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Better Call Saul [BrBa-SpinOff] *US-Stand [Spoiler inside]*

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Original von CAZcadeur
“You got sick because you saw this story,” he tells Chuck. “When you think I’ve done something bad, something questionable, you get worse.”
Never mind Tuco and his desert assault on the skateboard twins — this might be the “Breaking Bad”-est moment of the series so far. Because in the cosmology of “Breaking Bad,” someone always paid for wrongdoing, but it was rarely the wrongdoer. Karma was blind and cruel and usually harmed the innocent. So, for instance, it was Walter White who let Jane Margolis die, allowing her to choke on her vomit during an overdose in season two. That fatal act of omission led to a fatal act of negligence by Jane’s father, an air traffic controller. A mid-air collision ensued and 167 people died.
The fallout for Walter? A plush toy from one of the planes landed in his pool.
Maybe “Breaking Bad”-style karma is at work in “Better Call Saul.” If so, Chuck is suffering for someone else’s sin.

Wenn ich sowas lese, bekomme ich Gewaltfantasien. Ich bin mir nicht sicher ob Menschen, die ernsthaft über so etwas nachdenken besonders kluk oder in hohem Maße verdreht sind. Man kann sich auf irgendeinem Level alles zusammenspinnen.


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CAZcadeur
Beigetreten: 11.10.2008
Elite Grinder

Dann wärst du bei den BrBa-Theorien seinerzeit wohl zum Massenmörder geworden. :|


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BlueCuracao87
Beigetreten: 10.04.2007
Oldschool Grinder

die folge war mucho gusto. bisher die beste folge imo.


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OneSinge
Beigetreten: 02.01.2006
Elite Grinder

Mike ist nuts und Folge war sehr gut. Er muss wohl eine wichtige Rolle in der Serie haben, sonst versteh ich nicht, warum man seinem Background soviel Zeit widmet.

Langsam kann aber mal ein gewisser Spannungsbogen aufgebaut werden, Vorgeplänkel gabs jetzt genug.


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BlueCuracao87
Beigetreten: 10.04.2007
Oldschool Grinder

ich hoffe nicht, dass es bis zum ende der Staffel darum geht, dass Saul Mike aus der Patsche hilft.


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CAZcadeur
Beigetreten: 11.10.2008
Elite Grinder

Verdammtnochma war das gut!!!
Hatte 'nen Touch von "LA Confidential".


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papunkt
Beigetreten: 29.03.2011
PokerStrategist

Original von OneSinge
Mike ist nuts und Folge war sehr gut. Er muss wohl eine wichtige Rolle in der Serie haben, sonst versteh ich nicht, warum man seinem Background soviel Zeit widmet.

Langsam kann aber mal ein gewisser Spannungsbogen aufgebaut werden, Vorgeplänkel gabs jetzt genug.

bob odenkirk war ja gestern bei circus halligalli und hat die serie als "zusammenarbeit zwischen ihm (saul) und mike" beschrieben. kann also schon sein, dass mike ab sofort ne quasi hauptrolle bekommt


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CAZcadeur
Beigetreten: 11.10.2008
Elite Grinder



Anthony Hopkins should write another letter. “Dear Mister Banks …”

Spoiler

“I tried, but he wouldn’t listen. My boy was stubborn. My boy was strong. And he was gonna get himself killed… He put me up on a pedestal and I had to show him that I was down in the gutter with the rest of them. Broke my boy. I broke my boy… He was the strongest person that I ever knew. He’d have never done it, not even to save himself. I was the only one. I was the only one that could get him to debase himself like that. And it was for nothing. I made him lesser. I made him like me. And the bastards killed him anyway.”

Jonathan Banks Talks Mike’s Big Episode ‘Five-O’


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skedar
Beigetreten: 16.07.2006
Elite Grinder

Fandet ihrs gut, dass man Mike jetzt im Nachhinein irgendwie einen redlichen Anstrich geben will? Er ist in Breaking Bad absolut ein Gangster. Kein Monster, wie Walter, aber beileibe auch nicht nur ein auf die schiefe Bahn geratener "Good Guy". Finde es jetzt etwas an den Haaren herbeigezogen, dass er jetzt unbedingt eine persönliche Tragödie als Background braucht, um böse zu werden. Genau wie man sich bei Saul ja so dagegen wehrt, dass er einfach ein schmutziger Rechtsverdreher ohne Seele ist. Auch bei ihm muss eine Tragik eingebaut werden, die ihm den Weg ins Licht versperrt.

Mir machts Spaß, die Serie zu gucken. Aber die Entscheidungen verstehe ich nicht ganz. Immerhin hat es bei Breaking Bad doch auch mit einem seelenlosen Monster als Protagonisten geklappt. Seit Sopranos ist das doch kein Tabu mehr. Hatte bei Better Call Saul persönlich mehr auf (dunkle) Komödie als auf Tragödie gehofft.


