Ich weiß nicht genau, ob das Forum passt aber vermute mal stark, dass ich hier richtig bin... (Sufu genutzt aber keine passenden Ergebnisse)
Kurz zur Pokererfahrung. Spiele online seit 4 oder 5 Jahren und bezeichne mich mal als Durchschnittspieler. Angefangen mit SNG´s / MTT´s und einige male damals noch auf Titan schön gecashed aber immer wieder ausgezahlt, da das Geld privat viel mehr wert für mich hatte...
Zwischendurch habe ich auch zwei Anläufe unternommen, mich mit ordentlichem BRM mit SNG´s hochzugrinden. Hat auch gut geklappt, zuletzt auf Stars. Leider ist es bei mir manchmal so, dass ich ab und an Auszeiten vom Pokern will und dann mehrere Monate keine einzige Hand spiele. Davor habe ich dann immer komplett ausgecashed und anschließend quasi wieder bei 0 angefangen.
Versuche im CashGame habe ich auch hinter mir. NL2, NL5 FR BSS mit ausreichender Samplesize (jeweils ca. 100k - 150k Hände) geschlagen aber dann das gleiche Spiel. Pokerpause und komplette BR ausgecashed.
Das ist zwar alles ganz schön und gut aber irgendwie auf Dauer nicht wirklich befriedigend. Seit Anfang des Jahres habe ich mal wieder begonnen. Mit 20$ auf stars hab ich mich über NL2 auf NL5 hochgegrindet auf ne Roll von jetzt ca. 180$.
Oh, schon viel geschrieben, aber immer noch nicht auf dem Punkt.... Jetzt aber:
Problem: Mir fehlt die Zeit. Die grinderei auf den Micro´s ist zwar schön und gut, ist aber nicht wirklich atemberaubend und ich fürchte, dass mich bald wieder die Lust verlässt, vielleicht auch weil das zu verdienende Geld im Microbereich zwischen NL2 - NL10 einfach einen zu geringen Stellenwert hat um die Zeit zu rechtfertigen.
Ich habe nen Fulltimejob, ne Freundin mit der ich zusammen wohne und so bleiben von Mo-Fr vielleicht 3-5h Zeit um zu Pokern. Am WE teils ein wenig mehr aber teils halt auch gar nicht.
Wenn ich mich an ein recht konservatives BRM halte (Was ich bis jetzt immer so gemacht habe) dann benötige ich selbst bei 10-tabling noch verdammt viel Zeit um endlich mal in Regionen vorzustoßen in denen man etwas Geld verdienen kann. NL50 oder besser NL100 würden mir voll und ganz genügen.
Jetzt also mein Plan: Ein aggressiveres (vielleicht zu agressiv??) BRM. Ich werde mal ab sofort ein 10-14 Stack BRM fahren und dafür nur noch 4-6 Tische spielen. Hat natürlich den Nachteil, dass ich während einer Session die Roll immer im Auge haben muss wahrscheinlich innerhalb kurzer Zeiten auf bzw. absteigen muss.
Mein optimistischer Plan sieht vor, mich so zunächstmal bis auf NL50 hochzuspielen und mich dort dann erstmal zu etablieren. Die Chance broke zu gehen ist sicherlich nicht gerade gering aber mich interessiert vor allem, ob es hier in der community Spieler gibt, die ähnlich verfahren bzw. den Weg bereits hinter sich haben. Wie seid Ihr mit psychologisch mit Abstiegen und Aufstiegen umgegangen oder hat es überhaupt nicht funktioniert? Sind die Limitwechsel und unterschiedliche Spielweisen auf den Limits ein Problem oder kommt man als Durchschnittsspieler damit zurecht?
Würde mich interessieren und würde mich freuen wenn außer dem üblichen geflame ein paar ordentliche Antworten kämen.
Gruß