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[Geschlossen] Was studieren?

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thcfugii
Beigetreten: 12.02.2007

pokerlife > studium

hart


TheLegend142
Beigetreten: 21.09.2007

Studier Wing und mach dann nen Dr. in einer Ingenieurwissenschaft und dann gehst ein ein bißchen in die Wirtschaft und dann kannst du Prof. werden.

Das Studium sollte dir bei deinen Noten auch nicht allzuschwer fallen.


eplc
Beigetreten: 23.01.2005

Erst einmal heißt das Nukularmedizinier - Nukular!

Zu Jura (einziges Fach, zu dem ich was Kompetentes zu sagen hab):
Du beschreibst mit beiden genanten Nachteilen nur einen Teil der Berufsmöglichkeiten. Ist ja nicht alles Gerichtssendung.
Gibt an sich keinen Bereich, der nicht von Recht durchzogen wäre.
Sprich ein Anwalt in einer Großkanzlei wird weder im Gerichtssaal anwesend sein, noch ausschließlich in Deutschland zu tun haben. Dazu gibt es noch einige andere Beispiele. Mit ner kleinen Zusatzausbildung (je nach Land) ist man auch im Ausland als deutscher Jurist sehr gefragt.
Aber sicherlich gibt es für den Auslandseinsatz geeignetere Studiengänge.

Ich glaub aber trotzdem, dass du bei deiner Beschreibung ("etwas bewirken") etc. eher einen Studiengang wählen solltest, bei dem du auch in die Forschung gehen kannst. Geht hier zwar auch, aber ist natürlich ne andere Forschung als in den Naturwissenschaften.

NC kann (glaube ich) bei Medizin an der ein oder anderen Uni problematisch sein. Aber irgendwo kommst du mit absoluter Sicherheit unter und dürfte auch ne anständige Uni sein.

Warum aber ist dir das soziale Ansehen dabei so wichtig?


Suevia
Beigetreten: 13.05.2009

Hi,

ich hatte eine ähnliche Entscheidung vor 2 Jahren.
Habe Ewigkeiten rumüberlegt zwischen Medizin und Bwl/Wing.

Ich hab mich auf den allerletzten Drücker für Medizin entschieden und habe es bis jetzt nicht bereut.
Einer der Hauptgründe für die Entscheidung war wohl, dass man sich als Arzt selten die große Sinnfrage stellen wird, was mir als BWLer wahrscheinlich irgendwann passiert wäre.
Weiterer großer Pluspunkt ist, dass du nach dem Studium jede Menge Möglichkeiten hast. Erstmal kannst du natürlich in viele verschiedene Fachrichtungen gehen. Wenn dir Chirurgie zusagt, hast du ja auch da noch jede Menge verschiedene Fächer.
Sollten dir Patienten nicht taugen, machst halt Patho oder Rechtsmedizin.
Forschung ist natürlich eine Option, insbesondere wenn dich das jetzt schon interessiert.
Falls du nicht als Arzt arbeiten willst, gehst du halt zur Pharmaindustrie, da hast du auch deine 80k Einstiegsgehalt und wirst mit Kusshand genommen.

Davon abgesehen denke ich persönlich, dass sich die Bedingungen in den nächsten Jahren definitiv verbessern werden, bzw. es derzeit schon tun (also Arbeitszeittechnisch und monetär :) ), da es in den nächsten Jahren zu einem kaum auszugleichenden Ärztemangel kommt, bzw. wir den jetzt schon haben.

Nicht zu vergessen natürlich, dass du als Arzt ziemlich gut "Arztsein" und Forschen verbinden kannst. Entsprechende Motivation und Zeit vorausgesetzt.

In einer Sache muss ich dich aber enttäuschen. Mit 1,4 kannst du dir keinesfalls die Uni aussuchen. Heidelberg 1,0 , Freiburg 1,2 , Tübingen 1,1 , Berlin dürfte auch drunter liegen. Nur so als Beispiele. Aber einen Studienplatz bekommst du damit allemal, z.b. hier in München oder im Osten etc.

Hoffe ich konnte ein bisschen helfen
Gruß
Suevia


Krach-Bumm-Ente Themenstarter
Krach-Bumm-Ente
Beigetreten: 01.05.2006

Nun einer der Studenten die gelegentlich bei uns in der Nukularmedizin vorbeischauen meinte ich könnte mir den Zivi anrechnen lassen und wenn ich nach Tübingen geh auch irgendwie so nen Heimatuni-Bonus bekommen. Dann sollte das mit 1.4 auch klappen meinte er...

