Ich bin selbst VWL Student an einer hier genannten Uni.
Ich würd es keinem empfehlen.
Ich würde Winfo, (W)ing, (W)Physik und BWL studieren, je nachdem was ich machen wollte.
Ich bin selbst VWL Student an einer hier genannten Uni.
Ich würd es keinem empfehlen.
Ich würde Winfo, (W)ing, (W)Physik und BWL studieren, je nachdem was ich machen wollte.
Original von BloodCanHappen
VWL ist nicht quantitativ. Es wird nicht ohne Grund als Mathematik für Arme bezeichnet!
habe ich nie behauptet, doch im vergleich zu bwl ist es nochmal deutlich quantitativer.
wenn du mathe magst, würde ich generell eher zu vwl als zu bwl raten (wiwi kannst es dir dann ja meist aussuchen was dich am meisten interessiert), da es einfach quantitativer ist, oder eben wing oder ganz zu wima oder mathe.
hier muss ich noch einen einwand bringen, wenn du mathe magst (da du ja zur schule gehst kennst du hochschulmathe nicht) sagt das nicht das mathe oder wima eine gute empfehlung ist, müsstest dir dazu mal die hochschulmathe anschauen.
vor allem da du ja im bereich wirtschaft arbeiten willst und nicht als arzt, jurist, ingenieur oderso und das fach das du studiert hast nicht zwingend qualifikation ist.
und hier die zweite korrektur, man muss im bankwesen immer unterscheiden, da es durchaus jobs gibt für sogenannte quants und da kommen dann halt eher physiker und athematiker unter weil wirtschaftler einfach unterqualifiziert für die aufgaben sind.
gerade wenn ich mir deine angesprochenen bereiche anschaue: Asset/Wealth Management, Corporate Finance, Sales und Trading, Risk Management, könnte das auf sales and trading sowie das risk management zutreffen.
meine aussagen (über banken) sind generell mit vorsicht zu betrachten, da ich selbst keine infos aus erster hand besitze, sondern erst erstsemester bin und mich vor dem studium lediglich auch damit beschäftigt habe. wobei ich nicht denke irgendwas als wahrheit in den raum gestellt zu haben.
Ich bin selbst VWL Student an einer hier genannten Uni. Ich würd es keinem empfehlen. Ich würde Winfo, (W)ing, (W)Physik und BWL studieren, je nachdem was ich machen wollte.
was sind denn dafür die gründe? und was würdest du einem empfehlen der sich für vwl interessiert?
Original von pmatze
habe ich nie behauptet, doch im vergleich zu bwl ist es nochmal deutlich quantitativer.
Da hat sich ein nicht eingeschlichen. VWL ist selbstverständlich quantitativ. Ich weiß nicht mehr was ich da eigentlich sagen wollte, ich habs mal rauseditiert. Hatte zu dem Zeitpunkt schon paar Bier.
Original von pmatze
was sind denn dafür die gründe? und was würdest du einem empfehlen der sich für vwl interessiert?
Zeitung lesen
Lies die Financial Times (englische Version, sollte in jeder guten Uni Bib ausliegen oder bestells im Abo) und/oder The Economist. Da bekommst den ganzen relevanten VWL Input, den du brauchst.
Ist logischerweise auch wichtig für etwaige Interviews dann.
Das Studium ist für den späteren Arbeitsalltag nicht relevant.
Mein erstes Praktikum war im Fixed Income Research für Govies und eher die Makroperspektive des europäischen Markts. Ich konnte null Sachen aus dem Studium dort anwenden.
Die von mir aufgeführten Fächer haben alle angewandte Mathematik, das ist wichtig, wenn du später in die eher quantitativeren Bereiche einer Bank willst (Global Markets).
Die Kombinationsstudiengänge mit W davor würde ich ein bisschen eingeschränkter betrachten, wenn man in den Finance-Bereich will (mit Ausnahme von Wirtschaftsmathe) - nicht weil sie irgendwie schlecht wären oder anspruchslos etc. - das Gegenteil ist der Fall.
Aber:
- man muss aufpassen, dass der Technik-Teil nicht zu kurz kommt. Ein WIng-Studiengang mit 60 % Wirtschaft und 40 % Technik ist sicher nicht die beste Voraussetzung.
- im Wirtschaftsteil hat man kaum so ausführlich Finance/Investment wie ein Betriebswirt an einer guten Hochschule.
