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Zeitarbeitsfirma vs. Weiterbildung

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sitngoJoe
Beigetreten: 07.09.2008

Kurz zu meiner Situation:

- Studium beendet seit ca. 3 Monaten (Maschinenbau)
- arbeitslos
- Kein Job in Aussicht, aber Vorstellungsgespräche hab ich schon gehabt, wobei einer noch zu-/absagen wird
- weitere Bewerbungen sind/werden abgeschickt

Hab kein Bock mehr einfach rumzuhängen und würde gerne eine Weiterbildung zum Qualitätsauditor machen, was ca 3-4 Monate dauern würde.

Bock hätte ich da schon drauf, nur die Frage ist jetzt, ob sich das Ganze lohnen würde, weil diese Weiterbildung ja keine Garantie dafür ist, dass ich einen Job bekomme.

Dem Gegenüber steht, dass ich mich jetzt bei Zeitarbeitsfirmen bewerben könnte. Ich wäre halt schneller im Job und könnte Berufserfahrung sammeln, um mich später wieder bei "normalen" Unternehmen bewerben zu können.

Ich würde für die Dauer der Weiterbildung keinen Cent bekommen, was ziemlich mies ist, wohingegen ich als "Leiharbeiter" Lohn bekommen und Berufserfahrung sammeln könnte.

Wollte einfach mal ein paar Meinungen dazu hören...


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30 Antworten
DealmeOut
Beigetreten: 05.01.2008

wieviele Bewerbungen hast du denn rausgehauen - mach mir grad Sorgen, dass man als Maschinenbauabsolvent keine Jobs findet oO


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Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Bewerbung mal durchchecken und vllt das Verhalten im Gespräch aufarbeiten.

Anstatt irgendne Qualifikation nachzuschieben könnte es dir vermutlich eher helfen, mal ein Bewerbungstraining zu machen, als Ingenieur nichts zu finden ist schon schwierig.

Oder mal die Firmen überdenken, bei denen du dich beworben hast, vllt liegts auch daran...


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Zitat
sarc
Beigetreten: 06.06.2008

Wie viele Bewerbungen, wie viele Vorstellungsgespräche?


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Zitat
sitngoJoe Themenstarter
sitngoJoe
Beigetreten: 07.09.2008

ca. 30 Bewerbungen, 3 Vorstellungsgespräche, ca. 10 Absagen und der Rest meldet sich einfach nicht.

Bewerbungen hab ich schon durchchecken lassen, auch von "Profis" und die sollten soweit ok sein.


Antwort
Zitat

Einfach die Bewerbung auch da noch hinschicken.
Kenne jemanden der als Ing. Maschinebau bei einer Zeitarbeitsfirma arbeitet und dort sehr zufrieden ist.

http://www.brunel.de/leistungen.php?gclid=CLfQroiKiLICFVHQzAodekYADw

Wo wohnst du den?

Meiner Meinung nach kannst du dich besser bei einer Zeitarbeitsfirma bewerben und dort arbeiten und dich gleichzeitig bei anderen Firmen bewerben.
Wenn ich das bei einem Gespräch sehen würde, das du dich sofort um Arbeit bemüht hast und auch arbeitest, würde ich das sehr positiv bewerten.


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Zitat
picknicker6
Beigetreten: 23.06.2005

Habe auch schon Stories gehört wo Leute über Zeitarbeit inner Firma angefangen haben und "mysteriöserweise" am Ende da gearbeitet haben :)

Zeitarbeit im generellen ist zwar nicht so fein, aber kannst du zu einem späteren Zeitpunkt argumentativ in weitere Bewerbungen verpacken nach dem Motto:" Es war zwar zu dem Zeitpunkt entäuschen, dass ich keine Möglichkeit erhalten habe zu beweisen was ich kann, habe aber den Kopf nicht in den Sand gesteckt, sondern mir gedacht, dass es am Sinnvollsten wäre Berufserfahrung zu sammeln."

