VWL studenten wird dies was sagen. Kann mir jemand sagen wo ich die formale herleitung oder grafische herleitung des rybczinsky-theorems herbekomme. Ich würde mich sogar freuen wenn die formale jemand posten koennte, find nirgends was dazu.
Danke
VWL studenten wird dies was sagen. Kann mir jemand sagen wo ich die formale herleitung oder grafische herleitung des rybczinsky-theorems herbekomme. Ich würde mich sogar freuen wenn die formale jemand posten koennte, find nirgends was dazu.
Danke
AAAAAAAAAAAAAAlso das hast du dir nicht das einfachste ausgesucht
Generell handelt es sich beim Rybczinsky Theorem um ein Theorem im Rahmen des Heckscher Ohlin Modells, welches Aussenhandelsstruckturen anhand von relativen Faktorausstattungen erklärt.
Das Theorem besagt folgendes:
Sind die (neoklassischen) Annahmen des Heckscher Ohlin Modells erfüllt (Vollbeschäftigung aufgrund vollkommener nationaler Mobilität, aber internationaler Immobilität der Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital, völlig flexible Löhne etc. )so folgt:
Steigt in einem Land die Ausstattung mit einem Produktionsfaktor, UND, und das ist wichtig, bleibt das Lohn Zinssatz Verhältnis konstant, so steigt die Produktion jenes Sektors, der den nun relativ reichlich vorhandenen Faktor relativ intensiv nutzt, und die Produktion des anderen Sektors geht zurück.
Die formale Herleitung ist ziemlich kompliziert, keine Lust dass hier im Forum darzulegen
Die Graphische Herleitung kann man aus dem Harrod Johnson Diagramm ablesen.
Zur formalen Herleitung: diese beruht auf dem Gleichungssystem des Heckscher Ohlin Modells. Du musst also erst die Theoreme des H - O Modelles herleiten, dann die Annahme des konstanten Lohn Zinssatz Verhältnisses einsetzen und nach dem betreffenden Produktionsfaktor ableiten.
Gibt Infos dazu zum Beispiel in "Grundlagen der realen Aussenwirtschaft", von Gerhard Rübel.
Das Rybczinski Theorem an sich ist nur sehr speziell auf ein bestimmtes Modell bezogen, dass hier genauer dar zu legen ginge zu weit.
Ich kann dir kurz das Heckscher Ohlin Modell zusammenfassen, wenn dir das hilft.
Es geht darum zu erklären warum welches Land welcher Güter handelt.
Vor dem Heckscher Ohlin Modell hieß es: jedes Land exportiert jenes Gut, für dass es einen relativen Preisvorteil besitzt.
Die Neoklassiker führen nun diesen relativen Preisvorteil bei der Produktion auf die Ausstattung des betreffenden Landes mit Arbeit und Kapital zurück. Daraus folgt:
Jedes Land exportiert jenes Gut, bei dessen Produktion relativ viel von jenem Faktor genutzt wird, welcher im Land relativ reichlich vorhanden ist.
Beispiel: Deutschland als kapitalreiches und relativ gesehen arbeitsarmes Land exportiert vor allem kapitalintensiv produzierte Güter wie Autos, Maschinen, Schiffe etc.
Bangladesh oder Vietnam hingegen, beides relativ arbeitsreiche Länder, exportieren arbeitsintensive Güter, beispielsweise Textilien.
danke :-) ich brauch aber die formale herleitung. Villt kannst du dich doch dazubewegen sie hier zu posten ;-)
Sorry ich hab wirklich keine Lust circa 8 Seiten Herleitungen abzutippen, noch dazu mit Erklärungen zu versehen und dann auch noch die mathematischen Zwischenschritte darzustellen ♦
Geh bitte einfach in die Bibliothek und such dir z.B. mein angegebes Buch raus.
Die Herleitung ist langwierig und basiert auf Produktionstheoretischen Annahmen, die beachtet werden müssen. Mathematisch schwierig zu verstehen ist sie nicht, sind eigentlich nur Umformungen und Einsetzungen.
Original von superstar84
Steigt in einem Land die Ausstattung mit einem Produktionsfaktor, UND, und das ist wichtig, bleibt das Lohn Zinssatz Verhältnis konstant, so steigt die Produktion jenes Sektors, der den nun relativ reichlich vorhandenen Faktor relativ intensiv nutzt, und die Produktion des anderen Sektors geht zurück.quote]Hab nochmal ne Frage dazu:
die produktion in dem sektor in welchem der produktionsfaktor nicht relativ intensiv genutzt geht ja zurueck. Warum geht die zurueck? Warum bleibt sie nicht gleich?Ich kanns mir no so erklaeren: wenn das angebot des reichlichen faktors in dem sektor steigt wo er intensiv genutzt wird. Auch der andere Faktor zunehmen muss weil eine produktionssteigerung nur mit einer steigerung beider faktoren moeglich ist. Somit wandert selbst ein Teil des nicht intensiv genutzten faktors in den sektor wo der intensiv genutzte faktor gestiegen. ♦
Naja ich hoffe das versteht jemand. Und ich hoffe mir kann jemand bestaetigen dass meine erklaerung dazu richtig ist.
Danke schonmal
Im relativ arbeitsintensiven Sektor sinkt die Grenzproduktivität der Arbeit stärker bzw steigt die Grenzproduktivität des Kapitals stärker als im kapitalintensiven Sektor. Folglich strömt Kapital in den arbeitsintensiven Sektor, da es dort produktiver genutzt werden kann.
Da wir aber die relativen Preisverhältnisse annahmegemäß konstant halten und des weiteren die Annahme Vollbeschäftigter Produktionsfaktoren gilt, muss solange Kapital in den arbeitsintensiven Sektor strömen, bis die Grenzproduktivität in beiden Sektoren gleich ist. Weil sowohl Kaital als auch Arbeit vollbeschäftigt sind, folgt dass die Produktion des Arbeitsintensiven Sektors ausgedehnt wird sowie jene des Kapitalintensiven Sektors fällt.