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[Geschlossen] Tipps für neuen Studiengang

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Moin moin.
Folgende Situation: Ich studiere zurzeit im 2. Semester WI-Chemie in Kaiserslautern. Aus verschiedenen Gründen möchte ich jedoch wechseln und werde mich voraussichtlich Ende SS 10 exmatrikulieren. Die persönlichen Gründe lass ich außen vor, vom Studium her sind mir die Wirtschaftswissenschaften zu langweilig.
Mein Problem besteht darin, dass ich bei der Suche nach einem möglichen neuen Studienplatz nicht weiß wo ich mit der Suche beginnen soll, daher hoffe ich dass mir hier jemand vllt eine Anregung oder Tipps geben kann.

Ich gebe mal ein paar Infos und Eckdaten ab.
Ich bin 20 Jahre alt und komme aus der Nähe von Braunschweig, wo ich auch mein Abi von 2,0 im gesellschaftlichen Zweig (LKs Geschichte, Deutsch, Politik, weitere Prüfkurse Englisch und Chemie) gemacht habe.
In der Richtung zu studieren kam für mich allerdings nicht in Frage, ich bin eher auf der Suche nach einer Art Mischstudiengang:

- gerne Chemie (aber keine reine/fast reinen Fächer wie Chemie, Lebensmittelchemie)
- kein WiWi (habe ich hier kennengelernt und gefällt mir nicht)
- Mathe bin ich zwar keine Leuchte, beiß mich aber denk ich durch wenns sein muss
- Generell können Naturwissenschaften schon drin sein, aber nicht als Hauptstudieninhalt

Bitte keine Diskussion darüber, ob und inwiefern der Wechsel sinnvoll ist. Aber wenn jemand einen Studiengang kennt den er mir empfehlen kann wär ich echt dankbar!


27 Antworten
Effi101
Beigetreten: 20.11.2007
PokerStrategist

Moinsen,

ist natürlich sehr schwer dir irgendwas konkretes zum empfehlen, da man deine Präferenzen nicht wirklich kennt.
Wenn du aus der nähe von Braunschweig kommst, haste mal geguckt ob die TU dir was bietet?
Ich selbst studiere dort Wing-ET. Da du auf Chemie stehst, wäre evtl. ja Pharmazie oder Geoökologie etwas für dich.

MfG


nikorw
Beigetreten: 03.08.2006
Oldschool Grinder

Auch wenn du nicht unbendingt Naturwissenschaften willst. Biologie vielleicht? Vielleicht kann man da Richtung Biochemie oder so gehen.


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Biologie vielleicht? Vielleicht kann man da Richtung Biochemie oder so gehen.

Da du auf Chemie stehst, wäre evtl. ja Pharmazie oder Geoökologie etwas für dich.

Das klingt mir alles ein wenig ZU naturwissenschaftlich. Beachtet mal meine Leistungskurse, die hab ich damals nicht ohne Grund gewählt! ;)
"Auf Chemie stehen" ist wohl auch etwas übertrieben, sagen wir eher ich komme mit Chemie ganz gut klar und finds recht interessant dafür, dass es 'ne Naturwissenschaft ist. Daher dacht ich mir das sollte ich ausnutzen, denn Chemie kann nicht jeder und wer nur tut was auch jeder andere kann (SoWi oder sowat), der hat schlechtere Aussichten auf 'nen Job.

Ich sag mal ganz allgemein ich hab eher so Kombinationsfächer im Kopf. Da habe ich Abwechslung im Studium und später durch eine breite Aufstellung recht gute Jobchancen.


KalleTorsten
Beigetreten: 21.07.2006
PokerStrategist

Du müsstest ein bisschen konkreter werden. Du hast bisher fast nur geschrieben was du nicht möchtest oder womit du gerade so leben könntest, aber noch nicht wirklich etwas was du dir von deinem Studium erhoffst.

