Hallo pommmes
Vielen Dank für Dein Kommentar.
Nun zu equilab und VPIP/PFR:
Es gibt mehrere Aspekte bei der Betrachtung in equilab, je nachdem Du das Verhalten des Gegners betrachtest (es geht ja um Range Einschätzungen): Raist er, callt er ein Raise; callt er ein Limp.
VPIP gibt Dir an, mit wieviel Hände er überhaupt mitspielt (also Geld in den Pot steckt); PFR wieviel er mit einem Raise Geld investiert.
Wenn der Gegner ein PFR hat und er callt ein Limp z.B.; kann man davon ausgehen, dass er nur mit mittelwertigen Händen callt, er würde eine Premiumhand raisen.
Die Range einstellen hängt somit auch von diesem Aspekt ab.
Zu den Zahlen "unten": equilab rechnet ja die Anzahl der Handkombinationen, die eine bestimmte Auswahl hat. Wenn ich z.B. bei 16% A5s, A7s, A8sund KTo rausnehme und dafür 55-22 dazu nehme, habe ich eine ähnliche Anzahl Hände, die wiederum ca. 16% gibt. Die Sache kannst Du aber erst verifizieren, wenn Du Showdowns beobachtest.
Wenn er ein VPIP von 26% und ein PFR von 10% hat; dann hast Du wiederum 16% Range der Calls, die er macht, aber dann ist die Range anders. Konkret, Du stellst 26% im equilab ein und nimmst den oberen Wert von 10% weg, das ergi9bt folgende Range:
66-55, A8s-A2s, K9s-K6s, Q9s-Q8s, J8s+, T8s+, 98s, ATo-A7o, KJo-K9o, Q9o+, JTo
Diese kannst Du dann anpassen, je nach Beobachtung, und so kannst Du die Range Deines Gegners immer besser einschätzen.
Ich hoffe, ich konnte so Deine Frage beantworten.