Original von OneSinge
Hat imo absolut nichts mit meckern auf hohem Niveau zu tun. Natürlich ist die Staffel besser als die letzten zwei, vor allem natürlich besser als die behinderte 6., aber war das schwer? Dass man dann dementsprechend die jetzige gut findet ist verständlich, aber im Vergleich zu den guten Staffeln (1,2,4) ist sie halt trotzdem schlecht (würde jedem empfehlen sich die nochmal anzugucken, wers mir nicht glaubt, da findet man einfach nicht jede Folge 27 plot holes/devices oder wie man sie auch immer nennen mag, dumme Subplots die keinen interessieren, angebrochene und sofort wieder sinnlos beendete Handlungsstränge).
Der einzige Grund, warum viele die Staffel gut finden, ist vermutlich ganz einfach: das Endgame, worauf man schon seit zig! Jahren wartet, kommt ins Rollen! Sei es das Deb das Ganze "rausgefunden" hat bzw LaGuerta Dex auf die Schliche kommt, wie das Ganze aber gehandhabt wird scheinen viele dabei aus Geilheit das es endlch passiert auszublenden. Dazu kommt natürlch noch die unglaublich gute Leistung des Darstellers von Sirko, aber seien wir mal ehrlich, der Charakter selbst hatte nun 0 Tiefgang, die awesomeness war einzig allein Ray Stevenson zu verdanken. Trinity war da, vom Charakter und der Story das Dexter sich versucht in ihm wiederzufinden, over 9000 mal interessanter.
Die Writer haben nun notgedrungen, innerhalb von nur einer Episode, das ganze Konzept von Dexters Charakter verworfen, der vorher in 7! Staffeln festgelegt war. Das hat halt überhaupt nichts mit "character development" zu tun, es dient einfach und allein dem plot und ist dadurch einfach nur billig und fällt dermaßen negativ auf. Das ganze hätte man wenn über mehrere Episoden, ja ganze Staffeln entwickeln können. Aber da hatten sie einfach nicht die Eier für Dexter früher schon unmenschlicher werden zu lassen (damit er weiterhin auch schön likeable ist und kein 0815 Psycho Serienmörder) und wohl auch keine Ahnung wie sie das gut hinkriegen. Ist halt für mich einfach ein Armutszeugnis.
Der Umgang mit den ganzen anderen Stories, Sirko/Clubchef/Arsonist etc, sind halt für mich da nur noch die i Tüpfelchen des Mists, die die Jungs da zusammenschreiben.
Naja ich hab direkt vor beginn der 7ten Staffel einen Rerun der Staffeln 1-6 gemacht. Im gegensatz den den meisten hier, fand ich staffel 5 eigentlich ziemlich cool.
aber auch in Staffel 1-4 sind mir einige Fehler aufgefallen. Umgekehrt fahren hier alle so auf Trinity ab...ich persönlich fand das beste an Staffel 4, dass die bekackte Rita endlich gestorben ist
Die 6te staffel wurde gegen ende hin halt versaut, obwohl ich die ersten Folgen mit Brother Sam eigentlich auch ganz cool fand.
Und ich finde die jetztige Staffel nicht nur gut, weil die letzte kacke war, sondern weil ich mich beim schauen genauso fühle, wie damals, als ich die staffeln 2-5 zum ersten mal geschaut habe.
Und dass es früher weniger random subplots gab ist ja wohl totaler unfug. JEDE einzelne Folge, hatte den Ablauf: Haupthandlung geht marginal voran, und in der Zwischenzeit sucht Dexter sich ein random Opfer, das manchmal (aber eher selten) auch über mehrere Folgen gejagt oder beobachtet wurde. aber die haben halt an sich genauso wenig interessiert, wie jetzt dieser arsenist, von daher verstehe ich auch nicht, was so schlimm daran sein soll, dass da jetzt jemand vorkommt, der leute abfackelt, und dann gesucht wird und von Dexter gefunden wird.
Wenn einen die ganzen sachen wirklich so krass stören, dann ist man halt irgendwie ganz schön verwöhnt, und sollte evtl. überlegen nicht weiter zu schauen.