Ansonsten vielleicht Wissenschaftstheorie? Geisteswissenschaft mit naturwissenschaftlichen Einschlag, aber sicherlich auch kein Fach für die ganz dicke Geldbörse.

Verfahrenstechnik bzw. Chemieingenieurswesen ist da zur Zeit der absolute Burner mit traumhaften Einstiegsgehältern, aber ist dir vielleicht wieder zu naturwissenschaftlich bzw. technisch.


In deinem Fall würde ich nen Test bei soner Uniberatungsstelle machen, welcher dir Preis gibt, welcher Studiengang nach deinen Präferenzen ist.

Achja, und das Abi 2.0. ... das ermöglicht dir zwar viele Optionen; drauf einbilden solltest dir aber nicht so viel... Studium ist was ziemlich andres als Schule. ;-)

---> Mach nen Test bei Unibeatung, die können dir sicherlich weiterhelfen.


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Original von KalleTorsten
Du müsstest ein bisschen konkreter werden.

Okay, dann werde ich das mal versuchen. Anfangen in der Schule. Ich war jahrelang der typische Mathe- und Naturwissenschaften-Hasser.
Ab der 11. Klasse ist das dann umgesprungen, Chemie gefiel mir gut und auch Mathe fiel mir leichter, habe beides im Grundkurs mit so 09 bis 12 Punkten absolviert.
Nach dem Abi war mir klar, dass ich nichts studieren will was als "brotlose Kunst" verschrien ist, sprich Politik-, Sozialwissenschaften etc. Ein Praktikum bei einem Rechtsanwalt hatte ich in während der Schulzeit - Jura fiel auch weg.
Im Hinterkopf habe ich den Gedanken, dass die Chancen einen Job zu kriegen, ungleich höher sind wenn man etwas studiert, was nicht jeder kann.
So bin ich auf Chemie gekommen, da mir reine Chemie "zu viel" ist, bin ich auf Wirtschaftsingenieur mit Fachrichtung Chemie gestoßen.
Habe im ersten Semester alles außer Mathe bestanden (angesichts meiner aus der jetzigen Sicht katastrophalen Mathekenntnisse zu Recht).
Nun gefallen mir die Wirtschaftswissenschaften aber ganz und gar nicht. Wahnsinnig trocken, viel reine Auswendiglernerei, keine interessante Materie - deshalb will ich weg davon.

Was erhoffe ich mir vom Studium?
Nun, zuerst einmal bin ich kein Arbeitstier. Ich schaffe es einfach nicht, zu viel meiner Zeit für die Uni zu verwenden in der Hoffnung, dass es mir später beim Job nützt. Peile auch keinen erstklassigen Abschluss an.
Ich möchte ein abwechslungsreiches Studium, mich interessieren die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Feldern (ob jetzt Chemie, Physik oder so etwas wie Psychologie). Daher wäre ein Studium, das viele Bereiche anschneidet oder abdeckt wohl naheliegend. Ich möchte kein zu schweres Studium wo fast jede Woche nur büffeln angesagt ist, jedoch sollte das Studium mich auch fordern. Das klingt auf den ersten Blick vielleicht naiv (wer will schon viel arbeiten..) aber es gibt nunmal gewisse Studiengänge, die einfach vieeeel anspruchsvoller und arbeitsintensiver sind als alle anderen. Und so einer muss es dann doch nicht sein.

Da ich vor dem Studium WI-Chemie Bedenken hatte, habe ich bei der Studienberatung einen Test gemacht, ob ich mich für naturwissenschaftliche Fächer eigne. Ergebnis: Leicht über Durchschnitt, also ja.

Was erhoffe ich mir vom Beruf?
Ich bin ganz klar kein ultimativer Karrieremensch. Ich möchte auf gar keinen Fall um der Karriere Willen nur im Job rumhocken. Ich möchte ein ordentliches Gehalt von dem ich und meine Familie gut leben können, brauche aber kein Monatsgehalt von 3000€+ netto um glücklich zu sein.

