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VWL Devisen und Wechselkurs

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SouthernOcean
Beigetreten: 18.08.2006

Die Aufgabe spielt im Mundell-Fleming Modell.

Wir sind z.B. aus Deutschland.

P2 liegt unter der zz-Kurve. D.h., wir bekommen in Deutschland weniger Zinsen als im Ausland.

Also nehmen wir unsere Kohlen und investieren im Ausland. Kaufen eine Schuhfabrik in den USA.
Da bezahlt man mit Dollar. Daher tauschen wir unsere Euro in Dollar=Devisen.

Bis hierhin ist es okay.

Aber wenn man in P1 z.B. für 1 Euro ==> 1,32 Dollar bekommt.
In P2 aber viel mehr Dollar=Devisen nachfragt, sollte sich der Wechselkurs doch nachteilig für uns verändern? Z.B. 1 Euro ==> gibt nur noch 1,29 Dollar.

Also sollte der Wechselkurs in P2 sein: e<e*.
Und nicht wie es in der Lösung steht e>e*.

Oder wo liegt der Denkfehler?


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2 Antworten
Breiti
Beigetreten: 05.03.2006

Du hast einen kleinen Denkfehler. Was du schilderst ist die sogenannte Mengennotierung (Dollar/Euro). In fast allen Theorien/Büchern wird aber die sog. Preisnotierung (Euro/Dollar) verwendet. Im Mudell-Flemming Modell bedeutet ein höheres e also, dass wir gegenüber dem Ausland abgewertet haben. Verwirrend ist hier der Pfeil in der letzten Spalte. eigentlich müsste es heißen, e (Pfeil nach oben, d.h. Abwertung und nicht umgekehrt.


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SouthernOcean Themenstarter
SouthernOcean
Beigetreten: 18.08.2006

Aber widerspricht sich das hier nichts selber.

Z.B. P2.

Euro wertet ab. Bekommen für 10€ $1. Was machen wir? Wir exportieren. Verkaufen unsere Waren für $. Tauschen die $ in € und freuen uns. Aber folgt daraus nicht, dass unsere Devisennachfrage sinkt?

Wenn wir alles in den USA verkaufen und $ dafür bekommen, dann haben wir ja genügend $. Brauchen man nicht extra noch nachzufragen.


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