Meine Bedenken bei Medizin sind halt immer noch das Studium (Auswendiglernerei), die Arbeitszeiten und der Lohn dafür (kA ob sich das wirklich so verbessert wie du sagst) - andererseits kann man halt auch bei entsprechenden Fachrichtungen das Geld drucken. Mir gehts dabei nicht darum sonderlich reich zu werden, ich wär auch mit 2500€ im Monat zufrieden wenn ich dafür in angemessenem Maße arbeiten würde. Ich wär auch bereit für ein paar k€ mehr auch mehr zu arbeiten, aber eben nicht wie es bei einigen Ärzten halt ist für wenig Geld viel arbeiten.

edit: Wie "einfach" oder eben "schwer" ist es, sich als deutscher Mediziner im Ausland zu etablieren?


baaatzi
Beigetreten: 24.07.2008

Wenn du so vielseitig begabt bist und dich nicht entscheiden kannst, weil dich in gewisser Weise alles interssiert, setz dich mal mit dem Studium-Generale auseinander!


storge
Beigetreten: 09.08.2005

Mir ging's ähnlich wie dir. Mich interessieren viele verschiedene Themen und ich komme überall einigermaßen gut mit den Inhalten klar. Schlussendlich habe ich mich für einen 2-Fach-BA "Politik, Wirtschaft, Gesellschaft" und "Anglistik/Amerikanistik" entschieden. Vielleicht hilft dir ja dieser Hinweis auf PWG und der Studiengang reizt dich. ;)

Original von JBCMaster
[...]

Du hast sehr wenig Ahnung von der wirklichen Arbeit eines Lehrers. Und überleg einmal, wieso Lehrer soviel "Freizeit" haben und ob es wirklich Freizeit ist. ;)


Ich würde dir Pilot oder oder Mathe empfehlen. Hat beides gesellschaftliches Ansehen und ist (denke ich) herausfordern und und auf jeden Fall abwechslungsreich.

p.s. gilt das selbe mit dem Abiturdurchschnitt wenn man sein Abitur an einer abendschule (also mit nur 5-6 Fächern) gemacht hat?


Suevia
Beigetreten: 13.05.2009

So tragisch ist das Auswendiglernen eigentlich nicht.
Es ist sicherlich viel, aber einiges davon ist schon auch recht interessant ;).
Natürlich gibt es auch Fächer, wie bei mir z.b. Biochemie, durch die man sich ein bisschen quälen muss, aber das hats in jedem Studium.

Der Vorteil an dem vielen Auswendiglerne ist halt, dass man zwar unter Umständen (ist sehr Typ-abhängig) sehr viel Zeit reinstecken muss, aber wenn dus kannst, dann bestehst du auch die Klausur. Man hat also schon recht viele Erfolgserlebnisse, was bei Jura z.B. halt imo völlig fehlt.

Um die Arbeitszeiten und die Bezahlung würde ich mir ehrlich gesagt nicht so viele Gedanken machen, weil dich das frühestens in 7 Jahren betrifft und sich bis dahin einiges ändern sollte. Falls nicht, wanderst du eben in ein anderes Land auf und hast deinen 9 to 5 Job für deutlich mehr Gels als hier.

Ich persönlich würde dir empfehlen, die Zeit die du jetzt im Krankenhaus bist mal zu nutzen um dir ein paar Sachen anzuschauen. Evtl. kennst du einen Chirurgen der dich mal mit in den OP nimmt?! Oder du arbeitest mal 2-3 Tage auf Station mit in der Pflege, bzw. läufst mal einem Arzt einen Tag hinterher und lässt dir ein bisschen was erklären. In der Nuklearmedizin hat man ja jetzt nicht soo den intensiven Patientenkontakt.

Grade erst deinen Edit gesehen.
Da kann ich dir jetzt nichts wirklich qualifiziertes zu sagen.
Es gibt definitiv viele Mediziner die ausgewandert sind, hauptsächlich glaube ich in Kliniken, niedergelassene wohl eher weniger.
Generell sollte das deutsche Med-Studium im Ausland aber angesehen sein, und wenn es für dich eine Option ist, nach Schweden/Norwegen oder die Schweiz auszuwandern, sollte das schon machbar sein.
Ich habe neulich gehört, dass ~25% der Absolventen nicht als Arzt in Deutschland arbeiten, darunter werden sicherlich einige Auswanderer sein, denn soviele gehen nicht zur Pharma.