In deinem Fall würde ich nen Test bei soner Uniberatungsstelle machen, welcher dir Preis gibt, welcher Studiengang nach deinen Präferenzen ist.

Von diesen Tests habe ich schon gehört, bin mir aber nicht sicher inwiefern sowas wirklich sinnvoll ist, zumal die auch kostspielig sind. Hat da jemand Erfahrungswerte?

Oder ganz allgemein gefragt: Wie habt ihr es geschafft einen Studiengang zu finden der euch so interessiert, dass ihr bereit seid wirklich intensiv dafür zu arbeiten?


ich glaube, du solltest dir überlegen, was du willst...
du willst ein ordentliches gehalt, ein studium, das viele bereiche anschneidet und dazu noch easy ist, damit du nicht viel machen musst?! ich befürchte, dass es das nicht gibt...


h1as
Beigetreten: 01.09.2007
Oldschool Grinder

Geologie !! Viel Chemie, einwenig Mathe, intressantes Gebiet mit vielen Möglichkeiten und sehr guten Jobchancen.

Alternativ wieso machst du nicht einfach denn bakk zuende und machst dann ein Masterstudium in einem anderen Gebiet. Bei den skandinavischen Unis sind die Eingangsbestimmungen nicht so streng, da kannst du mit nem WIng bakk praktisch alles machen.


kann man hartzIV studieren?


NoBoGeR
Beigetreten: 13.03.2007
Elite Grinder

ich glaube du hast einfach eine falsche vorstellung vom studieren. die meiste zeit ist (auswendig-)lernen angesagt .


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

ich glaube, du solltest dir überlegen, was du willst...
du willst ein ordentliches gehalt, ein studium, das viele bereiche anschneidet und dazu noch easy ist, damit du nicht viel machen musst?! ich befürchte, dass es das nicht gibt...

ich glaube du hast einfach eine falsche vorstellung vom studieren. die meiste zeit ist (auswendig-)lernen angesagt .

Och Leute. Die Diskussion geht gerade in eine Richtung, die nun mal so gar nichts bringt. Natürlich muss man im Studium lernen - und zwar 'ne Menge. Was meint ihr womit ich im ersten Semester alle Klausuren außer Mathe geschafft habe - und ein 3-wöchiges Laborpraktikum von nahezu morgens bis abends noch nebenbei?
Nur braucht man um zu lernen, auch eine Motivation. Und wenn man das Gefühl hat das falsche zu studieren, hat man die ganz sicher nicht.

Natürlich könnt und sollt ihr mir auch keine Patentlösung präsentieren. Es reicht völlig wenn der eine oder andere einfach den einen oder anderen Studiengang postet der ihm einfällt, wenn er meine Beschreibungen liest (wie es einige ja auch schon getan haben - danke dafür!). Auf diese Weise kann ich das riesige Knäuel an Studiengangangeboten ein wenig aufdröseln und habe im besten Fall ein paar Anhaltspunkte, um mir weiter selber Gedanken machen zu können.


Geologie wurde ja schon genannt. Du kannst dich auch ma über Meteorologie schlau machen, vereint so ziemlich alle Naturwissenschaften und man muss nicht unbedingt Wetterfrosch werden mit der Ausbildung.


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Ich bin eigtl eher auf der Suche nach etwas, das Naturwissenschaften mit etwas anderem vereint, Beispiel: Ökotrophologie.

Wie du dir denken kannst, sind Naturwissenschaften wie Biologie und Chemie ein wichtiger Bestandteil der Ökotrophologie [...]
Da es also auch um gesamtgesellschaftliche Fragestellungen geht, werden auch Aspekte der Soziologie in dein Studium einbezogen. [...]
Die Mathematik und die Informatik sind weitere Hilfswissenschaften der Ökotrophologie.


