Original von Asaban
zu 1.) Auf den angesprochenen Limits halte ich die Aussage für sehr gewagt...zu 2.) Frage ist was du machen willst...
Wenn du Postflop dein Spiel verbessern möchtest brauchst du Postflopsituationen. Natürlich sollte er da am Anfang vorsichtig sein - aber indem er coldcalls weglässt wirds eben nicht besser. 3 Bet mit spekulativen Händen ist gerade auf den Limits dann halt doch wieder overplayed. Insofern kommt er da imo um coldcalls gar nicht drum herum. Natürlich sollte der Fokus primär auf open raises liegen - aber einen Coadcall mit niedrigem Pocket oder suited connector kannst du da doch nicht einfach rauslassen nur weil du ihm die Fähigkeit dazu absprichst![]()
Klar ist dass die (Implied) Odds stimmen müssen...zu 3.) Aus EP nicht
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Gehört dann halt auch mal dazu - wenn auch deutlich tighter. Das was du schreibst ist doch im Grunde der TAG-Style ♠_confused:Inwiefern er jetzt Postflop mit einer spekulativen, problembehafteten Hand wie A6s besser dasteht als mit 76s - gerade als unerfahrenerer Spieler - das musst du mir nochmal erklären^^
Letztenendes spielt er die gleichen Spots in denen er einen FD hält. Zusätzlich verstrickt er sich aber auch noch in Pötte in denen er oft dominated ist oder mit Midpair gegen ein Overpair läuft. Imo ist da ein Suited connector grade für einen der es üben möchte deutlich leichter zu spielen. 2 Pair or better und Schluss.
zu 1: Das muss ich dann korrigieren. Im Normalfall sind die meisten Vollfishe dann raus, einfach weil sie ihre chips verdonkt haben.. diejenigen, die nen guten run hatten sind halt noch drin, aber leicht zu identifizieren.
Tatsache ist, dass die leute auf den Limits mit höher werdenden blinds passiver und tighter werden, was steals profitabler macht.
zu 2: Ich spreche ihm nicht die Fähigkeit ab.. sowas maße ich mir nicht an. Die Frage ist aber erstens, wie Du bei den schnell steigenden Blinds (im normalfall sind die lowlimits Turbos) und damit mit nem Stack zwischen 10-30bb sinnvoll postflop spielen kannst, v.a. wenn die zumeist relativ schlechten spieler auf dem limit postflop wenig weglegen. Wenn die moves also oft wegfallen, dann braucht man implieds und die hat man bei den niedrigen Stacks einfach nicht oft. Du hast natürlich recht.. wenn man postflopspiel vermeidet erlernt man es auch nicht.
zu 3: Die Fishe auf den limits coldcallen recht viel. D.h. man steht equitymäßig mit A6s besser da als mit 76s. Man hat showdownvalue und hat somit die option mit checkbehinds nen billigen showdown zu sehn wenn nötig. Sicher hat man ne schwierige situation wenn man nur TP macht, aber so lernt man eben auch Postflopspiel...
Generell könnte man doch sagen, dass man mit mehr Händen stealen kann, wenn die Gegner sehr passiv sind und/oder man relativ deep ist, wegen implieds.. wenn man aber häufig coldcalls erwischt und relativ short ist, dann sollte man doch eher auf die equity seiner Range achten, oder liege ich da falsch?