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AQo in position

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MrSax00beat
Beigetreten: 25.07.2013

Hallo zusammen,

bin mir nicht sicher ob man am Turn for protection betten sollte. einerseits bekomme ich selten value von schlechteren hände und bringe keine besseren zum folden. andererseits will ich halt auch nicht behindchecken und ihm die gelegnheit geben mit sowas wie K♣:J♦: seine straight oder flush zu hitten.

und wenn wir betten...welche size?

PokerStars No-Limit Hold'em, 55 Tournament, 20/40 Blinds (9 handed) - PokerStars Converter Tool from http://flopturnriver.com/

saw flop | saw showdown

SB (t3,000)
BB (t2,900)
UTG (t3,090)
UTG+1 (t2,781)
MP1 (t3,646)
MP2 (t4,437)
MP3 (t2,404)
CO (t2,660)
Hero (Button) (t2,442)

Hero's M: 40.70

Preflop: Hero is Button with Q, A
3 folds, MP2 raises to t90, 2 folds, Hero calls t90, 2 folds

Flop: (t240) A, 9, 10 (2 players)
MP2 bets t140, Hero calls t140

Turn: (t520) 5 (2 players)
MP2 checks, Hero ??


Antwort
Zitat
2 Antworten
viktoalia
Beigetreten: 11.02.2009

Vordergründig geht es doch darum soviel value wie möglich aus einer hand zu holen wenn man glaubt sie sei im moment die beste. Das man damit gleichzeitig dem gegner keine freikarte geben will versteht sich von selbst. Es ist also immer eine value-bet mit dem beieffekt "protection", denke ich.

Deine hand würde ich am turn aus folgenden gründen fast immer betten: zum einen kannst du davon ausgehen die beste hand zu halten. Sollte villain starke draws halten möchte ich das er für den river zahlt. Für ein set-check-trap seinerseits (weil second barrel stark aussieht) ist das board auch für ihn nicht sicher genug, weshalb er es auf so einem board eher seltener mach sollte und gleichzeitig damit riskiert value liegen zu lassen. So gesehen würden sich für ihn FDSD gut dafür eignen, mit der option eine 3rd barrel am river zu feuren wenn du den turn nur gecallt hast. Denn sollte er einen starken draw halten würde er nach c/c auf dem river selten payouts bekommen.
Also fallen für mich hände wie K♣:J♦: K♦:J♥: usw. eher weg. Solche hände eignen sich natürlich gut für c/r. Aber das ist zukunft und als spielsequenz "seltener", weil teurer.
Also vermute ich eher pockets auch mit :diamond: J♦::Jx:, Q♦::Qx:, K♦::Kx: (und kleinere die das As ab und an spielen), straithdraws ohne :diamond: J♣:Q♣:, J♥:Q♥:, und A♦::Jx:, A♦:K♦:, A♦:Q♦: die er checkt um dich nicht aus der hand zu scheuchen und eine bet deinerseits zu provozieren.
Eine turn-bet macht also sinn, weil dich unter umständen die ertsen beiden gruppen callen und du keine karte am river sehen willst die solche hände vervollständigt. Size: 50-65% (um ihn villeicht doch noch drin zu halten)
Die dritte gruppe callt natürlich auch :)

Mich würde interessieren ob ihr gegenseitige reads hattet?


Antwort
Zitat
glissario
Beigetreten: 13.06.2006

Original von viktoalia
Vordergründig geht es doch darum soviel value wie möglich aus einer hand zu holen wenn man glaubt sie sei im moment die beste. Das man damit gleichzeitig dem gegner keine freikarte geben will versteht sich von selbst. Es ist also immer eine value-bet mit dem beieffekt "protection", denke ich.

Gut für Dich ist, dass das A♦: draußen ist. Je nachdem, wieviele Axo er MP2 hat, wird(sollte?) er diese oft checken, so dass Du hier eine oben beschrieben vbet/protectionbet hast. Wenn ich da nun den raise kassiere dann folde ich es ohne redraw auch recht easy - das Geld verlierst Du behind am River aber auch + bekommst von Händen wir J♦::Jx: imo eher am Turn value als am River. Daher schon ne bet, 300-370.


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