Kill0r
Beigetreten: 11.09.2007
Poker Player

studier doch nautik, da brauchste ne mischung aus naturwissenschaften, bist ca. 1 jahr auf dem meer und kannst am ende dicke schiffe steuern.


dersl88
Beigetreten: 09.02.2007
Oldschool Grinder

Original von DasKrustentier
Beachtet mal meine Leistungskurse, die hab ich damals nicht ohne Grund gewählt! ;)

Wenn man das macht fällt es einem schwer, zu verstehen, was du für Naturwissenschaften und gegen Geisteswissenschaften hast.

Ich vermute mal, dass du in deinem Studium eher BWL gemacht hast? In dem Fall, hast du mal überlegt VWL, vllt in Verbindung mit PoWi oder Soziologie, zu studieren?


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Original von dersl88Wenn man das macht fällt es einem schwer, zu verstehen, was du für Naturwissenschaften und gegen Geisteswissenschaften hast.

Ich vermute mal, dass du in deinem Studium eher BWL gemacht hast? In dem Fall, hast du mal überlegt VWL, vllt in Verbindung mit PoWi oder Soziologie, zu studieren?

Richtig, Studium war nur BWL und null VWL. Über VWL hatte ich auch schon mal nachgedacht, weil das (wie ich jetzt weiß) eher dem entspricht was ich mir vorher von den Wirtschaftswissenschaften erhofft habe: Wirtschaftliche Handlungen nicht an getrennten und "mathematisch korrekten" Objekten, sondern Betrachtung von Interpendenzen etc.

Hauptsächlich habe ich gegen Geisteswissenschaften, dass die Jobaussichten häufig recht mäßig sind ("Brotlose Kunst"). Auch wäre ich mir nicht sicher ob mir so etwas auf Dauer nicht zu langweilig werden würde. Den gleichen Verdacht habe ich auch bei VWL. Naturwissenschaften hingegen sind zwar anspruchsvoll, aber im Falle von z. B. Chemie dafür ziemlich interessant!
Trotzdem danke für den Tipp, ich werde mich da mal umhören. Du weißt nicht zufällig wie da so die Berufsaussichten sind? Ich weiß, danach soll man sich eigtl nicht richten. Aber manche Sachen ändern sich eben nicht, z. B. dass man als Maschbau-Ing wohl bessere Ausssichten hat als ein Sozialwissenschaftler. ;)


extrapartner
Beigetreten: 26.09.2007
Oldschool Grinder

Wirtschaftsingenieur ist doch aber nicht nur Wirtschaft - nur das Grundstudium entspricht in weiten Teilen dem der BWLer mit zusätzlichen Mathe- und Physikkursen. Im Hauptstudium stehen dir so viele Varianten offen und nach dem Abschluss auch der Arbeitsmarkt. Vielleicht bist du auch nur an der falschen Uni?

mfg
ep


Ich würde dir mal den Studiengang Economics in Heidelberg ans Herz legen.

Ist im Grund ein VWL Studiengang ohne BWL Komponente, dafür aber mit Anteilen an Politik und Soziologie, die du relativ frei wählen kannst.
Sieht dann so aus das du normale VWL Module hast, also alles wichtige und ne Menge Wahlfächer und als Zusatz eben noch Einführung in die Politik oder Soziologie, ein weiteres frei wählbares Modul entweder in Politik oder in Soziologie, ein interdisziplinäres Modul von VWL - Pol - Soz zusammen und ein komplett freies Modul wo du machen kannst was immer du willst.

Die Wahlfächer kannst du dann theoretisch auch so wählen das du fast nur sehr üolitikverwandte Fächer nimmst wie z.B. Entwicklungspolitik o.ä.
Gibt aber auch sehr interessante Wahlfächer die reine VWL sind.

Langweilig wird es nicht und du hast im Grunde die selben Jobaussichten wie VWLer überall und das sind verhältnismäßig gute, da VWLer fast alles machen können das irgendwie mit Wirtschaft zu tun hat.


ravenhawk90
Beigetreten: 24.12.2008
PokerStrategist

TE ist in Mathe durchgefallen, da sollte er VWL doch lieber vermeiden, da es nunmal die Sprache der VWL ist.


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