Original von noelte
Original von Lifeisabug
Original von xEr
Ich habe mir vor kurzem die gleiche Frage gestellt und dann ganz klassisch mit c angefangen. Ein Bekannter der im Trading einer großen Bank als Programmierer arbeitet, hat mir empfohlen unbedingt mit c statt c++ anzufangen, wenn man es von grund auf lernen will.
Modern ausgebildete Softwareentwickler würden dir bzw. deinem Bekannten hier überwiegend widersprechen.
da stellt sich die Frage, was man von diesen "modern" ausgebildeten Softwareentwicklern halten soll....
Sag du es mir.
Es geht hier mehr um "moderne", im Sinne von zeitgemäße didaktische Methoden Softwareentwicklung zu erlernen und nicht um die Fähigkeiten "moderner" Entwickler.
Es gibt einfach nicht viele Argumente C vor oo-Sprachen zu lernen. Wenn ich es beruflich machen möchte komme ich um Objektorientierung nicht herum. Ich will nicht sagen, dass oo das Maß aller Dinge ist, aber in den nächsten Jahren wird Modellierung von Software so aussehen.
Wenn ich also nicht unbedingt und 20 Jahre alter Software rumwerkeln will wie z.B. dem Linux-Kernel, dann brauche ich C nicht.
Schadet es C zu können wenn man C++ erlernen möchte? Sicher nicht. Assembler ist auch hilfreich. Warum nicht direkt Binärcode schreiben. Oder Lochkartenprogrammierung lernen?
Die Wahrscheinlichkeit ist einfach sehr hoch, dass man beim lernen von C enorm viel Zeit mit Dingen verschwendet, die später einen sehr marginalen Nutzen für einen haben. Wenn ich hingegen direkt c++ lerne und irgendwann das Bedürfnis verspüre in C zu entwickeln, ist der Umstieg nicht schwierig.
Mir ist natürlich klar, dass es immer Puristen geben wird, die meinen C sei für das tiefe Sprachverständnis von C++ notwendig.
Bis auf den von mir kommentierten Post fand ich die Empfehlungen in diesem Thread ziemlich gut. Ich halte zwar nicht viel von Java. Ohne Android wäre sie wirtschaftlich in einigen Jahren wohl nicht mehr relevant gewesen. Aber zum erlernen ist sie sicher eine gute Wahl.