standardisierbar, wie viel Mehrwert ausserhalb des Tutoring kann geschaffen werden etc.


Antwort
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KeinOhrSchwein
Beigetreten: 09.08.2012
PokerStrategist

Aber wieso sollte ich als Eltern für was bezahlen, wodurch mein Kind keinen direkten Output bekommt?
Wenn ein Kind Klavier lernt kann es mir halt nach 2 Wochen "Alle meine Entchen" vorspielen.


Antwort
Zitat
JonKing89 Themenstarter
JonKing89
Beigetreten: 03.04.2007
Oldschool Grinder

Ziel soll schon sein, dass ein Ergebnis entsteht. Das ist wichtig.

Aber das ist ein guter Punkt. Die langfristigen Implikationen müssten natürlich vermittelt werden (überzeugungsarbeit / wissenschaftlicher Unterbau) und kurzfristige Ergebnisse geliefert (kleine Ergebnisse aus Baukastenprogrammierung).


Antwort
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Plastichamer
Beigetreten: 04.11.2009
PokerStrategist

Imo ist die Idee solide. Es hängt wie immer an der Umsetzung.
Man kann ja auch argumentieren, dass Programmieren Grundfähigkeiten wie logisches Denken etc. stärkt. Daher müssen die Kinder nicht Informatiker werden damit es als nützliche Erfahrung in Erinnerung bleibt.
Das Beispiel Klavierunterricht zeigt ja auch wieviel Geld und Zeit in "sinnlose" Aktivitäten gesteckt wird nur weil die Eltern dahinter einen abstrakten pädagogischen Nutzen sehen.

Hab auf Ps.de auch noch keinen Startup Tread gesehen zu dem es positive Rückmeldungen gab.


Antwort
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ine23
Beigetreten: 11.10.2009
Oldschool Grinder

Skill bei den Lehrern muss nicht so groß sein, werden ja nur basics vermittelt.

Wichtig sind kleine Schritte und so einfach wie möglich. Da die Schüleranzahl in den Klassen so hoch ist, würde ich auf jeden Fall zu Videos raten. 1-4 Minuten kämen mir in den Sinn, hier aber auf jeden Fall nochmal recherchieren wie hoch die Aufmerksamkeitsspanne bei Kindern in der Regel so ist und wie man diese an den Inhalt fesselt. Hier sollten die Schritte erklärt werden. Man kann sich auch Zwischenfragen für die Videos überlegen, welche beantwortet werden müssen, damit das Video weiter abgespielt werden kann bzw. der nächste Schritt begonnen werden kann.

Die Schüler sollten ihr eigenes Tempo gehen können, immer auf andere warten zu müssen ist der Lernfreude mehr als abträglich. Aber auch das Gefühl die anderen Schüler aufzuhalten. Wenn etwas nicht verstanden wurde kann man es nochmal ansehen.

Den Lehrer sehe ich vor allem in der Rolle des Verständnisvermittlers, sollten die Videos mal nicht ausreichen. So kann auch häufiger 1o1 erklärt werden, imho schon wichtig.

Würde das in ein Programm stecken, damit sollte der Skalierbarkeit gut geholfen werden. Sollte wohl auch leichter sein die Schüler darin zu hindern nach vorne zu skippen. Zudem kann relativ leicht die Schrittfolge vorgegeben werden. Die Lehrpersonen müssen nur auf das Programm geschult werden, sollte es mal zu weiterführenden Fragen kommen, kann das immer noch an die Zentrale weitergeleitet werden und in der nächsten Stunde dann besprochen werden.

Viele Bonis einbauen. Zum Beispiel wie schnell ein Level (also Lernschritt) abgeschlossen wurde oder in wievielen Zeilen. Man kann auch rankings einbauen, bin mir jedoch nicht sicher wie gern das an Schulen gesehen wird. Wie du schon angesprochen hast muss das Ergebnis sichtbar sein. Nur code lesen wird die Kinder nicht fesseln.

Ein Handbuch für die Lehrpersonen sollte auch noch hilfreich sein.


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Zitat
HarryGER
Beigetreten: 25.12.2007
Elite Grinder

Schon in der Grundschule sollen Kinder an das Programmieren herangeführt werden. Dazu wird in diesem Jahr das Pilotprojekt "Coding Detectives" gestartet, wobei der Lerncomputer Calliope verwendet wird.

Anscheinend tatsächlich keine schlechte Idee, aber leider zu spät.


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010
BlackMember

Original von HarryGER

Schon in der Grundschule sollen Kinder an das Programmieren herangeführt werden. Dazu wird in diesem Jahr das Pilotprojekt "Coding Detectives" gestartet, wobei der Lerncomputer Calliope verwendet wird.

Anscheinend tatsächlich keine schlechte Idee, aber leider zu spät.

Entweder man könnte eine (bessere) Alternative entwickeln oder aber darauf basierend zusätzliche Kurse anbieten. Eventuell auch mit zusätzlicher Betreuung.


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