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kusne
Beigetreten: 20.05.2007
Poker Player

er hat doch gesagt dass er selbst "dirty" war, also war er schon vorher korrupt


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PunkD123
Beigetreten: 18.01.2010
PokerStrategist

So schauts aus. Ein auf die schiefe Bahn geratener "Good Guy" war wenn dann sein Sohn, aber auf genau eben diese schiefe Bahn hat ihn sein Vater, also Mike gebracht, um nicht gekillt zu werden. Hat ja dann doch nicht geklappt. Find diese Backgroundstory schon gut und passend geschrieben.

Folge war awesome.


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DaStizza
Beigetreten: 10.05.2007
Oldschool Grinder

Original von skedar
Fandet ihrs gut, dass man Mike jetzt im Nachhinein irgendwie einen redlichen Anstrich geben will? Er ist in Breaking Bad absolut ein Gangster. Kein Monster, wie Walter, aber beileibe auch nicht nur ein auf die schiefe Bahn geratener "Good Guy". Finde es jetzt etwas an den Haaren herbeigezogen, dass er jetzt unbedingt eine persönliche Tragödie als Background braucht, um böse zu werden. Genau wie man sich bei Saul ja so dagegen wehrt, dass er einfach ein schmutziger Rechtsverdreher ohne Seele ist. Auch bei ihm muss eine Tragik eingebaut werden, die ihm den Weg ins Licht versperrt.

Mir machts Spaß, die Serie zu gucken. Aber die Entscheidungen verstehe ich nicht ganz. Immerhin hat es bei Breaking Bad doch auch mit einem seelenlosen Monster als Protagonisten geklappt. Seit Sopranos ist das doch kein Tabu mehr. Hatte bei Better Call Saul persönlich mehr auf (dunkle) Komödie als auf Tragödie gehofft.

irgendwie musst du bb mit anderen augen als ich geschaut haben, denn gerade der wandel zu dem monster, welches er final wurde, machte bb doch so fesselnd.
auch mike zeigte für einen "gangster" ein überdurchschnittliches maß an loyalität, gangsterehre und ja, sagen wir sogar so etwas wie menschlichkeit und mitgefühl, ich denke da insbesondere an seine gewachsene beziehung zu jessy (was jetzt mit dem hintergrund der geschichte des sohnes besser nachzuvollziehen ist) ebenso wurde saul als abgewichster rechtsverdreher gezeigt, der mit allen wassern gewaschen ist, jedoch trotzdem gewisse skrupel hat und ebenfalls in einigen szenen sein gutes herz durchblicken lässt. hier denke ich zum beispiel an die geschichte mit der vergiftung des jungen, wo er von jessy damit konfrontiert in meinen augen nicht nur aus angst um sein leben glaubhaft versichert hat, dass er nicht wusste, dass es den jungen treffen sollte und ihm dies ebenfalls zu weit ginge. gerade im zusammenhang mit jessy hat er des öfteren warnungen vor seinem "boss" walt ausgesprochen. gerade die vielschichtigkeit und tiefe der charaktere macht sie doch so faszinierend... ich glaube mit seelenlosen monstern wäre bb nie so erfolgreich gewesen und würden sich jetzt nicht so viele leute für bcs interessieren...


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skedar
Beigetreten: 16.07.2006
Elite Grinder

Original von DaStizza
irgendwie musst du bb mit anderen augen als ich geschaut haben, denn gerade der wandel zu dem monster, welches er final wurde, machte bb doch so fesselnd.

Darüber gab es ja seinerzeit schon ellenlange Diskussionen. Offenbar hat jeder einen anderen Zeitpunkt ausgemacht, in der sich WW zum Bösewicht entwickelt hat. Einige haben ja sogar bis zum Ende diesen "I did it for the family" Quatsch geglaubt.
Habs immer so gesehen, dass die Wandlung eigentlich direkt am Anfang vollzogen wurde. Bryan Cranston meinte in einem AMA auch, dass der "Faustian Bargain" für ihn in der ersten Episode vollzogen wurde. Seine Seele hat er auf jeden Fall recht bald verkauft, bis zu full on monster mode wars dann auch nicht mehr weit hin. Habe es nicht wirklich als eine sich langsam entwickelnde Charakterstudie verstanden. Er wird nicht einmal aus der Not zum Kriminellen, sondern weil er es will. Er ist eigentlich von Anfang an böse, er wird mit der Zeit nur größer und skrupelloser.

Bei Mike ist es jetzt anders. Dirty Cop hin oder her. Ein Dirty Cop ist etwas anderes als ein (Auftrags-)Mörder. Und das er ein solcher wurde, wird jetzt durch den Mord an seinem Sohn quasi entschuldigt, zumindest im Ansatz gerechtfertigt. Finde das überflüssig. Man hat Mike immer cool gefunden, obwohl man wusste, dass man das aus moralischer Sicht eigentlich nicht darf, eben weil er ein (mehr oder weniger gewissenloser) Krimineller ist. Dasselbe galt irgendwo auch für Saul. Jetzt kommt man dem Zuschauer entgegen und erzählt von den tragischen Momenten in ihren Leben, die sie auf diese schiefe Bahn gebracht haben. Bei Jimmy wird ja auch immer wieder gezeigt, wie sehr er versucht, gut und rechtens zu sein. Ich finde die beiden Figuren ohne eine solche Apologie einfach interessanter.

