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Zeitgemäße Bewerbungprozesse: Wie finde ich einen Job?

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Plastichamer
Beigetreten: 04.11.2009
PokerStrategist

Hallo zusammen,
bei mir im Unternehmen verdichten sich die Anzeichen das eine Entlassungswelle unmittelbar bevor steht. Auch wenn ich nicht davon ausgehe das es mich treffen wird, ist es doch vernünftig vorbereitet zu sein.

Bestandsaufnahme:
Erstmal die ist die aktuelle wirtschaftliche Situation nicht gut. Das heisst es gibt relativ wenige offene Stellen auf relativ viele geeignete Bewerber. Dazu kommt aber, dass ich aus meiner aktuellen Anstellung und aus meinem Umfeld weiss das die Situation für Arbeitgeber auch nicht einfach ist. Auf jeden geeigneten Bewerber dürften mindestens 100 ungeeignete kommen. Im MINT Bereich wo ich unterwegs bin gibt es zum Beispiel einen nahezu absurden Spam aus Indien. Da bewerben sich englischsprachige BWL'er auf Stellen für deutschsprachige Ingenieure.
Ebenfalls sehe ich massive Auswirkungen von KI auf den Bewerbungsprozess. Aus Lebenslauf und Ausschreibung eine passgenaue Bewerbung zu machen ist eine leichte Aufgabe für jedes LLM. Die Chancen mit einer hochwertigen Bewerbung auch aufzufallen sind deutlich gesunken in den letzten Jahren.

Wie vorgehen?
Nun stellt sich die Frage wie man aktuell am besten vorgeht um einen neuen Job zu finden. Sollte man auf Klasse setzen und weiterhin passgenaue Bewerbungen selbst schreiben, oder ist es der bessere Ansatz sich auf das System einzulassen und durch KI einfach massenhaft Bewerbungen auf den Markt zu werfen.
Alternativ denke ich mir fast, dass die klassische Bewerbung durch KI ausgedient haben könnte. Vielleicht ist es an der Zeit wieder auf Jobmessen zu suchen oder den Weg über Präsenz-Events zu gehen.

Die einfache Antwort war, ist und wird eine persönliche Empfehlung bleiben. Allerdings ist das eigene Netzwerk natürlich immer winzig im Vergleich zum gesamten Markt.

Mich würde mal eure Meinung dazu interessieren.


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29 Antworten
MrRobot
Beigetreten: 19.06.2022
Poker Player

Original von Plastichamer
Alternativ denke ich mir fast, dass die klassische Bewerbung durch KI ausgedient haben könnte. Vielleicht ist es an der Zeit wieder auf Jobmessen zu suchen oder den Weg über Präsenz-Events zu gehen.

Die einfache Antwort war, ist und wird eine persönliche Empfehlung bleiben.

Das sehe ich genauso. Die digitale Welt wird gerade mit KI Slop geflutet. Ich gehe auch davon aus, dass die physische Welt wieder deutlich mehr an Wert zunehmen wird. Im Grunde dreht sich alles um Vertrauen und Risikoabwägungen - wenn dich eine zuverlässige Quelle empfehlen kann, ist das Gold wert. Vitamin B ist heute wichtiger denn je und das einzige Mittel, das wirklich etwas bringt.


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Zitat
Qinii
Beigetreten: 03.01.2012
PokerStrategist

Hab keines meiner Anschreiben per Hand geschrieben, sondern mit vernünftigen Prompts und persönlichen Infos/KPIs in ner AI.
Imo ist da Anschreiben absolut zu missachten, keine der Gespräche die ich bisher hatte, hat irgendwie erahnen lassen, dass sich das überhaupt im Detail durchgelesen wurde.


