inception ist ja mal sowas von garnicht "einer der besten Sci-Fi-filme aller Zeiten" und Dark Knight Rises ist eine "gute comic-verfilmung" abre mehr nicht - story-, spannungsbogen- und charaktermäßig ist der film nämlich ziemlich schwach, das habe ich aber auch schon hundertmal in zig Threads hier geschrieben und werde ich auch nicht mehr wiederholen. TDK war halt auch "so als Film" gut, nicht nur wenn man ihn mit anderen Comicverfilmungen vergleicht.
zum Thema Musik; Ja, die ist schon genial, keine Frage. Aber nur Musik reicht eben nicht.
Was daberndl sagt, und pryce antwortet, ist auch irgendwie nicht richtig. Nolan ist der Effekthascherei viel näher als es dargestellt wird. "Storymäßigen Tiefgang" haben wir wohl bei Batman nicht, bei Inception wird der Tiefgang wohl nur erreicht, in dem man ein paar STories in ein paar andere Stories einbaut, dazwischen noch James Bond - Liebesgrüße aus Moskau, und am Ende ist es sowieso egal ob der Film seine eigene Logik einhält (siehe Van Unterwasser etc) .
Ich habe wohl definitiv einen anderen Anspruch und bin mit Blockbusterkino generell sehr unzufrieden, aber bei Nolan merkt man schon, dass er nicht einfach "mehr Geld hat, und was ordentliches macht" sondern dass er sich dem Mainstream-actionkino verpflichtet hat [siehe TDKR].
Pryce argumentiert natürlich wieder mal so, das alles bisher total genial war, und er auch genial bleibt. Diese Meinung kann ich nicht teilen, will hier aber auch nicht mit pryce diskutieren. Jeder der das schon mal versucht hat, weiß wovon ich rede.
die hoffnung stirbt zuletzt,
Greets
e: ähnliches befürchte ich übrigens bei Darren Arronofsky, Noah sieht ja schonmal ein bisschen zu CGI-überladen aus - mal sehen wie es dann im Endeffekt aussieht.