Naja, immerhin war es bei Mike keine Notwehr, sondern allem Anschein nach ein geplanter Mord.

Einerseits finde ich es zwar schon cool, dass es jetzt um einen größeren Storyarc geht und Mike so viel drin vorkommt, andererseits hatte ich mir eher eine witzige Serie über Saul Goodmans Anwaltspraktiken vorgestellt. Wird sich erst mit dem Rest der Staffel zeigen, ob die gewählte Herangehensweise besser oder schlechter ist.


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CAZcadeur
Beigetreten: 11.10.2008
Elite Grinder

Also ich kann gar nicht genug von Mike bekommen - er konnte schon immer mehr Screentime vertragen.
Klar, einerseits geht nun durch die Erklärung einiges an vormals faszinierendem Kopfkino flöten, aber hey ... es ist fuqqin MAIK!
Um ehrlich zu sein, hät ich ein SpinOff über ihn oder Gustavo sogar noch heftiger abgefeiert.


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OneSinge
Beigetreten: 02.01.2006
Elite Grinder

skedar, hättest du lieber keine Vorgeschichte gehabt, Jimmy wär von Anfang an Saul und einfach von Folge zu Folge nur ein Fall und reine schwarze Komödie?

Finde es so eigentlich sehr gut. Jimmy will nur für seinen Bruder ein ehrlicher Anwalt sein (wahrscheinlich ist ein schlimmer Slippin Jimmy Vorfall sogar der erste Auslöser seiner "Erkrankung"), aber er und jeder andere (wie Mike diese Folge) weiß ganz genau was er in seinem Inneren ist. Insofern wird diese Staffel seine Entwicklung zeigen, wie er wieder Slippin Jimmy wird und dann (wahrscheinlich mit dem Tod / Irrenanstalt whatever seines Bruders) ganz als Saul wiedergeboren wird.

Als BB Fan sind die ganzen Geschichten und alten Gesichter sehr schön, aber es sind nur noch 4 Episoden die Staffel. Etwas Spannung kann da langsam mal aufgebaut werden.


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skedar
Beigetreten: 16.07.2006
Elite Grinder

Die Backstory zu Fring oder Ehrmantraut oder anderen aus der Serie wäre natürlich irgendwie interessanter gewesen. Man hätte das auch einfach komplett im BB-Stil weitermachen können, also zB wie Fring von einem jungen schwarzen Drogendealer aufsteigt mit zwei Schauspielern und ständigem Hin und Her zwischen den Jahren oder ähnlichem. Gerade weil es dann ein Spinoff mit "It's all good man!" (und damit auch Odenkirk als Comedian) wurde, hatte ich mit sehr viel schwarzem Humor und jeder Menge Goofs gerechnet. Dachte es wird etwas komplett anderes als Breaking Bad.

Immer noch sehr ordentliche Unterhaltung, bisher ist es aber weit davon entfernt, mit anderen Dramas wie Fargo oder True Detectives oder eben seinem Vorgänger konkurrieren zu können.


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alterego
Beigetreten: 03.07.2006
PokerStrategist

Die Episode war absolut großartig und hat Mikes Charakter noch ein wenig runder gemacht. Unglaublich guter Schauspieler.
Verstehe nicht, wie man sich da beschweren kann. Ich kann nur schwer beurteilen, wie das alles auf Nicht-BB-Gucker wirkt, aber für mich wurde bis jetzt alles richtig gemacht.


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Original von alterego
Die Episode war absolut großartig und hat Mikes Charakter noch ein wenig runder gemacht. Unglaublich guter Schauspieler.
Verstehe nicht, wie man sich da beschweren kann. Ich kann nur schwer beurteilen, wie das alles auf Nicht-BB-Gucker wirkt, aber für mich wurde bis jetzt alles richtig gemacht.

Also ich glaube ja, dass Nicht-BB-Gucker bis jetzt schon längst abgeschaltet haben. Das Format funktioniert nur wenn man BB gesehen hat und was damit anfangen konnte. Es gibt zuviele Querverweise und Hintergründe (die ja genau genommen in der Zunkuft liegen :thinking: ) mit denen Nicht-BB-Gucker nicht das Geringste anfangen können und sie möglicherweise verwirren oder langweilen.

Das alles wissen die Macher ziemlich sicher auch und bemühen sich gar nicht eine andere Zielgruppe als BB-Fans anzusprechen aber eine andere Vorgehensweise macht irgendwie auch gar keinen Sinn.


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CAZcadeur
Beigetreten: 11.10.2008
Elite Grinder

Gibt's hier eigentlich auch Leute, welche die Serie schauen ohne BrBa gesehen zu haben?


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skedar
Beigetreten: 16.07.2006
Elite Grinder

"Hier" vielleicht nicht, aber ein Pokerforum ist sicher auch nicht besonders repräsentativ. Aber insgesamt mit Sicherheit. Kann doch gar nicht anders, so viele Litfasssäulen wie inzwischen mit den Postern vollgeklebt sind.


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