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Zitat
ThiloHarich
Beigetreten: 09.01.2008
PokerStrategist

Bin zum Glück in der Finanzbranche. Aber auch hier Fusion mit 15% Stellenabbau. Zum Glück Betriebsrat. D.h. Altersteilzeit und andere Angebote. Bei der Mutter in der Schweiz gingen im März die Kündigungen raus.
Ich wollte mich aktuell auch nicht bewerben. Die Angebote mit denen man etwa über Xing überflutet wurde sind bei Null. Ich vermute also über die Headhunter läuft auch nicht mehr viel.
Bewerbungsschreiben muss wohl sein, auch wenn's keiner wirklich liest.
Vitamin B ist immer gut.
Ich denke in der Verwaltung, staatlichen Stellen und Ähnlichem kommt die KI Welle vielleicht später an, und man kann da noch einen Fuß in die Tür kriegen - halt mit schlechteren Konditionen.


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Moderator
Eem01ofEEnGe
Beigetreten: 02.05.2011
Poker Player

Original von Qinii
Hab keines meiner Anschreiben per Hand geschrieben, sondern mit vernünftigen Prompts und persönlichen Infos/KPIs in ner AI.
Imo ist da Anschreiben absolut zu missachten, keine der Gespräche die ich bisher hatte, hat irgendwie erahnen lassen, dass sich das überhaupt im Detail durchgelesen wurde.

Kann ich so bestätigen.
Habe in einer bewerbung im Anschreiben ausdrücklich erwähnt das ich mein Englisch noch verbesssern muss aber für den job in ki zeiten klar komme.
Beim Gespräch war das dann das Kriterium mich nicht zu nehmen-da fragt man sich wirklich


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Zitat
meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006
Elite Grinder

Mit einem guten Anschreiben, das augenscheinlich kaum KI generiert ist, kann man sich imo immer noch gut von der Masse abheben. Würde auf jedenfall darauf achten, dass nicht die ständigen "KI-Wörter" in dem Anschreiben verwendet werden. Im Prinzip sollte dich die KI unterstützen, aber das Anschreiben sollte menschlich klingen.
Meine Empfehlung ist auch vor allem Netzwerkarbeit.
Zu Behörden: Wenn man die formalen Voraussetzungen erfüllt, dann kommt man da ggf. leicht rein, da die Behörden noch einstellen (außer bei Einstellungsstopp in bestimmten Bundesländern/Landkreisen). Man muss sich nur halt genau überlegen, ob man das wirklich möchte. Man stumpft da gefühlt einfach ab.


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Plastichamer Themenstarter
Plastichamer
Beigetreten: 04.11.2009
PokerStrategist

Ich stelle mir schon die Frage wie realistisch es ist, dass ein Personaler merkt das man selbst geschrieben hat. Wenn man sich die Mühe macht und es in 95% der Fälle ehe nicht auffällt, dann lohnt es einfach nicht. Selbst vor der KI wurden Bewerbungsschreiben ja eher in einer unnatürlichen Sprache verfasst. Man könnte halt auch komplett auf Umgangssprache wechseln um sich abzuheben. Gute Erfahrungen gemacht hab ich mit unkonventionellen Bewerbungen aber nicht. Die kreativeren Ansätze waren weniger Erfolgreich als die langweiligen Standarddinger.

Original von Qinii
Hab keines meiner Anschreiben per Hand geschrieben, sondern mit vernünftigen Prompts und persönlichen Infos/KPIs in ner AI.
Imo ist da Anschreiben absolut zu missachten, keine der Gespräche die ich bisher hatte, hat irgendwie erahnen lassen, dass sich das überhaupt im Detail durchgelesen wurde.

Was war denn deine Erfolgsquote damit?
Im Gespräch geht es dann ja eher darum einfach sympathisch zu sein. Das man die formellen Bedingungen erfüllt sollte dem Lebenslauf zu entnehmen sein.


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Zitat
Moderator
Eem01ofEEnGe
Beigetreten: 02.05.2011
Poker Player

Je nach stelle empfiehlt es sich mit einer präsi vorzustellen beim vorstellungsgespräch btw.


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Zitat
ThiloHarich
Beigetreten: 09.01.2008
PokerStrategist

Networking Xing oder heute linkedIn hilft.

Wichtig ist glaube ich schon dass man sich gezielt darauf vorbereitet. Etwa alle Daten zum Unternehmen drauf haben, auf deren Homepage Infos sammeln.

