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Paar Statistikfragen für Klausur

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skatemaza
Beigetreten: 26.10.2006
Elite Grinder

1. Frage:

Identisch verteilte Zufallsvariablen (n größer 30) sind stets stochastisch abhängig.

RICHTIG ODER FALSCH?

Ich glaube zu wissen, dass es falsch sei, aber iwie hab ich ein Problem mit folgender Logik:
Identisch verteilt heißt ja, dass die Wahrscheinlichkeitsverteilung in beiden Variablen gleich
ist. Und hier sehe ich eine gewisse Abhängigkeit. Denn aus der ersten Variable kann ich die
Wahrscheinlichkeit für die zweite Variable vorhersagen!

Also ist meine Logik zu verstehen und ist da was dran, so dass die Aussage dann evtl. doch
richtig ist?

2. Frage:

Ist die Varianz der Grundgesamtheit bekannt, so ist die Breite des Schätzungsintervalls
abhängig von der Stichprobenrealisation.

RICHTIG ODER FALSCH?

Ich bin hier ein bisschen verwirrt, denn ist das Schätzintervall nicht immer von der Stichprobe abhängig?

Ich meine ok, wir brauchen jetzt nicht mehr die stichproben-varianz (und somit die
standardabweichung, da diese ja gegeben ist, aber das n fließt doch immer mit ein in
die Berechnung und das ist immer unterschiedlich von Stichprobe zu Stichprobe.

3. Frage:

Mit wachsendem F-Wert bei der Varianzanalyse wird die empirische Varianz zwiscehn den Gruppen immer größer im Verhältnis zur empirischen Innergruppen-Varianz.

RICHTIG ODER FALSCH?

Folgende halboffene Aufgabe irritiert mich bisschen:

Ordnen Sie den folgenden Testproblemen jeweils ALLE anwendbaren Testverfahren zu
(zB ein- oder zweiseitiger Gauß-test, Zweistichproben-t-Test, chi²-Test, etc.)!

a) Gleichheit der Erwartungswerte von zwei Zufallsvariablen in einer Grundgesamtheit.
b) Abhängigkeit von zwei Zufallsvariablen in einer Grundgesamtheit.

zu a) würde ich nen Differenzentest machen, da wir ja von einer Stichprobe zwei Erwartungswerte vergleichen?!

zu b) F-Test, der die Varianzen der beiden Variablen vergleicht/testet?!

ist das richtig? kommen da noch weitere Tests in Frage?


Antwort
Zitat
7 Antworten
mosl3m
Beigetreten: 04.07.2007
Oldschool Grinder

Das Ergebnis der 1. Variable beeinflusst aber nicht das Ergebnis der 2. Variablen (was afaik die Definition von stochastischer Abhängigkeit wäre).

Nur weil man auf Würfel 1 eine 5 würfelt, kann man doch keine Aussage über das Ergebnis des Wurfs von Würfel 2 treffen.


Antwort
Zitat
skatemaza Themenstarter
skatemaza
Beigetreten: 26.10.2006
Elite Grinder

Danke


Antwort
Zitat
skatemaza Themenstarter
skatemaza
Beigetreten: 26.10.2006
Elite Grinder

eine weitere Frage hinzugefügt.


Antwort
Zitat
skatemaza Themenstarter
skatemaza
Beigetreten: 26.10.2006
Elite Grinder

Habe noch eine weitere Aufgabe:

Das ist jetzt ne offene Rechenaufgabe:

Spoiler

ln einem großen alpinen Skigebiet gibt es bedingt durch eine Vielzahl von Einflüssenwöchentlich etwa 70 Skiunfälle, die ärztlich zu behandeln sind, darunter durchschnittlich etwa 3 (also relativ selten) schwere Unfälle.

1. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Unfall schwer ist? Rechnen Sie hoch, wie viele schwere Unfälle es in der Skisaison (24 Wochen) durchschnittlich gibt.

2. Ermitteln Sie die Wahrscheinlichkeit dafür, dass es in einer Woche keinenschweren Unfall gibt.

3. Ermitteln Sie die Wahrscheinlichkeit dafür, dass es in einer Woche 4 bis 5 schwere Unfälle gibt.

4. Betrachten Sie die Unfälle in der ganzen Saison. Prüfen Sie die Möglichkeit einer Approximation der Verteilung der schweren Unfälle durch die Normalverteilung, und falls dies möglich ist, ermitteln Sie auf dieser Basis die Wahrscheinlichkeit dafür, dass es insgesamt zwischen 80 und 90 schwere Unfälle gibt.

Mit Aufgabe 1-3 habe ich keine Probleme, da wird die Poisson-Formel benutzt, da wir ein kleines p und ein großes n haben.

Aber bei 4. weiß ich gar nicht, was ich da machen muss :/


Antwort
Zitat
mosl3m
Beigetreten: 04.07.2007
Oldschool Grinder

Müsste man 4.nicht mit nen chi Quadrat Test lösen können?
(wie man dabei genau vorzugehen hat, weiß ich leider nicht)


Antwort
Zitat
Sleyde
Beigetreten: 15.01.2005
BlackMember

Kenne mich jetzt mit der Possoin-Verteilung nicht sonderlich aus, aber bei Wikpedia steht, dass man die Poisson-Verteilung für große lampda mit der Normalverteilung approximieren kann.

Was du suchst sollte ja irgendwie so sein:

P(X<=90) - P(X<=80) = F(90) - F(80)

wobei F die Verteilungsfunktion der Poissonverteilung sein soll. Ich würde nun die poissonverteilte Zufallsvariable standardisieren (Erwartungswert (lampda) abziehen und durch Standardabweichung teilen (Wurzel lampda). Die transformierte Zufallsvariable Z:=(X-lampda)/sqrt(lampda)) ist dann approximativ normalverteilt und du kannst die Werte der Verteilungsfunktion in einer Tabelle nachschlagen.


Antwort
Zitat
skatemaza Themenstarter
skatemaza
Beigetreten: 26.10.2006
Elite Grinder
Spoiler

2. Frage:

Ist die Varianz der Grundgesamtheit bekannt, so ist die Breite des Schätzungsintervalls abhängig von der Stichprobenrealisation.

RICHTIG ODER FALSCH?

Ich bin hier ein bisschen verwirrt, denn ist das Schätzintervall nicht immer von der Stichprobe abhängig?Ich meine ok, wir brauchen jetzt nicht mehr die stichproben-varianz (und somit die standardabweichung, da diese ja gegeben ist, aber das n fließt doch immer mit ein in die Berechnung und das ist immer unterschiedlich von Stichprobe zu Stichprobe.

Wie ich es gestern geklärt habe, müsste es richtig sein. Denn Stichprobenrealisation heißt, dass der Stichprobenumfang in der Realisation immer gleich bleibt.


Antwort
Zitat
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