Zum Forum springen
Benachrichtigungen
Alles löschen

Wichtigkeit von Noten im Studium

26 Beiträge
18 Benutzer
0 Reactions
2,649 Ansichten
gondolieri
Beigetreten: 22.11.2010
PokerStrategist

Hey,
ich bin momentan Erstsemester für LA gymnasium eng+psy und habe jetzt die ersten Klausuren hinter mir.
In der Schule wusste ich, dass sich die Lernerei am Ende in einem guten Abischnitt niederschlägt, der mir ermöglicht, bestimmte Fächerkombinationen an der Uni studieren zu können.
Deshalb habe ich immer nur gemacht, was nötig war, und bin am Ende mit 1,7 ganz gut damit gefahren.
Jetzt, an der Uni, fällt es mir extrem schwer mich vor den Klausuren zum Lernen zu motivieren da das Staatsexamen noch ewig weit weg ist und ich sowieso nur Halbwissen bzgl der Uni als Institution und dem Studium an sich besitze.

Wenn ich wüsste, was in etwa als guter Notendurchschnitt an der Uni angesehen wird, und was mir dieser im Endeffekt bringt, hätte ich wahrscheinlich wesentlich mehr Motivation, mich zum Lernen aufzuraffen.

Deshalb folgende Fragen, die vA an erfahrenere (Lehramts-)Studenten gehen:

Ist die Durchschnittsnote an der Uni vergleichbar mit der an der Schule?
Was bringt mir eine gute Abschlussnote? Habe ich damit bessere Einstellungs-/Verbeamtungschancen?

Gruß


Antwort
Zitat
25 Antworten
paulsenior22
Beigetreten: 02.06.2007
PokerStrategist

ca 1,5 würde ich als sehr guten SChnitt einstufen
bis 2,5 als gut
und darunter halt noch als geschafft

bringt dir natürlich schon gewisse Vorteile
der PErsonaler kennt dich ja nicht vor der Einstellung und kann dich daher nur nach den Noten / sonstigen Sachen im Lebenslauf beurteilen

Sonst finde ich Noten ungerecht/unvergleichbar und einfachnurblöd :)


Antwort
Zitat
TobiasK1985
Beigetreten: 04.01.2007
PokerStrategist

Wenn du auf Staatsexamen studierst zählen die ganzen Noten vor der Zwischenprüfung doch sowieso nicht in deine Staatsexamensnote.
Das einzige was mir die Grundkursnoten gebracht haben war ein besserer Zwischenprüfungsschnitt, was mir ausschließlich bei der Bewerbung für ein Auslandssemester geholfen hat.


Antwort
Zitat

Ich hab mal gehoert, dass auch Lehrer Schul-(Pflicht)-Praktika machen muessen :0
Da soll es nicht schlecht sein ordentliche Noten im Studium zu haben, damit man an ne gute Schule kommt.

GT


Antwort
Zitat
gondolieri Themenstarter
gondolieri
Beigetreten: 22.11.2010
PokerStrategist

Original von GinTonic999
Ich hab mal gehoert, dass auch Lehrer Schul-(Pflicht)-Praktika machen muessen :0
Da soll es nicht schlecht sein ordentliche Noten im Studium zu haben, damit man an ne gute Schule kommt.

GT

das ist korrekt, wobei es für lehrer tendenziell eher unwichtig ist, an welchen schulen die praktika abgeleistet wurden. da wird eher wenig zwischen guten und schlechten schulen unterschieden. beim referendariat hat man da in bayern sogar gar keinen einfluss wo man hinkommt.

@paulsenior: danke für deine kategorisierung.

@tobik: in englisch zählen meine noten bis zum vierten semester überhaupt nicht, in psychologie und EWS soweit ich weiß schon. kann dir auch nicht sagen woran das liegt.


Antwort
Zitat

In NRW zählt glaub ich der Schnitt der Abschlussprüfung um die Dauer bis zur Verbeamtung abzuleiten. Zumindest anteilig (wenn du kein absolutes Mangelfach hast und alle dich locken wollen).