Einmal hat es mir geholfen, dass ich mich da vor 10 Jahren schon mal beworben hatte, und es aus irgendwie nicht geklappt hatte, aber in der zweiten Runde war der Interviewer von Damals (mein jetziger Chef) auch dabei, und konnte sich noch gut an das positive Gespräch von damals erinnern.
Ich war mal der Tutor der Abteilungsleiterin. Hat auch geholfen :tongue:

Meine letzten Bewerbungen sind nun 3 Jahre her, und die waren (ich meine auch mal ohne direkt Bewerbung auf die Stelle) alle über teams (oder ein anderes Tool). Da bekommt man schon einen guten Eindruck. Waren meist 2 Runden (machmal auch nur eine) Online, dann in Präsenz.


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Xantos
Beigetreten: 07.09.2005
Legacy Member

"Masse vs Klasse vs Beziehungen" hängt auch von der Branche, Seniorität und dir selbst ab.
Also schwer pauschal zu beantworten.

Ein Tipp, den ich geben würde:
Fang jetzt schon an, dich zu bewerben.
Selbst wenn das nur Übung ist, dann gewinnst du so Erfahrung und Selbstvertrauen.
Aus einer Situation der relativen Sicherheit heraus.
Anstatt dann erst im Fall der Fälle mit psychologischem Druck anzufangen.


Antwort
Zitat
seniorin
Beigetreten: 14.02.2011
PokerStrategist

Früh anfangen ist gut, aus dem Job bewerben eh einfacher und recht stressfrei.
Würde bei den interessanteren Stellen mehr Zeit investieren; wenn man gerade auf Jobsuche ist, sind die interessanten Stellen schnell abgefarmt und es kommen nicht so schnell neue nach. Da sollte man aufpassen, sich nicht mit einer Massenbewerbung direkt ins Aus zu befördern.
Vitamin B ist m.E. goldwert, aber das ist nicht so planbar und gedeiht schon viel früher.
Was auch gut sein kann, beim in der Bewerbung angegebenen Kontakt (vor allem, wenn jemand aus der Fachabteilung, nicht HR, angegeben ist) anzurufen und paar Fragen zu stellen. Da kann man den Gegenüber durchaus schon vorwärmen und einen ersten Eindruck hinterlassen.


Antwort
Zitat
Plastichamer Themenstarter
Plastichamer
Beigetreten: 04.11.2009
PokerStrategist

Original von Xantos
"Masse vs Klasse vs Beziehungen" hängt auch von der Branche, Seniorität und dir selbst ab.
Also schwer pauschal zu beantworten.

Ein Tipp, den ich geben würde:
Fang jetzt schon an, dich zu bewerben.
Selbst wenn das nur Übung ist, dann gewinnst du so Erfahrung und Selbstvertrauen.
Aus einer Situation der relativen Sicherheit heraus.
Anstatt dann erst im Fall der Fälle mit psychologischem Druck anzufangen.

Ich schaue grundsätzlich alle paar Wochen auf den Jobmarkt und schreibe ein paar Bewerbungen im Jahr. Alleine um zu verstehen welche Fähigkeiten gefragt sind und in welche Richtung ich mich entwickeln sollte. Zwanghaft was neues zu suchen wäre eine Überreaktion. Das Unternehmen ist "too big to fail" und nichtmal grundsätzlich ungesund. Mir ging es garnicht so sehr um persönlichen Rat sondern eher darum eine Diskussion starten weil ich in zwei Punkten einen Umbruch im Markt wahrnehme:

1. LLM sind prädestiniert zum Bewerbungen schreiben.
2. Eine Flut an, gerade auch internationalen Bewerbungen, die dazu führt das vermutlich kein größeres Unternehmen noch manuell alle Bewerbungen liesst.

Magst du deinen ersten Punkt ausführen? Ich sehe z.B. kein Szenario wo eine persönliche Empfehlung schlechter wäre als "kaltaquise" über eine Bewerbung.


Antwort
Zitat
Xantos
Beigetreten: 07.09.2005
Legacy Member

Original von Plastichamer

Original von Xantos
"Masse vs Klasse vs Beziehungen" hängt auch von der Branche, Seniorität und dir selbst ab.
Also schwer pauschal zu beantworten.