Zeigt dass du dran bleibst und eher ein aktiver Typ bist. Die Weiterbildung halte ich jetzt auch noch zu früh und schläfert vermutlich nur ein.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von sitngoJoe
ca. 30 Bewerbungen, 3 Vorstellungsgespräche, ca. 10 Absagen und der Rest meldet sich einfach nicht.

Bewerbungen hab ich schon durchchecken lassen, auch von "Profis" und die sollten soweit ok sein.

In drei Monaten wurde nur die Hälfte deiner Bewerbungen bearbeitet bzw. drauf reagiert und so circa 3 von 15 mal wurdest du zum Vorstellungsgespräch eingeladen?

Ganz ehrlich, dann muss es an deiner Bewerbung liegen, entweder sind eklatante Fehler drin oder du bewirbst dich bei den falschen Unternehmen, die dich aufgrund des NCs kicken.

Aber es kann einfach nicht sein, dass du gute Bewerbungsunterlagen hast, passende Jobangebote genommen hast und dann so wenig Einladungen bekommst.


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derf0s
Beigetreten: 08.11.2008

mach halt noch nen MBA, wenn du keinen job findest


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C4rl0s
Beigetreten: 09.01.2008

Ohne Berufserfahrung? ?(


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PHCruiser
Beigetreten: 02.06.2006

Gib mal paar Eckdaten:
- Praktika?
- wo studiert?
- welcher Schwerpunkt?
- Note?
- Studiendauer?
- Alter?
- wo beworben?

Original von sitngoJoe
ca. 30 Bewerbungen, 3 Vorstellungsgespräche, ca. 10 Absagen und der Rest meldet sich einfach nicht.

Hört sich nicht so ungewöhnlich an. Der durchschnittliche Ingenieurabsolvent schreibt 12 Bewerbungen. Einladungs-Quote von 1 aus 10 ist schon nicht so toll, aber noch im Rahmen.
Kommt natürlich darauf an, auf welche Positionen bei welchen Unternehmen du dich beworben hast.
Dass sich der Rest nicht gemeldet hat, kann an Folgendem liegen:
- wird noch bearbeitet
- bei "falschen" (nicht guten) Unternehmen beworben
- normaler Verlust: auch gute Unternehmen antworten leider nicht auf jede Bewerbung
- Pech

Also musst du mal in Richtung der ersten beiden Punkte überprüfen. Falls es länger her ist - du hast anscheinend nicht nachgefragt?

Original von sitngoJoe
Bewerbungen hab ich schon durchchecken lassen, auch von "Profis" und die sollten soweit ok sein.

Vielleicht sind die Unterlagen doch nicht so toll, wie sie es sein müssten. Hast du sie an die jeweilige Stellenausschreibung angepasst?
Wer waren die "Profis"?
Lag es evtl. auch den Vorstellungsgesprächen?

Ansonsten:
Qualitätsauditor hilft nichts - du musst schnell Berufserfahrung bekommen. Qualität ist auch nicht der Bereich, in dem im Moment stark gesucht wird. Also eher Zeitarbeit. Aber 3 Monate ist nicht so schlimm, wenn du dich ordentlich weiterbewirbst, kann (!) es schnell was werden.

Original von gereizt
Einfach die Bewerbung auch da noch hinschicken.
Kenne jemanden der als Ing. Maschinebau bei einer Zeitarbeitsfirma arbeitet und dort sehr zufrieden ist.

Ich kenn jemanden, der bei einer Zeitarbeitsfirma arbeitet und dort überhaupt nicht zufrieden ist. Und jetzt?


Antwort
Zitat
sitngoJoe Themenstarter
sitngoJoe
Beigetreten: 07.09.2008

Original von PHCruiser
Gib mal paar Eckdaten:
- Praktika?
- wo studiert?
- welcher Schwerpunkt?
- Note?
- Studiendauer?
- Alter?
- wo beworben?