Gruß
Markus


Antwort
Zitat
Starfighter99
Beigetreten: 04.04.2011
Elite Grinder

2,0-2,5

Darunter muss man sich unter Umständen ein paar Fragen gefallen lassen :P.


Antwort
Zitat
JonnyOh
Beigetreten: 25.09.2008
PokerStrategist

Softwarebranche UNI-Bachelor

Hab mich teilzeit beworben, hab etwa die hälfte vom studium fertig... ich hatte 5 bewerbungsgespräche und wurde kein einzigesmal irgendwas richtung noten gefragt. Nur was ich schon gemacht hab etc...

Ka wie das ist wenn man mit dem studium schon fertig ist, aber bis dort hin ists jedenfalls wayne


Antwort
Zitat
TobiasK1985
Beigetreten: 04.01.2007
PokerStrategist

Staatsexamen for Lehrer ist sehr verschieden von anderen Abschlüssen. Die Endnote ist SEHR wichtig, da sie mehr oder weniger mit der Verbeamtung zusammenhängt und auch primär mit einer Einstellung. Alles was aber nicht in deine Staatsexamensnote einfließt ist total egal (außer für z.b. auslandsaufenthalt/ Hiwijob / o.ä.). Es kann natürlich sein,dass wenn du 2-3 Jahre ohne motivation LA studiert hast, nicht allzuviel in dein Hauptstudium mitnimmst und dadurch deine späteren Noten auch beeinträchtigt sind.


Antwort
Zitat
gondolieri Themenstarter
gondolieri
Beigetreten: 22.11.2010
PokerStrategist

heißt das dass die ersten 4 semester fürs staatsexamen unwichtig sind?
in englisch zählen die noten nicht, das weiß ich. aber in schulpsycho bin ich mir ziemlich sicher dass die shocn zum staatsexamen dazuzählen.


Antwort
Zitat

Original von SonnyPeda
Softwarebranche UNI-Bachelor

Hab mich teilzeit beworben, hab etwa die hälfte vom studium fertig... ich hatte 5 bewerbungsgespräche und wurde kein einzigesmal irgendwas richtung noten gefragt. Nur was ich schon gemacht hab etc...

Ka wie das ist wenn man mit dem studium schon fertig ist, aber bis dort hin ists jedenfalls wayne

Ja das ist obv. was ganz anderes...
In der Softwarebranche kommts nur auf deine Erfahrung an, weniger auf die Noten/Abschluss.


Antwort
Zitat

Noten sind halt der Türöffner... bzw das erste Kriterium um überhaupt eingeladen zu werden... wenn du natürlich dann im Gespräch total verkackst bringt dir auch 1,0 nix :) weil theoretisch kann jeder durch nerden gute Noten kriegen


Antwort
Zitat
MorchManN
Beigetreten: 05.03.2005
Oldschool Grinder

Original von Robert0BlankO
Noten sind halt der Türöffner... bzw das erste Kriterium um überhaupt eingeladen zu werden... wenn du natürlich dann im Gespräch total verkackst bringt dir auch 1,0 nix :) weil theoretisch kann jeder durch nerden gute Noten kriegen

der garantierte türöffner is es noch nicht, kombiniert man gute noten noch mit sozialem und ehrenamtlichen engagement hast immer die tür offen!

würde aber auch sagen, dass es stark vom schnitt des studienfachs ankommt.


Antwort
Zitat

Wobei ich grade im Rahmen meiner Diplomarbeit herausgefunden habe, dass ehrenamtliches und soziales Engagement tendentiell schädlich für für den Arbeitsmarkt ist, da dadurch mögliche offene Stellen wegfallen bzw. erst gar nicht geschaffen werden - insofern hängt das stark davon ab bei wem du dich bewirbst.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Original von Ghostmaster
Wobei ich grade im Rahmen meiner Diplomarbeit herausgefunden habe, dass ehrenamtliches und soziales Engagement tendentiell schädlich für für den Arbeitsmarkt ist, da dadurch mögliche offene Stellen wegfallen bzw. erst gar nicht geschaffen werden - insofern hängt das stark davon ab bei wem du dich bewirbst.

oO?