Magst du deinen ersten Punkt ausführen? Ich sehe z.B. kein Szenario wo eine persönliche Empfehlung schlechter wäre als "kaltaquise" über eine Bewerbung.

Klar, Beziehungen sind immer gut.
Wie wichtig sie sind ist aber unterschiedlich.
Bspw. Chirurg oder Produktion -> weniger wichtig.
Aufsichtsratposten -> mega wichtig.

Ein Tipp, den ich geben würde:
Fang jetzt schon an, dich zu bewerben.
Selbst wenn das nur Übung ist, dann gewinnst du so Erfahrung und Selbstvertrauen.
Aus einer Situation der relativen Sicherheit heraus.
Anstatt dann erst im Fall der Fälle mit psychologischem Druck anzufangen.

Ich schaue grundsätzlich alle paar Wochen auf den Jobmarkt und schreibe ein paar Bewerbungen im Jahr. Alleine um zu verstehen welche Fähigkeiten gefragt sind und in welche Richtung ich mich entwickeln sollte. Zwanghaft was neues zu suchen wäre eine Überreaktion. Das Unternehmen ist "too big to fail" und nichtmal grundsätzlich ungesund. Mir ging es garnicht so sehr um persönlichen Rat sondern eher darum eine Diskussion starten weil ich in zwei Punkten einen Umbruch im Markt wahrnehme:

1. LLM sind prädestiniert zum Bewerbungen schreiben.
2. Eine Flut an, gerade auch internationalen Bewerbungen, die dazu führt das vermutlich kein größeres Unternehmen noch manuell alle Bewerbungen liesst.

Richtig, größere Unternehmen werden zunehmend AI nutzen, um Bewerbungen zu screenen.
Vielleicht naiv, aber ich sehe das nicht als einen so großen Unterschied gegenüber dem Filter einer Recruiting-Abteilung - bzw. eher als Verbesserung, da weniger Bias & mehr Wortschatz.

Beispiel:
Bei einem menschlichen, aber fachfremden Recruiter ist mMn wichtig, dass man "Buzzword-Stuffing" betreibt.
Also dass in deiner Bewerbung klar herüber kommt, wie / dass du die Kriterien erfüllst.
Die Stelle verlangt nach "program management"? -> Du solltest diesen Aspekt bei einer deiner letzten 1-2 Rollen betonen idealerweise mit diesem Begriff.

AI könnte das verbessern, weil sie besser als ein busy recruiter ist, auch in Abwesenheit bestimmter Buzzwords eine Bewerbung als "gut" zu bewerten (bspw. Teilsynonyme, Rollenprofile welche Skills implizieren etc.).

Was aber noch eine Weile bleiben wird:
Wenn du unter die letzten 5-10 Bewerber kommst, schaut sich der Hiring Manager deinen CV an.

Caveat: Da ich ewig keine Erfahrung im "typisch deutschen" Markt hatte, kann ich die Relevanz von den typischen "Bewerbungsschreiben" nicht bewerten, und spreche nur vom CV.


Antwort
Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009
Oldschool Grinder

Sind in deiner Branche Anschreiben notwendig? Ich besetze gerade zwei Stellen und fordere kein Anschreiben (Bereich Marketing). Ein passender, gepflegter CV ohne Buzzwords ist aber wichtig, Es sollte hervorgehen, dass du die passenden Skills hast oder diese im Zweifelsfall schnell erlernst.

Das klingt etwas konträr zu Xantos. Ich stimme aber zu, dass bei unerfahrenen Recruitern Buzzword Stuffing gut sein kann, mich schreckt es eher ab, da schnell Ähnlichkeit zu den von dir schon erwähnten indischen Bewerbungen entsteht. Also am besten die goldene Mitte mit einem "echten" CV der etwas Charakter hat und Recruiter und Hiring Manager gleichermaßen anspricht.

Diese typischen KI-Bewerbungen finde ich eher schlecht. Wenn du dich bei eher großen Firmen mit stark automatisierten Prozessen und Screenings bewirbst, kann eine Anpassung aber (leider) Sinn machen. Da gibt es allerdings auch Fachkräfte für fernab der KI. Würde ich wie angedeutet davon abhängig machen, ob du dich eher bei Konzernen oder eher kleineren Firmen bewirbst.