//edit: @Pokerfeund. Wenn das ein ganz normales Abitur ist, dann ja. Letzten Endes zählt nur dein Schnitt, nicht durch welche und wie viele Fächer er zustande kommt. Falls es ein Fachabi ist, kannst du damit eben nicht an einer Uni studieren, sondern an der FH. (Ausnahme Hessen oder so)


Original von Suevia

Der Vorteil an dem vielen Auswendiglerne ist halt, dass man zwar unter Umständen (ist sehr Typ-abhängig) sehr viel Zeit reinstecken muss, aber wenn dus kannst, dann bestehst du auch die Klausur. Man hat also schon recht viele Erfolgserlebnisse, was bei Jura z.B. halt imo völlig fehlt.

warum sollte man bei Jura keine Erfolgsergebnisse haben? Ist sogar gar nicht sooo schwer, weil einerseits 90% der Leute die absolute Panik/Leistungsdruck schieben und andererseits ne Menge absolut unfähig sind, sodass man als intelligenter Mensch (bei dir scheinbar +) mit ein wenig Fleiß das Studium imo echt gut schaffen kann. Und dann gibts sicherlich wenig studiengänge, die dir soviele Möglichkeiten bieten wie Jura. Schau nur mal wieviele Leute in guten positionen (Politik, Wirtschaft etc) Jura studiert haben. Und das sind nur die Möglichkeiten abseits der klassischen Berufe.

Andererseits hat es für mich den anschein, dass du dir selber noch gar nicht sicher bist was du in deinem leben will. einerseits sprichst du immer wieder davon, dass du was erreichen willst und ehrgeizig bist (dafür spricht ja auch dein gutes abi). Andererseits scheinst du das ganze mit möglichst geringem Aufwand schaffen zu wollen. Das in Kombination wird dir nur schwer gelingen. Daher empfehle ich dir, zunächst erstmal klar zu werden was du willst.

Aber dafür hat man ja während Zivi und/oder ggfl einem Auslandsjahr eine Menge zeit.


KalleTorsten
Beigetreten: 21.07.2006

Original von SueviaEs gibt definitiv viele Mediziner die ausgewandert sind, hauptsächlich glaube ich in Kliniken, niedergelassene wohl eher weniger.
Generell sollte das deutsche Med-Studium im Ausland aber angesehen sein, und wenn es für dich eine Option ist, nach Schweden/Norwegen oder die Schweiz auszuwandern, sollte das schon machbar sein.
Ich habe neulich gehört, dass ~25% der Absolventen nicht als Arzt in Deutschland arbeiten, darunter werden sicherlich einige Auswanderer sein, denn soviele gehen nicht zur Pharma.

Das ist eine Riesensauerei. Man lässt sich das teuerste Studium überhaupt vom Staat bezahlen, das bis zum Abschluss etwa 400.000€ kostet, nimmt einem anderem den Studienplatz weg und verschwindet danach aus persönlicher Profitgeilheit nach Skandinavien, während in Deutschland die Krankenhäuser weiterhin unterbesetzt sind. Ich frage mich wie man das mit seinem Gewissen vereinbaren kann.

Medizin sollte man IMO nur machen wenn man das wirklich will. Alleine für die Studienfinanzierung wird mehr Geld für einen aufgewandt, als einige andere in ihrem ganzem Leben verdienen, um einem die Möglichkeit zu geben seinen Traum zu erfüllen und die Bezahlung ist nun auch nicht so schlecht wie das manchmal dargestellt wird. Aber vorallem: Es gibt genug die es sonst machen wollen, also wenn man nicht mit Herzblut dabei ist sollte man das Studium gar nicht erst beginnen.


Suevia
Beigetreten: 13.05.2009

Ich habe nicht gesagt, dass ich es besonders toll finde, auszuwandern.
Die Bezahlung ist sicher gut, in Relation zur Arbeitszeit aber eben nicht mehr. Medizin ist sicherlich ein teurer Studiengang für den Staat, aber das sind andere Studiengänge auch, da stört es nur kaum jemand wenn die Leute danach flüchten. Wieso wird Ärzten immer dieses selbstlose "nur wenn man es wirklich will" attestiert?
Ich denke, der Hauptgrund zum Auswandern ist eher weniger das Geld, sondern meist die Belastung durch die Arbeitszeit.
Btw. Quelle für die 400k?

@Adstriker:
Habe mich vielleicht ein bisschen blöd ausgedrückt. Ich meinte, dass bei Jura nicht garantiert ist, dass ein hoher Lernaufwand auch zu einer guten Note führt. Ich habe einige Juristen im Bekanntenkreis, die halt auf ne Hausarbeit, die von einer auf diesen Bereich spezialisierten Richterin durchgelesen wurde und für sehr gut befunden wurde, grade mal 6 Punkte o.ä bekommen.


Exilkubaner
Beigetreten: 14.03.2008

.


Exilkubaner
Beigetreten: 14.03.2008

Original von Krach-Bumm-Ente
Nun einer der Studenten die gelegentlich bei uns in der Nukularmedizin vorbeischauen meinte ich könnte mir den Zivi anrechnen lassen und wenn ich nach Tübingen geh auch irgendwie so nen Heimatuni-Bonus bekommen. Dann sollte das mit 1.4 auch klappen meinte er...

Meine Bedenken bei Medizin sind halt immer noch das Studium (Auswendiglernerei), die Arbeitszeiten und der Lohn dafür (kA ob sich das wirklich so verbessert wie du sagst) - andererseits kann man halt auch bei entsprechenden Fachrichtungen das Geld drucken. Mir gehts dabei nicht darum sonderlich reich zu werden, ich wär auch mit 2500€ im Monat zufrieden wenn ich dafür in angemessenem Maße arbeiten würde. Ich wär auch bereit für ein paar k€ mehr auch mehr zu arbeiten, aber eben nicht wie es bei einigen Ärzten halt ist für wenig Geld viel arbeiten.

edit: Wie "einfach" oder eben "schwer" ist es, sich als deutscher Mediziner im Ausland zu etablieren?

nice du bist in tübingen in der nuklearmedizin? ich hab im dekanat zivi gemacht wenn du was genaueres über medizin oder vwl, politik oder lehramt in tübingen wissen willst, sag bescheid. bin hier


Original von Suevia
//edit: @Pokerfeund. Wenn das ein ganz normales Abitur ist, dann ja. Letzten Endes zählt nur dein Schnitt, nicht durch welche und wie viele Fächer er zustande kommt. Falls es ein Fachabi ist, kannst du damit eben nicht an einer Uni studieren, sondern an der FH. (Ausnahme Hessen oder so)

Und zählen nur die Abschlussnoten ider auch die Noten auf den Zwischenzeugnissen?


Suevia
Beigetreten: 13.05.2009

Original von Pokerfeund

Original von Suevia
//edit: @Pokerfeund. Wenn das ein ganz normales Abitur ist, dann ja. Letzten Endes zählt nur dein Schnitt, nicht durch welche und wie viele Fächer er zustande kommt. Falls es ein Fachabi ist, kannst du damit eben nicht an einer Uni studieren, sondern an der FH. (Ausnahme Hessen oder so)

Und zählen nur die Abschlussnoten ider auch die Noten auf den Zwischenzeugnissen?

Nur der Schnitt. In deinem Zeugnis stehen am Ende irgendwo die EInzelnoten und irgendwo separat der Abitursdurchschnitt, der sich wiederum aus den Zwischennoten+Abinoten errechnet. Was da wie stark gewichtet wird ist imho von Schule zu Schule unterschiedlich.


Exilkubaner
Beigetreten: 14.03.2008

Original von Suevia

Original von Pokerfeund

Original von Suevia
//edit: @Pokerfeund. Wenn das ein ganz normales Abitur ist, dann ja. Letzten Endes zählt nur dein Schnitt, nicht durch welche und wie viele Fächer er zustande kommt. Falls es ein Fachabi ist, kannst du damit eben nicht an einer Uni studieren, sondern an der FH. (Ausnahme Hessen oder so)

Und zählen nur die Abschlussnoten ider auch die Noten auf den Zwischenzeugnissen?

Nur der Schnitt. In deinem Zeugnis stehen am Ende irgendwo die EInzelnoten und irgendwo separat der Abitursdurchschnitt, der sich wiederum aus den Zwischennoten+Abinoten errechnet. Was da wie stark gewichtet wird ist imho von Schule zu Schule unterschiedlich.

das kommt aber auch wieder drauf an. manche bewerbungstypen legen besonderen wert auf bestimmte fächer und werten deren punktzahl nochmal extra


eplc
Beigetreten: 23.01.2005

Original von Suevia
@Adstriker:
Habe mich vielleicht ein bisschen blöd ausgedrückt. Ich meinte, dass bei Jura nicht garantiert ist, dass ein hoher Lernaufwand auch zu einer guten Note führt. Ich habe einige Juristen im Bekanntenkreis, die halt auf ne Hausarbeit, die von einer auf diesen Bereich spezialisierten Richterin durchgelesen wurde und für sehr gut befunden wurde, grade mal 6 Punkte o.ä bekommen.

Hausarbeiten sind da auch immer eine Sache für sich.
Bei Hausarbeiten erhält man sowieso ein neues Problem, das sich nur anhand einschlägiger Literatur und Rechtsprechung lösen lässt. Es kommt also weit mehr auf die wissenschaftliche Arbeitsweise als auf das bis dahin angeeignete Wissen an.

Aber generell stimmt das schon - wer das Basiswissen vollständig drauf hat (das ist schon viel) und die Zusammenhänge insbesondere verstanden hat, wird mit Argumentation weiter kommen als jemand, der nur auswendiglernt und sich das Wissen zu zig Spezialprobleme angeeignet hat. Imho ist letzteres auch nur bis zu einem bestimmten Punkt möglich.
Probleme erkennen und lösen - in möglichst kurzer Zeit - ist die Anforderung. Weil die Problemstellungen aber nahezu unerschöpflich sind, ist die Varianz bei einzelnen Klausuren enorm hoch.
Dann kommt noch die Auswahl des Korrektors hinzu. Insgesamt kann das also locker ne Hausarbeit gewesen sein, die jemand anderes mit 10 Punkten bewertet hätte.
Als Beispiel gabs bei uns eine Gruppe von 4 Leuten, die zusammengearbeitet haben - vor und teilweise während der Klausur (Respekt dafür :)) - Ergebnis: 6, 10, 12, 14 Punkte - leider kein Witz.
Hab selbst letztens das erste mal remonstriert, weil der Korrektor 0 Textverständnis hatte oder während der Korrektur schlecht gelaunt/müde/einfach eigenartig war, was er letztlich durch die zweite Korrektur auch zugeben musste.


Ardarandir
Beigetreten: 27.10.2006

Original von Krach-Bumm-Ente
BWL, Wirtschaftswissenschaften usw.
Ist mir zu "parasitär", ich kann nicht mit der Vorstellung leben irgendeiner profitgeilen Firma einen Großteil meiner Lebenszeit zu widmen (wie als Physiker bei einer Versicherung oder so, s.o.). Das ganze Business ist mir einfach zu egoistisch und profitgeil als dass ich da guten Gewissens mitmachen könnte. Ich möchte schon auch was mit meinem Beruf bewirken (siehe Medizin oder Forschung, z.B. Physik).

möchte hier nur mal ne Lanze für die WiWis brechen ( was nicht heißt das ich dir das als Studiengang ans Herz legen will), so wie du das hier darstellst ist das schlicht nicht fair. Weder sind alle WiWis nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht noch sind alle Firmen Heuschrecken die aus Profitgeilheit alles kahl fressen. Und manchem mag es sogar als erfüllend erscheinen ein eigenes Unternehmen zu gründen und damit anderen Menschen einen Job zu verschaffen.


Exilkubaner
Beigetreten: 14.03.2008

Original von Ardarandir

Original von Krach-Bumm-Ente
BWL, Wirtschaftswissenschaften usw.
Ist mir zu "parasitär", ich kann nicht mit der Vorstellung leben irgendeiner profitgeilen Firma einen Großteil meiner Lebenszeit zu widmen (wie als Physiker bei einer Versicherung oder so, s.o.). Das ganze Business ist mir einfach zu egoistisch und profitgeil als dass ich da guten Gewissens mitmachen könnte. Ich möchte schon auch was mit meinem Beruf bewirken (siehe Medizin oder Forschung, z.B. Physik).

möchte hier nur mal ne Lanze für die WiWis brechen ( was nicht heißt das ich dir das als Studiengang ans Herz legen will), so wie du das hier darstellst ist das schlicht nicht fair. Weder sind alle WiWis nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht noch sind alle Firmen Heuschrecken die aus Profitgeilheit alles kahl fressen. Und manchem mag es sogar als erfüllend erscheinen ein eigenes Unternehmen zu gründen und damit anderen Menschen einen Job zu verschaffen.

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