- Berufsausbildung + 3 Jahre als Facharbeiter
- Weiterbildung zum Maschinenbautechniker
- Studium Maschinenbau (B.Eng.) Dauer: 12 Semester
- 5 Jahre als Werkstudent (Großkonzern Stahlindustrie)
- Notendurchschnitt 2,7

Ich hab mich nur bei mittelständischen Unternehmen beworben.

Ich kann mir schon vorstellen, dass die Leute etwas abgeschreckt werden von meiner Studiendauer+Noten, vor allem, wenn in der Personalabteilung so ne behinderte tussi sitzt die nicht mal weiß, was ein Techniker ist.

Der "Bewerbungsprofi" war ein ex-personaler, der sich auf sowas spezialisiert hat.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von sitngoJoe

Original von PHCruiser
Gib mal paar Eckdaten:
- Praktika?
- wo studiert?
- welcher Schwerpunkt?
- Note?
- Studiendauer?
- Alter?
- wo beworben?

- Berufsausbildung + 3 Jahre als Facharbeiter
- Weiterbildung zum Maschinenbautechniker
- Studium Maschinenbau (B.Eng.) Dauer: 12 Semester
- 5 Jahre als Werkstudent (Großkonzern Stahlindustrie)
- Notendurchschnitt 2,7

Ich hab mich nur bei mittelständischen Unternehmen beworben.

Ich kann mir schon vorstellen, dass die Leute etwas abgeschreckt werden von meiner Studiendauer+Noten, vor allem, wenn in der Personalabteilung so ne behinderte tussi sitzt die nicht mal weiß, was ein Techniker ist.

Der "Bewerbungsprofi" war ein ex-personaler, der sich auf sowas spezialisiert hat.

Denke mal - zu später Stunde - dass du einfach zu "schlecht" warst für die meisten Unternehmen(zu schlecht im Sinne von 6 Jahre+2,7 << NC).

An deiner Stelle würde ich mich nur noch bei Unternehmen bewerben, bei denen ich mich persönlich vorgestellt habe.

Persönliche Kontakte sind absolut Nuts und auf Messen hast du mehr als genug Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen.
Du musst nicht direkt BFF mit der Personalchefin sein, aber es macht sich einfach supergut, wenn du mit dem Menschen gesprochen hast, der die Bewerbung liest(best case: du bekommst ein Vorstellungsgespräch, bei dem du quasi genommen bist).


Antwort
Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006

Original von FiftyBlume
- Berufsausbildung + 3 Jahre als Facharbeiter
- Weiterbildung zum Maschinenbautechniker
- Studium Maschinenbau (B.Eng.) Dauer: 12 Semester
- 5 Jahre als Werkstudent (Großkonzern Stahlindustrie)
- Notendurchschnitt 2,7

Denke mal - zu später Stunde - dass du einfach zu "schlecht" warst für die meisten Unternehmen(zu schlecht im Sinne von 6 Jahre+2,7 << NC).

Jopp, so wirklich gibts doch noch keinen Fachkräftemangel als das man auch leute mit "schlechten" Zeugnissen nehmen würde, ich hatte das gleiche Problem wie du ne Durschnittsnote von 2.7 ist ja auch nur so "Gut" weil die BA/DA nochmal viel rausreißt, ende vom Lied war nur über Vitamin B nen Job bekommen und sammel nun fleissig Berufserfahrung, die einzige Chance wie man sich für spätere Unternehmen attraktiv machen kann....


Antwort
Zitat

2,7 war bei mir befriedigend.
Weiß noch wie sich alle Studienkollegen ein bein rausgerissen haben, um 2,5 zu bekommen und damit auf dem Diplomszeugnis ein gut stehen zu haben.


Antwort
Zitat
sarc
Beigetreten: 06.06.2008

Zeitarbeitsfirma wäre so vermutlich nicht die schlechteste Lösung, auf die Weise kommt man teilweise auch an Jobs ran. Und sonst halt wie FiftyBlume beschrieben hat Messen abklappern und mit Leuten reden.


Antwort
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Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006

Original von feymo2112
2,7 war bei mir befriedigend.
Weiß noch wie sich alle Studienkollegen ein bein rausgerissen haben, um 2,5 zu bekommen und damit auf dem Diplomszeugnis ein gut stehen zu haben.

Bei uns gabs nur 2.3 und dann 2.7 da konnte man nicht mehr viel rausreissen der Sprung ist zu groß ^^


Antwort
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sommermeer
Beigetreten: 26.11.2006

Original von sitngoJoe

Original von PHCruiser
Gib mal paar Eckdaten:
- Praktika?
- wo studiert?
- welcher Schwerpunkt?
- Note?
- Studiendauer?
- Alter?
- wo beworben?

- Berufsausbildung + 3 Jahre als Facharbeiter
- Weiterbildung zum Maschinenbautechniker
- Studium Maschinenbau (B.Eng.) Dauer: 12 Semester
- 5 Jahre als Werkstudent (Großkonzern Stahlindustrie)
- Notendurchschnitt 2,7

Ich hab mich nur bei mittelständischen Unternehmen beworben.

Ich kann mir schon vorstellen, dass die Leute etwas abgeschreckt werden von meiner Studiendauer+Noten, vor allem, wenn in der Personalabteilung so ne behinderte tussi sitzt die nicht mal weiß, was ein Techniker ist.

Der "Bewerbungsprofi" war ein ex-personaler, der sich auf sowas spezialisiert hat.

Du hast 12 Semester für den Bachelor of Eng. gebraucht mit Note 2,7?
Da dürfte wohl der Hund begraben sein, was?


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Zitat
pTrooo4
Beigetreten: 06.12.2009

Original von sommermeer

Original von sitngoJoe

Original von PHCruiser
Gib mal paar Eckdaten:
- Praktika?
- wo studiert?
- welcher Schwerpunkt?
- Note?
- Studiendauer?
- Alter?
- wo beworben?

- Berufsausbildung + 3 Jahre als Facharbeiter
- Weiterbildung zum Maschinenbautechniker
- Studium Maschinenbau (B.Eng.) Dauer: 12 Semester
- 5 Jahre als Werkstudent (Großkonzern Stahlindustrie)
- Notendurchschnitt 2,7

Ich hab mich nur bei mittelständischen Unternehmen beworben.

Ich kann mir schon vorstellen, dass die Leute etwas abgeschreckt werden von meiner Studiendauer+Noten, vor allem, wenn in der Personalabteilung so ne behinderte tussi sitzt die nicht mal weiß, was ein Techniker ist.

Der "Bewerbungsprofi" war ein ex-personaler, der sich auf sowas spezialisiert hat.

Du hast 12 Semester für den Bachelor of Eng. gebraucht mit Note 2,7?
Da dürfte wohl der Hund begraben sein, was?

Das schlimme an der Sache ist aber, dass der Techniker nun gleichnwert wie bachlor hat. Was zwar Unternehmen immernoch n bachlor absolventen als Techniker nehmen ist klar. Aber du hast einfach echt viel Zeit in deinem Leben verloren und mich würde es als Peronaler stören.

Bewerbe dich mal auf ausgeschriebene Techniker jobs. Schau wie da die reaktionen sind. Weil dann sollte es wirklich an der Bewerbung liegen oder ...


Antwort
Zitat

Original von pTrooo4
Das schlimme an der Sache ist aber, dass der Techniker nun gleichnwert wie bachlor hat. Was zwar Unternehmen immernoch n bachlor absolventen als Techniker nehmen ist klar. Aber du hast einfach echt viel Zeit in deinem Leben verloren und mich würde es als Peronaler stören.

Bewerbe dich mal auf ausgeschriebene Techniker jobs. Schau wie da die reaktionen sind. Weil dann sollte es wirklich an der Bewerbung liegen oder ...

so schauts aus

die 6 jahre studium waren jetzt keine wirkliche weiterbildung sondern eher stillstand

http://www.tlz.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Politik-staerkt-Fachschulen-Techniker-sind-Bachelor-gleichwertig-657414140


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