Antwort
Zitat
Xantos
Beigetreten: 07.09.2005
Legacy Member

Original von shaddiii
Sind in deiner Branche Anschreiben notwendig? Ich besetze gerade zwei Stellen und fordere kein Anschreiben (Bereich Marketing). Ein passender, gepflegter CV ohne Buzzwords ist aber wichtig, Es sollte hervorgehen, dass du die passenden Skills hast oder diese im Zweifelsfall schnell erlernst.

Genau das meine ich mit Buzzwords.
Vielleicht wäre "Keywords" der bessere Ausdruck.

Ich meine, dass im CV die Wörter/Begriffe vorkommen sollten, welche für die Rolle essentiell sind.

Beispiel: Du warst Executive Assistant von einem GF.
Für die Stelle, auf welche du dich bewirbst, ist Project Management, Project Controlling, Program Management nötig.
Für dich ist das vielleicht implizit in der Rolle als Exec Assistant - für den Junior Recruiter aber ggf nicht.
Also wichtig, dass man in den 3 Bullets zur Exec Assistant diese Keywords nennt & eher den Fokus darauf legt.

Stell dir vor du bewirbst dich als Exec Asssistant einmal auf eine Project Manager, und einmal auf eine Analyst Stelle.

Dann sieht deine Rolle je nach Rolle vielleicht so aus:

Generisch:

Executive Assistant der Geschäftsführung, XYZ GmbH, [Zeitraum]

  • Effizienzmanagement & Organisation: Proaktive Steuerung des Terminmanagements, Reiseplanung sowie Vor- und Nachbereitung von Gremiensitzungen inkl. Protokollführung.
  • Strategische Unterstützung: Erstellung von Analysen, Präsentationen und Entscheidungsvorlagen sowie eigenverantwortliche Leitung von Sonderprojekten.
  • Schnittstellenfunktion: Souveräne Kommunikation mit internen und externen Stakeholdern sowie Koordination des Informationsflusses als erste Anlaufstelle für die Geschäftsführung.

Project Manager:

Executive Assistant der Geschäftsführung, XYZ GmbH, [Zeitraum]

  • Projektmanagement & Organisation: Proaktive Steuerung von Schlüsselprojekten für die Geschäftsführung, Management der Zeitresourcen der Geschäftsführung.
  • Strategische Unterstützung: Erstellung von Analysen, Präsentationen und Entscheidungsvorlagen sowie eigenverantwortliche Leitung von Sonderprojekten.
  • Schnittstellenfunktion: Souveräne Kommunikation mit internen und externen Stakeholdern sowie Koordination des Informationsflusses als erste Anlaufstelle für die Geschäftsführung.
  • Resultate: Umsetzung des Projekts XYZ mit Budget ABC und Ergebnis DEF.

Analyst:

Executive Assistant der Geschäftsführung, XYZ GmbH, [Zeitraum]

  • Strategische Analyse: Erstellung von Analysen und Reports, Definition & Reporting von KPI
  • Effizienzmanagement & Organisation: Proaktive Steuerung des Terminmanagements, Reiseplanung sowie Vor- und Nachbereitung von Gremiensitzungen inkl. Protokollführung.
  • Schnittstellenfunktion: Souveräne Kommunikation mit internen und externen Stakeholdern sowie Koordination des Informationsflusses als erste Anlaufstelle für die Geschäftsführung.
  • Resultate: Umsetzung eines Dashboards für die Geschäftsführung, Verbesserung von [Key Metric XYZ] um +XX%

[Jetzt nicht lange formuliert, nur Illustration des Prinzips.]


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Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009
Oldschool Grinder

Alles genannte ist sinnvoll und wäre für mich noch kein Buzzword-Stuffing :)
Es gibt so Leute, die meinen jedes Keyword aus der Stellenanzeige auch unbedingt in der Bewerbung verwursten zu müssen. Das sieht dann einfach unglaubwürdig aus.