In welchen Bereichen, wenn ich fragen darf? Am besten mit konkretem Beispiel, weil mir kein Ehrenamt einfällt, dass schädlich für den Arbeitsmarkt ist...


Antwort
Zitat
pg89
Beigetreten: 05.04.2008
Oldschool Grinder

Ja das würde mich jetzt auch interessieren..dachte auch bis jetzt ehrenamtliche tätigkeiten hätten nur vorteile ?(


Antwort
Zitat
TobiasK1985
Beigetreten: 04.01.2007
PokerStrategist

Original von FiftyBlume

Original von Ghostmaster
Wobei ich grade im Rahmen meiner Diplomarbeit herausgefunden habe, dass ehrenamtliches und soziales Engagement tendentiell schädlich für für den Arbeitsmarkt ist, da dadurch mögliche offene Stellen wegfallen bzw. erst gar nicht geschaffen werden - insofern hängt das stark davon ab bei wem du dich bewirbst.

oO?

In welchen Bereichen, wenn ich fragen darf? Am besten mit konkretem Beispiel, weil mir kein Ehrenamt einfällt, dass schädlich für den Arbeitsmarkt ist...

Wenn du ehrenamtlich anderer Leute Rasen mähst und Feld erntest..alright. Aber wenn du wie viele andere beim Roten Kreuz oder anderen Institutionen, die auf Ehrenämter aufbauen, arbeitest, wo gehen da Arbeitsplätze verloren?


Antwort
Zitat
MorchManN
Beigetreten: 05.03.2005
Oldschool Grinder

Okay, eure Argumente verstehe ich. Aber warum wollen dann große Unternehmen immer soziales Engangement sehen? ?( Dass es schädlich für den Arbeitsmarkt ist, müssten die ja am besten wissen..


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010
BlackMember

In dem sehr geringen Fall das soziales Engangement für den Beruf schädlich ist, läßt man es eben einfach unerwähnt... In vielen Berufen ist es jedenfalls stark von Vorteil.

Wenn ich mich als Lidl Kassierer bewerbe und in die Bewerbung schreibe, dass ich mich immer sehr um Gewerkschaften freiwillig gekümmert habe, ist es wohl ein Nachteil. ;)


Antwort
Zitat
PHCruiser
Beigetreten: 02.06.2006
Oldschool Grinder

Ich versteh schon was er meint: Wenn der Staat oder Unternehmen in gewissen Bereichen kürzen (müssen), dann treten an diese Stellevehrenamtliche Helfer. Das heißt aber nicht, dass die Stellen andernfalls für reguläre Arbeitskräfte ausgeschrieben wären - sie wären einfach nicht da.
In einem größeren Kontext kann man darüber sicher diskutieren, aber eine solche Verbindung als immer gültig zu erklären, sie aus den Zusammenhängen zu reißen und dann noch zu behaupten, deswegen würden Unternehmen Ehrenämter kritisch sehen, ist - sorry - absurd.
(Hier bspw. steht auch etwas zu dem Thema)

Ehrenamtliches Engagement ist immer gut, außer:
- übermäßige Tätigkeit hat gute Noten oder Praktika verhindert oder die Studiendauer stark verlängert (der kausale Zusammenhang ist so gut wie nie ersichtlich)
- die Art der Tätigkeit steht in Kontrast zum Unternehmen (z. B. aktiv bei den Grünen - Bewerbung bei RWE; engagiert bei foodwatch - Einstieg bei Nestlé)
Beide Ausnahmen kann man vernachlässigen.

Edit: Doch es gibt sogar den Fall, dass Unternehmen Ehrenämter berechtigterweise kritisch sehen: Wenn das Ehrenamt ein solches Ausmaß hat, dass das Unternehmen befürchtet, der Kandidat wird seine Arbeit vernachlässigen. Der Fall kann aber wohl auch vernachlässigt werden.


Antwort
Zitat
Teilen: