Hallo Community,
traue mich jetzt einfach mal, meine Gedanken darzulegen über 2 Tuniere, die ich innerhalb von 5 Tagen gewinnen konnte. Ich bin seit dem 14. diesen Monat wieder nach gut 7-8Jahren (oder noch länger?) wieder am online pokern. Gespielt habe ich seitdem über 100 meist kleine Tuniere bis 2$ oder freerolls. Ein paar Satelites waren auch dabei.
Folgendes ist mir bei den beiden Tuniersiegen klar geworden: Bei freerolls, 10Cent-Tunieren oder ähnlich unbedeutenden Tunieren ist die Motivation, diese zu gewinnen dementsprechend lame.
Bei den Siegen war es so, daß ich nach gut 2 Stunden nach Beginn die Chance gewittert habe, daß heute was geht. Diese Erkenntniss habe ich mir dann per Affirmation soweit verinnerlicht (während des Spiels), daß es mir möglich war, extrem fokussiert und konzentriert die Dinger zu shippen! Natürlich bedarf es auch einer gewissen Vorbereitung. Mal ganz bewusst an Tagen zuvor kein Alkohol konsumieren (das fällt mir als Hausbrauer besonders schwer
) geschweige denn dem Fröhnen anderer Stimulanzen.
Dies eröffnet dann wenigstens mir überhaupt erst die Bereitschaft mich voll und ganz, zu 100% auf das Ziel son Ding zu shippen einzulassen.
So, das wars von meiner Seite. Natürlich interessiert es mich sehr, wie ihr euch auf ein Tunier vorbereitet und tät mich freuen, wenn ihr hier darlegt, wie ihr eure Vorbereitung handhabt - wenn überhaupt .
lol ... sorry ... aber das ist einfach nur
... ich spiel auch schon ne weile aber wenn die hände in den richtigen spots nicht halten kannst mit dem von dir gegebenen einpacken ...
ich spiel selber eher tight und flieg gefühlt seit jahren immer und immer wieder mit den besseren händen auf die schnauze ... wenn ich mal wie grad eben nen all in call mit T8o mache hält die hand natürlich
blinds 100/200 in nem 50/50 auf jokerstars ... villain 741 utg1 schiebt all in, alle folden, SB folded, ich im BB ... und weil ich in allen anderen busted bin (mit immer der besseren hand call ich jetzt mit T5o) und gewinne die hand ...
würde ich das regelmäßig machen ...
@EilatOne:
Die Leier wird doch langsam echt lame?
Kannst halt noch in 20 Threads schreiben wie unfair alles ist und dass das alles nur vom Glück abhängt. Macht das Ganze auch nicht wahrer. Niemanden interessieren irgendwelche random bad beats die jeder Pokerspieler sehr regelmäßig selbst erfährt. Habe dir in deiner Handbewertung bereits ein paar Sätze dazu geschrieben woran du arbeiten könntest. Statt dich aber selbst zu verbessern übst du dich lieber in Selbstmitleid. Wenn alles so scheiße ist, musst du so konsequent sein und Poker aufgeben. Alles was du jetzt hier machst ist destruktives Geschreibe das niemandem weiterhilft. Auch gehst du auf das eigentliche Thema mit keinem Satz ein.
@Reckermann:
Ich habe deinen Beitrag ausgeblendet da er nicht zur Diskussion beiträgt.
@tachyonist:
Wichtig finde ich eine halbwegs gesunde Ernährung die es mir erlaubt auch nach 8 Stunden noch konzentriert zu sein. Dazu zählt für mich der Verzicht auf Alkohol, Zucker (Softdrinks), Junkfood und Koffein. Dazu kommen dann noch andere Faktoren wie beispielsweise ein vernünftiger Stuhl, gelegentlicher Sport usw. Mit schlechter Ernährung, einem schlechten Mindset oder einem schlechten Setup wird es einfach deutlich schwerer. Geeignete Snacks während einer Session sind für mich Obst, Nüsse und Gemüse. Als Getränk empfiehlt sich Wasser. Das steht dann bei mir auch entsprechend parat. Die Pausen nutze ich um mich zu bewegen, an die frische Luft zu gehen oder für den Besuch auf dem stillen Ort.
Am Ende ist das sicherlich nicht der wichtigste Erfolgsfaktor, man darf es aus meiner Sicht aber auch nicht unterschätzen auf Grund der Anforderungen die Turnierpoker an einen stellt.
@Eilat
Jeder ist seines Glückes Schmied Eilat, wenn du mich fragst. Es wundert mich nicht, denn du fokussierst dich, ja suhlst dich geradezu in der Opferrolle des ausgesuckten! Das du das dann geradezu anziehst ist ne logische Konsequenz. Versuchs doch mal mit GFK (gewaltfreie Kommunikation) und positiven Denken, vielleicht hilfts dir...
@Asaban
danke für dein feedback, du hast das von mir o.g. wohl mit dem Begriff "mindset" auf den Punkt gebracht. Will mal schauen ob ich da im Forum noch weitergehende Infos zu finden kann.
Kannst du auch begründen, warum sich Zucker unvorteilhaft auswirkt? Und was genau versteht man unter einem "schlechten Setup"
Danke im Vorraus
du machst 8 jahre pause, shipst ein 1$ turnier auf ner popelseite und meinst dann du hättest poker durchschaut/alles gesehen und könntest anderen weise ratschläge erteilen? nix für ungut ... aber behalt deine jeder ist seines glückes schmied phrasen doch bitte für dich ...
versteh mich nicht falsch, ich gönn dir deinen ship und alles und bin dir das noch nicht mal neidisch ... aber leg mal ein paar ships bei jokerstars hin mit mehr als 1000 entries und dann kannst du anfangen hier groß rumzulabern ...
und keine sorge, das war auch mein letzter beitrag zu dieser ganzen diskussion, auch was bad beats und so anbelangt ... wenn dann post ich im stars ist rigged ... mir ist schon klar das ich das "gejammere" nicht mehr hören könnt und mir ist auch klar das das in manchen diskussionen nix zu suchen hat ... gelobe mich zu bessern ... aber wenn jemand blauäugig irgendwelche phrasen von sich gibt muß er auch mit nicht so blauäugigen kommentaren klar kommen
Ganz kurz zu meiner Erfahrung. Ich habe auch vor "gefühlt 20 Jahren" mit pokern angefangen. Müssten jetzt bestimmt schon 11-12 Jahre sein. Eher wohl 12.
Natürlich erstmal fleißig die Anbieter gesponsert. Eifrig Stunden lang gespielt und massig Geld verblasen. Bis ich auf PS.de stieß. SSS angefangen und ziemlich schnell wieder hin geschmissen.
"Dauernd lernen" dachte ich mir. Wozu? Ist doch eh alles Glückssache. Außerdem mochte ich die SNG´s und Tourneys eh lieber und da spielt ausschließlich Glück eine rolle.
Handstärke? Pfff... Ich muss nur treffen dachte ich!
Position? Was sollte das bitte bringen, wenn ich keine Hände bekomme?
Also auch iwann wieder Frust geschoben. Hab ich nie was gewonnen? Doch, aber mehr verloren als gewonnen. Naja, iwann kam ich mit Fixed Limit in Kontakt und das hat mich dann doch iwie faszieniert. Hab die Artikel in Angriff genommen, Videos geschaut und bin ziemlich schnell mit einer großen Gruppe zusammen gekommen die mich wunderbar aufgenommen und von der Pike auf alles mit viel Geduld beigebracht hat. Also liefs natürlich immer besser und besser. Downswings, Upswings, Stagnation, Frustration.... alles durchgemacht wie jeder andere auch. Hab bereits mehrere Tastaturen und Mäuse kaputt geschlagen! (Jetzt denke ich mir nur: "zum Glück hat dich niemand gesehen
) soweit so gut....
Nach 5 Jahren kam der Zeitpunkt da war ich kein Freizeitspieler mehr. Ich hatte mein komplettes Leben aufs pokern ausgerichtet. Ich habe am Tag min. 12 Stunden gespielt. Mein Ziel war es kontinuierlich 16 Stunden am Tag zu spielen. Man denkt sich jetzt bestimmt das man komplett krank sein muß um sowas zu tun. Aber ohne es zu merken bin ich zu einem Rakeback Grinder geworden. Typisch auch für viele FL Spieler. Durch die gespielte Handanzahl hat man ständig rake produziert und konnte jeglichen Bonus abspielen, und die Anbieter wie iPoker waren damals sehr bemüht rakeback deals bis 50% anzubieten. Dann kamen natürlich die winnings auch dazu. So stand ich am Ende bei FL 15/30$. Nur war ich die ganze Zeit blind und dumm und hab vergessen an mir und meinem Spiel zu arbeiten. Das allerwichtigste, ich hab vergessen an meinem Mindset zu arbeiten. So fing dann irgendwann, natürlich in Verbindung mit einem krassen downswing, mein dauertilt an. Und ab da gings dann immer nur bergab. Ich dachte die ganze Welt hat sich gegen mich verschwört. Alle Seiten wären rigged, und man könnte bestimmt meine holecards sehen^^.
Um es kurz zu machen, das ganze endete in einem Zustand den ich nicht mal beschreiben möchte und den ich auch keinem Spieler wünsche.
Komplette Bankroll verzockt bis auf den letzten cent. kompletter tiltmodus. nur noch aggro, kaum noch richtig geschlafen. Anfangs liefen meine Gedanken dem verlorenen Geld hinterher. Komplette BR hieß eine mittlere 6-stellige Summe..... Aufgebaut in 3 Jahren mit 400€ Startkapital.....
So stieg ich also aus und hab alles was mit pokern zu tun hat aus meinem Leben verbannt. 6 Jahre Pause und nun wieder da. in der Zwischenzeit habe ich etliche Gedanken gehabt. Am Ende war ich selber Schuld, nicht weil mir die Varianz eine verpasst hat, sondern weil ich immer wieder mit dem Mindset ins Spiel gegangen bin. Anstatt daran zu arbeiten hab ich mein Geld und noch viel schlimmer meine wertvolle Zeit verblasen.
Was hab ich in den 6 Jahren Pause gelernt? Menschen bezeichnen gerne positive Erlebnisse als Glück und negative als Pech. Nun, wenn das so ist, dann haben einfach verdammt viele Menschen einfach nur verdammtes Pech!
An dieser Stelle hing ich dann lange bis ich ein Zitat von Ralp Waldo Emerson las:
"Nur schwache Menschen glauben an Glück, starke Menschen glauben an Ursache und Wirkung"
Hört sich hart an, da man viele Menschen ohne Sie zu kennen vorverurteilt. Aber, in meinem Fall traf das den berühmten Nagel auf den Kopf. Ich hab mich von der Varianz und dem Tilt soweit verführen lassen, dass ich mich selber zum Opfer gemacht hab. Ich denke sehr viele Spieler haben das auf die ein oder andere Art und Weise durchgemacht. Einer mehr der andere weniger hart. Wenn man sich iwann dessen bewusst wird, dass du, egal wieviel du auch gewinnen möchtest, einfach nicht die richtige Einstellung hast wirst du immer verlieren. Heißt das dann das man jede gespielte Hand gewinnt deswegen? Nein natürlich nicht, aber am Ende des Prozesses wird es ohne Belang sein, da man sich dessen bewusst ist, dass nicht eine einzelne Hand das Spiel entscheidet, sondern deine ganze Pokerkarriere. Solange du dich an die Tische setzt, solange geht dein Turnier, dein SNG, dein Cashgame oder whatever....Heute hast du hundert tourneys verloren, morgen shippst du ein Major tourney, übermorgen gewinnst du 20 kleine SNG´s und bustest dafür an der bubble im sunday million. So what....
Am ende sind wir alle froh, dass es da draußen einen riesigen Fischteich gibt und nicht ein kleines Haifischbecken.
@tachyonist... seitdem ich die Pause hatte und mir den Abstand genommen und mein Leben wichtigeren Dingen gewidmet habe, geht es mir genauso.
das Mindset ist stabiler und mir ist jetzt ständig bewusst das alles nur auf Mathematik beruht. Und wenn der Fisch eben am River seinen 1-outer trifft, so what, dann hat er eben. Ärgere ich mich deswegen jetzt gar nicht mehr? Natürlich, aber eher bewusst als unbewusst. Bewusst eben weil ich weiß das mir das auch widerfährt und das ich wahnsinnige Leaks hab und wenn ich mal shippe oder final table spiele, dann weiß ich eben auch das ich in dem tourney einen anderen gesuckt hab.
Achja das mit dem Essen und Trinken nebenbei ♦ da muss ich noch ganz viel arbeiten. Kaffee ist mein bester Freund
Sehe es zwar nicht ganz hart wie eilat, aber OP schreibt, 2h nach Turnierbeginn meinte er, jetzt geht was. Sorry aber Stars Tourneys dauern ~10h. Da sind die ersten 2h nicht wirklich ausschlaggebend.
Original von tachyonist
@Asaban
Kannst du auch begründen, warum sich Zucker unvorteilhaft auswirkt? Und was genau versteht man unter einem "schlechten Setup"
Danke im Vorraus
Zucker ist nicht grundsätzlich schlecht. Zu viel Zucker wiederum schon. Deshalb verzichte ich auf Softdrinks und Fertiggerichte (und natürlich Süßigkeiten). Wenn du während der Session größere Mengen Zucker zu dir nimmst hat das einen ähnlichen Effekt wie Koffein. Einer kurzfristigen Konzentrationssteigerung folgt ein Einbruch in der Konzentration und du wirst müde. Besser ist es wenn du beispielsweise Nüsse isst. Die sind ernährungstechnisch ein ziemlicher Knaller - gerade wenn es um Konzentrationsfähigkeit geht. Ansonsten geht auch wie schon erwähnt Obst ganz gut. Insbesondere Beeren.
Mit Setup meine ich das drumherum. Aufbau deines Arbeitsplatzes, vernünftiger Tisch, guter Stuhl, sichere Internetverbindung und ggf Backup. Maus und Tastatur mit Kabel (Batterien in der Session wechseln ist semi geil). Gutes Licht. Ansonsten natürlich auch die Anordnung der Pokertische usw. Gehört einiges dazu
@eliatone
hab schon soviele jammer posts von dir gelesen.
bitte folge mal deinem avatar und begebe dich in psychologische behandlung.
(kein troll oder flame, wirklich ernst gemeint. du tiltest mir zu hart im forum)
Sehe es zwar nicht ganz hart wie eilat, aber OP schreibt, 2h nach Turnierbeginn meinte er, jetzt geht was. Sorry aber Stars Tourneys dauern ~10h. Da sind die ersten 2h nicht wirklich ausschlaggebend.
Ich meinte damit, daß ich nach 2-3 Stunden ein Gefühl dafür entwickeln kann, wie meine Tagesform ist. Es gibt Tage, an denen ich nach ner halben Stunde 3x nachgekauft habe, der Rücken zwickt und ich schon zum xten mal gähnen musste weil die Session von letzter Nacht ihren Tribut zollt.
Wenn ich aber nach 2 Stunden mich super fit und konzentriert fühle, die Karten prima laufen, meine bessere Hälfte mir auch heute besonders gut gesinnt ist, ich am nächsten Tag lange ausschlafen kann, dann sind das schon einige Komponenten, die darauf hinweisen, daß was gehen kann. Immerhin sind wir ja alle Menschen und keine Maschinen die jeden Tag gleich funktionieren.
Original von tachyonist
irrelevantes gelöscht, irrelevantes gelöscht, ..., die Karten prima laufen, irrelevantes gelöscht, irrelevantes gelöscht, ...
da kommen wir der sache doch schon näher
Keine Ahnung ob das bei mir die Erfahrung, das Alter oder die Gamevariante ist, aber ich kann das von tachyonist nachvollziehen. Wenn ich nicht in der Stimmung bin, dann steh ich mir schon selber im Weg und hab mein Mindset schon für einen Tilt vorbereitet. Wenn ich einfach merke das ich gesuckt werde und ich merke, ok jetzt reg ich mich langsam auf, jetzt reichts, dann lass ichs. Klar kannst du von einem Tourney nicht einfach aufstehen. Beispiel, hab vorgestern immer 4 Tourneys laufen gehabt, leider immer nach 1-2 Stunden bei den ersten 6 gebustet und hab noch 3 laufen gehabt. Zur Pause waren es noch ca. 45 min. Also sit out bei der nähcstbesten Gelegenheit. Kurz an die Frische Luft und mal meinem Frust Luft gemacht. Nach 5 Minuten gings mir bedeutend besser und siehe da schon hatte ich eine bessere Einstellung.... Suckouts gehören dazu
das weiß hier jeder, man muß es auch akzeptieren, und nur dann kommt man damit klar.
BTW, ich empfehle jedem mal FR FL zu spielen. Am Besten FL ,25$ ♦ Da lernt man dann erst richtig was suckout bedeutet ♦
hmmm, bin da iwo zwischen den extremen asaban und eilat
also will sagen, völlig wasted sollte man vllt. nicht an die tische gehen, aber wegen poker zum ernährungspapst etc zu werden halte ich für völlig albern. wenn man sport ernst nimmt oder nen zehner kfa fahren will, kann man gerne mit so klamotten kommen, aber auf die pokerperformance hat das mMn - zumindest bei standard MTTs - absolut untergeordnete "wichtigkeit".
eilat "tiltet" mir zwar auch zu hart, aber er hat einfach nicht ganz unrecht. einer meiner fettesten ships, hatte ich kurz vor BR-brokeness und relativ besoffen. kam schon gut angeknüllt nach hause und dachte dann einfach, so jetzt shippste mal eben das 22 mini fast friday und so war es dann tatsächlich auch. und das lag daran, dass ich mehrfach perfekte spots mit assen bekam und sie immer hielten.
man muss sich da auch nichts vormachen. leute die häufig und lange MTT erfahrung haben wissen doch wie das "im durchschnitt" läuft. es wiederholt sich immer und immer wieder dasselbe bzw. ähnliche spots und wenn man mal eine gewisse mindestskillqualität (inkl. mindset etc) von hero als gegeben ansieht, dann entscheidet einzig und allein 2 dinge - enorme samplesize, also gespieltes volumen an turnieren und BRM - nichts aber auch garnichts anderes.
klaro können die phil iveys unter euch aus dem ein oder anderen spot nen prozent mehr value rausquetschen oder aus nem anderen spot marginal weniger verlieren. okay, aber im großen und ganzen sind es auf MTTs bezogen obige zwei punkte - hohes volumen und BRM. mit BRM hab ich definitiv mein größtes leak identifiziert
alles andere ist meiner meinung nach im promille - max. im niedrigen prozentbereich - anzusiedeln. will sagen, ob ich mir frischen naturwildlachs an brokoli mit süßkartoffelpüree und chiasamentee gönne oder nen cremetörtchen und gen abends 3 liter bier spielt mMn kaum ne rolle, aber das ist nur meine meinung und bezieht sich explizit nur auf low- bis midstakes MTT.
die sache mag im highstakesbereich insb. im CG wiederum völlig anders aussehen, aber darum gehts hier ja nicht...
in diesem sinne
(ps: hab in diesem jahr bisher erst eine flasche bier getrunken und abgesehen von einem nennenswerten FT lief bisher noch nicht allzuviel zusammen; manchmal ist der alkoholinduzierte "leckmich"-stil auch garnicht so unvorteilhaft)
Hallo
Hab alles gelesen und finde das Ihr das alle toll beschrieben habt. Genau das was Ihr geschrieben habt....ist Pokern.
LG
Ossenberg
bzgl. Vorbereitung: Bei mir achte ich darauf dass ich gut ausgeschlafen bin. Leider etwas hart im Moment wegen Höllenlärm noch ganzes Jahr ...
Kaffee und Alk gibts bei mir nicht, stattdessen rauche ich viel, dazu Energydrink & Wasser. Bequemer Sessel ist natürlich ein Muss!
Dazu gehört noch private Sachen zu klären bevor man ne Session anfängt, gestern wollte mich am Abend jemand besuchen. Hab Ihn vorgewarnt das ich pokern werde und er kommt dann halt ein andermal. Besser das man sowas vor und nicht in der Session klärt.
Bzgl. Spielen um Geld allgemein:
Meine Oma hatte immer Lotto gespielt, Jahrzente lang "Ihre" Zahlen. Bei Lotto ist es recht einfach für mich: Nicht spielen, zahlt sich nicht aus.
Dasselbe bei Automaten:
Wenn einem bewusst ist das sowohl der Aufsteller als auch die Bude wo der Automat aufgestellt ist mitschneiden wollen, sollte klar sein.
Mir ist aufgefallen das selbst "Gewinner" am Automaten Ihr Geld schnell wieder los sind, deshalb selbe Line wie beim Lotto.
Prinzipiell gilt: Wenn jemand Geld anfasst das für andre Dinge bestimmt ist (zB Miete etc ...) und damit spielt, hat er schon verloren.
Bzgl. Motivation:
Mir hat erst letzte Woche jemand gesagt mir fehlt "Können & Glück" beim Pokern. Lustig wie sich sowas immer positiv auswirkt
Fehler machen und auf die Fresse bekommen ist ganz normal, es kommt drauf an wie man selbst damit umgeht.