In der Reihenfolge der geforderten Skills oder der Beschreibung ("sehr gute Dashboardkenntnisse in Tableau" vs "Dashboardkenntnisse") erkennst du die Priorisierung. In der Regel sind 2-4 Skills top Prio und die solltest du in der Bewerbung abdecken. Eigenen Charakter / eigene Stärken und Interessen bewerte ich positiv, wenn sie potenziell einen Benefit bringen. Ich bin klar Team "Durchdachter, prägnanter menschlicher CV"... Schwerpunkte kannst du je nach Bewerbung dann verschieben und mal mehr das eine und mal mehr das andere betonen.


Antwort
Zitat
Xantos
Beigetreten: 07.09.2005
Legacy Member

Ja da hast du recht. "Buzzword-Stuffing" war wohl ein schlecht gewählter Begriff, da man schnell das darunter verstehst, was du meinst ("jedes Stichwort muss vorkommen").

Ich würde es nochmal neu formulieren als:
"Man sollte die 2-3 wichtigsten Needs & Skills für die Rolle verstehen, und seinen CV so formulieren, dass die eigene Fähigkeit / der eigene Track record diesbezüglich hervorgehoben wird. Inklusive Nennung der wichtigsten Keywords / Schlüsselbegriffe, damit auch ein Junior Recruiter schnell erkennt, dass die Bewertbung nicht aussortiert gehört."

(Es gibt meiner Erfahrung nach nämlich viele, die ihr Anschreiben individualisieren, aber ihren CV nicht.
Und wo der CV auch nur allgemeine Tätigkeitsbeschreibungen enthält, aber keine konkreten Erfolge.
Und viele davon denken, dass ihr CV perfekt sei, weil er inhaltlich richtig & formell gut ist.
Aber halt nicht überzeugend - allgemein, und für die konkrete Stelle.)


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Zitat
bastimw
Beigetreten: 07.10.2008
PokerStrategist

Ich würde mich gar nicht mehr bewerben, sondern eigene Firmen gründen die in der aktuellen Lage Mehrwert schaffen. Die aktuellen Strukturen - Chef-Management - mittleres kleines Management wird aktuell abgeschafft. Es gibt bald nur noch Investor und Produktdesigner. Hebe also lieber Kreativität hervor, hebe dich als Entscheidungsvorbereiter hervor.


Antwort
Zitat
StratoPrince187
Beigetreten: 12.09.2006
Legacy Member

Eine Chance ist auch ein Initiativbewerbung. Dann kannst du mit deinem Anschreiben stärker punkten weil es eventuell eher bei einem Recruiter landet. Wird im Mittelstand wohl besser funktionieren als im Konzern.


Antwort
Zitat
JonnyOh
Beigetreten: 25.09.2008
PokerStrategist

Original von Plastichamer
Ebenfalls sehe ich massive Auswirkungen von KI auf den Bewerbungsprozess. Aus Lebenslauf und Ausschreibung eine passgenaue Bewerbung zu machen ist eine leichte Aufgabe für jedes LLM. Die Chancen mit einer hochwertigen Bewerbung auch aufzufallen sind deutlich gesunken in den letzten Jahren.

Ich habe mir dieses Jahr schon ~50 Bewerbungen durchgesehen (Digital-Agentur) und muss hier stark widersprechen.
50-70% der Bewerbungen sind wirklich schlecht - und da bin ich in Zeiten von KI echt verwundert. Wir bekommen teilweise Bewerbungen von Indern, die schaffen es nicht einmal das Dokument zu formatieren, da ist alles quasi durchgängig in einer Wurscht im Lebenslauf. Richtig gute Bewerbungen, also solche die auch optisch gut aufbereitet sind, super Struktur haben sehe ich selten.

Daher mein Tipp - investiere Zeit in die Bewerbung, es zahlt sich aus :f_thumbsup:

Top 3 aus diesem Jahr - damit du eine Vorstellung hast, was in der Praxis passiert...
1) "Sehr geehrter Herr {Platzhalter}" im Anschreiben
2) Firmenname einer anderen Firma (ws. dort auch beworben)
3) Anschreiben per Screenshot versendet (mit Word & Taskleiste offen) - das war obv ein Inder


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