Viele haben bereits das grandiose Gefühl gespürt, wenn man in einem großen Turnier den final table erreicht. Über 99 % des Spielfeldes sind geschlagen und nun geht es ums große Geld. Wie groß ist jedoch die Enttäuschung, wenn man als Neunter oder Achter den final table verlassen muss und gerade mal ca. 5% des Preisgeldes des späteren Siegers erhält.
Ich hab grade einen final table (poker stars) nachgespielt mit ca. 10k Teilnehmern.
Der neunte hat etwa 5k erhalten und der Sieger etwa 160k.
Das ist ungefähr so als wenn zwei Bergsteiger den Mounteverest besteigen und einer bekommt 5k für die Besteigung und der zweite 160k, weil er auf dem Gipfel zusätzlich einen 8m hohen Schutthaufen besteigt.
Hat der neunte nicht beinahe genausoviel geleistet wie der spätere Spieger ? Wären die Spieler langfristig zufriedener, wenn es eine flachere Auszahlung gibt ?
Wir alle wissen, dass Poker nicht immer fair oder gerecht ist, aber die Turnierveranstalter könnten mit einer flacheren Auszahlungsstruktur (die Höhe der Auszahlung wird ein wenig mehr angeglichen) ein klein wenig mehr Gerechtigkeit in das Spiel bringen und (meiner Meinung nach) auch die Zufriedenheit der Spieler in der Summe erhöhen.
Stimmt darüber ab !