- vielen WIng fehlt die Affinität zu Finance - das ist natürlich nicht negativ und auch irgendwie verständlich - sehr viele WIng, die ich kenne, wollten und sind im Automobilbereich. D. h. aber, das Umfeld ist ein anderes als VWL oder BWL an einer guten Uni. Im Studium fängt auch schon das Netzwerk an.
Die analytischen Fähigkeiten und die Leistung, wenn man ordentlich abschließt, werden einem schon geglaubt. Trotzdem muss man sich zumindest der Punkte oben bewußt sein. Dann kann man sich z. B. auch zielgerichtet für einen quantitativen/Finance-Master-Studiengang entscheiden.
Du bringst gute Punkte. Nur muss man sich imo entscheiden zwischen Mathe oder Karriere-Uni.
Wenn man Mathe mag, dann sollte man nicht davor zurückschrecken einen nicht-Finance Studiengang zu wählen (treffe häufig Ingenieure bei Interviews).
Wenn man sich für BWL/VWL entscheidet muss man an eine Uni mit Gleichgesinnten. Da zähl ich Bonn z.B. nicht dazu. Ich halte VWL für ne schlechte Wahl, es sei denn man geht nach Zürich oder St. Gallen (letzteres ist aber eher für seine BWL Fakultäten bekannt).
Original von BloodCanHappen
Wenn man Mathe mag, dann sollte man nicht davor zurückschrecken einen nicht-Finance Studiengang zu wählen (treffe häufig Ingenieure bei Interviews).
Natürlich darf man das nicht. Wahrscheinlich sollte man es sogar. Ich wollte nur ein paar der immanenten Eigenheiten von WIng darstellen. Bei WInf dürfte es sich wohl analog verhalten.
Original von BloodCanHappen
Um ehrlich zu sein weiß ich nicht, ob das noch gilt, hab immer gehört, dass das Leute als Richtlinie genommen haben (ich hab mich selbst nie für Beratungen interessiert).Ich denk ein Grund könnte der Einstieg nach dem Bachelor sein, weiß es aber nicht.
Ok, interessant. Bilde mir ein, früher mal etwas Ähnliches gehört zu haben. Zu meinem aktuellen Kenntnisstand zählt es aber nicht. Und Beratungsexperte bin ich auch nicht.
Original von BloodCanHappen
Es kann sein, dass fürs Abi nach Bundesländern gewichtet wird. Bei den Unis kann ich mir das nicht vorstellen. Ein <1,7/1,8 wird wohl überall ungefähr gleich schwer zu erreichen sein. Vielleicht werden bei gleicher Qualifikation manche Unis bevorzugt.
Sehe ich genauso. Allerdings glaube ich, dass der Fall zweier oder mehrerer so gut wie identischer Bewerber hypothetisch ist. Für Überlegungen über eigene Stärken/Schwächen bzw. das eigene Profil gut, aber in der Praxis nicht relevant. Irgendwo besteht immer ein Unterschied zwischen Bewerbern. Und selbst wenn es nur die subjektive Einschätzung der Interviewer ist (die extrem wichtig, aber selten eindeutig begründbar und beschreibbar ist).
Original von PHCruiser
Sehe ich genauso. Allerdings glaube ich, dass der Fall zweier oder mehrerer so gut wie identischer Bewerber hypothetisch ist. Für Überlegungen über eigene Stärken/Schwächen bzw. das eigene Profil gut, aber in der Praxis nicht relevant. Irgendwo besteht immer ein Unterschied zwischen Bewerbern. Und selbst wenn es nur die subjektive Einschätzung der Interviewer ist (die extrem wichtig, aber selten eindeutig begründbar und beschreibbar ist).
Nach Interviews sowieso. Ich war eher von der pre-Interview Phase ausgegangen. Wobei man dann wohl eher einen zuviel als zu wenig einläd.
Interviewer schauen in der Regel dann auch nicht mehr auf Uni und andere Basics.
In Beratungen, und bei Banken ist es auch ähnlich, herrscht ja sowieso das Einstimmigkeits-Prinzip. Wenn nicht jeder Ja sagt, wird der Bewerber auch nicht genommen.
Da hast du natürlich Recht (und hast es auch noch differenzierter dargestellt).
Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ein Bewerber nicht eingeladen wird, nur weil er an einer anderen Uni war als ein eingeladener Bewerber. Eben weil man "eher einen zuviel als zu wenig einlädt".
Für mich bleibt der Fall hypothetisch (sowohl im Sinne von fiktiv als auch im Sinne von nicht verifiziert/verifizierbar)
Original von PHCruiser
Da hast du natürlich Recht (und hast es auch noch differenzierter dargestellt).
Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ein Bewerber nicht eingeladen wird, nur weil er an einer anderen Uni war als ein eingeladener Bewerber. Eben weil man "eher einen zuviel als zu wenig einlädt".
Für mich bleibt der Fall hypothetisch (sowohl im Sinne von fiktiv als auch im Sinne von nicht verifiziert/verifizierbar)![]()
Ja, es ist wirklich Haarspalterei.
Wieso studierst Du nicht einfach Physik direkt, und VWL und Mathematik im Fernstudium parallel an der Fernuni (zmdt. VWL ist hervorragend geeignet für Fernstudium, Mathe kannste auch parallel an der Präsenzuni studieren).
Wie aus dem Thread hervorgeht, interessiert Dich das alles, also warum nicht alles studieren. Lediglich Deine schlechte Abi-Note spricht etwas dagegen, aber 1.4 ist nicht ganz so wild, musst vielleicht etwas fleissiger sein. Dieser ganze Mischkram (wie WI) ist meist nichts halbes und nichts ganzes.
Ggf. mußt Du Dich auch nicht mehr bewerben. Man sagt halt dem Arbeitgeber die Bedingungen und gut ist.
Original von FlammenULI
Wieso studierst Du nicht einfach Physik direkt, und VWL und Mathematik im Fernstudium parallel an der Fernuni
...
das ist schon fast signatur würdig...:)
Original von marc0506
das ist schon fast signatur würdig...:)
Wieso, Mathe ist zu Beginn fast das gleiche wie Physik. Später nicht mehr, aber das läßt sich einrichten. VWL ist eh trivial, zmdt. wenn man Physik+Mathe studiert. Sind halt 10 SWS oder so mehr, was soll's. Besser jedenfalls als irgendwie Wirtschaftsmathematik mit Ingenieur-Anhang zu studieren.
Wie gesagt, mit so miserablen Schulnoten könnte es schwer werden, aber ich schätze mal OP hat etwas mehr drauf ggf. wenn es interessant wird.
sehe das wie flammenuli, würde aber zusätzlich noch informatik und bwl an einer fernuni dazunehmen. informatik ist zu beginn fast das gleiche wie mathe. später nicht mehr, aber das läßt sich einrichten. bwl ist eh trivial, zmdt. wenn man physik, mathe, informatik und vwl studiert. sind halt 10 sws oder so mehr, was soll's.
Original von HeinekenMD
sehe das wie flammenuli, würde aber zusätzlich noch informatik und bwl an einer fernuni dazunehmen. informatik ist zu beginn fast das gleiche wie mathe. später nicht mehr, aber das läßt sich einrichten. bwl ist eh trivial, zmdt. wenn man physik, mathe, informatik und vwl studiert. sind halt 10 sws oder so mehr, was soll's.
Ja stimmt alles, klingt trotzdem wie Ironie.
Wollt ihr ernsthaft sagen, dass mein Vorschlag überdimensioniert sei.
Glaubt ihr ernsthaft VWL ohne Physik oder richtige Mathematik sei ein Studium? Hallo?? Klart, man kann auch reine Physik studieren, aber irgendwo wird einem dann ja wohl auch langweilig, zumindestens so man älter ist als 15/16.
Maschinenbau ist jetzt auch nichts großartig anderes als Phsyik und Mathe.
Ich hab keine Ahnung von den Ingenieurwissenschaften, aber ist Elektrotechnik nicht auch noch ein eigener Studiengang? Der soll auch bissl Informatik haben, also würd ich auch sagen, mit deinem nicht so guten 1,4er Abi (musst dich halt anstrengen) kannst schon:
Physik
Mathe
VWL
BWL
Informatik
Maschinenbau
Elektrotechnik
nebenbei studieren. Sind ja effektiv nur 80 SWS mehr.
Original von BloodCanHappen
Maschinenbau ist jetzt auch nichts großartig anderes als Phsyik und Mathe.
Ich hab keine Ahnung von den Ingenieurwissenschaften, aber ist Elektrotechnik nicht auch noch ein eigener Studiengang? Der soll auch bissl Informatik haben, also würd ich auch sagen, mit deinem nicht so guten 1,4er Abi (musst dich halt anstrengen) kannst schon:
Physik
Mathe
VWL
BWL
Informatik
Maschinenbau
Elektrotechniknebenbei studieren. Sind ja effektiv nur 80 SWS mehr.
Das ist doch eh alles dasselbe, studiert doch lieber was vernünftiges(das kann man ja auch mit nem 4,0 Abi schafffen).
Mindestens noch 3 Fremdsprachen dazu(Französisch, Spanisch und Englisch kann man ja schon fließend, dann noch Chinesisch, Arabisch udn Russisch dazu - Japanisch am besten auch ist ja ein Abwasch).
Eigentlich kann man die Fremdsprachen auch alle noch zusätzlich studieren, wenn man die eh schon kann.
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Spaß beiseite, kann einer mal den Troll sperren?
i like where this thread is going...
um flammenuli in schutz zu nehmen:
wenn man mathematisch höchstbegabt ist, kann man sicher neben mathe+physik (was ja eh das gleich ist) noch vwl dazu studieren.
für die restlichen 99.99999% der bevölkerung ist dieser tipp aber unbrauchbar, da sie mit einem mathe studium schon genug ausgelastet sind. 99.999% der bevölkerung sind aber auch mit einem vwl studium genug ausgelastet.
in before: auf welcher empirischen studie beruhen denn die 99.xxxxx%...
Original von marc0506
um flammenuli in schutz zu nehmen:
wenn man mathematisch höchstbegabt ist, kann man sicher neben mathe+physik (was ja eh das gleich ist) noch vwl dazu studieren.
Also ich kenn gute Leute, die Mathe bzw. Physik studieren - die sind mit ihrem Studium jeweils schon ziemlich ausgelastet.
In den ersten Semestern kann man sicherlich recht viel nebeneinander packen, weil man in Mathe, BWL, VWL, Info, Ing-wissenschaften und allen gängigen Naturwissenschaften(Physik, Chemie) sehr viele ähnliche Vorlesungen hat. Später ist das aber eigentlich nicht möglich.
Die Problematik geht doch schon los, wenn man relativ viele Hausarbeiten/Übungsblätter und Laborpraktika hat :-)
Wenn da natürlich viel Schnittmenge ist, dann ist das kein Problem.
hab den thread mal überflogen! speziell uni konstanz kann ich einiges sagen, da ich dort selber studiere. irgendwo muss man schon zugeben, dass man fernab vom schuss liegt, auf der anderen seite sind wir aber auch an der schweizer grenze (z.b. wegen praktika sehr interessant)
so schlecht ist die uni an sich auch nicht, wenn du dich auf den master bewirbst macht das schon noch was aus...
mache im moment den bachelor in wiwi mit schwerpunkt international finance und mein plan war es, danach einen master in finance dranzuhängen, sprich eher in richtung bwl schiene gehen!
noch bisschen zu mfö: es kommt schon sehr viel mathe dran und vom wirtschaftlichen aspekt her, habe ich mit meiner vertiefungsrichtung die gleichen fächer wie die mfö'ler...mit deinem abischnitt solltest du mittlerweile sowohl wiwi als auch mfö machen können!!
edit: target uni sind wir in der tat nicht für banken!! imo sollte man eh nach dem bachelor nen master in finance dranhängen an einer anderen guten uni (wird hier nichts derartiges angeboten) und man nimmt definitiv gute kenntnisse mit....dass man das nicht mit der whu vergleichen kann, sollte jedem klar sein!
Original von FiftyBlume
Original von marc0506
um flammenuli in schutz zu nehmen:
wenn man mathematisch höchstbegabt ist, kann man sicher neben mathe+physik (was ja eh das gleich ist) noch vwl dazu studieren.Also ich kenn gute Leute, die Mathe bzw. Physik studieren - die sind mit ihrem Studium jeweils schon ziemlich ausgelastet.
In den ersten Semestern kann man sicherlich recht viel nebeneinander packen, weil man in Mathe, BWL, VWL, Info, Ing-wissenschaften und allen gängigen Naturwissenschaften(Physik, Chemie) sehr viele ähnliche Vorlesungen hat. Später ist das aber eigentlich nicht möglich.
Die Problematik geht doch schon los, wenn man relativ viele Hausarbeiten/Übungsblätter und Laborpraktika hat :-)
Wenn da natürlich viel Schnittmenge ist, dann ist das kein Problem.
ich rede hier auch von den 3 obercheckern, die mathe in 4 semestern studieren und nebenbei polnisch lernen. die könnten wohl auch noch vwl nebenher machen. aber wie gesagt: wahrscheinlich gibt's hier im forum niemanden (oder 1 oder 2) der das kann und op mit grösster wahrscheinlichkeit halt nicht, daher ist der rat von flammenuli nicht sehr hilfreich...